Katholische Theologie kann an der Universität Würzburg als Magister Theologiae und als Bachelor-und Master-Fach studiert werden. Darüber hinaus kann Katholische Theologie im Rahmen der Lehramtsausbildung als Unterrichtsfach für Grund-, Mittel-, Realschule und Gymnasium studiert werden. 

Katholische Theologie (Magister Theologiae)

Studiengang

AbschlussMagister Theologiae in 10 Semestern
Ausprägungen300-Punkte-Einzelfach
Studienbeginnzu einem Winter- und Sommersemester möglich
 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkungzulassungsfrei
Eignungsprüfungkeine

Theologische Studien (Bachelor)

Studiengang

AbschlussBachelor of Arts (B.A.) in 6 Semestern
Ausprägungen/
Kombinierbarkeit
120-Punkte-Hauptfach
kombinierbar mit allen 60-Punkte Nebenfächern (Hauptfach/Nebenfach-Studium)

75-Punkte-Hauptfach
kombinierbar mit allen anderen 75-Punkte-Hauptfächern (Zwei-Hauptfächer-Studium)

60-Punkte-Nebenfach
kombinierbar mit allen 120-Punkte-Hauptfächern (Hauptfach/Nebenfach-Studium)
Studienbeginnzu einem Winter- und Sommersemester möglich
 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkungzulassungsfrei
Eignungsprüfungkeine

Theologische Studien (Master)

Studiengang

AbschlussMaster of Arts (M.A.) in 4 Semestern
Ausprägungen/
Kombinierbarkeit

120-Punkte-Einzelfach,
nicht mit anderen Fächern kombinierbar

45 Punkte-Hauptfach,
kombinierbar mit allen anderen 45-Punkte-Hauptfächern (Zwei-Hauptfächer-Studium)

Studienbeginnzu einem Winter- und Sommersemester möglich
 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkungzulassungsfrei (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren)
Eignungsverfahrennein 

Katholische Religionslehre (Staatsexamen)

Studiengang

AbschlussStaatsexamen
Ausprägungen/
Kombinierbarkeit
Unterrichtsfach für Lehramt Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium; Didaktikfach für Lehramt Grundschule, Mittelschule und Sonderpädagogik,
je nach Schulart nur mit bestimmten Fächern kombinierbar (vgl. Infos zum jeweiligen Lehramt)
Studienbeginn

zu einem Winter- und Sommersemester möglich (Lehramt Grundschule nur zum Wintersemester)

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkungkeine 
Eignungsprüfungkeine

Die Fakultät

Die Katholisch-Theologische Fakultät gliedert sich in 4 Institute mit insgesamt 16 Lehrstühlen und Professuren.

  • Institut für Biblische Theologie
  • Institut für Historische Theologie
  • Institut für Systematische Theologie
  • Institut für Praktische Theologie

Gegenstand des Faches

Theologie ist die Instanz einer öffentlichen Rede von Gott. Sie bietet Raum für einen Diskurs religiöser Aussagen in der Wissenschaft. Sie hat daher einen äußeren Schwerpunkt - die Situation des Menschen, die ihn vor materielle und ebenso vor geistige Herausforderungen stellt. Der innere Schwerpunkt, den sie hat, ist die Berufung des Menschen durch Gott zur Mitarbeit an der Lösung von Problemen dieser materiellen und geistigen Situation.

Theologie schöpft aus vielen Quellen. Dazu gehören das Alte und Neue Testament - sie sind die Seele der Theologie -, die Tradition der Kirche und die Kirchengeschichte - sie sind ihr historischer Ort -, die Lehren der Kirche - sie sind ihr dogmatischer Standpunkt -, sowie die Lebenserfahrung der Menschen und Christen heute innerhalb und außerhalb der Kirche - sie kennzeichnen ihre pastorale Situation.

Ziel des Studienfaches Theologie ist es, den Studierenden eine Grundlegung in Methoden und Fragestellungen Biblischer, Historischer, Systematischer und Praktischer Theologie zu vermitteln.

Studieninhalt der Biblischen Theologie ist die Fähigkeit, die Texte des Alten und Neuen Testaments mit Hilfe der exegetischen Methoden auszulegen und zu verstehen.

In der Historischen Theologie geht es um die Geschichte der Kirche in ihren jeweiligen zeitgeschichtlichen Zusammenhängen und die Fähigkeit zu kritischem Umgang mit den Quellen und der einschlägigen Literatur. Auf der Grundlage der Dogmatik, Fundamentaltheologie mit vergleichender Religionswissenschaft und Moraltheologie sollen die Studierenden im Bereich der Systematischen Theologie die Kompetenzen erwerben, den christlichen Glauben in der Gegenwart denkend zu verantworten, das heißt die traditionellen Glaubensinhalte in einer heute verständlichen Sprache auszusagen und auf aktuelle Fragen und Problemstellungen sach- und zeitgemäße Antworten geben zu können. Zudem sollen die Studierenden auf der Grundlage christlichen Glaubens und Lebens zu einer fundierten Urteilsbildung in den ethisch relevanten Bereichen menschlicher Existenz und moralischer Praxis gelangen.

Studienziel der Praktischen Theologie ist der Erwerb forschungsorientierter pastoraler, didaktischer und liturgischer Kompetenzen, die in den Bereichen Seelsorge, Diakonie, Verkündigung und Liturgie sowie Schule in Theorie und Praxis unverzichtbar sind. Eine Einführung in die rechtlichen Normen, die das geistlich-sakramentale und soziale Leben der Kirche bestimmen, sowie Kenntnisse über die Geschichte des außereuropäischen Christentums bilden eine sinnvolle Abrundung für ein dialogfähiges und christliches Leben.

In Zeiten der Globalisierung und der internationalen Vernetzung sind kommunikative, soziale und interkulturelle Kompetenzen von zunehmender Bedeutung. Diese Eigenschaften können sich Studierende im Studium der Theologie aneignen. Auf der Basis christlicher Leitideen erhalten sie die Befähigung zur reflektierten Urteilsbildung und Problemlösung in aktuellen religiösen und kirchlichen, aber auch politischen und gesellschaftlichen Prozessen. Damit werden sie mit Kompetenzen für den Diskurs religiöser Aussagen in der Wissenschaft ausgestattet.

Magister Theologiae

In zehn Semestern erlangen Sie in einem umfassenden theologischen Voll-Studium den akademischen Grad Magister Theologiae (Nachfolger des Diplom-Studienganges)

Um ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen, sind die Lehrveranstaltungen speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Studierenden abgestimmt. Das Studium besteht aus verpflichtenden Veranstaltungen und frei wählbaren Bereichen. Im frei wählbaren Bereich können Sie Schlüsselqualifikationen erwerben, berufsorientierte Veranstaltungen besuchen oder Fachkenntnisse vertiefen.

Für Studienanfänger werden in den ersten Semestern spezielle Einführungsveranstaltungen zu den Studienfächern der Theologie angeboten, die in ihrer Gesamtheit den „Grundkurs Theologie“ bilden. In den höheren Semestern werden die Kenntnisse vertieft. Eine Übersicht darüber, welche Veranstaltungen in welchem Semester vorgesehen sind, finden Sie im Studienverlaufsplan. Dieser ist - ebenso wie Prüfungsordnung  - auf der Webseite der Fakultät veröffentlicht.

Bachelorstudiengang

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verfügen die Studierenden über die folgenden
Kompetenzen:

  • einen grundlegenden Überblick über die Zusammenhänge der Theologie
  • Verständnis für die Fachkultur(en) der Theologie als einem Vielfächerstudium mit enzyklopädischem Charakter
  • Überblickswissen und methodische Grundlagen in den einzelnen Teilgebieten der Theologie
  • die Kompetenz zur kritischen und differenzierten Urteilsbildung in aktuellen religiösen und kirchlichen, aber auch in politischen und gesellschaftlichen Prozessen auf der Basis reflektierter christlicher Leitideen
  • Bereitschaft zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit mit Fragestellungen der Theologie und die Fähigkeit, das im Studium erworbene Wissen selbstständig und sachgerecht zu erweitern
  • im Schwerpunkt- und im Wahlpflichtbereich werden in den gewählten Einzeldisziplinen aus dem Spektrum der Historischen, Biblischen, Systematischen und Praktischen Theologie erweiterte Kenntnisse erworben

Grundlagen- und Orientierungsprüfung/Kontrollprüfungen

In einigen Fächern gibt es eine Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) und/oder sog. Kontrollprüfungen. Dadurch soll festgestellt werden, ob die Studierenden sich in den ersten Semestern die grundlegenden Kenntnisse und Methoden des Faches angeeignet haben. Das endgültige Nichtbestehen der GOP bzw. Kontrollprüfung führt zum Verlust des Prüfungsanspruches in der studierten Ausprägung des Faches und damit zur Exmatrikulation aus dem Studiengang.

Im Bachelorstudiengang Theologische Studien (75 und 60 ECTS) gibt es weder GOP noch Kontrollprüfungen (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015, § 5).

Bitte beachten Sie in Ihrer Studienfächerkombination auch die Bestimmungen für das andere Fach.

Für Studierende, die ihr Studium vor dem WS 2015/16 aufgenommen haben, gelten ggf. andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

Masterstudiengang

Der Masterstudiengang Theologische Studien wird als Ein-Hauptfach-Studium mit 120 ECTS-Punkten sowie als 45-ECTS-Fach angeboten, welches mit einem zweiten Masterfach mit 45 ECTS kombiniert werden kann. 

Nach erfolgreichem Abschluss des Ein-Hauptfach-Studiums verfügen die Studierenden über vertiefte
Kenntnisse und Kompetenzen auf dem Gesamtgebiet der Theologie und damit in allen im Folgenden
aufgeführten Teilbereichen und zugehörigen Fächern:

  • Biblische Theologie (Altes Testament, Neues Testament, Geschichte und Theologie des
    Judentums):
    Die Studierenden sind befähigt, die Texte des Alten und Neuen Testaments mit Hilfe der exegetischen Methoden selbstständig auszulegen sowie ihre Forschungs- und Wirkungsgeschichte zu verstehen und zu erklären. Als Spezialbereich kann neben der christlichen Rezeptionslinie des Alten Testaments, auch die Weiterentwicklung des Judentums bis in die Gegenwart auf ebenfalls historisch-kritischer Methodenbasis in den Blick genommen werden.

  • Historische Theologie (Alte Kirchengeschichte und Patrologie, Mittlere und Neue Kirchengeschichte, Fränkische Kirchengeschichte, Ostkirchengeschichte und Ökumenische Theologie):
    Die Studierenden sind mit der Geschichte der Kirche vertraut, können kirchengeschichtliche Entwicklungen in Ihrer Kontinuität, Komplexität und Relativität deuten und in Gegenwartsdiskursen historisch argumentieren. Sie sind zur kritischen Auseinandersetzung mit
    den Quellen und der einschlägigen Literatur sowie zur eigenständigen historischen Forschung
    befähigt. Neben der allgemeinen Kirchengeschichte können diese Kompetenzen in den Spezialbereichen Fränkische Kirchengeschichte oder Ostkirchengeschichte (mit ökumenischer Theologie) erworben werden.

  • Systematische Theologie (Philosophie, Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft, Dogmatik, Moraltheologie):
    Die Studierenden sind in der Lage, philosophische Fragestellungen und Argumentationsformen nachzuvollziehen und selbstständig weiterzuentwickeln. Sie werden zur analytischen, hermeneutischen und pragmatischen Darstellung von Religion(en) und christlichem Glauben befähigt. Sie verfügen über das Instrumentarium zur systematischen Auseinandersetzung mit dem Gehalt des christlichen Glaubens unter konfessionsspezifischer Profilierung. Sie gelangen auf der Grundlage der biblischen Überlieferung und christlicher Wertvorstellungen zu einer fundierten Urteilsbildung in den ethisch relevanten Bereichen menschlicher Existenz und Praxis unter Berücksichtigung philosophischer, humanwissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Ansätze. Sie können religiöse, religionskritische und lehramtliche Texte interpretieren, religiöse Deutungshorizonte und den christlichen Glauben reflektieren und in aktuellen Diskursen sach- und zeitgemäße Antworten finden.

  • Praktische Theologie (Christliche Sozialwissenschaft, Liturgiewissenschaft, Pastoraltheologie und Homiletik, Religionspädagogik mit Katechetik, Kirchenrecht, Missionswissenschaft und Dialog der Religionen):
    Die Studierenden sind in der Lage, in den kirchlichen Aufgabenfeldern Gesellschaft, Gottesdienst, Gemeinde und Schule mit Hilfe der jeweiligen Praxistheorie (u.a. durch die Anwendung von historischen, empirischen, soziologischen oder kommunikationstheoretischen Methoden) kirchliche Handlungsoptionen und -strategien kritisch zu reflektieren. Sie besitzen forschungs- und handlungsorientierte Kompetenzen in den Bereichen Diakonie, Liturgie, Verkündigung, Seelsorge und Schule. Sie kennen die rechtlichen Normen und Vorschriften, die das geistlich-sakramentale und institutionelle Leben der Kirche bestimmen, und besitzen die Fähigkeit, ihre jeweilige Relevanz im Kontext kirchlicher Aufgabenfelder und konkreter Sachverhalte zu verstehen und zu bewerten. Im Spezialbereich Missionswissenschaft und Dialog der Religionen erwerben sie Kenntnisse in der Geschichte und den Formen des außereuropäischen Christentums sowie im Bereich der nichtchristlichen Religionen. Sie werden zu einem reflektierten interkulturellen und interreligiösen Dialog befähigt und erlangen ein kritisches Bewusstsein über Grenzen und Möglichkeiten christlicher Missionstätigkeit.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums mit 45 ECTS-Punkten verfügen die Studierenden über die folgenden Kompetenzen im Fach Theologie:

  • eine Grundlegung in Methoden und Fragestellungen Biblischer, Historischer, Systematischer und Praktischer Theologie
  • eine eigenständige vertiefte Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen einer der unten genannten Fachrichtungen
  • die Befähigung, unter Anwendung der Methoden theologischen Arbeitens eigenständig Forschungsprobleme und -desiderate zu erkennen und Lösungen auf Basis eines fundierten Überblicks über die Theologie, besonders aber in der gewählten Fachrichtung, zu erarbeiten
  • die Befähigung zur reflektierten Urteilsbildung und Problemlösung in aktuellen religiösen und kirchlichen, aber auch politischen und gesellschaftlichen Prozessen auf der Basis christlicher Leitideen.

Für die Vertiefung ist eine der folgenden Fachrichtungen als Schwerpunkt zu wählen:

  • Biblische Theologie (Biblische Einleitung, Altes Testament, Neues Testament)
  • Historische Theologie (Alte Kirchengeschichte und Patrologie, Mittlere und Neue Kirchen-geschichte, Fränkische Kirchengeschichte, Ostkirchengeschichte und Ökumenische Theologie)
  • Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft, Dogmatik
  • Theologische Ethik (Moraltheologie, Christliche Sozialwissenschaft)
  • Praxisfelder Gemeinde, Gottesdienst, Schule (Pastoraltheologie und Homiletik, Religions-pädagogik mit Katechetik, Liturgiewissenschaft)
  • Kirchenrecht
  • Missionswissenschaft und Dialog der Religionen.

Zulassungsvoraussetzungen

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelor) Voraussetzung. Für die Aufnahme der Ein-Hauptfach-Studiums müssen Kompetenzen im Umfang von 60 ECTS-Punkten im Bereich der Theologie nachgewiesen werden, für die Aufnahme des Hauptfachs mit 45-ECTS-Punkten müssen keine bestimmten fachlichen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt werden.

Über das Erfüllen der Zulassungsvoraussetzungen entscheidet im Rahmen des Bewerbungsverfahrens der zuständige Prüfungsausschuss (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015, § 4).

Staatsexamen (Lehramt)

Katholische Religionslehre lässt sich als Lehramtsfach studieren:

  • für das Lehramt an Gymnasien (in Kombination mit Deutsch, Englisch, Latein, Mathe und Sport), Regelstudienzeit 9 Semester, Staatsexamensprüfung frühestens nach 8 Semestern.
  • für das Lehramt an Realschulen (in Kombination mit Deutsch, Englisch, Mathe und Musik), Regelstudienzeit 7 Semester, Staatsexamensprüfung frühestens nach 6 Semestern.
  • für das Lehramt an Grund- oder Mittelschulen mit dem Unterrichtsfach Katholische Religionslehre (Studium und Abschluss im Fach Religion sind identisch mit dem für das Lehramt an Realschulen), Regelstudienzeit 7 Semester, Staatsexamensprüfung frühestens nach 6 Semestern. Beim Mittelschullehramt kann Religion als Didaktikfach gewählt werden.

Orientieren können Sie sich an den vom Institut veröffentlichten Studienverlaufsplänen.

Das Staatsexamen ist sowohl Hochschulabschlussprüfung als auch beamtenrechtliche Voraussetzung für die Aufnahme in den staatlichen Vorbereitungsdienst (Referendarzeit). Die Lehramtsstudiengänge richten sich nach der Ordnung der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen (LPO I).

Auskünfte zum Staatsexamen erteilt das Prüfungsamt der Universität Würzburg, Ref. 2.3 (Prüfungsangelegenheiten).

 

Sprachkurse

Hinweise zum Erwerb von Sprachkenntnissen in Latein, Griechisch und Häbräisch finden Sie auf der Internetseite der Katholisch-Theologischen Fakultät.

Berufsfelder/-aussichten

Theologinnen und Theologen arbeiten in einem Verlag, im Personalwesen, im Journalismus, im Bildungsbereich oder als Berater in der freien Wirtschaft. Sie werden Priester, Pastoralreferenten und -referentinnen sowie Lehrer und Lehrerinnen.
Die Berufsperspektiven sind für Theologinnen und Theologen vielfältig, da die Ausbildung nachhaltig, breit gefächert und vielseitig ist.

  • Gemeindetätigkeit (zum Beispiel Sakramentenkatechese: Erstkommunion-, Firm- oder Ehevorbereitung, Gesprächskreise...)
  • Ziel- und altersgruppenorientierte Arbeit (beispielsweise Jugendarbeit, Arbeitskreise, Verbände)
  • Erwachsenenbildung
  • Caritative Arbeit (zum Beispiel Eine-Welt-Arbeit, Migranten-Arbeitskreise, Tafeln...)
  • Schulischer Religionsunterricht
  • Mitwirkung und gegebenenfalls Leitung der Liturgie
  • Öffentlichkeitsarbeit, öffentliche Verwaltung
  • Koordinations- und Vernetzungsaufgaben, Verbände, Politikberatung
  • Gewinnung, Ausbildung und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter
  • Mitarbeit in den Leitungsgremien der Gemeinde (beispielsweise Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung) ökumenische und interreligiöse Arbeit
  • Beratungstätigkeit

Der Berufseinstieg wird durch eine frühzeitige Orientierung und Fokussierung, eine persönliche Profilierung, Praktika während des Studiums und den Erwerb von Zusatzqualifikationen (zum Beispiel interkulturelle Kompetenz) erleichtert.

Weitere Informationen zu den Berufsfeldern und -aussichten finden Sie auf der Internetseite Opens external link in new windowBerufenet.

Tipps für Erstsemester

Zu Studienbeginn findet in der Regel eine Einführungsveranstaltung für Erstsemester statt. Hier bekommen Sie sehr hilfreiche Tipps, weshalb eine Teilnahme unbedingt zu empfehlen ist. Die Angaben, wann und wo die Einführungsveranstaltung stattfinden wird, finden Sie im Vorlesungsverzeichnis (unter "Einführungsveranstaltungen zum Studienbeginn").

Prüfungs- und Studienordnungen

Magister:

Bachelor/Master:

Lehramt:

Das Lehramtsstudium in Bayern wird durch die Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) geregelt (neue Fassung vom März 2008):

Das Studium in Würzburg folgt darüber hinaus der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge (LASPO). Von Belang sind außerdem die Regelungen in den Ergänzenden Bestimmungen zum "Freien Bereich" sowie die Fachspezifischen Bestimmungen (FSB) der einzelnen Unterrichtsfächer und der Erziehungswissenschaften:

Alle prüfungsrelevanten Themen für das Zweite Staatsexamen regelt die Lehramtsprüfungsordnung II (LPO II):

Modulhandbücher und Modulbeschreibungen

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an Opens window for sending emailstudienberatung@uni-wuerzburg.de