
Nanostrukturtechnik kann an der Universität Würzburg als Bachelor- und Master-Fach studiert werden. Des Weiteren existieren auslaufende Diplom-Studiengänge (kein Studienbeginn im ersten Fachsemester mehr möglich).
Studiengang | |
Abschluss | Bachelor of Science (B.Sc.) in 6 Semestern |
Ausprägungen | 180-Punkte-Einzelfach |
Studienbeginn | nur zu einem Wintersemester möglich |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei |
Eignungsprüfung | keine |
Studiengang | |
Abschluss | Master of Science (M.Sc.) in 4 Semestern |
Ausprägungen | 120-Punkte-Einzelfach |
Studienbeginn | zu einem Winter- und Sommersemester möglich |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei |
Eignungsprüfung | ja (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren) |
Diplom-Studiengänge: die letzte Einschreibung als Studienanfänger war im Wintersemester 06/07 möglich. Ein Einstieg in die Diplomstudiengänge ist jetzt nur noch bei Einstufung in ein entsprechend höheres Semester möglich. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.
Nach der Neugliederung im Jahr 2000 besteht die Fakultät für Physik und Astronomie aus dem Physikalischen Institut und dem Institut für Theoretische Physik und Astrophysik. In diesen Instituten finden die Forschungsarbeiten der verschiedenen Lehrstuhlbereiche statt, in denen Hochschullehrer, Assistenten, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten als Doktoranden und Examenskandidaten tätig sind.
Auf folgendem Link finden Sie eine Übersicht der Institute und Einrichtungen.
Die Welt wird immer kleiner und dabei immer komplexer! Sind Sie daran interessiert, Materialien im Nanokosmos, das heißt auf molekularer oder atomarer Ebene zu beeinflussen, um neuartige und verbesserte Eigenschaften zu erzielen? Dann ist das Studium der Nanostrukturtechnik genau das richtige für Sie! Unser Studiengang richtet sich an Studieninteressierte, die sich gleichermaßen für die physikalischen Grundlagen und die möglichen Anwendungsbereiche begeistern. Diese Kombination bietet für die berufliche Zukunft ein hohes Maß an Flexibilität. Durch die integrierten universitären und industriellen Praktika im In- und Ausland wird bereits im Studium großer Wert auf die Anwendungsaspekte gelegt und die Möglichkeit gegeben, frühzeitig Kontakte in der Wirtschaft und der Spitzenforschung zu knüpfen.
Als anwendungs- und grundlagenorientierter Studiengang der Fakultät für Physik und Astronomie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wird der Bachelor-Studiengang Nanostrukturtechnik mit dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss Bachelor of Science im Rahmen eines konsekutiven Bachelor- und Masterstudiengangs angeboten. Das Ziel der Ausbildung ist es, den Studierenden Kenntnisse auf den wichtigsten Teilgebieten der Nanostrukturtechnik zu vermitteln und sie mit den Methoden des ingenieurwissenschaftlichen und physikalischen Denkens und Arbeitens vertraut zu machen. Durch ihre Ausbildung und durch die Schulung des analytischen Denkens sollen die Studierenden die Fähigkeit erwerben, sich später in die vielfältigen, an sie herangetragenen Aufgabengebiete einzuarbeiten und insbesondere das für einen konsekutiven Bachelor-Master-Studiengang erforderliche Grundwissen zu erarbeiten. Deshalb wird auf das Verständnis der fundamentalen physikalischen und chemischen Begriffe und Gesetze sowie auf fundierte ingenieurwissenschaftliche Methodenkenntnisse und die Entwicklung hierfür typischer Denkstrukturen besonderen Wert gelegt. Durch die Bachelor-Arbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in eng thematisch und zeitlich begrenztem Umfang in der Lage sind, eine experimentelle oder theoretische ingenieurwissenschaftliche Aufgabe aus dem Bereich der Nanostrukturtechnik insbesondere nach bekannten Verfahren und wissenschaftlichen Gesichtspunkten unter Anleitung weitgehend selbständig zu bearbeiten.
Die Prüfung ermöglicht den Erwerb eines international vergleichbaren Grades auf dem Gebiet der Nanostrukturtechnologie und der Nanowissenschaften und stellt insbesondere im Rahmen eines konsekutiven Bachelor- und Master-Studienganges einen ersten Abschluss zur Vorbereitung auf das sich anschließende Master-Studium dar. Durch die Prüfung soll festgestellt werden, ob der Kandidat bzw. die Kandidatin die Zusammenhänge in den fundamentalen physikalischen und chemischen Begriffen und Gesetzen erkennt sowie fundierte ingenieurwissenschaftliche Methodenkenntnisse besitzt und über die Fähigkeit verfügt, die vermittelten wissenschaftlichen Methoden anzuwenden.
Aufgrund der bestandenen Prüfung wird der akademische Grad eines „Bachelor of Science" (abgekürzt „B. Sc.") verliehen.
Die Regelstudienzeit bis zum Bachelorabschluss beträgt drei Jahre. Im Bachelorstudium werden physikalische und mathematische Grundlagen erarbeitet, z.B. in Vorlesungen zur Experimentellen Physik, zur Theoretischen Physik sowie zur Angewandten Physik. Den Abschluss bildet die Bachelorarbeit. Manche Bachelorabsolventen steigen dann schon in den Beruf ein. Die meisten entscheiden sich für ein weiteres zweijähriges Studium bis zum Masterabschluss. Hier erfolgt dann eine Spezialisierung auf Forschungsrichtungen der Fakultät (z.B. Quantenphysik, Halbleiter- und Transportphysik). Die Masterarbeit wird in einer Arbeitsgruppe zu einem aktuellen Forschungsthema angefertigt.
Welche Module genau durchlaufen werden müssen, ist in den jeweiligen fachspezifischen Bestimmungen zur allgemeinen Studien und Prüfungsordnung (ASPO) festgelegt. Eine zusammengefasste Übersicht stellt der Studienverlaufsplan dar.
Nach der ASPO findet zu jedem Modul eine studienbegleitende Erfolgsüberprüfung (Teilmodulprüfung) statt, welche sich auf eine Lehrveranstaltung oder auf eine Gruppe von Lehrveranstaltungen bezieht. Die Überprüfung erfolgt entweder in Form einer benoteten Prüfungsleistung oder durch eine nicht benotete Studienleistung oder durch eine Kombination beider Leistungsformen.
Grundlagen- und Orientierungsprüfung (Bachelor 180 ECTS)
Durch die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind.
Derzeit (Stand 31.10.2012) gilt für Studienanfänger des Studiengangs Nanostrukturtechnik, dass am Ende des 2. Fachsemesters eines der beiden Module 10-M-NST12 oder 11-KP nachgewiesen werden muss, ansonsten gilt die Grundlagen- und Orientierungsprüfung erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem am Ende des 3. Fachsemesters die genannten Vorgaben erfüllt werden (Fachspezifische Bestimmung des Bachelorstudiegangs Nanostrukturtechnik § 6).
Für Studierende, die ihr Studium zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.
Als konsekutiver Studiengang der Fakultät für Physik und Astronomie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wird der Master-Studiengang Nanostrukturtechnik mit dem berufsqualifizierenden Abschluss Master of Science angeboten. Das Studium zum Master of Science bereitet auf wissenschaftliche Tätigkeiten im Fachgebiet Nanostrukturtechnik vor. Es bereitet auch auf eine Promotion zum Dr. rer. nat. oder Dr.-Ing. vor. Das Ziel der Ausbildung ist es, den Studierenden vertiefte Kenntnis des wissenschaftlichen Arbeitens in der Forschung und Anwendung der Nanowissenschaften und seiner inhaltlichen Grundlagen zu vermitteln. Durch die Ausbildung und Schulung des analytischen Denkens soll der Studierende die Fähigkeit erwerben, sich später in die vielfältigen, an ihn herangetragenen Aufgabengebiete einzuarbeiten und insbesondere das bereits aus dem Bachelorstudium in einem konsekutiven Bachelor-Master-Studiengang erworbene Grundwissen selbständig anzuwenden und auf neue Aufgabenstellungen zu übertragen. Durch die Masterarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in einem thematisch begrenzten Umfang in der Lage sind, eine wissenschaftliche oder technische Aufgabe nach bekannten Verfahren und wissenschaftlichen Gesichtspunkten selbständig zu bearbeiten. Die Prüfung ermöglicht den Erwerb eines international vergleichbaren Grades auf dem Gebiet der Nanowissenschaften und stellt im Rahmen eines konsekutiven Bachelor- und Master-Studienganges den berufsqualifizierenden Abschluss zur Vorbereitung auf die Tätigkeit in Forschung und Entwicklung dar.
Aufgrund der bestandenen Prüfung wird der akademische Grad eines „Master of Science" (abgekürzt „M. Sc.“) verliehen. Der Grad des Master of Science ist gleichwertig zum Grad des Diplom-Ingenieurs (Universität); dies wird dem Studierenden im Diploma Supplement bescheinigt.
Zulassungsvoraussetzungen
Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelor) im betreffenden oder einem vergleichbaren Studienfach Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein:
- mindestens 35 ECTS in den Grundlagen der Nanowissenschaften sowie aus vertiefenden Modulen im Bereich der Nanowissenschaften
- mindestens 21 ECTS in den folgenden Teilgebieten der Experimentalphysik: Mechanik, Elektromagnetismus, Optik, Thermodynamik, Atom- und Molekülphysik, Festkörperphysik
- mindestens 18 ECTS in Mathematik aus den Teilgebieten Analysis, Lineare Algebra, Funktionentheorie, Differentialgleichungen
- mindestens 12 ECTS in Theoretischer Physik aus den Teilgebieten Theoretische Mechanik, Theoretische Elektrodynamik, Quantenmechanik, Thermodynamik, Statistische Physik
- mindestens 18 ECTS aus physikalischen oder ingenieurwissenschaftlichen Praktika oder Industriepraktika
- Kompetenzen aus Modulen aus dem Gesamtbereich der Nanowissenschaften, Physik oder relevanter Nebenfächer (mit Ausnahme von allgemeinen Schlüsselqualifikationsmodulen) im Umfang von mindestens weiteren 6 ECTS-Punkten
- einer Abschlussarbeit im Umfang von mindestens 10 ECTS-Punkten mit einem
Thema aus einem Teilgebiet der Nanostrukturtechnik oder im Falle einer fächerübergreifenden
Abschlussarbeit mit einem Thema, in dem Methoden der Nanowissenschaften wesentlich zum Einsatz kommen
Über diese Zulassungsvoraussetzungen hinaus muss der Bewerber auch seine Eignung zur Aufnahme des Masterstudiums nachweisen können (Eignungsverfahren). Dieser Nachweis kann in folgender Form geführt werden:
- besondere Qualifikation (3,0 oder besser im einschlägigen Erstabschluss) oder
- mündliche Prüfung
Über das Vorhandensein der fachlichen Zulassungsvoraussetzungen und die gegebene Eignung entscheidet im Rahmen des Bewerbungsverfahrens die zuständige Eignungskommission (Fachspezifische Bestimmungen § 4 sowie Anlage EV).
Kontrollprüfungen Master Nanostrukturtechnik
Eine Kontrollprüfung gemäß § 12 Abs. 5 ASPO findet nicht statt (Fachspezifische Bestimmung des Masterstudiengangs Nanostrukturtechnik § 6).
Durch die umfassende und interdisziplinäre Ausbildung sowohl in der Grundlagenforschung als auch im Anwendungsbereich verfügen Sie auf dem Arbeitsmarkt über beste Berufs- und Karrierechancen in verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel
• in den industriellen Forschungs- und Entwicklungszentren
• in Produktionsfirmen und im Projektmanagement
• in der Halbleiterindustrie und Beschichtungstechnik
• in universitären und außeruniversitären Forschungs- und Entwicklungszentren
• als IT-Experte bzw. Expertin, sowohl in Unternehmen als auch in selbständiger Tätigkeit
Trotz wandelnder konjunktureller Gegebenheiten sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Absolventen bzw. Absolventinnen der Nanostrukturtechnik im Vergleich zu anderen akademischen Berufen seit langem anhaltend sehr gut.
Die Promotion richtet sich nach der Promotionsordnung der Fakultät für Physik und Astronomie. Für die Promotion wird ein vorhergehender Abschluss der Diplom- oder Magisterprüfung oder eines Masters vorausgesetzt.
Es besteht die Möglichkeit der Promotion im Rahmen der Würzburger Graduiertenschule.
Zu Studienbeginn findet in der Regel eine Einführungsveranstaltung für Erstsemester statt. Hier bekommen Sie sehr hilfreiche Tipps, weshalb eine Teilnahme unbedingt zu empfehlen ist. Die Angaben, wann und wo die Einführungsveranstaltung stattfinden wird, finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.
Bachelor/Master:
Die Zentrale Studienberatung
Die
Zentrale Studienberatung hilft und berät bei allen allgemeinen und fachübergreifenden Fragen.
Zentrale Studienberatung
Ottostr. 16 (Dachgeschoss), 97070 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg
Offene Sprechstunde: Mo.–Fr. von 8.00-12.00 Uhr und zusätzlich Mi. von 14-16 Uhr
Telefonservice: 0931/31-83183 (Mo.-Fr, jeweils von 9.00-15.00 Uhr)
E-Mail:
studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de
Fachstudienberatung
Die Fachstudienberater erteilen detaillierte und weiterführende Auskünfte über Studieninhalte und den Studienaufbau. Die Fachstudienberatung sollte insbesondere auch bzgl. eines geplanten Wechsels an die Uni Würzburg bzw. Quereinstiegs in den jeweiligen Studiengang (Einstieg in ein höheres Fachsemester) hinsichtlich der Prüfung einer möglichen Anrechnung bereits (an einer anderen Hochschule bzw. in einem anderen Studiengang) erbrachter Leistungen kontaktiert werden!
Dr. Tobias Kießling
Physikalisches Institut
Am Hubland, 97074 Würzburg
Raum E091 und Naturwissenschaftlicher HörsaalbauRaum E016
Tel.: 0931 / 31-81465 (zentrale Telefonnummer der Fachstudienberatung) oder -85738 oder -83053
E-Mail:
studienberatung@physik.uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Homepage
Prüfungsamt
Bachelor: Prüfungsamt für die Fakultät für Physik, Sanderring 2, 97070 Würzburg, Zimmer 105 Tel: 0931 / 31-82011
Fax: 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-Mail:
pruefungsamt.sg3@zv.uni-wuerzburg.de
Sprechzeiten: Mo.-Fr. von 8-12 Uhr und Mi. zusätzlich 14-16 Uhr
• Homepage der Fakultät für Physik und Astronomie
• Allgemeine Studien und Prüfungsordnung für Bachelor und Masterstudiengänge
• Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO
• Stundenplanhilfe
• Wohnmöglichkeiten
• Checkliste für Erstsemester
• BAföG
Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sicher Sie sich deshalb insbesondre bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quellen, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per Mail an studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de.