Martin-von-Wagner-Museum
Kunstwerke und Altertümer des Mittelmeerraumes vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis in die Spätantike können Besucher der Antikenabteilung bewundern. Internationales Ansehen genießt die vor rund 175 Jahren gegründete Sammlung besonders wegen ihres Bestandes an wertvollen griechischen Vasen. Neben Keramik besitzt sie Tonfiguren, Gläser und Steinplastiken; berühmte Stücke sind zum Beispiel die griechische "Schauspielerscherbe" und der römische Jahreszeitenaltar.
Schätze aus einer viel späteren Epoche bietet die Gemäldegalerie. Ausgestellt sind vor allem italienische, deutsche und niederländische Gemälde aus dem 15. bis 19. Jahrhundert sowie Skulpturen, von denen die berühmtesten der Würzburger Meister Tilman Riemenschneider geschaffen hat.
Die Graphische Sammlung besitzt rund 16.000 Handzeichnungen und 14.000 Blatt Druckgraphik. Zu ihren wertvollsten Exponaten zählen Arbeiten der Tiepolo-Familie sowie Kupferstiche und Holzschnitte von Albrecht Dürer. Erst 2012 hat das "Burlington Magazine" den Bestand an hervorragenden Zeichnungen Tiepolos einmal mehr hervorgehoben.
Das Martin-von-Wagner-Museum befindet sich im Südflügel der Würzburger Residenz.
Mineralogisches Museum
Wer sich für wertvolle Mineralien interessiert, sollte sich einen Besuch des Mineralogischen Museums der Universität nicht entgehen lassen. Auf etwa 550 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist eine vielseitige Sammlung zu sehen, deren Wurzeln zurück reichen bis ins 18. Jahrhundert.
Zu finden ist die Präsentation im Gebäude der Mineralogie auf dem Unigelände am Hubland.
Adolf-Würth-Zentrum für Geschichte der Psychologie
Aufgabe des Zentrums ist es, das Erbe des Faches Psychologie zu sammeln, zu bewahren und es Wissenschaftlern in aller Welt und der Öffentlichkeit so weit wie möglich zugänglich zu machen. Das Adolf-Würth-Zentrum für Geschichte der Psychologie verfügt unter anderem über eine historische Apparate- und Instrumentensammlung sowie zahlreiche Ton- und Filmdokumente.