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    Arbeitssicherheit, Tier- und Umweltschutz

    J u g e n d a r b e i t s s c h u t z

    BESCHÄFTIGUNGSVERBOTE UND -BESCHRÄNKUNGEN
     

    gem. § 22 Jugendarbeitsschutzgesetz: Gefährliche Arbeiten

    (1) Jugendliche dürfen nicht beschäftigt werden

    1. mit Arbeiten, die ihre physische oder psychische Leistungsfähigkeit übersteigen,
    2. mit Arbeiten, bei denen sie sittlichen Gefahren ausgesetzt sind,

    3. mit Arbeiten, die mit Unfallgefahren verbunden sind, von denen anzunehmen ist, daß Jugendliche sie wegen mangelnden Sicherheitsbewußtseins oder mangelnder Erfahrung nicht erkennen oder nicht abwenden können,

    4. mit Arbeiten, bei denen ihre Gesundheit durch außergewöhnliche Hitze oder Kälte oder starke Nässe gefährdet wird,
    5. mit Arbeiten, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von Lärm, Erschütterungen oder Strahlen ausgesetzt sind,
    6. mit Arbeiten, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von Gefahrstoffen im Sinne des Chemikaliengesetzes ausgesetzt sind,

    7. mit Arbeiten, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von biologischen Arbeitsstoffen im Sinne der Richtlinie 90/679/EWG des Rates vom 26. November 1990 zum Schutze der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit ausgesetzt sind.

    (2) Absatz 1 Nr. 3 bis 7 gilt nicht für die Beschäftigung Jugendlicher, soweit

    1. dies zur Erreichung ihres Ausbildungszieles erforderlich ist,

    2. ihr Schutz durch die Aufsicht eines Fachkundigen gewährleistet ist und

    3. der Luftgrenzwert bei gefährlichen Stoffen (Absatz 1 Nr. 6) unterschritten wird.

    Satz 1 findet keine Anwendung auf den absichtlichen Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen der Gruppen 3 und 4 im Sinne der Richtlinie 90/679/EWG des Rates vom 26. November 1990 zum Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit.
     

    Kommentar: Für die Beschäftigung von Jugendlichen (Azubis, Praktikanten) an Arbeitsplätzen mit beabsichtigtem oder unbeabsichtigtem Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen oder gentechnisch veränderten Organismen ist folgendes zu beachten:

    Risikostufe 1: keine über das Übliche hinausgehenden Vorsichtsmaßnahmen
    Risikostufe 2: Beschäftigung nur wenn erforderlich und nur unter direkter Aufsicht eines Fachkundigen
    Risikostufen 3 und 4: Beschäftigungsverbot

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    Kontakt

    Julius-Maximilians-Universität
    Stabsstelle Arbeitssicherheit, Tier- und Umweltschutz
    Beatrice-Edgell-Weg 1
    97074 Würzburg

    Fax: +49 931 31-82615
    E-Mail

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