piwik-script

Intern
    Arbeitssicherheit, Tier- und Umweltschutz

    Abfallentsorgung 

    Stabsstelle  
    Arbeitssicherheit, Tier- und Umweltschutz 

    Beatrice-Edgell-Weg 1 (Hubland Nord), 97074 Würzburg
    Tel. 0931/31-84711, Fax: 0931/31-82615
    E-Mail: zer@uni-wuerzburg.de

                      

    Annahmebedingungen für Sonderabfälle

    Bei der persönlichen Anlieferung bei einer der Annahmestellen muss ein vollständig und korrekt ausgefüllter und von allen beteiligten unterschriebener Auftrag zur Uni-internen Sonderabfallentsorgung mitgebracht werden. Die Abholung von Sonderabfällen muss ebenfalls mit diesem Auftrag per Fax  (31-84611) angemeldet werden. Das vollständige und korrekte Ausfüllen des Auftrags ist sehr wichtig, da es gleichzeitig als Transportpapier für den Gefahrguttransport dient und deshalb den Anforderungen des ADR* entsprechen muss. Als Arbeitshilfe zum Ausfüllen gibt es eine Kopierliste die alle häufiger vorkommenden Bezeichnungen enthält.

    Es dürfen keine Chemikalien, die sich unter Einwirkung von Wasser oder Luftentzünden oder explosionsartig reagieren, sowie selbstentzündliche oder explosive Stoffe angeliefert werden. Diese Substanzen sind in transportfähige Derivate umzusetzen. Lösemittelgemische zur Entsorgung sind neutral (pH 6-8) und peroxidfrei abzugeben.

    Der Erzeuger von Sonderabfällen (z. B. Laborant, wiss. Mitarbeiter, Assistent usw.) ist für die ordnungsgemäße Sammlung und Verpackung dieser Stoffe verantwortlich.

    Die Sonderabfälle der Uni werden in folgende Kategorien eingeteilt:

    Kategorie

    Gebinde/ Etikett

    Bemerkungen

    Verbrauchte Foto-Entwickler

    30l Kanister/spezielles Etikett für Entwickler

     

    Verbrauchte Foto-Fixierbäder

    30l Kanister/spezielles Etikett für Fixierbäder

     

    Halogenhaltige Lösemittelgemische

    10l Kanister/spezielles Etikett für Lösemittelgemische

    pH-Wert von 6-8 einhalten, ggfs. neutralisieren

    Halogenfreie Lösemittelgemische

    10l Kanister/spezielles Etikett für Lösemittelgemische

    pH-Wert von 6-8 einhalten, ggfs. neutralisieren

    Lösemittel für die Destillation

    5l o.10l Kanister/spezielles Etikett für das Lösemittel

    Verunreinigungen auf dem Etikett angeben

    Betriebsmittel mit Chemikalien

    30l o. 60l Fass,                                             GSB Aufkleber mit Barcode

    keine As-, Se-, Be-, Te-, Tl-haltigen Abfälle (diese als Laborchemikalienreste ents.)

    Laborchemikalienreste anorganisch

    30l o. 60l Fass , 20l Kanister/ GSB Aufkleber mit Barcode

    Getrennt nach flüssig oder fest sammeln.  As-, Se-, Be-, Te-, Tl-, Br-, J- und Hg-haltige Abfälle sind jeweils separat zu sammeln (Max 30l Gebinde)

    Laborchemikalienreste organisch

    30l o. 60l Fass , 20l Kanister/ GSB Aufkleber mit Barcode

    Ausgemusterte Chemikalien in Originalflaschen oder anderen Gefäßen

    Verpackung/Kennzeichnung in Absprache mit der Betriebsbeauftragten für Abfall

    Chemikalien auf der vorgegebenen Excel-Liste auflisten und damit bei der Betriebsbeauftragten f. Abfall anmelden, Hinweise zum Ausfüllen der Liste bitte beachten!

    Metallisches Quecksilber

    Stahlziellinder o. kleine PE-Fläschchen/Blankoetikett 

    PE-Fläschchen in Fass einstellen auf Verunreinigungen hinweisen

    Thermometerbruch und anderes mit Quecksilber (metallisch) kontaminiertes Glas

    Gefahrgut zugelassenes Fass (kein Füllstoff!)/ Blankoetikett 

    Kleine Mengen können ggfs. auch direkt in der Sondermüllannahme abgegeben werden.

    Hg-haltige Geräte (Manometer, Schalter u.s.w.)

    Gefahrgut zugelassenes Fass (kein Füllstoff!)/ Blankoetikett

    Anlieferung vorher absprechen

    Die Beschriftung der Etiketten darf nur mit wasserfestem Filzstift erfolgen. Bei den GSB-Etiketten für Laborchemikalienreste mit sog. Barcode (Strichzeichen) wird das Hauptfeld auf das Abfallgebinde aufgeklebt. Auf dem unteren Randstreifen des Etiketts befinden sich dann noch ein Aufkleber mit Barcode, der oben auf das Gebinde geklebt wird, und ein Aufkleber mit der UN-Nr., der auf die gegenüberliegende Seite des Gebindes geklebt wird.

    In ein Gebinde dürfen nur Stoffe verpackt werden, die nicht gefährlich miteinander reagieren können (z.B. Gasentwicklung oder Erwärmung).  Bei Anlieferung von Gemischen müssen ein bis zwei Stoffe die zur Einstufung als Gefahrgut geführt haben angegeben werden, z. B. anorganische Analysenrückstände Abfall enthält: Kupfer-Nickelsulfat oder organische Praktikumsabfälle enthalten: Phenol.

    Generell müssen alle Abfallbehälter für Gefahrgut (UN-Nr.) zugelassen, flüssigkeitsdicht und bruchsicher bzw. der Inhalt bruchsicher (Glasflaschen mit Füllstoff sichern) verpackt werden.  Die Abfallbehälter dürfen nur maximal fünf Jahre alt sein, das Alter der Behälter ist erkennbar über das eingeprägte Herstellungsdatum (z. B. Datums-Uhr).

    Die Behälter müssen außen sauber u. dicht sein, ungültige Beschriftungen/Gefahrsymbole sind zu entfernen.

    Abfallkanister dürfen nur zu 80% mit Flüssigkeit gefüllt werden.

    Gemäß des ADR* ist bei dem Transport dieser Abfälle die UN-Nr. und die ADR*-Klasse (z. B. 3 für entzündbare flüssige, 6.1 für giftige oder 8 für ätzende Stoffe) sowie die jeweilige Verpackungsgruppe einzutragen.  In den Chemikalienkatalogen sind diese Angaben teilweise aufgeführt,z. B. stehen diese im Merck-Katalog, unterhalb der jeweiligen Chemikalie z. B. bei Phenol.  In der 2. oder 3. Rubrik steht nach dem IMDG-Code 6.1 II sowie die UN-Nr. 1671 für Phenol fest, für Phenol-Lösungen ist die UN-Nr. 2821 einzutragen. Handelt es sich bei dem Abfall um ein Gemisch mehrerer als Gefahrgut eingestufter Substanzen oder ist der Stoff im ADR nicht namentlich genannt, so muss gemäß Abschnitt 2.1.3 des ADR* eingestuft werden.  Stoffdaten und der ADR* sind auch über den PC im Internet verfügbar. Auf der Homepage der Universität Würzburg unter Dienstleistungen oder Forschung finden Sie „Umweltschutz, Arbeitssicherheit“. Dort befindet sich unter den Link „Gefahrstoffe“ ein Link „Sicherheitsdatenblätter - Suche“, mit dem Sie zu einer Suchmaske gelangen. Wird ein Sicherheitsdatenblatt gefunden, stehen die Angaben zum Transport unter Nummer 14.

    Das ADR*-Gefahrgüterverzeichnis finden Sie unter: www.umwelt-online.de/regelwerk/gefahr.gut/adr/adr_rid01/32ta_gs.htm

    Hinweis: Sollten durch eine falsche Gefahrguteinstufung Schäden entstehen oder Bußgelder verhängt werden, so muss der auf dem Auftrag zur Uni-internen Sonderabfallentsorgung links unterzeichnende (Beauftragte Person/Institutsvorstand) damit rechnen zur Rechenschaft gezogen zu werden.                                 

    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Betriebsbeauftragte für Abfall, Büro Hubland Nord,Beatrice-Edgell-Weg 1, Tel.: 31-84711 oder Fax 31-82615 oder den Gefahrstoffbeauftragten, Tel.: 31-82082. Hier und unter 31-85202 bzw. 31-85208 (TB-Hubland) können Sie Leergut und ggf.  Verpackungsmaterial anfordern.

    * ADR (früher GGVS): Accord europeén relatif au transport international des marchandises Dangereux par Route

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Twitter weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Kontakt

    Julius-Maximilians-Universität
    Stabsstelle Arbeitssicherheit, Tier- und Umweltschutz
    Beatrice-Edgell-Weg 1
    97074 Würzburg

    Fax: +49 931 31-82615
    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Hubland Nord, Geb. 01
    Hubland Nord, Geb. 01