piwik-script

Intern
    WUELAB

    Aktiv werden

    Veranstaltungen

    Im WS 2022/23 findet wieder eine Ringvorlesung „Nachhaltigkeit und globale Verantwortung“ statt, organisiert vom Nachhaltigkeitslabor der Universität Würzburg (WueLAB) und GSiK.

    Wann? 14tägig am Donnerstag 19 – 21 Uhr

    Wo? Wittelsbacherplatz, Hörsaal 00.401

    Alle Veranstaltungen der Ringvorlesung „Nachhaltigkeit und globale Verantwortung“ lassen sich im gleichnamigen GSiK-Zertifikat anrechnen.

     

    Programm

    27.10.2022  

    Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky (BWL und Industriebetriebslehre, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, JMU Würzburg): Warum nur Nachhaltigkeit eine gute Zukunft sichern kann

    10.11.2022        

    Vortrag im Rahmen der Public Climate School (07.-11.11.2022), Dr. Cornelia Kühn (Nachhaltigkeitslabor JMU Würzburg, WueLAB): Von der imperialen Lebensweise zu einem solidarischen Miteinander: Wege und Visionen für einen kulturellen Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft

    24.11.2022        

    Dr. Uta Eser (Büro für Umweltethik, Tübingen): Ein gutes Leben für alle: Zur sozialen Dimension der Nachhaltigkeit

    08.12.2022        

    Initiativgruppen stellen sich vor: Zukunftshaus Würzburg, Bündnis Verkehrswende (angefragt), Unverpackt-Laden (angefragt)

    12.01.2023        

    Prof. Dr. Marie Schmidt (Optimierung unter Ressourcenbeschränkungen, Studiengang Informatik und Nachhaltigkeit, JMU Würzburg): Wie kann mathematische Optimierung zu einer nachhaltigeren Mobilität beitragen?

    26.01.2023        

    Jun.-Prof. Ulrike Zeigermann (Sozialwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung, Institut für Politikwissenschaft und Soziologie, JMU Würzburg): Wandel der globalen Nachhaltigkeitsgovernance in Zeiten multipler Krisen

    09.02.2023        

    Prof. Dr. Birgit Terhorst (Physische Geographie und Bodenkunde, Institut für Geographie und Geologie, JMU Würzburg): Boden-Umwelt-Klimawandel: Wie gut kennen wir unsere Naturräume?

    Im Rahmen der BMBF-Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“ wurde Ende April 2022 ein Vollantrag mit dem Titel: Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen (REKLINEU) eingereicht und zum Oktober 2022 genehmigt. Die Projekte des Antrags sind gemeinsam mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) sowie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) als Verbundantrag konzipiert. In der Zusammenfassung des Projektantrags heißt es:

    Angesichts der weitreichenden und dringlichen Herausforderungen des Klimawandels tragen Hochschulen als öffentliche Einrichtungen und Akteure der Wissensproduktion und -vermittlung eine besondere Verantwortung für die aktive Gestaltung von Nachhaltigkeitsprozessen. Bislang kamen Bestrebungen zur nachhaltigen Transformation der eigenen Einrichtungen an deutschen Hochschulen jedoch vornehmlich im Rahmen zeitlich befristeter Projekte zum Tragen, wohingegen dauerhaft wirksame strukturelle Entscheidungen oftmals fehlen. Vor diesem Hintergrund verfolgt der hier beantragte Verbund „Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen“ (REKLINEU) das Ziel der Etablierung einer „Kultur der Nachhaltigkeit“ an den beteiligten Hochschulen und rückt dabei insbesondere die Bestandsaufnahme, Vermeidung, Reduktion und Kompensation von Kohlendioxid (CO2) in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Konkret lässt sich das Arbeitsprogramm in drei übergreifende inhaltliche Forschungsschwerpunkte einteilen, für welche die drei beteiligten Hochschulen jeweils federführend agieren:

    Der erste Schwerpunkt beschäftigt sich mit der CO2-Bilanzierung sowie der Analyse und den Möglichkeiten zur Reduktion der gegenwärtigen CO2-Freisetzung. Um dabei eine systematische und wissenschaftlich fundierte Zusammenarbeit im Verbund zu gewährleisten, wird REKLINEU gemeinsame Standards und Methoden zur Analyse und regionalen Kompensation von CO2 festlegen. Der Blick des zweiten Schwerpunkts richtet sich über die Campusgebäude und den operativen Betrieb der Hochschulen hinaus und fragt nach den Potentialen regionaler Wälder, Äcker und Moore zur CO2-Kompensation. Im Rahmen des dritten Schwerpunkts wird schließlich das Thema der Nachhaltigkeit selbst multidisziplinär erforscht und die Frage nach den grundsätzlichen Gelingensbedingungen von Transformationsprozessen an Hochschulen gestellt.

    Das kürzlich an der JMU als zentrale wissenschaftliche Einrichtung gegründete Nachhaltigkeitslabor WueLAB bündelt dabei vorhandene Innovationskraft und Know-How in transdisziplinären und statusgruppen sowie standortübergreifenden Teilprojekten und stärkt die interne und externe Kommunikation. In allen Schwerpunkten und Arbeitspaketen nutzt REKLINEU systematisch und umfassend die komplementär an den drei beteiligten Hochschulen vorhandene Expertise, sodass neben naturwissenschaftlich und technisch ausgerichteten Forschungsarbeiten auch verstärkt Perspektiven der Sozial- und Geisteswissenschaften zum Tragen kommen. Zudem werden neben dem wissenschaftlichen Personal auch alle anderen an den Hochschulen vertretenen Statusgruppen aktiv und dauerhaft in das Vorhaben eingebunden. REKLINEU verfolgt somit den Anspruch, exemplarisch die Machbarkeit von Dekarbonisierungspfaden aufzuzeigen und als Modell und Katalysator für vergleichbare Initiativen und Strukturen zu dienen. Dabei werden zahlreiche Kooperationen mit externen Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die Entwicklung von Modellen integrativer regionaler Nachhaltigkeitskonzepte erleichtern, die auch über Hochschulen hinaus wirksam sind.

    Die Kick-off-Veranstaltung des BMBF-Verbundprojekts ist für den 14./15. Dezember 2022 in den Räumen der Graduiertenschule vorgesehen. Save the date: Am 14. Dezember 2022, 18:15 Uhr hält Prof. Dr. Matthias Drösler von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf einen öffentlichen Abendvortrag zum Thema: Klimawandel und Moor-Ökosysteme. Der Vortrag findet im Hörsaal 0.002 im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude am Hubland Süd (Z6) statt.

    Unsere Hochschule geht einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung! In der Aktionswoche im November, an der erstmalig auch die Julius-Maximilians-Universität Würzburg teilnimmt, möchten wir die Themen zu Nachhaltigkeit und einer nachhaltigen Entwicklung verstärkt in die Lehre bringen. Dafür nutzen wir die deutschlandweit stattfindende Public Climate School (PCS) vom 07.-11. November 2022.

    Organisiert wird die PCS von einem Team aus Student:innen, Schüler:innen, Lehrer:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, die das Thema Klimabildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schulen, Hochschulen und Gesellschaft bringen wollen. Die PCS findet auf verschiedenen Ebenen statt: Auf der Homepage der PCS (https://publicclimateschool.de/) werden Materialien zu Nachhaltigkeit, Klimakrise und zur BNE in der Lehre aufbereitet, die von Dozierenden genutzt werden können. Vor allem aber wird auf lokaler Ebene in dieser Woche die Lehre zum Thema Nachhaltigkeit/BNE in den verschiedenen Fachbereichen für alle Studierenden geöffnet. Dabei ist es selbstverständlich den Dozierenden überlassen, ob und in welcher Form sie ihre Lehrveranstaltungen anpassen. Von einer kritischen Frage, die zu einer kurzweiligen Diskussion anregt, bis hin zur kompletten Anpassung der Vorlesung ist alles möglich.

    Zum Veranstaltungsprogramm an der JMU Würzburg siehe auch die Seite der Studierendenvertretung: https://www.uni-wuerzburg.de/stuv/pcs/

     

    Das Veranstaltungsprogramm der Public Climate School an der JMU Würzburg

    Öffentliche (Abend-)Veranstaltungen im Rahmen der Public Climate School

    Dienstag, 08. November 2022

    18-20 Uhr, JMU Würzburg, Röntgenring 10, Raum 122

    Workshop: „Wie gewinne ich andere für Umweltschutz?“

    Angebot der Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU), Lokalgruppe Würzburg (offen für alle Interessierten), Organisation: Dr. Benedikt Seger (benedikt.seger@uni-wuerzburg.de)

    ______________________________________________________________________________

    Beginn 18:30 Uhr, ZAE Bayern, Magdalene-Schoch-Straße 3, 97074 Würzburg:

    Vortrag zum Thema: Energieeffizienz und Nachhaltigkeit und anschließende Führung durch das Energy Efficiency Center zur Klimabildung

    Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich nicht nur an Studierende, sondern an alle Interessierten. Um Anmeldung unter: martina.vornberger@zae-bayern.de mit dem Stichwort „Public Climate School“ wird gebeten.

     

    Mittwoch, 09. November 2022

    19-21 Uhr, JMU Würzburg, Max Scheer-Hörsaal (Hubland Campus Süd Naturwissenschaftlicher Hörsaalbau, Hörsaal 1)

    Klima-Slam mit anschließendem Get-together (in Planung)

    Organisation: Maximilian Elfert (maximilian.elfert@uni-wuerzburg.de)

     

    Donnerstag, 10. November 2022

    16-18 Uhr, JMU Würzburg, Neue Universität, Sanderring 2, Audimax

    Gastvortrag: "Sustainability as Transformation Driver"

    Christian Holzer, Former CPO Siemens Energy, Former CPO Thyssenkrupp

    Organisation: Prof. Dr. Ronald Bogaschwesky (boga@uni-wuerzburg.de)

    ______________________________________________________________________________

    18-20 Uhr, JMU Würzburg, Röntgenring 10, Raum 122

    Workshop: „Was verbirgt sich hinter unserem Engagement?

    Angebot der IPU Lokalgruppe Würzburg für alle Interessierten, die sich bereits in einer Umweltschutzgruppe engagieren oder engagiert haben (keine fachlichen Vorkenntnisse und keine Vorbereitung nötig); Organisation: Dr. Benedikt Seger (benedikt.seger@uni-wuerzburg.de)

    ______________________________________________________________________________

    19-21 Uhr, JMU Würzburg, Wittelsbacherplatz 1, Hörsaal 1 (00.401)

    Vortrag und Diskussion: Von der imperialen Lebensweise zu einem solidarischen Miteinander: Wege und Visionen für einen kulturellen Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft

    Dr. Cornelia Kühn (cornelia.kuehn@uni-wuerzburg.de)

     

    Freitag, 11. November 2022

    13-15 Uhr, JMU Würzburg, Wittelsbacherplatz 1, Hörsaal 1 (00.401)

    Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion: Herausforderungen der interdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung

    Organisation: Jun.-Prof. Dr. Ulrike Zeigermann (ulrike.zeigermann@uni-wuerzburg.de)

    Für nähere Information siehe: Forum Nachhaltigkeit am IPS: https://www.politikwissenschaft.uni-wuerzburg.de/arbeitskreise/forum-nachhaltigkeit/ sowie der Auftaktworkshop. https://www.politikwissenschaft.uni-wuerzburg.de/arbeitskreise/forum-nachhaltigkeit/veranstaltungen/.

     

    Nachhaltigkeitsthemen im Rahmen von Lehrveranstaltungen: Die Veranstaltungen sind für alle Interessierten geöffnet

    Montag, 07. November 2022

    11 Uhr, Biozentrum, R. A 104, VL: „Smart City“, Prof. Dr. Thomas Dandekar (dandekar@biozentrum.uni-wuerzburg.de)

    16-18 Uhr, Hubland Süd, Geb. Z6, 1.002, SE: „The Great Mindshift – Die Gemeinwohl-Ökonomie zwischen ethischen Zukunftsvisionen und strukturellen Grenzen“ (Masterseminar), Thema der Veranstaltung: Die Gesellschaft der Nachhaltigkeit“, Dr. Cornelia Kühn (cornelia.kuehn@uni-wuerzburg.de)

    Dienstag, 08. November 2022

    9:15-10 Uhr, HS I der Alten Universität, VL: „Grundkurs BGB IIb: Außervertragliches Schuldrecht“, Thema der Veranstaltung: „Klimaschutz und deliktische Haftung“, Prof. Dr. Florian Bien (bien@jura.uni-wuerzburg.de)

    10-12 Uhr, Röntgenring 11, Raum 001: SE: „Umweltpsychologie“ (Veranstaltungs-Nummer 05025530), Thema der Veranstaltung: „Umweltwissen und Umwelteinstellungen“. Das Seminar ist für Psychologiestudierende im Master gedacht, es sollte aber möglich sein, auch außerhalb teilzunehmen (bzw. es findet auch im Rahmen von GSiK statt). Wer teilnehmen möchte, sollte sich vorher einen Teil der Online-Vorlesung „Psychologie des Sozial-Ökologischen Wandels“ ansehen: Episode 5.1 über Umwelteinstellungen https://www.va-bne.de/index.php/de/veranstaltungen/318-psychologie-des-sozial-oekologischen-wandels/einflussfaktoren-auf-individuelles-umweltverhalten-i/926-einstellungen oder Episode 6.2 über Umweltwissen https://www.va-bne.de/index.php/de/veranstaltungen/319-psychologie-des-sozial-oekologischen-wandels/einflussfaktoren-auf-individuelles-umweltverhalten-ii/930-wissen (Dauer einer Episode ca. 20 Minuten). Dr. Benedikt Seger (benedikt.seger@uni-wuerzburg.de)

    12-14 Uhr, SE 40, Emil-Fischer-Str. 40, World Café on: “What can be contributions of mathematics to solutions of the climate crisis?”, open to everyone despite being embedded into the lecture Nonlinear Analysis (Navier-Stokes-equations), Master programmes in mathematics. (There's a more specialized continuation/version on Friday 11.11.22, 12.15-13.45 Uhr with a focus on advanced analytical methods.) Prof. Dr. Anja Schlömerkemper (anja.schloemerkemper@mathematik.uni-wuerzburg.de)

    14-14:50 und 15-15:50 Uhr, online (über Zoom), „Poetry in a Time of Environmental Crisis: The Work of Jorie Graham, Reading and Discussion organized by the Environmental Humanities Class at the Graduate School for the Humanities, Literature and Climate (Change): How does literature, especially poetry, participate in the debate about the climate crisis? And what can we learn from ecopoetry? We will present and discuss examples from the work of the American poet Jorie Graham. Please register via eh@uni-wuerzburg.de. The Zoom link will be sent to you after registration.

    14-16 Uhr, Seminarraum 2 in der Katholisch-Theologischen Fakultät sowie online (via Zoom), VL „Globale Fragen der Sozialethik“, Thema der Veranstaltung: „Klima, Ethik, Anthropozän“ (Input + Diskussion), Prof. Dr. Michelle Becka (michelle.becka@uni-wuerzburg.de), Zoom-Link: https://uni-wuerzburg.zoom.us/j/64444344115?pwd=RG1tMGZmTmg0SUppcGlwbTJJNnEwUT09

    Mittwoch, 09. November 2022

    15:00-16:00 (als Teil der VL), SE 30, Emil-Fischer-Str. 30, VL: "Reflections on the responsibilities of (natural) science in society". (This is an interdisciplinary part of a master class in mathematics open to everyone. In this participatory event we reflect on the various crises that we face, the roles that
    science has played in creating those  and how its method might provide a path to a different future.) Gregor Schaumann (gregor.schaumann@mathematik.uni-wuerzburg.de). 

    16-18 Uhr, Didaktik und Sprachenzentrum, R. 01.008, SE: Zur Klimakrise lehren: Zwischen Zynismus, Apokalypse und Lastenfahrrad“, Freier Bereich des Lehramts (Physik), Jonathan Grothaus (jonathan.grothaus@physik.uni-wuerzburg.de)

    Donnerstag, 10. November 2022

    8-10 Uhr, Philosophiegebäude, Übungsraum 15, HS: Semantik und Pragmatik digitaler Kommunikation im Spanischen, Thema der Sitzung: „Klimakrise, Erderwärmung, Klimawandel, Klimakatastrophe? Konzeptuelle Metaphern und Framing in der digitalen Kommunikation“, Prof. Dr. Esme Winter-Froemel (esme.winter-froemel@uni-wuerzburg.de)

    14.15-15 Uhr, online (über Zoom), VL Sportdidaktik zum Thema: Klima und Sport, Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Sportunterricht? - Gemeinsame Ideen, konzeptionelle Überlegungen und empirische Erkenntnisse, Dr. Matthias Zimlich (matthias.zimlich@uni-wuerzburg.de); Zoom-Link: https://uni-wuerzburg.zoom.us/j/62605641172?pwd=UUZUMlUvMzNmOGh1ekk4ejhlYWVkQT09

    18-20 Uhr, Wittelsbacherplatz, Raum 03.105, SE: „Ökofeministische Ansätze in der Klimapolitikforschung: Angewandt an den Beispielen Indien und EU“ (05070350), Thema der Seminarsitzung: „There is no Climate Justice without Gender Justice. Die verschiedenen Zusammenhänge von Gender und Klima(politik)“, Anja Zürn (anja.zuern@uni-wuerzburg.de)

    Freitag, 11. November 2022

    12-14 Uhr, SE 40, Emil-Fischer-Str. 40, Workshop on “What would be interesting (research) projects in the context of nonlinear analysis which can help solve the climate crisis?”, open to everyone with some background in nonlinear analysis or modelling, embedded into the lecture Nonlinear Analysis (Navier-Stokes equations), Master programmes in mathematics. (See also Tuesday 08.11.2022 at 12.15 pm.) Prof. Dr. Anja Schlömerkemper (anja.schloemerkemper@mathematik.uni-wuerzburg.de)

    Weitere Informationen zur Public Climate School finden Sie unter diesem Link: https://publicclimateschool.de/

    Am 29. Juli 2022, 19 Uhr, im Audimax der JMU fand eine gemeinsame Diskussionsveranstaltung des COUNCIL für KUNST und DESIGN und des Nachhaltigkeitslabor WueLAB zum Thema „Die Erde blutet und wir gucken zu. Wie kommen wir raus aus der Nummer?“ statt. Der Soziologe, Umweltwissenschaftler und Projektleiter am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, Dr. Michael Kopatz, startet mit einem Impulsvortrag: „Ökoroutine – Ökomoral – Wirtschaft ist mehr“. Im Anschluss daran sprach er in einer Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über das konkrete TUN. Mit dabei waren: Ulrike Kähler, Geschäftsführerin der IGEDO Company Düsseldorf und CEO der Messe GREEN.ROOM, Ulrich Emmerling, Vorstandsmitglied des Zukunftshaus: Würzburg und Prof. Dr. Anja Schlömerkemper, Sprecherin des WueLABs, dem Nachhaltigkeitslabor der Universität Würzburg. Die Moderation wurde von Prof. Dr. Sven Schimpf, Geschäftsführer des Fraunhofer-Verbunds Innovationsforschung Stuttgart, übernommen.

    Im Anschluss an die Veranstaltung wurde weiter diskutiert. Dafür standen Präsentationstische mit Infomaterialen zum COUNCIL für KUNST und DESIGN und zum WueLAB sowie zum Zukunftshaus: Würzburg mit ihren Ideen für eine nachhaltige Gesellschaft bereit. Die Veranstaltung diente einer besseren Vernetzung der Wissenschaft mit den Initiativen aus Stadt und Region und führte zu neuen Ideen für eine Kultur der Nachhaltigkeit an der Universität und darüber hinaus.

     

    Pressemitteilungen

    Vom Wissen zum Handeln

    Am 7. Juni 2022 fand die Eröffnung das Nachhaltigkeitslabor (WueLAB) in einer Präsenzveranstaltung an der Graduiertenschule der Julius-Maximilians-Universität Würzburg statt. Nach einer Einführung in die Idee des WueLABs und einigen Impulsen aus der Transformationsforschung und aus dem studentischen CampusGarten wurden fünf Transformationsexperimente in Form eines Barcamps vorgestellt und in kleinen Gruppen weiterdiskutiert.

    Pressemitteilungen

    Folien der einführenden Vorträge

    Transformationsexperimente

    Erste Transformationsexperimente starten ab dem Wintersemester 2022/23 an der JMU Würzburg

    In der ersten Sitzung des geschäftsführenden Vorstands am 27. September 2022 wurden erste Anträge für Transformationsexperimente an der Julius-Maximilians-Universität eingereicht. Nach ausführlicher Diskussion und einigen Rückfragen sind drei Anträge genehmigt.

    Socio-ökologischer Campus

    Das erste Transformationsexperiment mit dem Titel: Sozial-ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung von Campusflächen wird von Prof. Dr. Michaela Fenske vom Lehrstuhl für Europäische Ethnologie gemeinsam mit Praxispartner:innen durchgeführt. Die Ziele des Projektes werden im Antrag folgendermaßen beschrieben:

    Universitätscampusflächen sind im Sinne der Leopoldina „Eh-da-Flächen“. Dieser Charakter als wirtschaftlich eingeschränkt und naturschutzfachlich nicht genutzte Fläche wird allerdings teilweise durch die Notwendigkeit der Verfügung dieser Gebiete als Baufläche (erheblich) eingeschränkt. Dessen ungeachtet ist die zeitlich begrenzte oder grundsätzlich vorhandene Fläche (noch) biodivers und als Lebens- und Erholungsraum für Menschen und andere Lebewesen wichtig. Das vorgeschlagene Experiment fragt danach, wie konkret in Würzburg am Campus Hubland eine nachhaltige Bewirtschaftung aussehen kann und was die einzelnen hier wirkenden Gruppen unter einem nachhaltigen Campus verstehen. Auch sollen Beschäftigte unterschiedlicher Statusgruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche an Campusgestaltung im Sinne des Campus als Erholungs-, Ruhe-, Kommunikations- und Lernraums einbringen.

    Den jeweiligen Logiken der sozialen Handlungsfelder folgend, kann sich das Verständnis von Nachhaltigkeit in den Statusgruppen einer Hochschule durchaus unterscheiden. Regelmäßige Kommunikation in Gestalt eines zu implementierenden Runden Tisches soll den Austausch von Positionen, Handlungslogiken und gemeinsamer Handlungsfelder auch zum Wohl der auf den Campus beschäftigten Menschen und der hier lebenden nichtmenschlichen Arten ermöglichen. Es gilt dabei auch die verschiedenen Interessen von Universität an ihre Campusflächen mit den anderen Akteur:innen auszuhandeln. Diese Erfahrungen sollen u.a. in Form „goldener Regeln“ auch anderen Hochschulen und anderen Institutionen verfügbar gemacht werden. Die geplante Laufzeit des Projektes ist bis 2025 (inklusive).

    Law Clinic

    Das zweite beantragte Transformationsexperiment mit dem Titel: Law Clinic Transformationsrecht wurde von Prof. Dr. Isabel Feichtner (Sprecherin) mit Tim Schilderoth aus der Juristischen Fakultät (Professur für Öffentliches Recht und Wirtschaftsvölkerrecht) eingereicht. In der Zusammenfassung des Projektes heißt es:

    Ziel des Transformationsexperiments ist es eine transdisziplinär informierte Rechtswissenschaft, Rechtspraxis und rechtswissenschaftliche Ausbildung zu schaffen, die das transformative Potential des Rechts für die sozioökologische Transformation untersucht und es auch nutzt. Dazu beschäftigt sich die Würzburger Law Clinic Transformationsrecht mit der Rolle des Rechts in der sozial-ökologischen Transformation. Dies unterscheidet sie von anderen Law Clinics, deren Fokus meist auf dem Schutz subjektiver Rechte und individueller Rechtsberatung liegt. In der Law Clinic Transformationsrecht arbeiten Lehrende, wissenschaftliche Mitarbeitende und Studierende an der Frage, wie Recht eingesetzt werden kann, um gesellschaftlichen Wandel zu befördern und zu gestalten. Dabei kooperiert die Law Clinic eng mit zivilgesellschaftlichen Initiativen. Das Transformationsexperiment zeichnet sich aus durch:

    • Transdisziplinäre Forschung im Rahmen des rechtswissenschaftlichen Studiums
    • Kooperation mit Praxispartner*innen
    • Statusübergreifende Zusammenarbeit
    • Befassung mit Recht als Transformationsinstrument

    Das Konzept der Law Clinic Transformationsrecht kann sowohl auf andere Wissenschaftsbereiche als auch auf andere Universitäten/Institutionen übertragen werden. Das Transformationsexperiment zielt darauf ab, durch Wissenschaftskommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, einer Internetpräsenz, Veröffentlichungen und Vernetzungsarbeit Ansätze nachhaltigen Handelns zu veranschaulichen, die auch anderswo angewendet werden können. Weiterhin strebt das Transformationsexperiment eine Vernetzung von Projekten mit ähnlicher Ausrichtung an anderen Universitäten an. Indem die Rolle des Rechts in der sozioökonomischen Transformation untersucht wird, schafft das Transformationsexperiment statusgruppenübergreifend breites Bewusstsein für eine Kultur der Nachhaltigkeit an der Universität. wird. Das Angebot der Law Clinic Transformationsrecht soll als Lehrformat an der juristischen Fakultät etabliert werden. Damit wird nicht nur juristische Expertise in den Dienst der sozial-ökologischen Transformation der Gesellschaft gestellt, sondern die Lehre selbst transformiert. Mit Beginn des SoSe 2023 soll das Experiment mindestens 2 Jahre dauern mit einer Option der Verlängerung um weitere 2 Jahre.

    Teaching4Sustainability

    Das dritte eingereichte Transformationsexperiment hat den Titel: Nachhaltigkeitsbildung in der universitären Lehre aller Fächer: Wege zur sozial-ökologischen Transformation der Lehre. Beantragt wurde es vom Prof. Dr. Markus Riederer (Koordinator) sowie Anna Dävel, Christina Specht, Dr. Gerd Vogg und Daniel Wirth. Das geplante Teaching for Sustainability wird in der Zusammenfassung folgendermaßen erläutert:

    Die Umsetzung der zahlreichen Ziele und Maßnahmenvorschläge auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit im Hochschulbereich, die 2017 im Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung formuliert und 2018 in das „Innovationsbündnis Hochschule 4.0“ übernommen worden waren, ist an der Universität Würzburg überfällig. Im Transformationsexperiment „Teaching4Sustainability“ sollen Mittel und Wege erkundet werden, mit denen Fachwissen und spezifische Kompetenzen aus dem Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die universitäre Lehre aller Disziplinen eingebracht werden können. Der Ausgangspunkt dafür ist der regelmäßige Austausch der Vertreter:innen aller Statusgruppen in Vernetzungstreffen, Arbeitsgruppen und Workshops, in denen die wissenschaftlichen Grundlagen nachhaltigen Handelns und Wirtschaftens sowie die adäquaten Lehrformen unter Berücksichtigung der Leitprinzipien der BNE behandelt werden sollen. Das Fernziel des Transformationsexperiments ist es, dass die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit in die allgemeine Studienstruktur möglichst vieler Studiengänge integriert wird. Mit Beginn zum WS 2022/23 ist eine Laufzeit von 5 Jahren vorgesehen.

    Das WueLAB freut sich auf den Start der drei spannenden Experimente und auf weitere Anträge auf Transformationsexperimente. Sollten Sie eine Beratung hierzu wünschen, kontaktieren Sie gern Frau Dr. Cornelia Kühn (wuelab@uni-wuerzburg.de). An dieser Stelle werden auch zukünftig über die Erfahrungen aus den Experimenten und über Neuanträge berichtet.

    Beantragung von Transformationsexperimenten

    Transformationsexperimente sind gekennzeichnet durch das Zusammenspiel von kreativen Nachhaltigkeitsideen, praktischen Erfahrungen mit dem Themenfeld und einem wissenschaftlichen Anspruch an dem Themenbereich. Dabei sollen nicht nur ein Ziel- und Handlungswissen erarbeitet werden, sondern die Transformationsideen auch in der konkreten Praxis umgesetzt werden, um Einsichten in Möglichkeiten und Begrenzungen der sozial-ökologischen Transformation zu liefern.

    Aktive Mitgestaltung

    In Transformationsexperimenten wird also nicht nur geforscht, sondern auch mitgestaltet. Der Forschungsansatz zeichnet sich besonders durch seine offenen Prozesse aus. In der ersten Phase eines idealen Transformationsexperiment wird ein Team mit (Praxis-)Akteuren und Forschenden gebildet, das Ausgangsproblem besprochen und Ideen für Projekte zu dessen Lösung entwickelt. In der zweiten Phase werden die Projekte umgesetzt und reflektiert. Darauf aufbauend findet in der dritten Phase eine gemeinsame Evaluation statt.

    Antragsformular für Transformationsexperimente im Rahmen des WueLABs

    Haben Sie Ideen zur nachhaltigen Umgestaltung der Universität und des Campus? Wollen Sie aktiv werden bei neuen Lehr- und Forschungsformaten zu Nachhaltigkeit?

    Oder kennen Sie nachhaltige Projekte und Initiativen, die Sie mit dem Campus verknüpfen wollen?

    Dann melden Sie sich gern bei Cornelia Kühn (cornelia.kuehn@uni-wuerzburg.de) und stellen Ihre Ideen hier vor.

    Wollen Sie sich für die nachhaltige Umgestaltung des Campus engagieren? Haben Sie Zeit, die Sie der nachhaltigen Entwicklung der Universität zu Verfügung stellen wollen? Über welches (Fach-)Wissen verfügen Sie, was wir für die Etablierung einer Kultur der Nachhaltigkeit an der Universität nutzen können?

    Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit bei aktuellen oder zukünftigen Transformationsexperimenten haben, melden Sie sich gern bei Cornelia Kühn (cornelia.kuehn@uni-wuerzburg.de).