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Universitäts-Archiv

Nobelpreisträger der Universität Würzburg

Insgesamt 14 Nobelpreisträger haben an der Universität Würzburg - zumindest zeitweise - geforscht und gelehrt. Sie werden auf dieser Seite kurz vorgestellt.

Wilhelm Conrad Röntgen

Nobelpreis für Physik 1901

Geboren am 27. März 1845 in Lennep (Remscheid)
Gestorben am 10. Februar 1923 in München

Röntgen studierte in Utrecht und Zürich

1869 Promotion in Zürich
1869-1872 Assistent an der Universität Würzburg bei August Kundt
1875 Professor in Hohenheim
1876-1879 Professor in Straßburg
1879-1888 Professor in Gießen
1888-1900 Professor an der Universität Würzburg als Nachfolger von Kohlrausch
1900-1923 Professor in München

Röntgen erhielt den ersten verliehenen Nobelpreis für Physik für seine 1895 an der Universität Würzburg gemachte Entdeckung der X-Strahlen.

Er wohnte im Physikalischen Institut (Röntgenring 8)


Zur Röntgen-Gedächtnisstätte Würzburg

Emil Fischer

Nobelpreis für Chemie 1902

Geboren am 9. Oktober 1852 in Euskirchen
Gestorben am 15. Juli 1919 in Berlin.

Fischer studierte in Bonn und Straßburg

1874 Promotion in Straßburg
1879-1881 Professor in München
1881-1885 Professor in Erlangen
1885-1892 Professor in Würzburg
1892-1919 Professor in Berlin

Fischer war von 1885 bis 1892 Professor in Würzburg und wechselte dann an die Humboldt-Universität nach Berlin, wo er bis zu seinem Tode 1919 tätig war. Den Nobelpreis erhielt Fischer für seine Forschungen über die Zucker- und Puringruppen, die er zu einem erheblichen Teil in Würzburg durchgeführt hat.

Fischer wohnte im alten Chemischen Institut (Maxstr. 4)

Eduard Buchner

Nobelpreis für Chemie 1907

Geboren am 20. Mai 1860 in München
Gestorben 13. August 1917 in Focșani, Rumänien an einer Kriegsverletzung

Buchner studierte in München und Erlangen

1888 Promotion in München
1895 Professor in Kiel
1896-1898 Professor in Tübingen
1898-1909 Professor in Berlin (Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin, 1934 als Fakultät in die Humboldt-Universität eingegliedert)
1909-1911 Professor in Breslau
1911-1917 Professor in Würzburg

Buchner wohnte im Chemischen Institut (Röntgenring 11)

Wilhelm Wien

Nobelpreis für Physik 1911

Geboren am 13. Januar 1864 in Fischhausen (Ostpreußen)
Gestorben am 30. August 1928 in München.

Wien studierte in Göttingen und Berlin

1886 Promotion in Berlin bei Hermann von Helmholtz
1896-1899 Professor in Aachen
1899-1900 Professor in Göttingen
1900-1920 Professor in Würzburg als Nachfolger von Wilhelm C. Röntgen
1920-1928 Professor in München

1900 - 1920 wurde Wien nach dem Weggang Röntgens an die LMU München dessen Nachfolger als Vorstand des Physikalischen Instituts an der Universität Würzburg. Von 1916 bis 1917 erforschte er zusammen mit Max von Laue (Nobelpreis für Physik 1914, Professor in Frankfurt, dort für seine Forschungen in Würzburg von den Vorlesungen frei gestellt) am Physikalischen Institut in Würzburg die Verstärkerröhren.

Wien wohnte im Physikalischen Institut (Röntgenring 8)

Johannes Stark

Nobelpreis für Physik 1919

Geboren am 15. April 1874 in Schickendorf (Bayern)
Gestorben am 21. Januar 1957

Stark studierte in München

1897 Promotion in München
1906-1909 a.o. Professor in Hannover
1909-1917 Professor in Aachen
1917-1920 Professor in Greifswald
1920-1922 Professor in Würzburg als Nachfolger von Wilhelm Wien

Stark wohnte im Physikalischen Institut (Röntgenring 8)

Hans Spemann

Nobelpreis für Medizin 1935

Geboren am 27. Juni 1869 in Stuttgart
Gestorben am 9. September 1941

Spemann studierte in Heidelberg und München

1895 Promotion in Würzburg. Er arbeitete unter Theodor Boveri, Julius Sachs und Wilhelm C. Röntgen
1904-1908 a.o. Professor in Würzburg
1908-1914 Professor in Rostock
1919-1935 Professor in Freiburg im Breisgau
 

Spemann arbeitete von 1894 bis 1908 am Zoologischen Institut der Universität Würzburg.

Spemann wohnte in der Pleicherglacisstr. 2 (heute Bismarckstr.)

Klaus von Klitzing

Nobelpreis für Physik 1985

Geboren am 28. Juni 1943 in Schroda (Posen)
 

von Klitzing studierte in Braunschweig und Würzburg

1972 Promotion in Würzburg bei Gottfried Landwehr
1978 Habilitation in Würzburg
1980-1984 Professor an der TU München
1985- Direktor des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung Stuttgart.

1969-1980 war Klaus von Klitzing an der Universität Würzburg tätig, wo er die grundlegenden Entdeckungen machte, die zur Verleihung des Nobelpreises führten (1980).

Hartmut Michel

Nobelpreis für Chemie 1988

Geboren am 18. Juli 1948 in Ludwigsburg
 

Michel studierte in Tübingen und München

1977 Promotion in Würzburg  

1975-1979 bei Dieter Osterhelt an der Universität Würzburg tätig.

Nobelpreis für die Aufklärung des Photosynthese-Reaktionszentrums in Purpurbakterien.

Harald zur Hausen

Nobelpreis für Medizin 2008

1969 - 1972 in Würzburg als Postdoc;  hier Habilitation

Erheilt den Nobelpreis für die Entdeckung, dass Viren Gebärmutterhalskrebs auslösen können.

Diese Nobelpreisträger wirkten relativ kurz an der Universität Würzburg:

Svante Arrhenius

Nobelpreis für Chemie 1903

Geboren am 19. Februar 1859 bei Uppsala (Schweden)
Gestorben am 2. Dezember 1927 in Stockholm

Arrhenius studierte in Uppsala und Stockholm

1895-1905 Professor in Stockholm
 

Arrhenius studierte im Wintersemester 1886/87 an der Universität Würzburg bei Prof. Kohlrausch und entwickelte seine "Dissoziationstheorie" weiter. Er lerne hier auch Walther Nernst kennen.

Arrhenius wohnte Hauger Ring 15

Ferdinand Braun

Nobelpreis für Physik 1909

Geboren am 6. Juni 1850 in Fulda
Gestorben am 20. April 1918 in den U.S.A.

Braun studierte in Marburg und Berlin

1876-1880 Professor in Marburg
1880-1883 Professor in Straßburg
1883-1885 Professor in Karlsruhe
1885-1895 Professor in Tübingen
1895- Professor in Straßburg
 

Braun war vom Sommersemester 1872 bis zum Sommersemester 1874 als Assistent von Professor Georg H. Quincke an der Universität Würzburg beschäftigt. Als Assistent war er Nachfolger von Wilhelm Röntgen am "Physikalischen Cabinet" der Universität.

Walther Hermann Nernst

Nobelpreis für Chemie 1920

Geboren am 25. Juni 1864 in Briesen (Westpreußen)
Gestorben am 18. November 1941 in Berlin

Nernst studierte in Zürich, Berlin, Graz und Würzburg

1887 Promotion bei Prof. Kohlrausch in Würzburg
1894-1905 Professor in Göttingen
1905-1933 Professor in Berlin
 

Nernst wohnte in der Pleichertorgasse 10 (heute Pleichertorstraße)

Karl Landsteiner

Nobelpreis für Medizin 1930

Geboren am 14. Juni 1868 in Wien
Gestorben am 26. Juni 1943 in New York

Landsteiner studierte in Wien und forschte im Sommersemester 1892 an der Universität Würzburg


Landsteiner wohnte in der Eichhorngasse 32 (heute Eichhornstraße)

Max von Laue

Nobelpreis für Physik 1914

arbeitete 1916 in Würzburg mit Wilhelm Wien,

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