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Intern
  • Gebäude 74 Hubland Nord
Universitätsarchiv

Teaminfos

Mareile Mansky M.A.

  • Mitarbeiterin
  • Hat einen Doppelmagister in Geschichte und Kunstgesichte mit Germanistik im Nebenfach
  • Arbeitet seit 2012 im Universitätsarchiv

Ich habe einen Aushang am schwarzen Brett gesehen, mit dem Hinweis auf einen Hiwijob. Da mich der Bereich interessierte und ich auf der Suche nach einem Job war, bewarb ich mich. Inzwischen bin ich als Verwaltungsangestellte in Vollzeit im Archiv beschäftigt.

In erster Linie kümmere ich mich um Belange im Bereich Organisation, Planung und Projektmanagement. Aktuell beschäftigen mich v.a. die Bereiche Records Management, Aktenplan und Schulungen. Außerdem gehören kleine Projekte im Zuge der Sichtbarmachung der Universitätsgeschichte, die Personalverwaltung, die Betreuung der PraktikantInnen, die verschiedenen Aussonderungen, Bearbeitung von Anfragen oder die Beratung von Benutzern zu meinen Aufgaben. Außerhalb von Corona bin ich normalerweise auch jährlich mit mindestens einer Ausstellung zur Universitätsgeschichte beschäftigt.

An unserem Archiv fasziniert mich besonders die Vielseitigkeit der Aufgaben. Dadurch dass das Archiv noch jung und das Team klein ist, bin ich nicht auf einen einzigen Aufgabenbereich beschränkt. Anders als man vielleicht denken würde, handelt es sich auch um einen sehr sozialen Beruf, der rege Kontaktaustausch mit anderen Abteilungen innerhalb der Universität ist für die tägliche Arbeit enorm wichtig.

An Archiven allgemein fasziniert mich, dass sie sich mit den Originalquellen beschäftigten und daher direkt "am Ursprung der Geschichte sitzen".

während meines Studiums hat mir die Tätigkeit im Archiv dabei geholfen das Lesen von Handschriften zu lernen und wissenschaftliche Publikationen besser einschätzen zu können. Da ich immer noch im Archiv arbeite, hat mir die Zeit natürlich auch bei der Berufsfindung geholfen.

Auf jeden Fall! Irgendwann hinter Aktenbergen verschütt zu gehen ist mein großes Ziel! :)

Die Arbeit im Archiv erfordert sehr viel Sorgfalt und Selbstdisziplin. Kleine Ungenauigkeiten können hier sehr viel Arbeit nach sich ziehen. Außerdem sollte man sich für digitale Daten begeistern können, da es in ein paar Jahren keine Papierakten mehr geben wird.

Meine Vorstellung von einem Archiv hat dem Realitätscheck nicht unbedingt standgehalten. Daher lohnt es sich in jedem Fall, einmal in einen solchen Bereich hineinzuschnuppern, auch wenn man mit dem Begriff "Akten" vielleicht erst einmal Staub und Langeweile verknüpft.

Nathalie Pfeuffer

  • Studentische Hilfskraft
  • Schließt dieses Jahr ihren Bachelor in Geschichte und Philosophie ab
  • Arbeitet seit drei Jahren im Universitätsarchiv

Ich habe durch einen Ferienjob in einem anderen Archiv zufällig davon gehört, dass im Universitätsarchiv gerade Mitarbeiter gesucht werden und mich daraufhin beworben.

Ich bin hauptsächlich für die Anfragenbeantwortung zuständig und gerade mit der Überarbeitung unserer Website beschäftigt. Ansonsten springe ich immer mal ein, wenn etwas für Ausstellungen oder kleine Projekte zu recherchieren ist – mich in Akten zu verlieren macht mir super viel Spaß!

Das Gefühl, dass jede Seite, mit der man täglich arbeitet, eine Geschichte zu erzählen hat, erschafft eine unheimlich faszinierende Arbeitsatmosphäre. Außerdem finde ich es klasse, durch die Recherchen über historische Erkenntnisse zu stolpern, die man im Studium so nicht kennenlernt ;)

Ich kann durch meine Arbeit im Archiv nicht nur Erfahrung in Bezug auf den Umgang mit Quellen sammeln, sondern auch meine historische Neugierde ein bisschen ausleben ;) Dazu kommt noch, dass ich mittlerweile das Gefühl habe, meine Uni anders verstehen zu können, nachdem ich so viel über sie gelernt habe!

Auf jeden Fall! Irgendwann hinter Aktenbergen verschütt zu gehen ist mein großes Ziel! :)

All die alten Schriften können eine unheimliche Herausforderung sein. Da braucht es schon mal viel Zeit, eine Seite lesen zu lernen. Aber genau dafür sind wir ja hier, nicht wahr? :)

Geschichte ist mehr als nur ein Spiel mit Zahlen und Statistik – das wird mir bei meiner Arbeit hier immer wieder klar, wenn durch die Arbeit an der Quelle die Historie für mich lebendig wird :)