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Universitäts-Archiv

Fürstbischof Johann I. von Egloffstein

Feldherr, Reisediplomat und Universitätsgründer

Wer war Fürstbischof Johann I. von Egloffstein? - Diese Frage stellte sich den Mitarbeitern des Universitätsarchiv Würzburg. Denn in diesem Jahr jährt sich zum 610. Mal die erste Universitätsgründung in Würzburg, die er vehement vorantrieb. Welche Motive verfolgte Fürstbischof von Egloffstein mit der Universitätsgründung? Welchen Herausforderungen stellte er sich? Und welche Rolle spielte er in der Reichspolitik? Eine Beitragsserie mit Bildmaterial aus der Fries-Chronik zeichnet seinen Lebensweg nach und ergründet diese Fragen. 

Fantasieporträt des Fürstbischofs Johann von Egloffstein von 1712,  Kupferstich von Johann Salver. Johann Salver: Icones virtuosae sanctorum, beatorum […], Würzburg 1712.
Fantasieporträt des Fürstbischofs Johann von Egloffstein von 1712, Kupferstich von Johann Salver. Johann Salver: Icones virtuosae sanctorum, beatorum […], Würzburg 1712.

Illustrer Adel aus der Fränkischen Schweiz:
das Geschlecht der von Egloffstein

Die Wurzeln des heute noch bestehenden Grafengeschlechts reichen weit zurück - bis ins Jahr 1187 als die Familie das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. Damals zählte das Geschlecht zur Reichsritterschaft, welche ihren Ursprung gemeinhin im Dienstadel, den sogenannten Ministerialen hatte. Stammsitz war die namensgebende Burg Egloffstein im Trubachtal und ist im heutigen Landkreis Forchheim zu finden. Die Familie zählt zum fränkischen Uradel und verfügte über sehr reiche Besitzungen in Franken - das Stammwappen ziert heute noch der Bär.

 

Konzeption: Marcus Holtz

Texte: Marika Fersch, Daniel Gemeinhardt, Heike Nickel, Katharina Wülk

 

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