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Zielvereinbarungen

Seit 2008 schließen die bayerischen Hochschulen mit dem Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (Opens external link in new windowStMBW) regelmäßig Zielvereinbarungen ab, in denen Schwerpunkte der Entwicklung und Profilbildung festgelegt werden.

Zielvereinbarungen

Die bisherigen Zielvereinbarungen und die Sonderzielvereinbarungen zum Hochschulausbau wurden in einem Papier zusammengefasst. Am 08. Juli 2013 wurden die Zielvereinbarungen mit einer Laufzeit von 2013 - 2018 unterzeichnet. Allgemeine hochschulpolitische Ziele sind u.a:

  • Sicherstellung der erforderlichen Ausbildungskapazitäten
  • Systematische Qualitätsverbesserung in der Lehre
  • Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis
  • Förderung der Gleichstellung und des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Internationalisierung
  • Stärkung des Wissens- und Technologietransfers
  • Realisierung der inklusiven Hochschule

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Am 17. Juli 2009 wurde mit den Hochschulen die zweite Generation der Zielvereinbarungen abgeschlossen. Deren Laufzeit reichte von 2009 bis 2013 und befasste sich insbesondere mit der weiteren Profilbildung und der strukturellen Fortentwicklung - also mit qualitativen und allgemeinen hochschulpolitischen Zielen. Dazu zählen u. a.:

  • die Stärkung individueller Profile
  • qualitätsverbessernde Maßnahmen sowie die Entwicklung von Verfahren zur Qualitätssicherung
  • die weitere Professionalisierung der Organisations- und Verwaltungsstrukturen, zum Beispiel Einführung eines leistungsfähigen Rechnungswesens mit Kosten-Leistungs-Rechnung und die Verankerung effizienter IuK-Strukturen
  • der Aufbau der akademischen Weiterbildung
  • die Internationalisierung
  • Verbesserungen der familienfreundlichen Gestaltung
  • die Förderung des Gleichstellungsauftrags
  • die Optimierung der Nachwuchsförderung

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Am 21. Juli 2006 schlossen die bayerischen Hochschulen erstmals Zielvereinbarungen mit dem Staatsministerium ab. In den Schriftstücken wurde die weitere Entwicklung und Profilbildung der Hochschulen bis Ende 2008 festgelegt.

In ihrer Zielvereinbarung hat sich die Universität Würzburg u. a. folgende Ziele gesetzt:

  • Aufbau eines neuen Studiengangs „Technologie der Funktionswerkstoffe“
  • Ausbau der Internationalen Graduiertenschule für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Intensivierung der Ausbildung der Lehrer/innen durch Neuordnung der naturwissenschaftlichen Fachdidaktiken
  • Auflösung der Fakultät für Geowissenschaften und Überführung der Geographie in eine Philosophische Fakultät
  • Fusionierung der Philosophischen Fakultäten I und II
  • Schaffung größerer Einheiten, auch innerhalb einer Fakultät
  • Einrichtung des „Zentrums für Musikforschung Nordbayern“, das die Universität in Kooperation mit der Hochschule für Musik realisiert

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