Festakt im Hörsaal Alte Augenklinik am Röntgenring - Urkunde für Würzburg als "Ort im Land der Ideen"

Würzburg ist ein "ausgewählter Ort im Land der Ideen". Die zugehörige Ehrentafel und Urkunde überreichte Thomas Pemsel von der Deutschen Bank bei einem Festakt. Von links: Regierungspräsident Paul Beinhofer, Oberbürgermeisterin Pia Beckmann, Unipräsident Axel Haase und sein Wissenschaftlicher Referent Armin Stock, Thomas Pemsel, Unikanzler Bruno Forster. Foto: Gunnar Bartsch

"Eigentlich ist mir erst heute bewusst geworden, wie viel Glück wir als Universität und Stadt Würzburg haben, einen solchen Ort mit 13 Nobelpreisträgern in einer 'Wissenschaftsmeile Röntgenring' als Gewinner des Prädikats 'Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2006' für Deutschland präsentieren zu können: Da stehen wir einzig da", resümierte Universitätspräsident Axel Haase sichtlich erfreut.

Vorausgegangen war ein Festakt, in dessen Rahmen Thomas Pemsel, Leiter des Marktgebietes Mainfranken der Deutschen Bank AG, dem Würzburger Unipräsidenten Ehrentafel und Urkunde im Rahmen der Aktion "365 Orte im Land der Ideen" überreicht hatte. "Die Universität Würzburg ist ein herausragendes Beispiel für den lebendigen und vielfältigen Ideenreichtum in unserem Lande", sagte der Banker. Die Feier fand im Hörsaal Alte Augenklinik am Röntgenring statt.

"Deutschland - Land der Ideen" ist eine gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft. Hintergrund ist die Präsentation Deutschlands als Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft. Zum Wettbewerb um das Prädikat "Ausgewählter Ort im Land der Ideen" waren über 1.200 Bewerbungen eingegangen. Die Deutsche Bank ermöglicht dabei als exklusiver Partner die Veranstaltungsreihe "365 Orte im Land der Ideen": Ein Jahr lang wird an jedem Tag in Deutschland ein Ort ausgezeichnet. Die Universität Würzburg präsentiert sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe am 8. Dezember mit einer Ausstellung über 13 Nobelpreisträger, die am Röntgenring gewirkt haben.

Schon über 20 Jahre alt sind die zwei Säuleneichen, die am Röntgenring gepflanzt wurden. Den Spaten nahmen in die Hand (von links): Unipräsident Axel Haase, Thomas Pemsel von der Deutschen Bank, Oberbürgermeisterin Pia Beckmann und Regierungspräsident Paul Beinhofer. Foto: Robert Emmerich

Die Bewerbung Würzburgs wurde von der Universität gemeinsam mit der Würzburg AG und der Fachhochschule getragen. So stellte Oberbürgermeisterin Pia Beckmann auch im Rahmen eines Grußwortes in Aussicht, dass noch in diesem Jahr als Ergebnis gemeinsamer Planungen im Ringpark gegenüber der Augenklinik eine "Allee der Nobelpreisträger" mit Stelen über die einzelnen Forscher und ihre Arbeiten Wirklichkeit werden könnte. Weitere Grußworte sprachen Regierungspräsident Paul Beinhofer und der Präsident der Fachhochschule Würzburg/Schweinfurt, Heribert Weber.

Im Anschluss an den Festakt wurden im Vorgarten des ehemaligen Instituts für Chemie am Röntgenring 11 zu Ehren der beiden Nobelpreisträger Emil Fischer und Eduard Buchner zwei rund vier Meter hohe Säuleneichen gepflanzt. Im Laufe des Jahres sollen entsprechend der Anzahl der Nobelpreisträger weitere Bäume gesetzt werden. Den ersten Baum spendete das Forum "Grüne Stadt", das in den Städten für "mehr Lebensqualität durch Grün" sorgen will. Alle 365 ausgewählten Orte bekommen von dem Forum jeweils einen Baum gespendet. Für alle weiteren Bäume in Würzburg sucht die Universität Sponsoren.

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Quelle: Presseabteilung der Universität Würzburg