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    Wissenschaftsmeile Röntgenring

    Hartmut Michel

    Biographie

    Hartmut Michel ist am 18.7.1948 in Ludwigsburg (Württemberg) zur Welt gekommen. Michel studierte an den Universitäten Tübingen und München Biochemie. An der Universität Würzburg promovierte er 1977 und war dann zwei Jahre als wissenschaftlicher Assistent tätig, bevor er 1979 erneut nach München wechselte. Dort habilitierte er sich 1986. Ein Jahr später wurde er Direktor des Max-Planck-Instituts für Biophysik in Frankfurt (Main), wo er bis heute forscht.

    1988 erhält Hartmut Michel zusammen mit Johannes Deisenhöfer und Robert Huber den Nobelpreis für Chemie für die Erforschung der Molekülstruktur des Photosynthese-Reaktionszentrums im Bakterium Rhodopseudomonas viridis.

    Seit 2004 ist er auch Mitglied des Wissenschaftsrates.

    Forschung/Nobelpreis

    Um zu wissen, wie etwas funktioniert, muss man die Struktur kennen. In der Natur werden Kohlenhydrate in Pflanzen aus Kohlendioxid, Wasser und Sonnenlicht hergestellt. Wie funktioniert das? Das Sonnenlicht liefert den Pflanzen die Energie. Die Umwandlung der Energie des Lichts in elektrische Energie geschieht in einem hoch komplizierten Gebilde aus organischen Verbindungen. Mit Hilfe von chemischen und physikalischen Methoden konnten Hartmut Michel, Johann Deisenhofer und Robert Huber die Struktur und die Wirkungsweise des Photosynthesezentrums einer Alge aufklären.

    Arbeiten und Leben in Würzburg

    Während seiner Würzburger Jahre wohnte Hartmut Michel in Waldbüttelbrunn. Gerne ging er mit Kollegen und Freunden in den Gramschatzer Wald. Anders jedoch als Röntgen, der dort leidenschaftlich jagte, sammelte Michel mit gleicher Leidenschaft Pilze und war bekannt als guter
    Schwammerlsucher. Gemeinsam mit Freunden und Kollegen wurden die Schwammerl anschließend verzehrt.

    Kontakt

    Universität Würzburg
    Sanderring 2
    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-0
    Fax: +49 931 31-82600

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