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    Studierendenvertretung

    Ausgangsbeschränkung - survival guide

    Die COVID-19-Pandemie fordert uns alle heraus. Auch wenn wir alle mit verschiedenen Problemen zu kämpfen haben, so eint uns doch eines. Die Ausgangsbeschränkung der Länder zwingt uns dazu, deutlich mehr Zeit, als wir gewohnt sind, in unseren Wohnungen zu verbringen.

    Wir haben daher hier ein paar Tipps und Tricks gesammelt, die dabei helfen, den Tag gut zu überstehen, oder zu inspirieren, wenn Aufgaben fehlen und Langeweile überhandnimmt. Dabei ist natürlich nicht jede Idee für jede*n was, aber vielleicht findest Du etwas, was Dich überzeugt :) Aber bedenke: Gerade in dieser Situation darf auch einfach mal nichts gemacht werden!

    Struktur

    Strukturtipps, um Aufgaben zu erledigen und den Tag besser zu überstehen:

    1. Versuche einen Tagesrhythmus beizubehalten. Natürlich ist es nicht schlimm, wenn der Schlaf mal länger oder kürzer in den Tag hinein dauert, aber es kann auf jeden Fall helfen, gut in den Tag zu starten, wenn immer zur ungefähren gleichen Zeit schlafen gegangen und aufgestanden wird. So kann sich der Körper in der Nacht gut erholen und muss sich nicht von Tag zu Tag an die neuen Zeiten anpassen.
    2. Überlege Dir schon am Vortag oder während des Frühstückens, welche Aufgaben anstehen und zumindest grob, wann Du die jeweiligen Aufgaben angehen willst. So kannst Du Dich darauf einstellen und verringerst die Möglichkeit die Aufgaben aufzuschieben.
    3. Außerdem kannst Du Dir dadurch auch besser Zeit einteilen, die Du nutzen willst, um mit Freund*innen, Familie, oder Bekannten zu telefonieren oder auf andere Art zu kommunizieren.
    4. Auch Pausen einzuplanen ist wichtig! Gerade wenn das Wetter gut ist, nutze dies aus und nimm Dir Zeit, Dir Bewegung und Ruhe zu verschaffen. Aber auch wenn das Wetter nicht gut ist, empfehle ich, Pausen einzuhalten und einfach mal die Beine hochzulegen.
    5. Nimm Dir gelegentlich die Freiheit, Deine mobilen Endgeräte für eine von Dir bestimmte Zeit auszumachen oder sie während eines Spaziergangs zuhause zu lassen. Schalte ruhig mal ganz ab.
    6. Du hast keine dringend zu erledigenden Aufgaben? Überlege Dir zumindest eine kleine Aufgabe, die Du erledigen willst. So kannst Du am Ende des Tages zurückblicken und hast trotzdem was geschafft. Außerdem hast Du eine Aufgabe abgearbeitet, die sonst vielleicht irgendwann dringend geworden wäre.

    Rausgehen

    Das Wetter ist gut? Dir wird es zu viel in Deiner Wohnung? Dann nichts wie raus!

    1. Die Sonne scheint und der Himmel ist wolkenlos, da solltest Du Dich nicht von dem kalten Wind abschrecken lassen. Ich empfehle: Warm anziehen und ab raus einen Spaziergang machen! Auch allein kann dieses schöne Wetter genossen werden.
    2. Du hast sogar einen Balkon oder eine Terrasse? Ich empfehle: Tee oder Kaffee kochen, eine Decke schnappen und mit den Charakteren eines rausgesuchten Buches in eine andere Welt reisen. EDIT: Sonnencreme statt Decke verwenden ;)
    3. Egal ob während des Spaziergangs oder ob vom Balkon aus. Vielleicht sind in Deiner Nähe Vögel unterwegs oder Du kommst an vielen Pflanzen vorbei? Versuche doch mal sie zu benennen! Wie viele Pflanzen/Vögel kennst Du?
    4. Manchen macht es mehr, manchen weniger Spaß: natürlich kann das Wetter auch dazu genutzt werden, alle Fenster der Wohnung zu putzen, damit der Blick nach draußen noch besser wird

    Drinnen Spaß haben

    Da wir uns leider nicht für immer auf gutes Wetter verlassen können, hier jetzt Ideen, wie man den Tag in der Wohnung verbringen kann.

    1. Da wir – wie Ihr bestimmt alle wisst - niemanden mehr besuchen oder treffen sollen, ist es umso wichtiger, Kontakt auf anderem Wege zu halten. Hier ein paar Vorschläge: Telefonieren; Nachrichten schreiben, E-Mails schreiben; Videokonferenzen (Skype, Discord, Whatsapp, …); Briefe schreiben, …
    2. Auch in der Wohnung kannst Du es Dir wunderbar gemütlich machen und ein Buch lesen. Scheue Dich nicht davor, Dir Kekse und Tee rauszusuchen, und es Dir einfach richtig gut gehen zu lassen.
    3. Auch nervige, aber nötige Arbeit kann mit Spaß verbunden werden. Deshalb zwei Ideen, um das Haus mit Spaß sauber zu halten:
      1. Mache laut Musik an und tanze während des Putzens ruhig wild durchs Zimmer. Es wäre ja langweilig, keinen Blödsinn zu machen und wir haben Zeit, also muss es auch nicht schnell gehen.
      2. Rufe Freund*innen an, sodass Ihr Eure Aufgaben gleichzeitig und zusammen erledigt. Am Ende wird verglichen: Wer war schneller? Wer war ordentlicher? Vorteile: Unterhaltung, sozialer Kontakt und die Aufgaben sind gefühlt viel schneller erledigt :D
    4. Die Tage kann man auch wunderbar nutzen, um den Kleiderschrank mal wieder auszusortieren! Deine aussortierten, aber noch gut erhaltenen Kleidungsstücke kannst Du dann zum Beispiel über Kleiderkreisel anbieten und Dir so ein paar Euro dazuverdienen.
    5. Du wolltest schon immer mal eine Sprache lernen? Dann fang gleich damit an! Im Internet gibt es jede Menge Anbieter, klicke Dich doch einfach mal durch und vielleicht sagt Dir ja einer zu.
    6. Finde Deine kreative Seite und probiere einfach mal was Neues aus: Wann hast Du das letzte Mal ein Bild gemalt oder gebastelt? Je nach dem was Dir so zur Verfügung steht, kannst Du Dich zum Beispiel an Karten oder Origami versuchen.
    7. Jetzt wurdest Du kreativ, aber weißt nicht wohin mit Deinen Kunstwerken? Verschicke sie einfach mit der Post – die Empfänger*innen freuen sich mit Sicherheit und es macht wirklich viel Spaß Briefe zu schreiben!
    8. Du möchtest entspannter durch Leben gehen? Versuche doch mal Yoga oder Meditation und vielleicht gefällt es Dir so gut, dass Du es längerfristig in Deinen Tagesablauf einbaust.

    Ganz wichtig! Gönne es dir, einfach mal nichts zu machen. Wir alle sind von dieser Ausnahmesituation belastet und neigen in dem Trubel dazu, zu vergessen, dass wir auch einfach mal NICHTS machen dürfen!

    Noch mehr Ideen?

    Du hast noch Beschäftigungsideen, die wir noch nicht aufgezählt haben? Dann immer her damit, sodass auch Andere von Deiner Kreativität profitieren.

    -Text: Stella Gaus, Fotos: Marianne Böhm