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    Zentrale Studienberatung

    Physik

    UniZeit - Zeitung für Schüler

    Studieren an der Uni Würzburg - 2018/19

    Physik: Entspanntes Umfeld

    Der Start ins Physikstudium ist für Lukas Steinbring gut gelaufen. Das lag auch an den Vorkursen, in denen die Studienanfänger noch einmal ein fachliches Update bekommen, bevor das erste Semester losgeht.

    Die Wiederholung des Schulstoffs war für Lukas allerdings nicht ganz so wichtig. Viel wertvoller fand er den sozialen Aspekt – schon einmal die Kommilitonen zu treffen, mit denen man die nächsten Semester verbringt. „Die Leute, die ich damals kennengelernt habe, sind auch heute noch meine Freunde“, sagt er.

    Engmaschiges Betreuungsnetz

    In der Würzburger Physik werden die Neulinge nicht nur am Anfang gut umsorgt. „Ältere Studierende und Dozenten helfen einem auch später; das Betreuungsnetz ist sehr engmaschig“, erzählt Lukas, der aus Eckernförde in der Nähe von Kiel stammt.

    Eine nette Atmosphäre und ein entspanntes Umfeld, „in dem man sich nicht mit ausgefahrenen Ellbogen um die letzten Praktikumsplätze prügeln muss“: So urteilt Lukas über die Physik in Würzburg.

    Laborpraktika und Fehlerrechnung

    Allzu locker gehe es aber auch nicht zu: „Das Studium fordert einen schon. Man muss zum Beispiel im Wochentakt Übungsblätter in klassischer Physik und Mathematik bearbeiten. Das macht man immer mit anderen im Team, weil man es alleine gar nicht schafft.“

    Fordernd können auch die Laborpraktika sein, die sich manchmal bis in den Abend hinein ziehen. In den Praktika machen die Studierenden selber Versuche, sie bestimmen zum Beispiel die Viskosität einer Flüssigkeit. „Das ist gar nicht so simpel, wie es klingt“, erklärt Lukas, „denn man muss auch danach fragen, welche Fehlermöglichkeiten in der jeweiligen Messmethode stecken und wie man die Fehler mit einrechnen kann.“

    Viel Gutes über die Würzburger Physik gehört

    Für die Würzburger Physik hat Lukas sich entschieden, weil sie in Rankings gut abschneidet – und weil sein Bruder hier die Doktorarbeit in Astrophysik macht. Über ihn bekam Lukas Kontakt zu älteren Studierenden, und von ihnen hat er sehr viel Gutes über die Studienbedingungen in der Physik gehört.

    Auch die Stadt sagt dem Norddeutschen zu: „Man lebt gut hier. Der Physik-Campus liegt zwar am Stadtrand, aber die Busverbindungen sind gut, und so trifft man seine Kommilitonen auch in der Stadt, etwa am Main oder in den Kneipen.“

    Astrophysik in Würzburg

    In der Würzburger Astronomie beschäftigen sich die Forscher mit der „explosiven“ Astrophysik, etwa mit Sonnenstürmen und aktiven Galaxienkernen. Für letztere interessiert sich auch Anne-Kathrin Baczko. Sie studiert in Erlangen, wird bei ihrer Masterarbeit aber an der Uni Würzburg betreut – eine Kooperation im „Forschungscluster Astroteilchenphysik“ macht’s möglich.

    „Wir betrachten Galaxien, aus deren Zentrum Materie wegströmt, und analysieren die Radiostrahlung, die dabei entsteht. Damit lassen sich hochauflösende Bilder anfertigen, die sehr viel physikalische Grundlagenforschung ermöglichen“, sagt die Studentin. Die Daten für ihre Arbeit stammen von Großteleskopen aus aller Welt, die für Messungen zusammengeschaltet werden.

    In Würzburg lässt Anne-Kathrin sich betreuen, weil es hier eine große Arbeitsgruppe für Radioastronomie gibt. In Erlangen liegt ein Schwerpunkt auf Röntgenastronomie, „und die Kombination ergibt tolle Forschungsmöglichkeiten.“

    Die Kooperation der zwei Unis kommt den Studierenden zu Gute – mit spannenden Themen für Bachelor-, Magister- und Doktorarbeiten.

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