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    Zentrale Studienberatung

    Indologie

    UniZeit - Zeitung für Schüler

    Studieren an der Uni Würzburg - 2018/19

    Indien verstehen

    „Das Tolle an der Würzburger Indologie? Hier bekommen wir Wissen über das klassische und auch über das moderne Indien vermittelt.“ Studentin Sarah Merkle hält das für sehr wichtig: „Man versteht dieses faszinierende Land nur dann, wenn man seine Geschichte kennt und mit der alten Sprache Sanskrit vertraut ist.“

    Moderne indische Sprachen wie Hindi und Kannada sind aber genauso Teil des Indologie-Studiums in Würzburg. Über die Sprachen finden die Studierenden Zugang zur indischen Gesellschaft, zu den Religionen und den vielen Traditionen des Landes.

    Interkulturelle Kommunikation sehr wichtig

    Neben Sprachen, Religionen, Kultur, Geschichte und Politik ist interkulturelle Kommunikation ein wichtiges Thema in der Indologie. Dabei geht es um viel mehr als nur um reine Verhaltensregeln. Etwa darum, gut Bescheid zu wissen über die wichtige Rolle, die Familie, Gesellschaftsstrukturen und Religion im indischen Alltag spielen.

    Die Kurse des GSiK-Projekts schätzt Sarah in diesem Zusammenhang sehr. GSiK steht für „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“. Das Projekt bietet Vorträge, Workshops und Seminare an, die allen Studierenden der Uni offen stehen.

    Mit einem Stipendium nach Indien

    „Ein Höhepunkt in meinem Studium: Ich war für eine Feldforschung über den kulturellen Umgang mit Transgendern drei Monate in Südindien, mit einem Stipendium vom Indien-Zentrum der Uni.“

    Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst unterstützte Stipendienprogramm „A New Passage to India“ bietet Studierenden die Möglichkeit, in Indien ohne finanzielle Sorgen an eigenen Forschungsprojekten zu arbeiten, die dann zum Beispiel in eine Abschlussarbeit einfließen. Das Zentrum finanziert auch Auslandssemester oder Praktika in Indien.

    Optimistisch in Sachen Berufsaussichten

    Was man später als Indologin macht? Was ihre Berufsaussichten angeht, ist Sarah optimistisch. Sie kann sich eine Tätigkeit in der Forschung, in Museen, in der Kulturarbeit, im Journalismus oder in Unternehmen vorstellen, die mit indischen Geschäftspartnern arbeiten oder in Indien eigene Niederlassungen besitzen: „Da ist wirklich Vieles denkbar.“

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