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Intern
    Netzwerk Studium & Behinderung Bayern

    Über uns

    Am 16 Mai 2019 schloss sich das Netzwerk Studium und Behinderung als politische Interessenvertretung der beauftragten und beratenden Personen für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung des Landes Bayern zusammen. Damit tritt sie die Nachfolge der bereits seit 2011 regelmäßig stattfindenden Vernetzungstreffen der Beauftragten und Berater*innen für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung der Universitäten und Hochschulen im Land Bayern an.

    Das Netzwerk erfüllte die Aufgabe der Vernetzung unter den Beauftragten und Berater*innen und der Positionierung im universitären Diskurs um Inklusion und Teilhabe an der Bildung untermauert durch Fachvorträge.

    Mit den bundes- und landesweiten Bestrebungen zur Gleichstellung, den Antidiskriminierungsgesetzen (BGG, AGG), dem Landeshochschulgesetz (BayHschg), sowie der Anerkennung inklusiver Bildung als Menschenrecht (Art. 24 UN- BRK), gewinnt auch das Amt der Beauftragten Studierender mit Behinderung und chronischer Erkrankung an den Universitäten und Hochschulen in Bayern zunehmend an Bedeutung.

    Die Vernetzungstreffen finden zweimal jährlich in der Regel im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst statt. Dabei wird auf Kooperationen mit bundes- und landesweiten ExpertInnen zu aktuellen Themenbereichen, wie etwa struktureller Barrierenabbau an Hochschulen und Universitäten (z.B. Nachteilsausgleiche im Studium und Prüfungen, Digitalisierung, etc. …) zurückgegriffen. Das Netzwerk verfasst Forderungspapiere, Empfehlungen und Stellungnahmen, wirkt gegenüber der Staatsregierung und den hochschulischen Institutionen daraufhin, das Menschenrecht auf inklusive Bildung auch an Universitäten und Hochschulen strukturell zu etablieren und auszubauen.

    Das Netzwerk Studium und Behinderung verfolgt dabei die Ziele und Zwecke, wie sie der verabschiedeten Geschäftsordnung vom 16. Mai 2019 entnommen werden können:

    1. die Beauftragten landesweit zu vernetzen, insbesondere die Expertise der Hochschulen bei der Beratung von Studierenden mit Behinderung untereinander nutzbar zu machen und einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen,

    2. die fachliche Fortbildung seiner Mitglieder zu fördern,

    3. Handlungsbedarfe im Kontext von Studium mit Behinderung und chronischer Erkrankung an bayerischen staatlichen Hochschulen zu ermitteln und zu kommunizieren,

    4. Handlungsempfehlungen für die inklusionsorientierte Weiterentwicklung des bayerischen Hochschulsystems zu erarbeiten und

    5. politische Institutionen zu beraten, wie die Inklusion von Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung an den bayerischen staatlichen Hochschulen nach den allgemeinen Grundsätzen der UN-BRK Art. 3 verwirklicht werden kann.