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    Physik am Samstag

    Vortragstitel: Vom Lichtschwert zur Femtochemie – Fiktion und Anwendungen mit ultrakurzen Laserpulsen
    Datum: 05.05.2018, 10:30 - 12:00
    Kategorie: Vortrag
    Ort: Hubland Süd, Geb. P4 , Max-Scheer-Hörsaal
    Veranstalter: Fakultät für Physik und Astronomie
    Vortragender: Professor Dr. Tobias Brixner

    Eine Veranstaltungsreihe für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die interessierte Öffentlichkeit

    Zum Thema
    Die Filme von „Star Wars“ und die darin benutzten „Lichtschwerter“ sind seit Jahrzehnten Bestandteil unserer Popkultur. Ist das reine Fiktion? Laser werden schließlich erfolgreich zur Materialbearbeitung (z.B. Metalle schneiden) benutzt. Meist wird kolportiert, ein Laserstrahl breite sich ungehindert aus, bis er auf ein Hindernis treffe, und daher seien räumlich begrenzte „Lichtschwerter“ physikalisch unmöglich. Das Foto unten aus unserem Labor zeigt aber, dass man anscheinend doch Lichterscheinungen endlicher Länge erzeugen kann. Wie funktioniert das? Wofür ist das gut? Dieser Vortrag zeigt als Grundlage zunächst, wie ultrakurze Laserpulse entstehen. Wenn man Licht in nur wenigen Femtosekunden (d.h. Millionstel Milliardstel Sekunden) ein- und ausschalten kann, ergeben sich grundlegend neue Möglichkeiten, extrem schnelle physikalische Vorgänge in Echtzeit zu verfolgen und sogar zu steuern. Die Realität übertrifft die „Star Wars“-Fiktion, denn in unserer aktuellen Forschung dringen wir mit Präzision bis auf die atomare Ebene vor und „schneiden“ nach Maßgabe chemische Bindungen in einem Molekül durch. Neben dieser „Femtochemie“ kann man ultraschnelle Spektroskopie anwenden, um die biologischen Prozesse der Photosynthese oder des Sehens zeitlich aufzulösen. Auch in der Medizin kommen Femtosekunden-Laserpulse zum Einsatz, unter anderem bei der „Femto-LASIK“-Augenoperation, deren Funktionsprinzip auf obigem „Lichtschwert“- Effekt basiert.

    Physik am Samstag wird gefördert durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft DPG

    Was ist „Physik am Samstag“?

    „Physik am Samstag“ ist eine Vorlesungsreihe zu unterschiedlichen Themen der Physik. Sie bekommen die Möglichkeit, einen Einblick in das Unigeschehen zu erhalten und zu sehen, womit sich Physikerinnen und Physiker heute beschäftigen. Physik ist die grundlegende Wissenschaft von den Naturphänomenen und den Gesetzen, die sie beherrschen. Sie ist Basis der verwandten Wissenschaften Chemie, Biologie, Elektrotechnik, Informationstechnik und Medizin. Während in der Schule überwiegend klassische Grundlagen der Physik behandelt werden, können Sie sich hier über Themen der aktuellen physikalischen Forschung informieren. Im Anschluss an jede Vorlesung besteht die Möglichkeit, bei Tee und Kaffee mit den vortragenden Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Teilnehmer des Vortrages erhalten Gutscheine, die zum kostenlosen Besuch der Ausstellung Touch-Science im Anschluss berechtigen.

    Wer kann teilnehmen?

    Für die Teilnahme sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Was zählt ist das Interesse an aktuellen Themen aus der Physik. Daher können auch Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die nicht unbedingt ein naturwissenschaftliches Fach studieren wollen, sondern ihr Allgemeinwissen über die Natur erweitern möchten. Wie immer sind Lehrerinnen und Lehrer besonders willkommen. Vorträge der Reihe „Physik am Samstag“ werden als Lehrerfortbildung anerkannt.

    P-Seminar für Gymnasien

    Wir bieten interessierten Schülerinnen, Schülern und auch ganzen Schulklassen die Kooperation im Rahmen der Projektseminare zur Studien- und Berufsorientierung. Bitte sprechen Sie uns an: email: Studienberatung@physik.uni-wuerzburg.de

    „Physik am Samstag“- Quiz

    Zu jedem der Vorträge gibt es einen Fragebogen. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit der richtigen Lösung wird ein Preis verlost.

    Sonderveranstaltung für Studieninteressierte

    Nach dem Vortrag am 07.07.2018 findet eine Informationsveranstaltung für Studieninteressierte statt. Anmeldung unter: infotag@physik.uni-wuerzburg.de

     

     

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