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    Jura: 1,65 Millionen für Wissenstransfer

    26.02.2018

    Ein neues Wissens-Netzwerk geht an den Start: Es will kleinen und mittleren Unternehmen rechtliche Informationen rund um die Digitalisierung geben. Für dieses Projekt erhält die Universität Würzburg 1,65 Millionen Euro.

    Logo des Europäischen Sozialfonds ESF.

    Logo des Europäischen Sozialfonds ESF.

    Die Digitalisierung stellt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor viele Herausforderungen und rechtliche Fragen – zum Beispiel, wenn es um den Aufbau einer Firmen-Webseite oder eines Online-Shops geht. Hier lauern etliche Fallstricke, etwa im Bereich des Marken- und Urheberrechts.

    Was etwa ist beim Verwenden von Texten, Fotos und Videos zu beachten? Wo verletzt man womöglich die Rechte Dritter? Wenn die Webseite Hyperlinks zu anderen Webseiten enthalten soll: Wie steht es dann um die Gefahr, dass man für rechtswidrige Inhalte dieser Seiten haftet?

    Anderes Beispiel: Für die Gründung eines Unternehmens muss man heute nicht mehr Papiere ausfüllen und persönlich zum Handelsregister gehen. Das lässt sich auch online erledigen. Unter welchen Voraussetzungen ist das möglich? Auch das ist eine Frage, für deren Beantwortung das neue Projekt „ESF Netze-DiReKT: Netzwerke Digitalisierung und Rechtsfragen für KMU durch Wissenstransfer“ künftig sorgen soll.

    Geld vom Europäischen Sozialfonds

    Rechtswissenschaftler der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) werden das neue Netzwerk aufbauen. Sie haben für ihr Projekt erfolgreich eine Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) beantragt: Insgesamt 1,65 Millionen Euro wurden bewilligt, wie Bayerns Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle am 21. Februar 2018 bekanntgab.

    Spaenle: „Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten hier Hand in Hand, damit regionale Betriebe die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Oft fehlen ihnen die Ressourcen, um umfassend von den Vorzügen neuer Technologien zu profitieren.“

    Fakten über das neue Netzwerk

    Das neue Netzwerk steht Unternehmen aus allen Sparten offen. Es richtet sich in erster Linie an KMU aus Nordbayern; bis zu einem gewissen Grad auch an größere Unternehmen aus ganz Deutschland.

    Für den Wissenstransfer zu den Firmenpartnern werden die Würzburger Juristen eine Website aufbauen; außerdem sind Seminare, Webinare und viele andere Veranstaltungen mit den Partnerunternehmen geplant. Öffentliche Tagungen mit Forschern anderer Universitäten gehören ebenfalls zum Programm.

    Die Projektleitung liegt bei den Professoren Olaf Sosnitza (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handelsrecht, Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht) und Eckhard Pache (Lehrstuhl für Staatsrecht, Völkerrecht, Internationales Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsverwaltungsrecht).

    Beteiligt sind außerdem sieben weitere Professuren der Juristischen Fakultät. Der Großteil des Fördergeldes wird in Personal investiert; unter anderem sind sechs neue Stellen für wissenschaftliche Beschäftigte vorgesehen.

    Kontakt für Unternehmen

    Unternehmen, die am Netzwerk teilnehmen möchten, können Olaf Sosnitzas wissenschaftlichen Mitarbeiter Steffen Reinhard von der Juristischen Fakultät der JMU ansprechen: T (0931) 31-82978, steffen.reinhard@uni-wuerzburg.de

    Über den Europäischen Sozialfonds

    Aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) fließt Geld in Bildungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, welche die Beschäftigungschancen der Menschen in Europa verbessern sollen. Im Hochschulbereich fördert der ESF die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.

    Informationen zum ESF

    Von Robert Emmerich

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