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    Das Online-Magazin der Universität Würzburg Ausgabe 19. Februar 2013

    Infotag zu chronischem Schmerz

    02.06.2015

    Der 2. Juni 2015 ist bundesweiter "Aktionstag gegen den Schmerz". Das Interdisziplinäre Schmerzzentrum des Uniklinikums Würzburg beteiligt sich mit einem Informationsnachmittag. Ursachen, Diagnosemöglichkeiten und Behandlungswege stehen im Mittelpunkt der öffentlichen Veranstaltung.

    Bei der Biofeedback-Therapie lernt der Patient, den Schmerz über ein psychologisches Rückkopplungssystem zu mindern. (Bild: Uniklinikum Würzburg)
    Bei der Biofeedback-Therapie lernt der Patient, den Schmerz über ein psychologisches Rückkopplungssystem zu mindern. (Bild: Uniklinikum Würzburg)

    Über 13 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Viele von ihnen sind nach Einschätzung der Deutschen Schmerzgesellschaft nach wie vor unterversorgt. Um die öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken, veranstaltet die Deutsche Schmerzgesellschaft am Dienstag, den 2. Juni 2015, zum vierten Mal den bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz. Das Interdisziplinäre Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) beteiligt sich daran mit einem Infotag im Zentrum für Innere Medizin (ZIM) an der Oberdürrbacher Straße.

    Laienverständliche Vorträge

    Von 15:00 bis 16:00 Uhr und von 17:30 bis 18:30 Uhr gibt es Blöcke von viertelstündigen, laienverständlichen Kurzvorträgen. Vier Experten des Klinikums referieren über die Ursachen von chronischen Schmerzen, die Zusammenhänge zwischen Schmerz und Psyche, die Therapie von Nervenschmerzen sowie neurochirurgische Behandlungswege.

    Ergänzend dazu stellen Pflegekräfte, Psychologinnen, Ergotherapeuten sowie eine Mal- und eine Physiotherapeutin zwischen 16:00 und 18:00 Uhr im Foyer und einem Seminarraum des ZIM Aspekte der multimodalen Schmerztherapie vor. Dabei geht es unter anderem um Biofeedback, aktivierende Sporttherapie, transkutane elektrische Nervenstimulation, Genusstherapie, kreatives Schaffen im Heilungsprozess sowie Desensibilisierung und sensomotorisches Training.

    Weitere Infostände präsentieren die vielen an der interdisziplinären Schmerztherapie des UKW beteiligten Fachrichtungen und die in diesem Themenkreis laufenden Studien. Ferner werden Sinn und Zweck von Schmerzfragebögen, Schmerztagebüchern und Schmerzpumpen erläutert.

    Der Besuch des Infonachmittags ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Das detaillierte Programm kann im Internet abgerufen werden unter www.anaesthesie.uk-wuerzburg.de/schmerzzentrum.

    Kontakt:

    Prof. Heike Rittner
    Leiterin der Schmerztagesklinik, Klinik für Anästhesiologie des Uniklinikums Würzburg
    T.: +49 (0)931/201-30257 oder -30030 , E-Mail: rittner_h@ukw.de

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