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Intern
    A.2 - Servicezentrum Forschung und Technologietransfer (SFT)

    Netzwerk Digitale Medien und soziale Roboter / Agenten

    weitere Infos zum Netzwerk gibt es hier

    Das Projekt „Zentrum für digitales Experimentieren 4.0“ (ZDEX) an der Universität Würzburg ist ein Kooperationsprojekt zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und läuft die kommenden zwei Jahre. Da es vom europäischen Sozialfond (ESF) gefördert ist, ist die Teilnahme für kleine und mittlere Unternehmen kostenlos.

    Die Medieninformatik übernimmt die Unterstützung der Unternehmen im Bereich soziale Roboter und virtuelle Agenten. Auf Basis der Kenntnisse zu menschlicher Wahrnehmung wird hierbei eine Verbindung zwischen Technik und Mensch geschaffen. Die Wirtschaft kann dabei von der Digitalisierung außerordentlich profitieren – sie muss nur wissen, wie! Denn die besten technischen Errungenschaften sind nutzlos, solange sie nicht effektiv dem Menschen zugänglich gemacht werden können. Soziale Roboter und virtuelle Agenten dienen hierbei als Schnittstelle zwischen Technik und Mensch.

    Im Rahmen des Projektes gibt es voraussichtlich fünf Veranstaltungen pro Jahr (Vorträge, Webinare, Workshops) über den Einsatz von Robotern im Kundenkontakt, am Empfang (zum Beispiel in Hotels, Arztpraxen, Messen) oder auch in Seniorenzentren. Dabei soll beispielsweise geklärt werden, bei welchen Aufgaben soziale Roboter sinnvoll einsetzen werden können, wie der Roboter gestaltet sein sollte, welchen Mehrwert er Kunden und Mitarbeitern bieten kann und wo die Grenzen von sozialen Robotern liegen –  fundiert durch wissenschaftliche Erkenntnisse.

    Nachdem durch die Vorträge und Workshops ein Basiswissen zur Thematik geschaffen wurde, bieten wir Einzelberatungen an. Dort besprechen wir mit den TeilnehmerInnen den Einsatz eines Roboters speziell in deren Betrieb. Gegebenenfalls können wir dann auch eine Testphase mit dem Roboter im Unternehmen anbieten.

    Ziel ist – wie der Name des Projektes schon sagt – das Experimentieren mit diesen neuartigen Technologien. Die TeilnehmerInnen können sich beraten lassen und ausprobieren, ob der Einsatz eines sozialen Roboters für ihren Betrieb geeignet und sinnvoll wäre, ohne dabei gleich investieren zu müssen. Außerdem soll auch der aktive Austausch zwischen den teilnehmenden Unternehmen im Rahmen der Workshops gefördert werden.

    Interessierte Unternehmen unterschreiben bei uns eine Kooperationsvereinbarung (ohne rechtliche Pflichten) und werden dann über alle künftigen Veranstaltungen informiert bzw. können mit uns Beratungstermine vereinbaren.

    Das Projekt beschränkt sich auf kleine und mittelständische Unternehmen aus bestimmten Landkreisen Bayerns. Eine Übersicht über teilnehmende Landkreise und die Teilnahmevoraussetzungen finden sie hier.

    Haben Sie Interesse Kooperationspartner zu werden? Unsere Ansprechpartnerinnen Melissa Donnermann (melissa.donnermann@uni-wuerzburg.de) und Martina Lein (martina.lein@uni-wuerzburg.de) stehen Ihnen gerne für Rückfragen per Mail oder telefonisch (0931-3183462) zur Verfügung.

     

    Einen Einblick in die Arbeit der Professur für Medieninformatik bietet dieses kurze Video:

     

    Das Netzwerk zu Gast bei Radio Gong - Hier gehts zum Interview

     


    Netzwerkleiterin Prof. Dr. Birgit Lugrin

    Birgit Lugrin hat seit dem Sommersemester 2015 die Professur für Informatik (Medieninformatik) am Lehrstuhl Informatik IX (Mensch Computer Interaktion) am Institut für Informatik inne und leitet die Gruppe Medieninformatik. Zuvor war sie an der Universität Augsburg, wo sie zum Thema „Cultural Diversity for Virtual Characters” promovierte und anschließend als akademische Rätin tätig war. Birgit Lugrin hat einen B.Sc. und M.Sc. Abschluss in Informatik. 

    Birgit Lugrins Forschung ist interdisziplinär orientiert und befasst sich mit der Implementierung von intelligenten interaktiven Systemen. Da diese für die intuitive Nutzung durch menschliche Nutzer erstellt sind, verbindet sie Methoden und Wissen aus der Mensch-Computer-Interaktion, künstlicher Intelligenz, Psychologie und Kognitionswissenschaften. 
    Im Besonderen befasst sie sich mit intelligenten virtuellen Agenten und sozialen Robotern, aber auch mit mobilen Anwendungen und intelligenten Umgebungen. Nach dem Leitbild  „Designing for Diversity“ sind diese auf unterschiedliche Bedürfnisse und Fähigkeiten verschiedener Benutzergruppen zugeschnitten. 
    Die Anwendung ihrer Forschungsthemen, wie beispielsweise das Potential des Einsatzes von sozialen Robotern in der Altenpflege, pädagogischen Agenten zur Unterstützung beim lebenslangen Lernen, oder die Integration von kulturellen Verhaltensweisen in virtuelle Welten sind von hoher gesellschaftlicher Relevanz im laufenden technischen Wandel.

    Birgit Lugrin ist Leiterin des Netzwerkes „Digitale Medien und Soziale Roboter“. Durch ihre interdisziplinäre Forschung sowohl im Bereich intelligente virtuelle Agenten als auch im Feld der sozialen Roboter bringt sie umfassendes Fachwissen in das Projekt ein.


    Melissa Donnermann (M. Sc.), stellvertretende Netzwerkleiterin

    Melissa absolvierte ihr Bachelor- und Masterstudium der Medienkommunikation in Würzburg, das Forschungsfeld der sozialen Robotik war bereits Schwerpunkt ihrer Bachelor- und Masterarbeit. Seit April 2019 arbeitet sie am Lehrstuhl für Medieninformatik und forscht dort zu sozialen Robotern im Lehr-/Lernkontext, speziell zu deren Einsatz an Hochschulen. Melissa unterstützt das ZDEX Projekt daher mit ihrer Erfahrung im praktischen Einsatz von Robotern und deren Programmierung. Außerdem ist sie Ansprechpartnerin für unsere Kooperationspartner und an der Organisation unserer Veranstaltungen beteiligt.


    Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Netzwerk Digitale Medien und soziale Roboter / Agenten

    Elisabeth Ganal (B. A.)

    Elisabeth absolvierte ihr Bachelorstudium in Medien- und Bildungsmanagement an der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PHW). Zurzeit schließt sie ihr Masterstudium in Human-Computer Interaction an der Universität Würzburg ab und arbeitet seit Juli 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Medieninformatik. Sie unterstützt das ZDEX Projekt mit ihrer Expertise zu Mensch-Computer-Interaktion und befasst sich auch mit den Themen Mixed Reality, Intelligente Virtuelle Umgebungen und Agenten.

    Martina Lein (M. Sc.)

    Seit Juni 2020 arbeitet Martina am Lehrstuhl für Medieninformatik als wissenschaftliche Mitarbeiterin und ist dort im Projekt ESF-ZDEX tätig. Martina absolvierte ihr Bachelor- und Masterstudium der Medienkommunikation an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. In ihrer Bachelor- und Masterarbeit befasste sie sich schwerpunktmäßig mit sozialen Robotern. Im ZDEX-Projekt ist sie Ansprechpartnerin für die Kooperationspartner, organisiert unsere Veranstaltungen und bringt ihre Erfahrung im Forschungsfeld der sozialen Robotik in das Projekt ein.

    Dr. Philipp Schaper

    Philipp absolvierte sein Bachelorstudium der Psychologie an der TU Braunschweig und schloss den Master of Science im Fach Psychologie an der Universität Wuppertal ab. 2020 schloss er außerdem das Bachelorstudium der Informatik an der Universität Würzburg ab. In seiner Disseratation beschäftigte er sich mit Fehlern im prospektiven Gedächtnis. Seit 2013 arbeitet Philipp als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Würzburg, seit 2018 ist er Teil des Teams der Medieninformatik. Seine Forschungsinteressen beinhalten das prospektive Gedächtnis, commission errors, Usability und technologiegestütztes Lernen. Durch seine interdisziplinäre Forschung bringt Philipp Expertise aus den unterschiedlichsten Bereichen in das ZDEX Projekt ein.

    Sophia Steinhäußer (B. Sc.)

    Sophia absolvierte ihr Bachelorstudium der Medienkommunikation in  Würzburg und schreibt derzeit ihre Masterthesis im Bereich Medieninformatik mit Fokus auf Virtual Reality Games. Seit Dezember 2019 arbeitet Sophia am Lehrstuhl für Medieninformatik als wissenschaftliche Mitarbeiterin und forscht dort zu Storytelling mit sozialen Robotern und technologiegestütztem Lernen. Sophia unterstützt das ZDEX Projekt mit ihrem Fachwissen über die Mensch-Roboter-Interaktion und ihren Kenntnisse über die Programmierung verschiedener Roboter.