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Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin

Mit der Computer-Maus gegen Krankheitserreger

E. coli ist grün, Grippeviren blau und das als „Krankenhauskeim“ bekannte Bakterium Staphylococcus aureus orange. In bedrohlichen Klumpen kriechen sie über das Spielfeld und versuchen die Zelle zu infizieren. Aufhalten kann sie nur eine entsprechend hochgerüstete Immunabwehr – und dafür muss der Spieler selbst sorgen bei „Cell Invaders“, dem Computerspiel aus dem Rudolf-Virchow-Zentrum.

Das Strategiespiel wurde von der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit entwickelt, als Ergänzung der Inhalte aus dem erfolgreichen Schülerlabor "Virchowlab". Beim Labortag "Seuchen und Infektionskrankheiten" lernen Neunt- und Zehntklässler dort einerseits typische Nachweismethoden für Erreger, andererseits vor allem, wie sich ansteckende Krankheiten verbreiten. 

"Cell Invaders" ergänzt diese Inhalte um eine kleine Erregerkunde: Grippeviren können flie-gen, HIV schwächt das Immunsystem, und der Tetanus-Erreger wird noch einmal richtig gefährlich, nachdem man das Bakterium getötet hat. "Natürlich sind diese Eigenschaften nur Annäherungen an das, was die verschiedenen Bakterien und Viren im wirklichen Leben ausmacht", sagt Eva Eismann, Leiterin der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit am Rudolf-Virchow-Zentrum. Dafür verbindet "Cell Invaders" diese Informationen direkt mit dem Spielerfolg. Denn um die Erreger erfolgreich bekämpfen zu können, müssen die Spieler die Abwehrmechanismen entsprechend anpassen. Zwar listet ein Kompendium im Spiel selbst diese Eigenschaften noch einmal auf, schneller besiegt die Erreger aber, wer ihre Schwächen im Kopf behält. "So macht "Cell Invaders" den Spieler nicht nur mit vielen wichtigen Krankheitserregern bekannt, es schult auch das strategische Denken", hofft Eismann. 

Und das nicht nur bei den Teilnehmern des Virchowlabs. Das Spiel war auf der Website des Rudolf-Virchow-Zentrums frei zugänglich.

Pressemitteilung vom 24.01.2013

 


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