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Intern
Lehre

Impulsvorträge und Workshops

Sammeln Sie in Impulsvorträgen und Workshops neue Ideen und Input für Ihre Lehre und treten Sie mit Kolleginnen und Kollegen in fachlichen Austausch.

Session I: 13:30-15:00 Uhr

  • Uhrzeit: 13:30-15:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Drei Impulsvorträge:

Schreibaffine Lehrveranstaltungen
Warum können sie nicht vernünftig schreiben? Diese Frage hat sich wohl schon jeder Dozent einmal gestellt. In den Geisteswissenschaften stehen Dozenten die Haare zu Berge, wenn sie Hausarbeiten lesen müssen, denen es nicht gelingt, eine Argumentationskette aufzubauen oder die das Ziel einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung verfehlen. Im Kollegenkreis variieren die Reaktionen auf diese Situation zwischen Schul- und Medienschelte einerseits (das Abitur ist nichts mehr wert! Tod dem Tweet!) und Resignation anderseits (wie lange noch bis zum Forschungsfreisemester?).In diesem Kurzvortrag dagegen werden pragmatische Vorschläge und Modelle vorgestellt, wie Sie wissenschaftliches Schreiben in die Lehre integrieren können und welche Möglichkeiten der Entlastung Ihnen der disziplinspezifische Einsatz von SchreibtutorInnen bietet.
Referentin: Prof. Dr. Mary Ann Snyder-Körber, Schreibzentrum / Writing Center

Den Schreibprozess von Abschlussarbeiten und Dissertationen begleiten

Lehrende haben ein starkes Interesse daran, dass die Qualifikationsschriften „ihrer“ Studierenden fachlich, argumentationslogisch und stilistisch überzeugen. Sie wissen jedoch selbst, wie beschwerlich der Weg von der impulsgebenden Forschungsfrage bis zum abgabereifen Text sein kann. Wie AbsolventInnen und DoktorandInnen von der Expertise und den Schreiberfahrungen ihrer BetreuerInnen profitieren können, erfahren Sie in diesem Kurzvortrag.
Referentin: Dr. Petra Zaus, Schreibzentrum / Writing Center

"Jeder checkt je anders nix"
Schreibprobleme bei Studierenden lassen sich mit mangelndem Talent abtun – oder wissenschaftlich erklären. Letzteres ist das Ziel dieses Vortrags. Aus einer sozialkonstruktivistischen Sicht und gepaart mit einem kurzen kognitionspsychologischen Exkurs soll gezeigt werden, warum eine Studentin/ein Student ohne Schreibschwierigkeiten als Wunder verbucht werden müsste – oder als Akademikerkind. 
Referent: Thomas Schröter, Schreibzentrum / Writing Center

  • Uhrzeit: 13:30-15:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Drei Impulsvorträge:

"Wie beurteilt man Lehrqualität mithilfe studentischer Prüfungsergebnisse?"
Häufig werden Prüfungsergebnisse im Zeitverlauf als Indikator für Lehrqualität genutzt. Sie dienen dabei als Berechnungsgrundlage für den sogenannten Lernzuwachs, der die Differenz des Wissensstandes vor und nach einer Lehrveranstaltung abbildet. Bei dem Vergleich von Lehrveranstaltungen können dabei Lehrende benachteiligt werden, deren Studierende ein hohes Vorwissen zu dem gelehrten Thema aufweisen. Eine neue Berechnungsmethode für Lernzuwachs soll vorgestellt werden, die diesen unabhängiger von dem Eingangswissen der Studierenden abbildet.
Referentin: Silke Westphale, Institut für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung

Der Einstieg, der Wissen schafft - ein Seminar für Erstsemesterstudierende der Medizin
In einem interaktiven Seminar erhalten Erstsemesterstudierende der Human- und Zahnmedizin erstmals die Möglichkeit mit Wissenschaftskompetenz in Berührung zu kommen. Der Situational Judgement Test (SJT) wird anhand von vier Videos, die typische Situationen wissenschaftlichen Fehlverhaltens zeigen, erst auf Individualebene und anschließend in einer Gruppendiskussion durchgeführt. Der Vergleich zwischen Individualmeinung, wissenschaftlich korrektem Verhalten und einer Expertenbeurteilung dienen als Diskussionsgrundlage und bringen die Studierenden über wissenschaftliches Fehlverhalten und mögliche Anlaufstellen ins Gespräch.
Referentin: Chantal Rabe,  Institut für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung

Kleidung macht Evaluationsergebnisse
In dem zuvor dargestellten Erstsemester-Seminar wurde der Einfluss der Kleidung auf die Evaluationsergebnisse untersucht. Bei identischen Rahmenbedingungen (Dozentin, Ort, Raum, Zeit, Inhalt und Unterrichtsmaterialien) trug die Dozentin unteranderem ein Casual-Outfit (Jeans, Kapuzenpullover, Turnschuhe), ein Business-Outfit (Rock, Bluse, Stiefel) oder ein Smart-Outfit (wechselnd chic-Outfit). Insgesamt beurteilten die Studierenden das Seminar besser, wenn die Dozentin im Business-Look unterrichtete, bei dem selbsteingeschätzten Lernzuwachs beurteilten die Studierenden in der Smart-Gruppe diesen signifikant höher als die Studierenden in der Casual-Gruppe.
Referentin: Prof. Dr. Sarah König, Institut für Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung

  • Uhrzeit: 13:30-15:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Workshop
E-Authoring an der JMU: "Decker "im Lehrbetrieb
In diesem Workshop werden die Teilnehmenden in die grundlegende Funktionalität des an der Uni Würzburg im Rahmen des Qualitätspakt Lehre entwickelten E-Authoring-Werkzeugs "Decker" eingeführt. Darüber hinaus werden die Vorteile von Decker im wissenschaftlichen Lehr-Lern-Umfeld beleuchtet. Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeit mit Decker auf ihren eigenen Computern: An praxisnahen Beispielen werden die Teilnehmenden an die Nutzung von Decker herangeführt.
Wir bitten alle interessierten TeilnehmerInnen einen Laptop mitzubringen (Decker unterstützt die gängigen Betriebssysteme Windows 10, macOS und GNU/Linux).
Referenten: Kristof Korwisi und Armin Bernstetter, Lehrstuhl für Informatik IX (Mensch-Computer-Interaktion)

  • Uhrzeit: 13:30-15:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Workshop
Virtual Exchange in der Hochschullehre: Potenziale, Formate und erste Schritte
Spätestens seit der Paris Deklaration der europäischen BildungsministerInnen als Reaktion auf die Anschläge in Paris (Charlie Hebdo) und Kopenhagen 2015 sind soziale Kohäsion, kritisches Denken, internationale Kollaborationsfähigkeit und digitale Mündigkeit als zentrale Bildungsziele fest im EU-Diskurs verankert. Wie diese Ziele mit Virtual Exchange konkret in der Hochschule umgesetzt werden können, steht im Fokus dieses Workshops. Nach einer Einführung in die Logik des Lehrens und Lernens durch Virtual Exchange haben Sie die Möglichkeit, erste Umsetzungsideen für die eigene Fachlehre zu entwickeln oder - falls Sie schon ein konkretes Projekt im Sinn haben - zu konkretisieren.
Referentin: Kristina Förster, Hochschuldidaktik ProfLehre

Die Präsentation des Workshops "Virtual Exchange" zum Download

  • Uhrzeit: 13:30-15:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Vier Impulsvorträge:

Einsatz von Vorlesungsaufzeichnung in der Lehre
Lernen Sie die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Vorlesungsaufzeichnungen in Ihren Lehrveranstaltungen kennen. Der Dozent beantwortet Fragen zu Themen wie: Wie buche ich Aufzeichnungen für meine Veranstaltungen? Wo und wie kann ich diese zugänglich machen? Welche Erfahrungen gibt es aus dem Bereich bereits? Zusätzlich erfahren Sie alles über die neuesten Entwicklungen in der Universität zu diesem Bereich.
Referent: Moritz Fries, Rechenzentrum

WueCampus – die eLearning Plattform der Universität Würzburg
Kurzer Einblick in das Kurs- und eLearning-Managementsystem der Universität. Was gibt es Neues: Kommunizieren im Kursraum, das neue interne Mitteilungssystem - so intuitiv wie WhatsApp und vieles mehr.
Referentin: Susanne Schenk, Rechenzentrum

CaseTrain – Einsatz des Würzburger eLearning Systems in der Lehre und bei elektronischen Prüfungen und Scanklausuren
Im Schnelldurchlauf werden kollaborative Inhaltserstellung, Fragetypen, Multimedia-Möglichkeiten, die Anbindung an WueCampus, statistische Auswertungen und der Einsatz in Übungen und Prüfungen vorgestellt.
Referent: Alexander Hörnlein, Rechenzentrum

Videokonferenzen im wissenschaftlichen Umfeld
Ob Besprechung, Bewerbungsgespräch, Seminar, Webinar oder Übertragung einer Vorlesung. Der Einsatz von Videokonferenzen spielt eine immer größere Rolle, um einen aktiven Austausch über weite Entfernungen zu ermöglichen. Ein neuer Videokonferenzdienst des DFN Vereins (DFNConf) bietet flexible Möglichkeiten zur Kommunikation und ist in einfacher Art und Weise bedienbar.
Dieser Kurzvortrag soll einen Einblick in die Bedienung und die Anwendungsfälle von Videokonferenzen im Speziellen mit DFNConf vorstellen. Von der Anmeldung, Erstellung und Durchführung erhalten Sie einen Überblick. An Beispielen erfahren Sie, welche technische Ausrüstung für die beste Übertragungsqualität notwendig ist beziehungsweise in welchen Hörsälen z.B. Videokonferenzen auf Knopfdruck durchführbar sind.
Referent: Bernhard Ludewig, Rechenzentrum

  • Uhrzeit: 13:30-15:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Workshop à 90 Minuten:

Service-Learning in der Pädagogik bei Geistiger Behinderung durch Projekte, Forschung und Unterstützung
Der Workshop thematisiert das hochschuldidaktische Konzept des ‚Service-Learning‘, zeigt dessen praktische Umsetzung am Lehrstuhl für Pädagogik bei Geistiger Behinderung im Rahmen des Seminars ‚ProFU‘ und skizziert Erfahrungen aus Sicht eines Dozierenden.
Referent: Manuel Ullrich,  Lehrstuhl für Pädagogik bei Geistiger Behinderung

 

Session II: 15:30-17:00 Uhr

  • Uhrzeit: 15:30-17:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Drei Impulsvorträge:

"Treffen sich ein Clown und ein Dozent…": Humor, Provokation und Bildung in der Lehre
Was sich wie der Beginn eines schlechten Witzes anhört, ist tatsächlich sehr ernst gemeint. In diesem Vortrag erfahren Sie, warum Hochschullehrende „Chaoten“ und „Narren“ sind – oder besser: sein sollten. Aus einer konstruktivistischen Perspektive soll zum einen deutlich werden, wie der Schalk im Nacken Dozierenden dabei hilft, sogenannte strukturale Bildungsprozesse bei den Studierenden zu initiieren.
Referent: Thomas Schröter, Hochschuldidaktik ProfiLehre

Lehren, Lernen und die produktive Dimension des Scheiterns
Produktives Scheitern oder Successful Failures: Diese sprachliche Repräsentation von Erfahrungen des Misserfolgs und Versagens erweckt den Eindruck, dass das Phänomen Scheitern nur mit Blick auf ein effizientes Ergebnis seinen Niederschlag in Lehr- und Lerndiskursen findet. Der Impulsvortrag widmet sich dahingehend unterschiedlichen Erfahrungen des Scheiterns im Kontext der Hochschullehre und versucht die Mentalität einer „Gelingenskultur“ unter Einbezug der derzeit gängigen Theorien zur Selbstoptimierung kritisch zu reflektieren.
Referentin: Sarah Raith, Hochschuldidaktik ProfiLehre

Team-Based Learning - Die bessere "Gruppenarbeit"
Sicher können Sie sich an mindestens eine Gruppenarbeit zurückerinnern, bei der Sie sich mehr geärgert als fachlich dazugelernt haben. Zumindest in der Fachliteratur kann man immer wieder lesen, wie negativ Studierende gegenüber Gruppenarbeiten eingestellt sind – und aus didaktischer Sicht völlig zu Recht! In diesem Vortrag soll eine Alternative zur Arbeit in Gruppen vorgestellt werden. Die Arbeit in Teams macht alles besser, verlangt aber Ihnen als Lehrende wesentlich mehr ab.
Referent: Thomas Schröter, Hochschuldidaktik ProfiLehre

  • Uhrzeit: 15:30-17:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Zwei Workshops à 45 Minuten:

Patienten zum Üben - Praktische Einblicke in das Schauspielpatienten-Programm der Medizinischen Fakultät
Ein guter Umgang mit Patienten will gelernt sein – Medizinstudierende trainieren das während ihres Studiums mit sogenannten Schauspielpatienten. In diesem Workshop lernen Sie das Schauspielpatienten-Programm unserer Universität ganz praktisch kennen.
Referenten: Dr. Matthias Lukasczik und Nina Zerban, Medizinische Fakultät

STEP-VR: Realitätsnahes Training medizinischer Notfälle unter Einsatz von VR
Referenten: Prof. Dr. Sarah König und Dr. Mühling, Medizinische Fakultät

  • Uhrzeit: 15:30-17:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Workshop:

Filmen mit dem Smartphone
Bewegtbilder sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken; Youtube hat allein in Deutschland sechs Millionen Nutzer und ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Ob Erfahrungsberichte, Imagefilme oder Tutorials: Die audiovisuelle Vermittlung von Informationen ist eingängig, jederzeit wiederholbar und zeit- und ortsunabhängig, was Videos zu einem perfekten Lehr- und Lernmedium macht. Nahezu jeder besitzt außerdem ein Smartphone, mit dem qualitativ hochwertige Videos gedreht werden können. In diesem Workshop soll daher gezeigt werden, mit welchen einfachen Mitteln und mit Hilfe welcher Technik jeder mit seinem eigenen Smartphone hochwertige (Lehr-)Videos drehen kann und somit selbst zum „Contentcreator“ wird.
Referentin: Tina Heurich, Rechenzentrum

Die Präsentation des Workshops "Filmen mit dem Smartphone" zum Download

  • Uhrzeit: 15:30-17:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Zwei Kurz-Workshops:

Durchführung elektronischer Prüfungen mit CaseTrain
CaseTrain unterstützt nahezu den kompletten Workflow bei elektronischen Prüfungen:
Erstellen der Prüfungsinhalte - Verwaltung der Teilnehmer*innen mit Mailversand der Zugangsdaten - Ausdruck von Teilnehmerlisten und Platzkarten - elektronische Geräteausgabe, Projektion von Raumplan und Prüfungszeit - Blockweise Abgabe, falls die Prüfung vorzeitig beendet und verlassen werden darf - Live-Zwischenergebnisse mit Antworthäufigkeiten und Aufgabenschwierigkeit - Erfassen von Prüflingspausen - individuelle Prüfungszeiten bei Teilschreibern oder Prüflingen mit Nachteilsausgleich
Auswertung der Ergebnisse - Einsichtnahme - Korrektur von Freitext-Aufgaben - nachträgliche Änderungen von Fragen und Notengrenzen - Rückmeldung der Prüfungsergebnisse ins Prüfungsamt - Übersicht über Einsatz und Ergebnisse von Fragen über Kohorten bzw. Semester hinweg.
Im Workshop wird eine komplette Prüfung sowohl aus Sicht der Prüfungsverantwortlichen als auch der Prüflinge durchgespielt. Die Beispielprüfung wird – genauso wie reale Prüfungen – mittels der Prüfungs-iPads des Rechenzentrums über WLAN durchgeführt.
Referent: Alexander Hörnlein, Rechenzentrum

Arbeiten mit WueCampus
Das umfangreiche Kurs- und eLearning-Managementsystem bildet einen „digitalen Austauschplatz“ zwischen Studierenden und Lehrenden. Für jede Lehrveranstaltung kann ein WueCampus-Kursraum eingerichtet werden:
- um Lerninhalte – Vorlesungsfolien, Skripte, Literatur, Videos o.Ä. – einzubinden
- um die Organisation von Lerneinheiten (Aufgaben, Handouts, Tests) zu erleichtern
- als Kommunikationsplattform (Foren, Abstimmungen, Umfragen)
Der Workshop soll zeigen, wie mit wenig Aufwand der Lehralltag erleichtert werden kann, und soll einen Überblick über die Möglichkeiten in WueCampus geben.
Referentin: Susanne Schenk, Rechenzentrum

Uhrzeit: 15:30-17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Seminarraum 1. OG

Vier Impulsvorträge:

Was hat die Praxis an der Universität zu suchen?
Kurzbeschreibung: "Die deutsche Juristenausbildung ist von einer klaren Zweiteilung geprägt: Die Universität liefert die Theorie, das Referendariat die Praxis. So mancher Rechtswissenschaftler hält es daher für überflüssig oder sogar für unwissenschaftlich, die Berufspraxis in die Lehre einfließen zu lassen. Der Vortrag will dem entgegentreten: Der Blick auf die Praxis tut der Wissenschaft keinen Abbruch und trägt überdies zur besseren Motivation der Studierenden bei.
Referent: Prof. Dr. Christoph Teichmann, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Handels- und Gesellschaftsrecht

Decker: Next Generation E-Authoring
Dieser 20-minütige Impulsvortrag stellt ein neuartiges Werkzeug zum E-Authoring von Lerninhalten vor: „Decker" unterstützt umfänglich gute wissenschaftliche Praxis und verbindet diese mit einer modernen multimedialen Gestaltung und Vernetzung. Ein quelloffenes Format fördert dabei Dauerhaftigkeit, Anpassbarkeit und damit Wiederverwendung.
Referent: Prof. Dr. Marc Latoschik, Lehrstuhl für Informatik IX (Mensch-Computer-Interaktion)

Locker in die Vorlesung - Entspannungsübungen für Lehrende
Eine hohe Arbeitsbelastung, das Sitzen am Bildschirm und wenig Bewegung zum Ausgleich begünstigen die Entstehung von Nacken- und Rückenschmerzen. In dem Impulsvortrag werden praktische Übungen aufgezeigt, wie Sie mit einfachen Mitteln Verspannungen lockern und vorbeugen können.
Referenten: Imke Ostermeier-Kittel, Suchtberatungsstelle, und Dr. Andreas Petko, Sportzentrum

Teaser, Trailer und Tutoren - Über und durch Medien lehren
Im Studiengang Medienkommunikation werden in den Veranstaltungen der Medienpsychologie Medien nicht nur als Thema gelehrt, sondern auch in der Lehre eingesetzt. Wir stellen Seminarkonzepte mit Medieneinsatz vor: von der Postersession bis zum Filmfestival im Cineworld Kino Dettelbach.
Referenten: Prof. Dr. Frank Schwab und Dr. Michael Rene Brill, Lehrstuhl für Medienpsychologie

  • Uhrzeit: 15:30-17:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Seminarraum 1.OG

Vier Impulsvorträge:

Online-Studiengangorientierungsverfahren am Beispiel Bachelor Biologie - Voraussetzungen, Planung und Gestaltung, Nutzen
Gemäß bayerisches Hochschulgesetz kann eine "Hochschule für grundständige Studiengänge den Nachweis über die Teilnahme an einem Studienorientierungsverfahren verlangen, das der Selbsteinschätzung über die Studienwahl dienen soll". Dies haben wir in der Biologie für unsere grundständigen Studiengänge umgesetzt. Im Vortrag werden rechtliche Voraussetzungen, Planung, Umsetzung und erste Ergebnisse thematisiert.
Referent: Dr. Robert Hock, Fakultät für Biologie

Lehr-Lern-Labore als hochschuldidaktisches Format in den MINT-Fächern
Lehr-Lern-Labor-Seminare (LLLS) wurden in den vergangenen Jahren vermehrt als hochschuldidaktische Formate in der ersten Phase der Lehrerbildung implementiert. Im Vortrag wird das Konzept für das LLLS an den naturwissenschaftlichen Fachdidaktiken am M!ND-Center der Universität Würzburg vorgestellt. Die Begleitforschung am M!ND-Center fokussiert auf Aspekte der Professionalisierung von Studierenden durch das LLL-Format. Ausgewählte Ergebnisse werden berichtet.
Referent: Markus Elsholz, M!ND-Center

Inverted Classroom: Funktionieren Mathematikvorlesungen auch so?
Inverted Classroom-Konzepte verlegen die initiale Stoffvermittlung vor die eigentliche Vorlesung: Die Studierenden beschäftigen sich selbstständig und vorab mit dem Stoff der kommenden Veranstaltung; sie notieren sich dabei, wo ggf. Verständnisprobleme vorliegen. In der Vorlesung selbst wird der Stoff dann vertieft, indem auf die von den Studierenden dargestellten Verständnisprobleme eingegangen wird und weiterführende Beispiele und Resultate betrachtet werden.
Im Vortrag werden ein solches Vorlesungskonzept, das vom Referenten in den letzten Jahren in einigen Mathematikveranstaltungen eingesetzt wurde, genauer vorgestellt und Erfahrungen mitgeteilt.
Referent: Dr. Florian Möller, Institut für Mathematik

160 Parallelgruppen mit 3.500 Studierenden - Organisation des Übungsbetriebs in der Mathematik
"Klavierspielen lernt man nicht vom Zuhören", das gilt im übertragenen Sinn auch für ein Mathematik-Studium. Darum hat der Übungsbetrieb im Mathematik-Studium eine tragende Rolle: Zu jeder Vorlesung werden Übungen in einer oder mehreren Parallelgruppen angeboten. Wie der Übungsbetrieb in der Mathematik organisiert wird, was für einen reibungslosen Ablauf beiträgt und welche Erfahrungen im Laufe der Jahre gesammelt wurden, das wird in diesem Vortrag vorgestellt.
Referent: Dr. Richard Greiner, Institut für Mathematik