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Der Bayerische Landtag hat am 18. Mai eine erneute Reform der Hochschulen im Freistaat beschlossen. Das Gesetz sieht unter anderem eine Stärkung der Hochschulleitung vor. Künftig soll der Präsident noch mehr die Verantwortung dafür tragen, dass sich die Hochschule mit einem eigenen, unverwechselbaren Profil positioniert. Die Reform tritt zum 1. Juni 2006 in Kraft. Die Hochschulleitung, deren Vorsitzender der Präsident ist, wird künftig die Grundsätze der hochschulpolitischen Zielsetzungen und der Entwicklung der Hochschule festlegen, Zielvereinbarungen mit dem Staat und den Fakultäten abschließen, für die Beschlussfassung über Berufungsvorschläge zuständig sein und über die hochschulinterne Organisation und die Verteilung von Stellen und Mitteln entscheiden. Außerdem soll sie dafür zuständig sein, die Leitung von wissenschaftlichen Einrichtungen der Hochschule zu bestellen und abzuberufen. In der Erweiterten Hochschulleitung sind zusätzlich zum Präsidenten, Kanzler und den Vizepräsidenten noch die Dekane und die Frauenbeauftragte vertreten. Zu den Aufgaben dieses Gremiums gehört es, den Entwicklungsplan der Hochschule aufzustellen und über Anträge zur Gliederung der Hochschule in Fakultäten zu beschließen. Der Hochschulrat nimmt zukünftig Entscheidungs- und Kontrollaufgaben wahr. Er wählt den Präsidenten und die Vizepräsidenten und entscheidet über deren Abwahl. Außerdem beschließt er über die Grundordnung. Neben den acht gewählten Mitgliedern des Senats gehören ihm als stimmberechtigte Mitglieder acht externe Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur und insbesondere aus Wirtschaft oder beruflicher Praxis an. Damit soll externer Sachverstand in die Hochschulorganisation eingebunden werden. Den Erweiterten Senat und die Ständigen Kommissionen sieht das Gesetz nicht mehr vor. Der Senat wird von bislang in der Regel 16 Mitgliedern (ohne Dekane) auf neun verkleinert. Acht davon werden gewählt, hinzu kommt die Frauenbeauftragte. Der Senat ist vornehmlich für die akademischen Angelegenheiten in Forschung und Lehre zuständig. Er beschließt die Rechtsvorschriften der Hochschule mit Ausnahme der Grundordnung und ist maßgeblich bei der Bestellung der externen Mitglieder des Hochschulrats beteiligt. Der Senat bestimmt Forschungsschwerpunkte und beschließt Anträge auf Errichtung von Sonderforschungsbereichen. Die zum jetzigen Zeitpunkt an der Uni Würzburg bestehenden gewählten Gremien und Personen - Senat, Erweiterter Senat, Dekane und Fachbereichsräte - bleiben bis Ende September 2007 im Amt. Nur die Vertreter der Studierenden werden am 27. Juni neu gewählt, ebenfalls bis Ende September 2007. Die ersten Wahlen nach dem neuen Hochschulgesetz sollen im Juni 2007 stattfinden. Die amtierenden Vizepräsidenten (Georg Kaiser, Heidrun Moll, Wolfgang Schneider und Ulrich Sinn) stellen sich am Mittwoch, 24. Mai, um 18.00 Uhr im Audimax der Uni am Sanderring der Wiederwahl durch den Erweiterten Senat. Die Amtszeit der Gewählten wird dann ebenso lange dauern wie die von Präsident Axel Haase, nämlich bis Ende September 2009. Dekane können künftig auch hauptberuflich tätig sein und erhalten mehr Kompetenzen: Sie treffen im Benehmen mit dem Fakultätsrat Zielvereinbarungen mit der Hochschulleitung sowie mit wissenschaftlichen Einrichtungen oder Professoren der Fakultät. Sie entscheiden über die Verteilung der Stellen und Mittel in der Fakultät, soweit diese nicht gesondert zugewiesen sind. Die Frauenbeauftragte der Hochschule ist als einziges der neun Mitglieder des Senats dort Mitglied kraft Amtes. Sie ist Mitglied in der Erweiterten Hochschulleitung und soll Mitglied in den Ausschüssen sein. Außerdem kann sie von der Hochschulleitung als beratendes Mitglied berufen werden. Im Hochschulrat hat die Frauenbeauftragte beratende Stimme. Die Frauenbeauftragen der Fakultäten gehören künftig als feste Mitglieder den Fakultätsräten an. Auch in den Berufungsausschüssen der Fakultäten, in denen die Entscheidung über die Berufung neuer Professoren vorbereitet wird, sind sie feste Mitglieder mit Stimmrecht (das sie bisher nicht hatten). Weitere Informationen zur Hochschulreform, über Studienbeiträge (Befreiungsmöglichkeiten etc.) und das Universitätsklinikagesetz sind in Informationsblättern zusammengestellt, die im Internet zu finden sind: UWE-1 fasziniert die Öffentlichkeit: Für den 27. Mai wurden der Kleinstsatellit und seine Erbauer auf die Hauptveranstaltung des Deutschen Katholikentags in Saarbrücken eingeladen. Satellitentechnik auf dem Katholikentag? Diese Kombination scheint auf den ersten Blick kurios. Professor Klaus Schilling erklärt, wie es dazu kam: Die Veranstalter des Katholikentags waren auf der Suche nach Projekten, bei denen Menschen verschiedener Nationalitäten gemeinsam etwas Zukunftsweisendes zu Stande gebracht haben. Man wandte sich an die ESA, die "European Space Agency", und die brachte UWE-1 ins Spiel. An dessen Entstehung haben nämlich Studierende aus aller Herren Länder mitgewirkt, darunter Deutsche, Franzosen, Inder, Kanadier, Indonesier, Japaner und Rumänen. Diese internationale Zusammenarbeit brachte auch den Studiengang "Space Master" hervor, der von sechs Partneruniversitäten in Schweden, England, Frankreich, Tschechien, Finnland und Deutschland (Uni Würzburg) getragen wird. Darum stellen die Würzburger Informatiker neben UWE-1 auch diesen Studiengang auf dem Katholikentag vor. Dessen Hauptveranstaltung findet am Samstag, 27. Mai, von 16.30 bis 18.00 Uhr statt unter dem Motto "Europa - einig und gerecht?". Rund 50 junge Leute aus Deutschland, Thailand, China, Indien und anderen Ländern hatten im Oktober 2005 an der Uni Würzburg mit dem Studiengang "Space Master" begonnen. Das zweite Semester absolvieren sie alle derzeit in Kiruna in Schweden. Die Uni Würzburg gefiel vielen so gut, dass zum Winter nun 13 Space Master (die größte Teilgruppe an den Partneruniversitäten) wieder zurückkommen - denn im dritten und vierten Semester können sie selber aussuchen, an welcher der sechs Partneruniversitäten sie zu Ende studieren und ihren Master-Abschluss im Bereich Weltraumforschung und Raumfahrttechnik erwerben wollen. Für die Ausbildung sind in Würzburg die Professoren Klaus Schilling vom Lehrstuhl für Technische Informatik (Robotik, Telematik) und Karl Mannheim vom Lehrstuhl für Astronomie zuständig.
Im März 1956 kamen am Klinikum der Uni Würzburg erstmals radioaktive Substanzen für die Untersuchung von Patienten zum Einsatz - und zwar durch Professor Wilhelm Börner in einem winzigen, früheren Abstellraum unter dem Treppenaufgang in der Medizinischen Poliklinik. Was klein begann, hat sich in den vergangenen 50 Jahren prächtig entwickelt: Heute steht in Würzburg eine der größten nuklearmedizinischen Kliniken der Bundesrepublik. Was ein Nuklearmediziner macht? Er gewinnt mit Hilfe von schwachen und kurzlebigen radioaktiven Substanzen, die sich im Organismus in spezieller Weise verteilen, diagnostische Informationen über Krankheiten. So kann er zum Beispiel Tumoren in der Schilddrüse aufspüren oder den Erfolg einer Krebstherapie überprüfen. Auf der anderen Seite eignen sich die radioaktiven Substanzen auch zur Behandlung verschiedener Erkrankungen - sozusagen durch eine "Bestrahlung von innen". Auf der mit 14 Betten ausgestatteten Therapiestation der Würzburger Klinik für Nuklearmedizin werden pro Jahr etwa 900 Patienten, die an Schilddrüsenfunktionsstörungen oder -krebs leiden, mit radioaktivem Jod behandelt. Diese Therapie sei sehr gut verträglich, sagt Klinikdirektor Professor Christoph Reiners. Vor allem aber könne sich das Ergebnis sehen lassen: Sowohl bei gutartigen wie bei bösartigen Schilddrüsenerkrankungen liegen die langfristigen Erfolge bei rund 90 Prozent.
Laut Reiners hat die nuklearmedizinische Diagnostik gegenüber anderen Untersuchungsverfahren einen entscheidenden Vorteil: Mit ihr können Stoffwechselvorgänge und Funktionsabläufe im Organismus relativ einfach erfasst werden. Hoch entwickelte Geräte zum Nachweis der Gamma- oder Positronen-Strahlung würden es ermöglichen, Stoffwechselvorgänge exakt und mengenmäßig genau zu analysieren - und zwar unabhängig davon, ob sie nur Bruchteile von Sekunden oder Stunden dauern. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte der Klinik für Nuklearmedizin liegen auf der Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenkrankheiten, dem Strahlenschutz und der Osteoporose-Diagnostik. In der Krankenversorgung werden jährlich insgesamt 11.000 Untersuchungen durchgeführt, vor allem so genannte Szintigraphien von Schilddrüse, Skelett und Herzmuskel. Bei der Szintigraphie wird die Gamma-Strahlung der verabreichten Substanzen im Körper mit Spezialkameras sichtbar gemacht. Hinzu kommen 2.900 Knochendichtemessungen und die PET-Diagnostik mit etwa 600 Untersuchungen. PET steht für Positronen-Emissions-Tomographie. Auch mit diesem bildgebenden Verfahren lassen sich Krebsherde im Körper finden und der Erfolg einer Krebstherapie beurteilen. Bei der PET werden sehr kurzlebige radioaktive Substanzen eingesetzt. Weiterhin werden pro Jahr 4.300 Ultraschall-Untersuchungen durchgeführt und 44.000 Labortests für das gesamte Uniklinikum. Zur Versorgung von Strahlenunfall-Patienten gehört die Klinik seit 1990 als Regionales Strahlenschutzzentrum einem Netz aus insgesamt elf solcher Einrichtungen der Berufsgenossenschaften an. Seit 2005 ist sie zudem eines der 16 weltweit verteilten REMPAN-Kollaborationszentren der Weltgesundheitsorganisation. Aufgabe dieser Zentren ist es, bei nuklearen und radiologischen Notfällen die medizinische Strahlenschutzvorsorge und internationale Hilfeleistung anzubieten. Über den Positronen-Emissions-Tomographen verfügt die Klinik seit 2000. Dieses Gerät nutzt sie im Rahmen des "PET-Netzes Mainfranken" mit den beiden Würzburger Fachpraxen für Nuklearmedizin. Künftig soll dieser Bereich ausgebaut werden: Wenn das im Bau befindliche Zentrum für Innere Medizin (ZIM) voraussichtlich 2008/09 in Betrieb geht, wird dort auch die Nuklearmedizin einziehen. Dann ist an der Universität die Einrichtung eines fakultätsübergreifenden PET-Zentrums mit einem eigenen Zyklotron für die Herstellung der kurzlebigen Positronenstrahler vorgesehen. Darin sollen von klinischer Seite Fragestellungen aus den Bereichen Onkologie, Kardiologie, Neurologie/Neurochirurgie und Psychiatrie untersucht werden.
Ihren 50. Geburtstag feierte die Nuklearmedizin am 19. und 20. Mai mit einem öffentlichen Symposium im Zentrum für Operative Medizin. Dort wurde die Zukunft des Faches diskutiert: Renommierte internationale Experten hielten Übersichtsvorträge und Mitarbeiter der Würzburger Nuklearmedizin stellten in Ko-Referaten dar, wie die jeweiligen Entwicklungen an der hiesigen Universitätsklinik verlaufen. 1955 stellte Professor Hans Franke, damaliger Chef der Würzburger Medizinischen Poliklinik, den Weiterbildungsassistenten Wilhelm Börner ein. Dieser baute mit seinen an der Uni Erlangen und in Harwell/England erworbenen Kenntnissen in Strahlenbiologie und Strahlenschutz eine Isotopenabteilung auf. ![]() Der junge Wilhelm Börner, Gründer der Würzburger Nuklearmedizin, im Jahr 1956 am ersten Schilddrüsen-Uptakemessplatz in der Medizinischen Poliklinik. Archivbild Uniklinikum
"Verrückt nach Familie 2006 - Mehr Kinder besser betreuen." So lautete die Aktion, die die Marke Rama des Unilever-Konzerns gemeinsam mit der Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" des Bundesfamilienministeriums ins Leben gerufen hatte. Bundesweit wurden 100 Preise für die interessantesten Projekte zur flexiblen Kinderbetreuung ausgeschrieben. Über 5.700 Bewerbungen gingen ein, beim 1. Deutschen Familientag in Berlin wurden am 15. Mai die Preisträger verkündet - darunter auch der Familienservice der Uni Würzburg, der mit seinem Konzept einen der mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise gewonnen hat. Das Preisgeld soll vollständig dem weiteren Ausbau von Betreuungsangeboten an der Universität zugute kommen, wie das Frauenbüro der Uni mitteilt. Der Familienservice wurde im Herbst 2005 im Frauenbüro gegründet. Seit Januar 2006 wird er von Diplom-Pädagogin Karena Lapot betreut. Der Familienservice steht allen Mitgliedern der Hochschule zur Verfügung für
und bietet:
Projekte in Planung:
Der Familienservice wird vom Förderverein "Unizwerge Würzburg e.V." unterstützt. Weitere Informationen: Karena Lapot, T (0931) 888-4342, Fax (0931) 888-4344, E-Mail und Internet: Hammelburg war in der vergangenen Woche das Zentrum der europäischen Roboterforschung: Auf dem schwierigen Gelände des Truppenübungsplatzes der Bundeswehr konnten Firmen und Universitäten aus Europa die Fähigkeiten ihrer Roboterfahrzeuge bis an die Grenzen austesten. Die Uni Würzburg sammelte bei der Vorführung ihres Merlin ("Mobiler Experimental-Roboter für Landfahrt und Intelligente Navigation") sehr viele Pluspunkte. "Als einziges der leichten Fahrzeuge in der Gewichtsklasse unter 20 Kilogramm kam Merlin sowohl bei dem Test in einer Stadtumgebung als auch im freien Gelände ins Ziel", so Professor Klaus Schilling, dessen Lehrstuhl für Technische Informatik Merlin gemeinsam mit den Firmen EADS Deutschland und Steinbeis Transferzentrum ARS entwickelt hat.
![]() Das Team des Merlin bei der Rallye in Hammelburg (von links): Stephan Sander, Daniel Eck, Hartmut Vierle, Manuel Stahl und Klaus Schilling. Foto: Uni Würzburg
Die europäische Roboter-Leistungsschau auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Hammelburg (siehe Bericht "Merlin zauberte bei Hindernisfahrt") weckte das Interesse vieler Medien. In der Berichterstattung kam die Uni nicht zu kurz. Im Vorfeld der Roboter-Rallye hatte die Pressestelle die Medien bundesweit darauf aufmerksam gemacht, dass auch ein Team der Uni Würzburg in Hammelburg mit dabei ist. Das schlug sich in der Berichterstattung nieder. So wurden Professor Klaus Schilling und sein Team von Anke Gundelach vom Bayerischen Rundfunk begleitet. Die Radio-Frau lieferte mehrere Reportagen an Bayern 3 und Bayern 1. Vor Ort waren unter anderem auch der Deutschlandfunk und das Bayerische Fernsehen. Jens Nöller vom BLR Radio Dienst - dieser versorgt die Lokalradios in Bayern mit überregionalen Nachrichten - interviewte Schilling per Telefon. Der Würzburger Roboter Merlin war sogar im ZDF-Heute-Journal zu sehen. Auch im Wissenschaftsteil der Süddeutschen Zeitung, im Stern und in der Zeitschrift "Technology Review" tauchte er unter anderem auf. Gute Resonanz fand eine weitere Pressemitteilung der Uni. Darin wurde über die Teilnahme Würzburger Psychologen (Professor Wolfgang Schneider) an einem europäischen Projekt informiert, bei dem ein Computerprogramm als Prävention gegen Mobbing und Gewalt an Schulen entwickelt wird. Die Nachrichtenagentur dpa griff die Mitteilung auf, daraufhin stellte die Süddeutsche Zeitung das Projekt ebenso vor wie Focus-Online und BR-Online. Auch eine Reporterin von StarFM Radio (Nürnberg) meldete sich, um darüber zu berichten. Ein wahrer Dauerbrenner ist die Uni-Pressemitteilung "Forschern gelingt Produktion von Impfstoffen in Tabakpflanzen" vom 20. Januar 2006. Fand sich dieses Thema schon im Januar und Februar in zahlreichen Medien (unter anderem dpa, Focus und Pharmazeutische Zeitung), so tröpfeln nun immer noch Nachzügler ein. Zum Beispiel "Chemie plus", eine Schweizer Fachzeitschrift für Chemieberufe, mit einem ganzseitigen Bericht. Zu guter Letzt: Uni und Fußball. Die Vortragsreihe "Fußball, eine Wissenschaft für sich", die derzeit im Rahmen von "Uni für Alle" läuft, fand sich nun in einem Artikel über Fußball-WM-Aktivitäten an den Unis in der Wochenzeitung "Rheinischer Merkur" erwähnt. Schon zuvor hatten die dpa und daraufhin viele Tageszeitungen über die Vorträge zur WM berichtet. "Meine Faxmaschine funktioniert. Wozu brauche ich das Internet?" Diese provozierende Frage bekam der Würzburger Informatik-Professor Phuoc Tran-Gia vor neun Jahren gestellt. Ihm gegenüber saß damals ein Politiker, der Argumente für die Informationstechnologie suchte. Heute würde die Frage anders lauten: "Das Internet funktioniert. Wozu brauche ich das nächste Internet?" Eine Antwort darauf gab Tran-Gia (Foto) in seiner Festrede, die er am 11. Mai beim Stiftungsfest der Uni in der Neubaukirche hielt. UNI-INTERN dokumentiert hier Auszüge.
Der Durchbruch der Internet-Anwendung, das World Wide Web, kann ziemlich genau datiert werden: Es war am 6. August 1991 um 2:26:20 Uhr am Nachmittag. Es war der Zeitpunkt, zu dem der Erfinder des World Wide Web, ein Physiker namens Tim Berners-Lee, ein unscheinbares Programm allen Nutzern zur Verfügung gestellt hat. Er hatte ein Programm entwickelt, das Verweise zwischen elektronischen Dokumenten erstellen kann, so genannte Links. Lee stellte das Programm seinem Manager vor. Die Antwort: "Es ist eine gute Idee, aber ich sehe keine Anwendungspotenziale." Ich stelle mir vor, wie die Geschichte ausgegangen wäre, wenn die beiden miteinander Zielvereinbarungen festgemacht hätten. Diese innovative Idee wäre auch in der heutigen Zeit unbemerkt durch etliche Raster der Innovationsmanager hindurch gefallen. Kreativität entsteht oft aus Verärgerung. Tim Berners-Lee war verärgert. Aus diesem Ärger heraus hat er sein Programm im damaligen Rechnernetz frei zugänglich gemacht. Er und sein Programm wurden umgehend bestätigt von einer überraschend schnell wachsenden Benutzerschar. Das Web ist so zufällig zustande gekommen. Und ist ein Zufallserfolg. (...) Das Internet brauchte lediglich fünf Jahre, um 50 Millionen Nutzer zu erreichen - das Radio brauchte dafür 38 Jahre. Dieser Siegeszug war und ist so dynamisch, dass die Forschung hoffnungslos hinterherhinkt. Die Kluft zwischen Handeln und Verstehen wird immer größer. Wir wissen immer ungenauer, wie das Internet wissenschaftlich fundiert geplant werden soll. Der traditionelle Zyklus Forschung-Entwicklung-Erprobung-Planung-Implementierung kann nicht mehr aufrechterhalten werden. Es entstanden offene Fragen, die nur mit konzertierter Anstrengung der Grundlagenforschung zu beantworten sind. Diese Fragen sind an sich interdisziplinärer Natur - oder besser mit Mittelstraß, transdisziplinärer Natur. Beispiele: stochastische Ausfallsicherheit, Eigenschaft des Internetverkehrs, Organisation und Selbstorganisation der Daten und ihre Modellierung. (...) Inmitten der Euphorie über den Zufallserfolg des Internet gerät die Gemeinde der Internetforscher in eine Falle. Neue Internet-Nutzungen kommen hinzu, die mit der ursprünglichen Konzeption des Internet eigentlich nicht zu vereinbaren sind. Die Internet-Protokolle werden erweitert, repariert. Gewaltige Finanzsummen wurden investiert. Diese Arbeiten, die im letzten Jahrzehnt entstanden, haben immer mehr mit einem Reparaturbetrieb zu tun als mit erkenntnisgewinnender visionärer Forschung. Als das ursprüngliche Internet konzipiert wurde, hat sich niemand träumen lassen, dass es irgendwann einmal alle Telekommunikationsanwendungen schlucken wird. Mit der vor vier Jahrzehnten entwickelten Grundarchitektur soll das Internet auch noch den Datenverkehr der Telefonie und des Fernsehens transportieren - und das mit gewohnter Qualität. Die ursprüngliche Konzeption des Internet wird hoffnungslos überfrachtet, überstrapaziert, die Erwartungshaltung immer höher. Es wird seit Jahren versucht, den aufkommenden Problemen mit einer Überdimensionierung des Netzes beizukommen, anstatt eine fundierte Dimensionierung mit begleitender Grundlagenforschung zu versuchen. Wir haben in den letzten 15 Jahren die Hausaufgaben nicht gemacht bzw. das Hausaufgabenheft verlegt. Jetzt scheint die notwendige Wende zu kommen. Immer mehr Forscher in der Kommunikationstechnologie haben in den letzten Jahren verstärkt das Gefühl, dass sich die Grenzen der Internetnutzung (und auch der Informationstechnologie) bemerkbar machen. Es geht so im Reparaturbetrieb nicht mehr weiter. Anders formuliert - ich zitiere einen Forschungsantrag einer namhaften Gruppe von Kollegen aus Princeton, Winlab, MIT und Stanford - "wird die Entwicklung neuer Internet-Anwendungen in dieser Dekade einer Krise zusteuern, wenn nicht Grundlegendes passiert, wenn nicht eine neue Internet-Architektur entwickelt wird und enorme Anstrengungen in der Grundlagenforschung unternommen werden". Der gleiche Grundtenor findet sich auch im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union. Zukünftige Anwendungen können einfach nicht auf Steuerungsinfrastrukturen des vor fast vier Jahrzehnten entstandenen Internet zuverlässig funktionieren. (...) In den USA wendet sich in diesen Tagen eine Gruppe von Wissenschaftlern der dortigen Spitzenuniversitäten mit einem visionären Konzept an die National Science Foundation. Ihr Projekt mit dem Namen Geni (Global Environment for Network Innovations) mit einer geplanten Gesamtfinanzierung von 350 Millionen US-Dollar hat zum Ziel, unabhängig von den momentanen Zwängen die Struktur und Hauptkomponenten für das Internet der Zukunft zu entwerfen. In Europa und speziell in Deutschland sind auch Vorstellungen konkretisiert, die mit Beteiligung der Würzburger Universität zustande gekommen sind. Gemeinsam für diese Projekte gilt: Man schafft zunächst mit signifikanter finanzieller Ausstattung eine Entwicklungsumgebung, also eine Probierwiese. Darauf soll die internationale Internet-Forschergemeinde sowohl anwendungsorientierte Forschung als auch Grundlagenforschung betreiben, um so die neue Struktur des neuen Internet entstehen zu lassen. Das geht nur mit einem transnationalen Exzellenz-Cluster, nicht mit einem regionalen Cluster. Das nächste visionäre Internet kommt bestimmt, und die Zeichen stehen positiv, dass unsere Universität dabei eine wichtige Rolle spielen wird." Die Ursachen für angeborene Herzfehler sind bislang meist unbekannt. Neue Erkenntnisse hierzu könnten auch aus dem Biozentrum der Uni Würzburg kommen: Dort erforscht eine Arbeitsgruppe, wie sich das Herz bei Hühnern entwickelt. Ein drei Tage junger Hühner-Embryo mit seinem schlauchförmigen Herzen ist auf der Titelseite von BLICK zu sehen. Die Zeitschrift der Uni Würzburg stellt nämlich in ihrer neuen Ausgabe das vor 15 Jahren in Betrieb genommene Biozentrum und dazu einige Beispiele der zahlreichen Forschungsarbeiten aus diesem Haus vor. Der Leser erfährt dabei auch, was Studenten über das Biozentrum sagen. Das Heft umfasst 130 Seiten. Ein Sonderteil ist dem langjährigen Unikanzler Bruno Forster gewidmet. BLICK informiert zudem über Forschungsprojekte oder Preise, die Würzburger Wissenschaftlern verliehen wurden. Im Essay-Teil, der von dem Germanisten Professor Horst Brunner verantwortet wird, ist dessen Abschiedsvorlesung vom 7. Februar 2006 dokumentiert. Thema: "Vom Nutzen der schönen Literatur und ihrer Erforschung". BLICK wird in diesen Tagen im Universitätsbereich verteilt, kann aber auch für drei Euro bei der Buchhandlung Schöningh erworben werden. Nachbestellungen sind für Universitätsangehörige in kleinem Umfang beim Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit möglich, T (0931) 31-2751, E-Mail: Auch Paradigmen im Diskurs der Geisteswissenschaften haben Verfallsdaten. Wo jahrelang das Gespräch um die postmoderne Auflösung der Moderne dominierte, wird heute längst die Frage gestellt, wo inzwischen ihrerseits die Postmoderne verblieben ist, was von ihr geblieben ist, wohin der Diskurs "nach" ihr führt. Das Institut für Philosophie der Uni Würzburg hat zu dieser Diskussion die unterschiedlichsten Vertreter der Philosophie eingeladen, vom jungen Nachwuchswissenschaftler bis zu bekannten Schwergewichten und Altmeistern der Debatte. Sie werden im Rahmen der Residenzvorlesungen im Sommersemester unter dem Motto "Nach der Postmoderne" zu Wort kommen. Die Vorträge finden jeweils donnerstags um 20:00 Uhr im Toscanasaal der Residenz statt:
Instrumental- und Vokalmusik, Musiktheater, Bewegungsperformance und vor allem viel Kreativität bietet das Team "Elementare Musikpädagogik" der Würzburger Hochschule für Musik: Rund 20 Studierende präsentieren ihr Projekt "Was wäre, wenn?" am Mittwoch, 31. Mai, von 12.00 bis 12.45 Uhr in der Unibibliothek am Hubland. Eingeladen sind alle, die sich für Kreativität im Team interessieren und sich gerne über Eigenartiges amüsieren. Die Studierenden Martina Baudler, Annika Hofmann, Martina Städter und Michaela Weißenberger haben das Projekt von der Idee bis zur Bühnenreife selbstständig erarbeitet; die Koordination lag bei der Hochschuldozentin Daniela Hasenhündl. Die Aufführung läuft im Rahmen von "Musik publik", einer Konzertreihe der Musikhochschule. Immer mittwochs am späten Nachmittag sind rund um die Neubaukirche Glockenklänge zu hören. Pünktlich ab 17.00 nämlich fängt Universitätscarilloneur Jürgen Buchner im Turm der Kirche damit an, auf dem Glockenspiel (Carillon) der Universität etwa 30 Minuten lang ein Gratis-Konzert zu geben. Am 31. Mai allerdings fällt dieses Ereignis aus. Die Melodien von Buchner erklingen dann wieder ab 7. Juni zur gewohnten Zeit. Mit einem archäologischen Feldforschungsprojekt in der Türkei ist die Uni Würzburg an einem neuen Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beteiligt. Dabei geht es um Tradition und Wandel in den antiken griechischen Stadtstaaten. Der Würzburger Archäologe Winfried Held untersucht die Siedlungsstruktur, die politische Struktur und die Wirtschaftsgeschichte im Nordteil der Karischen Chersones, der heutigen Bozburun-Halbinsel im äußersten Südwesten der Türkei. In der Antike war die Halbinsel als Bund von etwa 20 kleineren Siedlungen organisiert, die kein städtisches Zentrum hatten. "Diese dezentrale Struktur steht im Gegensatz zu den griechischen Stadtstaaten, ist jedoch für das einheimische Volk der Karer eine typische, wenn auch archäologisch bisher kaum untersuchte Siedlungsweise", erklärt Held. In seinem Untersuchungsgebiet liegt mit Bybassos eine dieser Siedlungen, eine zweite hat er 2005 entdeckt. Der Forscher interessiert sich besonders für das einsam im Bergland gelegene Heiligtum Kastabos, das vermutlich als politisches Zentrum der Chersonesier fungierte. ![]() In der Türkei: Blick vom Heiligtum Kastabos auf die Ebene von Bybassos. Dort erforscht der Archäologe Winfried Held eine antike griechische Siedlung. Foto: N. Röring
Seit 1944 verhält sich der Vesuv ruhig. Doch sollte er wieder ausbrechen, droht höchste Gefahr - denn in der nächsten Umgebung des Vulkans, im Ballungsraum von Neapel, leben rund 1,2 Millionen Menschen. Wie lassen sich dann möglichst viele von ihnen retten? Um diese Frage geht es bei einem aufsehenerregenden Zivilschutz-Projekt, an dem Vulkan-Experten der Uni Würzburg beteiligt sind. "Das Gefährlichste an explosiven Vulkanausbrüchen sind die pyroklastischen Ströme, die dabei entstehen können", erklärt Professor Bernd Zimanowski. Wie es zu diesen Strömen kommt? Wenn ein Vulkan eine Eruptionswolke ausgeschleudert hat, kann sie in der Luft kollabieren, nach unten fallen und als alles vernichtende Lawine aus glühendem Gestein, Gasen und Asche die Hänge des Berges hinunterrasen. Solche pyroklastischen Ströme sind mehrere hundert Grad Celsius heiß und können an die 250 Stundenkilometer schnell werden. Sie fegten zum Beispiel im Jahr 79 nach Christi Geburt den Vesuv hinunter und zerstörten Pompeji und weitere Städte. Jahrhunderte später, anno 1631, gab es wieder viele Tote bei einer Eruption, 4.000 an der Zahl. Was, wenn der Berg wieder aktiv wird? Mehr als eine Million Menschen evakuieren, bei einer vielleicht nur sehr kurzen Vorwarnzeit? Wohl ein Ding der Unmöglichkeit. In Italien gehen darum Überlegungen auch dahin, zumindest die Häuser im weiteren Umkreis des Vesuv so auszustatten, dass sie einem pyroklastischen Strom standhalten. Dabei denkt man vorrangig an Gebäude wie Schulen und Kliniken, in denen viele Menschen Zuflucht finden können. ![]() Unterbau der Kanone, mit der die Würzburger Vulkanforscher Bernd Zimanowski (links) und Ralf Büttner eine künstliche Eruptionswolke erzeugen. Zu sehen sind zwei der insgesamt vier Rohrsegmente, sie haben einen Innendurchmesser von 60 Zentimeter und sind jeweils einen halben Meter hoch. Foto: Luigi LaVolpe
Das hört sich relativ einfach an, ist es aber nicht. "Das Experiment selber braucht zwar nur 30 Sekunden, aber Vorbereitung und Abbau dauern sechs bis sieben Stunden", sagt Zimanowski. Die in die Luft gefeuerte Vulkanasche muss vorher so aufbereitet werden, dass ihre Zusammensetzung und Körnung genau derjenigen zum Zeitpunkt eines echten Ausbruchs entspricht. Zeitaufwendig ist auch die Auswertung der vielen Daten; hierfür veranschlagt Zimanowski etwa ein halbes Jahr. Mit ersten Ergebnissen ist Ende 2006 zu rechnen. Im schlimmsten Fall kommt bei dem Projekt heraus, dass die heutige Bautechnik gegen pyroklastische Ströme machtlos ist. Vielleicht aber lassen sich manche Gebäude doch als Schutzräume herrichten. Den 1,2 Millionen Einwohnern rund um den Vesuv gäbe das ein Stück mehr Sicherheit. Ein eindrucksvolles, hoch aufgelöstes Satellitenbild vom Vesuv, das dessen dichte Besiedlung zeigt, findet sich hier: Weitere Informationen: Prof. Dr. Bernd Zimanowski, T (0931) 31-2379, Fax (0931) 31-2378, E-Mail und WWW: Im Bereich der regenerativen Medizin hat sich in Franken wissenschaftlich und wirtschaftlich ein Schwerpunkt gebildet. Kein Wunder also, dass zu diesem Thema vom 31. Mai bis 2. Juni bereits zum zweiten Mal eine internationale Tagung im Congress Centrum Würzburg stattfindet. Veranstaltet wird sie von der Initiative WITE e.V. ("Würzburger Initiative Tissue Engineering") und dem Verein "BioMedTec Franken". Im Tierreich ist die Selbstheilung durch die Regeneration von Organen und Geweben weit verbreitet: Amphibien etwa können ganze Gliedmaßen neu wachsen lassen. Aber auch manche Organe des Menschen, die einem hohen natürlichen Verschleiß ausgesetzt sind, haben die Fähigkeit zur kontinuierlichen Selbsterneuerung: das Blut, die Haut, die Leber, Teile des Darms. Allerdings reicht diese natürliche Regenerationsleistung bei Krankheiten oder Unfällen oft nicht aus, und in manchen Geweben, wie dem Gehirn, fehlt sie fast völlig. Hier setzt die regenerative Medizin an: Sie bemüht sich, die Mechanismen der Selbsterneuerung zu verstehen und sie gezielt zu unterstützen oder auszulösen. Dabei spielen Stammzellen eine wichtige Rolle. Aus dem Körper von Erwachsenen gewonnen, werden sie bereits als Therapeutikum etwa bei Herzinfarkt-Patienten erprobt. Das Potenzial von Stammzellen aus Embryonen wird weltweit intensiv erforscht. Auf der Konferenz "Strategies in Tissue Engineering" stellen international führende Wissenschaftler aus den USA, Asien und Europa vor einem Plenum von mehr als 400 Teilnehmern ihre Ergebnisse aus der Forschung und dem klinischen Einsatz von Vorläuferzellen vor. Das Spektrum reicht von Anwendungen am Gelenkknorpel über die Behandlung der Inkontinenz bis hin zur Regeneration von Herzgewebe nach einem Herzinfarkt. Beim so genannten "Tissue Engineering" setzen die Wissenschaftler auf Biomaterialien in Kombination mit Wachstumsfaktoren und Bioreaktor-Technologien. So versuchen sie, aus körpereigenen Zellen außerhalb des Körpers biologisch funktionale Transplantate zu züchten. Federführend bei der Tagung sind WITE-Vorsitzender Professor Jochen Eulert, Inhaber des Lehrstuhls für Orthopädie an der Uni Würzburg und zugleich Tagungspräsident, sowie der Krebs- und Stammzellforscher Professor Ulf R. Rapp, Vorstand von BioMedTec Franken und Vorstand des Instituts für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung der Uni Würzburg. Weitere Informationen: Anneliese Haut, Sekretariat Prof. Dr. Jochen Eulert, T (0931) 803-1102, Fax (0931) 803-1109, E-Mail und Internet: Dr. Erich MOLL, Akademischer Direktor im Ruhestand, Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, ist am 30.04.2006 verstorben. Prof. Dr. Wolfram SCHIER, Institut für Altertumswissenschaften, wurde mit Wirkung vom 01.04.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor an der Freien Universität Berlin ernannt. Sein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Freistaat Bayern hat daher mit Ablauf des 31.03.2006 Kraft Gesetzes geendet. Prof. Dr. Norbert Richard WOLF, Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft, wurde zum "Gastprofessor für Philologie" an der Partneruniversität Opava ernannt. Dienstjubiläen 25 Jahre: Christine SOBOLA, Klinischer Wirtschafts- und Reinigungsdienst, am 19. Mai Hildegard SEUFERT, Medizinsche Klinik und Poliklinik I, am 20. Mai
Das Referat I/5 hat kostenlos für dienstliche Zwecke abzugeben:
Anfragen sind zu richten an: Sven Winzenhörlein, Zentralverwaltung Ref. I/5, T (0931) 31-2464 oder E-Mail: Im universitätseigenen Wohnhaus, Josef-Schneider-Straße 2b, Obergeschoss rechts, in 97080 Würzburg (am Universitätsklinikum) ist ab 01.09.2006 frei:
Besichtigungsmöglichkeit: bitte telefonisch unter (0931) 31-2051 erfragen. Die Wohnung wird vorrangig an Bedienstete der Universität vermietet. Es wird ein längerfristiges Mietverhältnis angestrebt. Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis spätestens 14.06.2006 an: Zentralverwaltung der Universität Würzburg, Ref. VI/3, Zwinger 34, 97070 Würzburg, T (0931) 31-2051. 4-Zimmerwohnung, 115 Quadratmeter mit Südbalkon, Garage oder Stellplatz, Bad neu, ab Juni 2006 in Sulzdorf zu vermieten. Nähere Angaben unter: T (09334) 552 (Deppisch bei Mark) oder dienstlich bis 13.00 Uhr T (0931) 201-56858. Zu verkaufen: Repräsentative Villa im Landhausstil, Hanglage im oberen Frauenland. Sehr großer Garten, herrliche und unverbaubare Aussicht. Anfragen bitte an E-Mail: Großzügiges Einfamilienhaus mit komfortabler Ausstattung in Würzburg-Lengfeld zu verkaufen: 950 qm eingewachsenes Grundstück mit großem Swimming-Pool, 320 qm Wohn- und Nutzfläche in gehobener Ausstattung mit vielen Details, von Privat zu verkaufen. Preis: 538.000 Euro VB. Nähere Informationen unter: T (0171) 3635585. Möbliertes Appartement, Nähe Hubland-Campus, an Gastwissenschaftler ( Nichtraucher) zu vermieten (auch zur Zwischenmiete). Die Wohnung (42 qm, 1 1/2 Wohnräume, Einbauküche, Dusche und WC) ist voll möbliert sowie mit den Utensilien des täglichen Bedarfs ausgestattet. Entfernung zum Hubland-Campus 15 Gehminuten, Bus-Linie 6: 5 Minuten, Geschäfte: 1 Minute. Mietpreis 300 Euro monatlich, zuzügl. 50 Euro/Monat Nebenkosten (Abrechnung durch Stadtwerke). Nähere Angaben unter: T (888) 5259. 1-Zimmerwohnung in Gerbrunn ab 01.07.2006, 29 qm, mit Balkon, PKW-Abstellplatz und Kellerraum, ruhige Wohnlage, Miete: 165 Euro zzgl. Nebenkosten, zu vermieten. Näheres unter: T (0931) 709757 (vormittags T (0931) 31-2727). |