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Universität verbessert die Informationen für Studierende


Ein Vorlesungsverzeichnis sollte im Idealfall alle Informationen enthalten, die ein Student für seine Studienplanung braucht. Diesem Ziel ist die Uni Würzburg ein Stück näher gekommen: Sie hat im Internet ein Vorlesungsverzeichnis etabliert, das täglich aktualisiert wird. Ab sofort können die Fakultäten und Institute dort ihre aktuellen Änderungen und Kommentare selbst eintragen.

    In der aktualisierten WWW-Fassung des Vorlesungsverzeichnisses stehen die Titel der Lehrveranstaltungen, Namen der Dozenten, Termin- und Raumangaben sowie zusätzliche Kommentare aktuell für alle Studiengänge zur Verfügung. Unikanzler Bruno Forster: "Damit sind die Schwächen des gedruckten Vorlesungsverzeichnisses behoben." Alle Änderungen, die sich zwischen der Drucklegung und dem Beginn der Vorlesungszeit ergeben - und diese sind nicht selten - können jetzt im Internet abgerufen werden. Das erspart den Studierenden besonders in der ersten Vorlesungswoche die oft zeitraubende Suche auf den Homepages der Lehrstühle und Institute oder die Lektüre der Aushänge an diversen Schwarzen Brettern.

    Wer von der Homepage der Uni Würzburg das Vorlesungsverzeichnis aufruft, hat nun die Wahlmöglichkeit zwischen "Fassung Drucklegung" und "Aktualisierte Fassung". Die Aktualisierung erfolgt jede Nacht, so dass die von den Fakultäten und Instituten eingegebenen Änderungen schon am Folgetag im Netz stehen. Jede Abweichung von der gedruckten Ausgabe wird mit dem Datum der letzten Änderung in roter Schrift angezeigt und ist somit leicht erkennbar. Das aktualisierte Vorlesungsverzeichnis für das jetzige Wintersemester ist hier zu finden:
http://www.vorlesungsverzeichnis.uni-wuerzburg.de/?sem=aktuell


Mehr Informationen für Studierende

    Die gedruckte Fassung des Vorlesungsverzeichnisses enthält für eine Lehrveranstaltung nur die absolut notwendigen Angaben. Doch die Studierenden brauchen mehr Informationen, um ihr Studium und speziell das anstehende Semester planen zu können: Teilnahmevoraussetzungen, Zuordnung zur Studien- und Prüfungsordnung, Leistungskriterien für den Scheinerwerb, Inhalte und Literaturangaben für die Veranstaltung, Zugriff auf Lehr-, Lern- und Übungsmaterialien.

    Die Fakultäten und Institute können jetzt all diese Informationen über die Web-Eingabemaske eintragen. Sie können bis zu vier URLs als Zugang zu Materialien, längere Texte für Inhaltsdarstellungen, Gliederungen und Literaturverzeichnisse, Zielgruppen und vieles mehr eingeben. Diese Möglichkeit bietet ihnen die Chance, die Studierenden vollständig, frühzeitig und laufend über die angebotene Lehre zu informieren. Die Nutzer können sich die Angaben mit dem Link "Kommentare einblenden" anzeigen lassen.

Bessere Planung für Institute und Fakultäten

    Alle über die Web-Maske eingegebenen Daten werden im Programm SAP-HR-VM verarbeitet und in einer Datenbank gespeichert. Die Zugriffsberechtigten können sie schon vor der Veröffentlichung im Netz nach verschiedenen Kriterien auswerten. Interessant ist das zum Beispiel für Studiendekane, Fachstudienberater oder die für die Hörsaalvergabe Verantwortlichen: Ist das Lehrangebot im Sinne der Studien- und Prüfungsordnungen vollständig? Passen die Veranstaltungen in mehrsemestrige Curricula? Sind Veranstaltungen, die sich an eine spezifische Zielgruppe wenden, inhaltlich, zeitlich und räumlich überschneidungsfrei? Welche Hörsäle oder Seminarräume sind innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters noch belegbar? Wo und wann können einmalige Sonderveranstaltungen wie Klausuren oder Gastvorträge durchgeführt werden?

    Alle Auswertungen können in ein Textverarbeitungsprogramm übernommen und zum Beispiel für die Darstellung des Lehrangebots auf den institutseigenen Homepages oder für den Aushang an Schwarzen Brettern formatiert werden. Verschiedene Fakultäten haben für die Hörsaalbelegung Seiten im Intra- oder Internet entwickelt; Vorreiterin war die Fakultät für Chemie und Pharmazie:
http://www-organik.chemie.uni-wuerzburg.de/chemfak/beleg.html


Online-Anmeldung für Studierende

    Bei Veranstaltungen mit Teilnehmerbegrenzung (Praktika, Übungen) kann eine Online-Anmeldung für Studierende eingerichtet werden. Hierbei werden gleichzeitig die Voraussetzungen für die Teilnahme - im Vergleich zu den Angaben aus der Studentenverwaltung - und die aktuelle Belegung geprüft. Anmeldungen für bereits belegte Veranstaltungen werden automatisch unterbunden. Die Dozenten können die Daten der angemeldeten Teilnehmer auswerten, Teilnehmerlisten erstellen, bei Prüfungsveranstaltungen Noten eintragen und die Daten in ein Programm für Scheinseriendruck übernehmen.

    Die Medizinische Fakultät hat das Online-Anmeldeverfahren bereits realisiert; während der Anmeldezeiten besteht auf den Seiten des Dekanats ein Link. Für die Online-Anmeldung benötigen die Studierenden ihre Matrikelnummer und das Passwort ihrer Multifunktionalen UniversitätsChipkarte (MUCK). Möglich ist die neue Form der Anmeldung auch schon im Bereich der Universitätsbibliothek. Diese bietet verschiedene Lehrveranstaltungen an, zum Beispiel über Suchstrategien in fächerspezifischen Datenbanken, die in einigen Studiengängen scheinpflichtig sind:
http://www.bibliothek.uni-wuerzburg.de/Service/anmeldung.phtml


    Weitere Informationen: Referat I/5 der Zentralverwaltung (Informationsmanagement und Datenverarbeitung), Dr. Günther Schuller, E-Mail:
schuller@zv.uni-wuerzburg.de




Informatiker verfolgen die Huygens-Mission mit Spannung


In den Vormittagsstunden des 14. Januar soll die von den Europäern gebaute Sonde Huygens in die Atmosphäre des Saturnmondes Titan eintauchen. Für Professor Klaus Schilling von der Uni Würzburg werden das besonders spannende Stunden sein: Der Informatiker war an der Konzeption der Sonde beteiligt und hat deren autonome Abstiegssteuerung mitentwickelt.

    Am 25. Dezember hat sich die nach dem Naturforscher und Titan-Entdecker Christiaan Huygens (1629-1695) benannte Sonde vom US-Raumschiff Cassini abgetrennt. Seitdem nähert sie sich dem Saturnmond, dessen dichte Atmosphäre sie im Verlauf der Landung erforschen soll.

    Professor Schilling, Inhaber des Würzburger Lehrstuhls für Technische Informatik (Robotik und Telematik), hat am Bau der Abstiegssonde während seiner Zeit in der Raumfahrtindustrie mitgearbeitet: Er leitete ab 1985 im Bereich interplanetarer wissenschaftlicher Satelliten die Gruppe "Missions- und Systemanalysen" bei der Dornier System GmbH (heute: European Aeronautic Defence and Space Company, EADS).

    Mit der Steuerung der Raumsonde Cassini/Huygens befasst sich Schilling auch in seiner öffentlichen Antrittsvorlesung. Diese findet statt am Donnerstag, 10. Februar, um 17.00 Uhr im Zuse-Hörsaal des Instituts für Informatik am Hubland.

    Die Cassini/Huygens-Mission der NASA/ESA kam im Juli 2004 nach einer Reisedauer von knapp sieben Jahren im Saturnsystem an. Seither liefert sie interessante Bilder und Messdaten vom Saturn, seinen Ringen und seinen über 30 Monden. Mit den heute verfügbaren Raketen wäre es technisch unmöglich gewesen, das knapp sechs Tonnen schwere Raumschiff Cassini/Huygens bis zum Saturnsystem zu bringen. Das Vorhaben gelang dennoch - durch die Berechnung energieeffizienter Transferbahnen mittels gravitationsunterstützter Vorbeiflüge an den geeignet stehenden Planeten.

    "Der Abstieg von Huygens durch die weitgehend unbekannte Titan-Atmosphäre stellt interessante Aufgaben an die autonomen Reaktionsfähigkeiten der Sonde", so Schilling. Da die Signale vom Titan zur Erde 67 Minuten lang unterwegs sind, müsse das Borddaten-Verarbeitungssystem den Fallschirmabstieg autonom steuern. Es habe selbstständig auf die aktuell gemessenen Charakteristiken der Atmosphäre zu reagieren, um die Sonde im vorgegebenen Zeitrahmen zu landen. Hierzu beschreibt der Informatik-Professor alternative Lösungsansätze auf der Basis von Echtzeit-Expertensystemen und adaptiven Regelungssystemen. Seinen Vortrag beendet er mit einem Ausblick auf das Anwendungspotenzial derartiger autonomer Steuerungsansätze in der industriellen Produktion und bei Roboterfahrzeugen.



Gartenkürbis ist die Arzneipflanze des Jahres 2005


Der Gartenkürbis ist ein Paradebeispiel für eine Arzneipflanze, die nicht nur in der Naturheilkunde oder bei alternativen Methoden eingesetzt wird, sondern auch in der Schulmedizin. Aus diesem Grund wurde er vom "Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" an der Uni Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2005 gekürt.

    In der Küche wird der auch als Arzneikürbis bezeichnete Gartenkürbis (Cucurbita pepo) zu Suppe, Eintopf oder Gratin verarbeitet. Eine Spielart dieser Pflanze, der Ölkürbis, wächst in der Steiermark: Seine Samen haben fast keine Schale, lassen sich darum leichter pressen und liefern das geschätzte Kürbiskernöl. Bereits diesem Speiseöl wird ein positiver Einfluss bei Blasenproblemen nachgesagt. "Tatsächlich werden schalenfreie Kürbissamen und daraus hergestellte Produkte als pflanzliche Arzneimittel gegen Blasen- und Prostata-Probleme verwendet", sagt der Medizinhistoriker Ralf Windhaber vom Würzburger Studienkreis.

Gartenkürbis mit Samen

Eine Therapie mit den Samen des Arzneikürbis mildert die Symptome bei Blasen- und Prostataproblemen. Foto: Institut für Geschichte der Medizin


    Das Einsatzgebiet betrifft die Vergrößerung der Prostata, in der Medizin "Benigne Prostatahyperplasie", im Volksmund "schwache Blase" genannt. Die Prostata drückt dann direkt unterhalb der Blase auf die Harnröhre. Die Betroffenen spüren vermehrten Harndrang, aber ihr Urinstrahl ist schwach oder unterbrochen. Es kommt außerdem zu einem Nachträufeln des Harns; die Blase entleert sich nicht mehr vollständig.

    Diese Krankheit wird in drei Schweregrade unterteilt. Für die Stadien I und II mildert eine Therapie mit Kürbissamen die Symptome und führt zu einer subjektiven Besserung der Beschwerden. In Deutschland haben rund vier Millionen Männer Probleme beim Wasserlassen. Zu einer gutartigen Vergrößerung der Prostata kommt es besonders häufig nach dem 60. Lebensjahr.

    Der Arzneikürbis stammt aus Mittel- und Südamerika. Die Europäer mussten erst die Neue Welt entdecken, um dieser heilkräftigen Pflanze hier eine zweite Heimat zu geben. Wenn also die heute so beliebten Halloween-Feste auf "uralte" irisch-keltische Riten zurückgeführt werden, so kann der Gartenkürbis damals noch nicht als Maske hergehalten haben. "Vermutlich dienten seinerzeit geschnitzte Rüben als unheimliche Gesichter", so Windhaber. Auch die in der Bibelübersetzung von Martin Luther erwähnten Kürbisse seien nicht Vertreter der Gattung Cucurbita, sondern Arten der in Afrika und Asien beheimateten Kalebassen oder Flaschenkürbisse.



Robert Gernhardt kommt mit 99 Sudelblättern im Gepäck


Robert Gernhardt gilt als einer der bekanntesten und beliebtesten zeitgenössischen deutschsprachigen Lyriker. Im Rahmen der "Werkstattgespräche mit Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur" ist er am Mittwoch, 19. Januar, an der Uni Würzburg zu Gast. An diesem Abend beginnt auch seine Ausstellung "99 Sudelblätter zu 99 Sudelsprüchen von Lichtenberg" in der Unibibliothek.

    Gernhardt ist nicht nur Wort-, sondern auch Bildkünstler. Im Austausch mit einer Gruppe namens "Die neue Frankfurter Schule" (F.W. Bernstein und F.K. Waechter) entwickelte er eine Kunstform zur Meisterschaft, die aus der Verbindung von Bild und Text Komik schlägt - als Bildgedicht, Cartoon, Bilderrätsel oder Bildergeschichte.

    Ein besonders gelungenes Beispiel dafür sind die in der Ausstellung gezeigten 99 kolorierten Zeichnungen zu den "Sudelbüchern", einer Sammlung von Einfällen und Aphorismen des Aufklärers Georg Christoph Lichtenberg. Gernhardts Lichtenberg-Cartoons verstehen sich nicht einfach als Illustrationen zu den witzigen Pointen des Göttinger Aufklärers, sondern visualisieren das, was zwischen den Worten unausgesprochen bleibt.

    Das Werkstattgespräch im Foyer der Unibibliothek (UB) am Hubland beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei; Veranstalter sind das Institut für deutsche Philologie und der Universitätsbund. Die Zentralbibliothek schließt an diesem Tag wegen der Lesung bereits um 18.00 Uhr.

    Die Ausstellung mit den Sudelblättern ist in der UB dann bis 10. März zu sehen. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 21.00 Uhr, Samstag von 9.00 bis 18.00 Uhr, Dienstag, 8. Februar, von 8.30 bis 13.00 Uhr. Auch hierzu ist der Eintritt frei.

    Als Meister der Form, als Virtuose im Umgang mit dem überlieferten Formenbestand der Dichtung und als Parodist fremder Stimmen - von Goethe bis Gottfried Benn - hat Gernhardt bereits selbst den Status eines Klassikers der Moderne erreicht. Neben seinem umfangreichen lyrischen Werk, den zahlreichen Gedichtbänden (darunter: Körper in Cafés 1987, Lichte Gedichte 1997, Klappaltar 1998, Im Glück und anderswo 2002) hat er auch einen Roman (Ich ich ich, 1982), kürzere Prosatexte, Schauspiele (Die Toscana Therapie, 1986), die Drehbücher für drei Filme von Otto Waalkes sowie zahlreiche kunst- und literaturtheoretische Essays geschrieben.



Nobelpreisträger Hartmut Michel bei der Virchow-Vortragsreihe


Erst 40 Jahre war der Biochemiker Hartmut Michel alt, als er 1988 zusammen mit Johan Deisenhofer und Robert Huber den Nobelpreis für Chemie verliehen bekam: Den Forschern war es gelungen, bei einem Purpurbakterium die dreidimensionale Struktur des photosynthetischen Reaktionszentrums aufzuklären. Damit hatten sie erstmalig die experimentell schwierige Aufgabe gelöst, ein an Membranen gebundenes Protein aufzureinigen, zu kristallisieren und seine Struktur mittels Röntgenbeugung zu bestimmen. Mit den Membranproteinen von Bakterien setzt sich Michel noch heute auseinander. Über dieses Thema spricht er an der Uni Würzburg am Donnerstag, 20. Januar, im Rahmen der "Rudolf Virchow Vortragsreihe" der Medizinischen Fakultät: "Membrane Proteins as Targets for Drugs in Medicine and Agriculture". Der öffentliche Vortrag beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal A 101 des Biozentrums am Hubland. Mit der Virchow-Vortragsreihe will die Medizinische Fakultät hochkarätigen Wissenschaftlern ein Forum bieten und die Referenten zugleich ehren. Für Hartmut Michel, seit Jahren Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt am Main, ist die Universität Würzburg keine Unbekannte: Hier war er von 1975 bis 1979 am Institut für Biochemie tätig, das sich damals noch am Röntgenring befand.



Studenten folgten nicht allen Urteilen des Bundesarbeitsgerichts


Der Arbeitgeber muss es gestatten, wenn der Betriebsrat seine Homepage in das unternehmenseigene Intranet stellen will. Außerdem hat er dafür auch die Kosten zu tragen. Diese Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt erlebten Jurastudenten von der Uni Würzburg vor Ort mit.

    Arbeitsrecht in der Praxis - unter diesem Motto hatte Professor Christoph Weber, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht, im Dezember eine Fahrt zum Bundesarbeitsgericht (BAG) angeboten. Unterstützt wurde die Exkursion von den Juristen-Alumni. In Erfurt verfolgten schließlich rund 20 angehende Rechtswissenschaftler aus Würzburg die mündliche Verhandlung vor dem 7. Senat des BAG unter Leitung des Vizepräsidenten Hans Jürgen Dörner.

    Zur Debatte standen aktuelle Rechtsprobleme sowohl aus dem Gebiet des Arbeitsvertragsrechts als auch aus dem des Mitbestimmungsrechts. Ein in der Besuchergruppe besonders diskutierter Fall betraf die außerordentlich strengen formalen Anforderungen an Befristungsvereinbarungen im Arbeitsvertrag: "Das Gesetz verlangt hier zum Schutz des Arbeitnehmers und im Interesse der Rechtsklarheit die Schriftform und sanktioniert deren Missachtung mit dem Zustandekommen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses", wie die Studenten Christian Körber und Christian Bitsch erklären. Im konkreten Fall waren der Arbeitsvertrag und damit die Befristungsvereinbarung erst einige Tage nach der Aufnahme der Arbeit unterzeichnet worden. Dieser scheinbar geringfügige Formfehler führte nach Ansicht der Richter zur Unwirksamkeit der Befristungsvereinbarung und damit zum Zustandekommen eines unbefristeten Arbeitsvertrags. Hätten die Würzburger Studenten in den übrigen Fällen dieses Tages nicht anders als das BAG entschieden, so bewerteten sie dieses Urteil doch unterschiedlich.

    "Interessant waren nicht nur die Rechtsfragen, sondern auch die Atmosphäre am obersten deutschen Arbeitsgericht", so Körber und Bitsch. Zum Beispiel habe sich gezeigt, dass auch vor Bundesgerichten nur allzu menschliche Fehler passieren. So rügte der Vorsitzende Richter sinngemäß einen Anwalt: "Sie haben nicht einmal, nicht zweimal, nein, Sie haben dreimal den falschen Antrag gestellt!" Positiv beurteilten es die Studierenden, dass die Richter ihnen im Anschluss an die Urteilsverkündung noch Rede und Antwort standen.

Vor dem Bundesarbeitsgericht

Die Würzburger Jurastudenten mit ihrem Professor Christoph Weber vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Foto: Rauf Guliyev




Erstmals Rückmeldung über das Internet möglich


Alle Studierenden der Uni Würzburg müssen sich bis einschließlich Mittwoch, 2. Februar, für das Sommersemester 2005 an der Hochschule zurückmelden. Ohne diese Formalität kann das Studium nicht fortgesetzt werden.

    Erstmals müssen die Studierenden dazu nicht in die Studentenkanzlei oder zu den MUCK-Terminals kommen. Stattdessen können sie sich von jedem Internet-Anschluss aus zurückmelden, den Semesterbeitrag bezahlen und die Immatrikulationsbescheinigung drucken. Möglich macht dies eine in Zusammenarbeit mit der Hochschul-Informations-System GmbH (Hannover) aufgebaute Plattform namens SB@home:
http://www.sbhome.uni-wuerzburg.de/


    Auch weiterhin kann die Rückmeldung mit der Multifunktionalen UniversitätsChipkarte (MUCK) an den Selbstbedienungsterminals erledigt werden - einschließlich der Bezahlung des Semesterbeitrags. Terminals stehen in der Sanderring-Uni, am Hubland in der Universitätsbibliothek und im Rechenzentrum, außerdem im Gebäude Wittelsbacherplatz 1 sowie in der Uniklinik für Nuklearmedizin in den Räumen der Fachschaft nahe beim Computerpool.

    Alternativ ist die Rückmeldung in der Studentenkanzlei am Sanderring (Zimmer 111 und 112) zu beantragen, und zwar montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr, mittwochs zusätzlich von 14.00 bis 16.00 Uhr. Dort muss ein Beleg darüber abgegeben werden, dass der Semesterbeitrag entrichtet wurde. Dieser kann bar bei der Zahlstelle der Uni (Zwinger 32, 1. Stock) oder bargeldlos am Schalter der Studentenkanzlei mit der MUCK bezahlt werden. Mehr zur Chipkarte unter
http://www.zv.uni-wuerzburg.de/sb/infoseiten/info_index.htm


    Preis des Semestertickets steigt um 2,40 Euro

    Der Semesterbeitrag beläuft sich jetzt erstmals auf insgesamt 123,70 Euro (vorher 121,30 Euro). Davon gehen 35 Euro an das Studentenwerk und 50 Euro als Verwaltungskostenbeitrag an den Freistaat Bayern. Das Semesterticket verteuert sich von 36,30 auf 38,70 Euro.

    Weitere Informationen zur Rückmeldung hängen an den Schwarzen Brettern aus. Fragen zum Semesterticket und zum Öffentlichen Personennahverkehr in Würzburg beantwortet das Kundenzentrum der Würzburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft WVV, T (0931) 36-1352. Weitere Infos zur Rückmeldung:
http://www.zv.uni-wuerzburg.de/studentenkanzlei/00-10.htm




Zwei Würzburger Studentinnen absolvieren Elite-Akademie


Zu den 31 frisch gebackenen Absolventen der Bayerischen Elite-Akademie gehören die Studentinnen Carolin Hentzschel (Psychologie) und Anne Schröter (Biologie) von der Uni Würzburg. Ministerpräsident Edmund Stoiber überreichte ihnen die Abschlusszertifikate bei einer Feier in der Staatskanzlei.

    Weitere acht Elite-Absolventen kommen von der Technischen Uni München, sechs aus Bamberg, fünf aus Augsburg. Drei sind aus Passau, jeweils zwei aus Eichstätt und Erlangen-Nürnberg sowie von der Uni München. Die Regensburger Uni stellt einen Absolventen.

    Die Elite-Akademie wendet sich an hoch qualifizierte Studierende. Sie will Querschnittsdenken vermitteln, Management- und Teamfähigkeit sowie Führungskompetenz fördern. Ein weiterer Schwerpunkt der zweijährigen Ausbildung ist zum Beispiel ein interkulturelles Training als Teil der Managementkompetenz. Ziel ist es, die Studierenden auf Führungsaufgaben in Unternehmen vorzubereiten.

    Der Unterricht an der Akademie begleitet die Ausbildung an der Hochschule und findet in der vorlesungsfreien Zeit statt. Er besteht aus drei Ausbildungsblöcken und einem Auslandspraktikum im Management einer der Förderfirmen. Getragen wird die Akademie von einer gemeinnützigen Stiftung. Sie ist als gemeinsame Einrichtung der Wirtschaft unter Mitwirkung der Universitäten privat finanziert. Mittlerweile stehen ihr über 15 Millionen Euro an Spenden aus der Wirtschaft zur Verfügung.

    Die bundesweit einzigartige Einrichtung wurde 1998 durch das Engagement von rund 40 bayerischen Unternehmen gegründet. Seitdem haben sich die Bewerberzahlen verdreifacht: Allein 2004 bewarben sich nach Angaben der Akademie über 300 Studierende für die Zusatzausbildung. Weitere Informationen:
http://www.eliteakademie.de/




Uniklinik: Neue Therapie gegen die Zuckerkrankheit


Rund acht Prozent aller Deutschen leiden an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus, Typ 2). Ein Großteil der Betroffenen nimmt dagegen Tabletten ein, die jedoch oft mit Nebenwirkungen verbunden sind. Häufig treten zum Beispiel Unterzuckerungen oder eine Gewichtszunahme auf. Die Universitätsklinik Würzburg führt ab 2005 eine Studie mit einem vollständig neuen Medikament gegen erhöhten Blutzucker durch. Dieses Medikament wurde 2003/04 in den USA und Europa, unter anderem in Würzburg, in einer kurzfristigen Studie getestet und dabei von den Patienten gut vertragen. An positiven Effekten fiel neben der Blutzuckersenkung ein Trend zur Gewichtsabnahme und das Fehlen von Unterzuckerungen auf. In der aktuellen Studie soll nun die Wirkung bei der Einnahme über einen längeren Zeitraum (69 Wochen) untersucht werden. Teilnehmen können Patienten mit Typ-2-Diabetes, die ihren erhöhten Blutzucker nicht mit Insulin, sondern nur mit einer Diät oder bis zu zwei Tabletten behandeln. Sie sollen zwischen 18 und 75 Jahre alt sein und keine schweren zusätzlichen Erkrankungen haben. Interessenten können sich ab 10. Januar in der Stoffwechselambulanz der Medizinischen Universitätsklinik Würzburg melden, T (0931) 201-36459.



Orthopädische Klinik wurde zertifiziert


Die Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus ist, einschließlich des Lehrstuhls für Orthopädie mit Poliklinik der Universität Würzburg, als erstes Krankenhaus des Bezirks Unterfranken nach der Norm DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert worden. Die Zertifizierung beinhaltet die komplette Studentenausbildung sowie die Fort- und Weiterbildung im ärztlichen Bereich. Darum gehe das Qualitätsmanagement in der Klinik deutlich über das hinaus, was normalerweise in ISO-zertifizierten Kliniken anzutreffen sei, so die Einschätzung der Auditoren von der Landesgewerbeanstalt Fürth. Einerseits gibt es in der Klinik schriftlich fixierte, klare Regelungen für den Ablauf des Praktischen Jahres. Andererseits steht ein komplexes Dokumentationswerk zur Verfügung, das die klinische Arbeit der Studenten erleichtern und ihnen alle wichtigen Informationen an die Hand geben soll. Das "Untersuchungsmanual Orthopädie" zum Beispiel stellt auf über 160 Seiten die verschiedenen orthopädischen Untersuchungstechniken dar, und es kann stichwortbezogen über das Intranet an jedem Rechner in der Klinik abgerufen werden. Gleiches gilt für die umfangreiche Darstellung von Behandlungsmustern für die meisten orthopädischen Erkrankungen.



Heiner Meyer zeigt Architekturlandschaften


Der in Bielefeld geborene und arbeitende Künstler Heiner Meyer, Jahrgang 1953, interpretiert Architektur mit den Mitteln der Malerei. Dadurch schafft er neue, fiktive Architektur. Gerne lässt er sich bei seinen Arbeiten von Werken der antiken Baukunst inspirieren, die er in ein neues, magisch verfremdetes Licht setzt. Was dabei herauskommt, ist bei einer Ausstellung in der Antikenabteilung des Martin-von-Wagner-Museums der Uni Würzburg im Südflügel der Residenz zu sehen. Dort konfrontiert man Meyers Arbeiten, zu denen auch Bronzewerke gehören, mit Objekten aus dem Bestand des Museums. Die Ausstellung "Architekturlandschaften. Gemälde und Bronzen" ist bis 20. März bei freiem Eintritt zu sehen. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr sowie an folgenden Sonntagen, jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr: 9. und 23. Januar, 6. und 20. Februar, 6. und 20. März.



Literatur-Rap für den Unterricht


Poetry Slam - "gerappte" Literatur als Herausforderung für den Literaturunterricht? Dieser Frage wird bei einer Veranstaltung des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Uni Würzburg nachgegangen. Zu Gast sind die Gymnasiallehrerin Petra Anders aus Tauberbischofsheim und Bas Böttcher, freier Autor aus Berlin. Er war Anfang der 90er-Jahre der erste deutschsprachige Rapper, der seine Texte als neue Form von Lyrik bei literarischen Veranstaltungen auf die Bühne brachte. Zusammen mit Petra Anders führt er in die Geschichte und Kultur des Poetry Slam ein, demonstriert einen Ablauf und diskutiert mit den Zuhörern über die literaturdidaktischen Möglichkeiten dieses Phänomens. Die Veranstaltung beginnt am Montag, 17. Januar, um 18.15 Uhr im Hörsaal 4 des Philosophiegebäudes am Hubland.



Podiumsdiskussion: "Gebühren fürs Studium"


Die universitätsweite Vollversammlung der Studierenden findet am Mittwoch, 19. Januar, um 18.00 Uhr im Hörsaal 166 der Uni am Sanderring statt. Neben dem Bericht der Studierendenvertretung steht eine Podiumsdiskussion auf dem Programm. Das Thema heißt "Gebühren fürs Studium". Neben Universitätspräsident Axel Haase nehmen daran Vertreter der im Studentischen Konvent repräsentierten Hochschulgruppen teil.


NEU AN DER UNIVERSITÄT




Thomas Brand erforscht die Entwicklung des Herzens


Das Herz ist das erste Organ, das sich in den Embryonen von Wirbeltieren bildet. Schon kurze Zeit nach der Befruchtung entsteht eine Herzröhre, die sich bei Vögeln und Säugetieren zu der aus vier Kammern bestehenden Blutpumpe weiterentwickelt. Mit diesem komplexen Prozess befasst sich die Arbeitsgruppe von Thomas Brand, der seit Dezember als C3-Professor für Molekulare Entwicklungsbiologie an der Uni Würzburg tätig ist.

Thomas Brand     Am Lehrstuhl für Zell- und Entwicklungsbiologie im Biozentrum wollen die Forscher Gene identifizieren, die an der Herzentwicklung beteiligt sind. Sie suchen nach Signalmolekülen, die embryonale Vorläuferzellen zu Herzmuskelgewebe werden lassen. Diese Untersuchungen wurden zunächst an Hühnerembryonen durchgeführt und sollen nun an embryonalen Stammzellen von Mäusen fortgesetzt werden. Das Ziel der Wissenschaftler: Sie wollen effiziente Kulturbedingungen schaffen, unter denen sie aus den undifferenzierten Vorläufern gezielt Herzmuskelzellen erzeugen können.

    Eine zweite Klasse von Molekülen, für die sich Brand und seine Mitarbeiter interessieren, ist an der Entscheidung beteiligt, ob das Herz auf der rechten oder linken Körperhälfte lokalisiert ist. Sie untersuchen hierzu die Funktion des Moleküls CFC, das anderen Signalmolekülen hilft, an ihre Rezeptoren zu binden.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der molekularen Analyse der Prozesse, die bei der Entstehung der Herzkranzgefäße ablaufen. Ausgangspunkt hierfür ist ein kleiner Zellhaufen, dessen Zellen zunächst auf die Oberfläche des Herzens wandern. "Dort werden sie dann durch eine intensive Zellkommunikation dazu gebracht, die Herzkranzgefäße auszubilden", wie Brand erklärt.

    Schließlich beschäftigt sich die Arbeitsgruppe des neuen Professors mit der Charakterisierung einer neuartigen Familie von Membranproteinen, die bevorzugt im Herzmuskel auftauchen. In Kollaboration mit physiologisch ausgerichteten Forschungsteams im In- und Ausland untersuchen die Würzburger die Funktion dieser Genfamilie bei der Entstehung von Herzkrankheiten.

    Thomas Brand, 1960 in Hamm in Westfalen geboren, studierte Biologie in Bielefeld. Zur Erlangung des Doktorgrades arbeitete er am Max-Planck-Institut für physiologische und klinische Forschung in Bad Nauheim. Es folgte, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, ein dreijähriger Aufenthalt als Postdoktorand am Baylor College of Medicine in Houston (USA). Von 1994 bis 2004 war Brand dann an der Technischen Universität Braunschweig tätig.

    Kontakt: Prof. Dr. Thomas Brand, T (0931) 888-4250, Fax (0931) 888-4252, E-Mail:

thomas.brand@biozentrum.uni-wuerzburg.de



FORSCHUNGSPROJEKTE




In der Gebärmutter kooperieren Zellen der Mutter und des Kindes


Eine Schwangerschaft kann nur dann erfolgreich verlaufen, wenn das Immunsystem der Mutter das Kind toleriert. Das ist nicht selbstverständlich - schließlich hat das Ungeborene auch Eigenschaften von seinem Vater mitbekommen. Darum stellt es für das Immunsystem der Mutter letztlich einen Fremdkörper dar, der eigentlich angegriffen werden müsste.

    Warum das Kind meistens dennoch verschont bleibt, soll bei einem Forschungsprojekt an der Frauenklinik der Uni Würzburg geklärt werden. Es geht darum, die in der Gebärmutterschleimhaut vorhandenen Immunzellen und deren Wechselwirkungen mit dem ungeborenen Kind im zweiten und letzten Schwangerschaftsdrittel zu charakterisieren. Die Wissenschaftler hoffen auf wichtige Einblicke in die immunbedingten Ursachen von Fehl- und Frühgeburten sowie von bestimmten Schwangerschaftserkrankungen.

Marc Sütterlin Für dieses Projekt haben Marc Sütterlin (Foto: Kämmerer), Ulrike Kämmerer, Lorenz Rieger, Arnd Hönig, Michaela Kapp und Johannes Dietl ein Förderstipendium von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe erhalten. Es ist mit 7.500 Euro dotiert und bedeutet zugleich eine Auszeichnung für die an der Frauenklinik schon geleistete Forschungsarbeit.

    Die bisherigen Ergebnisse der Würzburger Wissenschaftler zeigen, dass während der Schwangerschaft in der Gebärmutterschleimhaut eine komplexe Zusammenarbeit zwischen den Zellen des Kindes und verschiedenen Immunzellen der Mutter vorliegt. Letztere variieren bis zur Geburt stark in ihrer Art und Anzahl. Sind Frühgeburten und andere Störungen der Schwangerschaft auf eine veränderte Zusammensetzung dieser Immunzellen zurückzuführen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der geförderten Untersuchungen.

    Professor Sütterlin nahm das "Organon-Forschungsstipendium für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Gynäkologie einschließlich der interdisziplinären Erforschung der menschlichen Fortpflanzung" stellvertretend für die Forschungsgruppe entgegen. Er bekam es beim 55. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg feierlich überreicht.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Marc Sütterlin, T (0931) 201-25621 (Klinikpforte), Fax (0931) 201-25406, E-Mail:

m.suetterlin@mail.uni-wuerzburg.de

Der Schnitt durch eine Gebärmutter in der Schwangerschaft (links) zeigt den Sitz des Mutterkuchens. Die Forschungsgruppe an der Frauenklinik beschäftigt sich mit dem rot eingerahmten Bereich, an dem die Plazenta in der Gebärmutter verankert ist. Schematisch finden sich hier alle "Kooperationspartner" in Sachen gesunde Schwangerschaft: Zellen des Kindes und Immunzellen der Mutter. Hierbei kooperieren die invasiven Plazentazellen nach derzeitigem Wissensstand vor allem mit Killerzellen (1) und antigenpräsentierenden Zellen (2; APC). Aber auch interaktive Dreiergruppen aus Plazentazellen, Killerzellen und APC werden gefunden (3). Alle Zellen in diesem Gebärmutterwandbereich kommunizieren über lösliche Zellbotenstoffe (4), deren Analyse einer der Schwerpunkte des Forschungsprojektes ist. Grafik: Kämmerer



WISSENSCHAFTLICHE TAGUNGEN




Beim Polterabend bekommt die Frau ihre Rolle zugewiesen


Nirgendwo wird die Zuschreibung von Geschlechterrollen in traditionell geprägten Gesellschaften deutlicher als bei Übergangsritualen. Hochzeitsriten etwa symbolisieren in der Regel unmissverständlich, was eine Frau oder ein Mann in der Gesellschaft künftig zu leisten hat oder was von ihr oder ihm erwartet wird.

    Auch in den heutigen modernen Gesellschaften finden sich zumindest noch gewisse Reste derartiger Praktiken: Der in dörflichen Kulturen der Hochzeit vorausgehende Polterabend weist den Frauen oft die Rolle der Mutter und Kindererzieherin zu - sie bekommen Kinderwagen und Babywäsche überreicht. Auch die Inauguration eines Staatsoberhauptes hat Konsequenzen für dessen Gattin oder Ehepartner: Von ihr - in seltenen Fällen von ihm - wird eine sozial-karitative Rolle erwartet.

    Vor diesem Hintergrund will das 7. Internationale Symposion des Würzburger Graduiertenkollegs "Wahrnehmung der Geschlechterdifferenz in religiösen Symbolsystemen" unter anderem der Frage nachgehen, inwieweit Übergangsrituale bestehende Rollenzuschreibungen einfach reproduzieren und damit festschreiben. Es soll aber auch darüber diskutiert werden, inwiefern sich Geschlechterstereotype gerade durch Übergangsrituale aufbrechen und überwinden lassen. Ein Beispiel hierfür ist die seit der Antike zu beobachtende Praxis des Geschlechtertauschs, der im Rahmen von Initiationsriten etwa in Form eines Kleidertausches symbolisiert wird.

    Das Symposion ist als öffentliche Veranstaltung geplant. Den Eröffnungsvortrag am Donnerstag, 20. Januar, hält Dr. Katharina Waldner von der Universität Erfurt. Sie spricht um 18.15 Uhr im Toscanasaal der Residenz zum Thema "Initiation - Geschlecht - Performance: Neue Ritualtheorien und antike Quellen". Die Vorträge am Freitag und Samstag, 21. und 22. Januar, finden dann im Senatssaal der Universität am Sanderring statt.

    Weitere Informationen zur Tagung gibt es bei der Geschäftsstelle des Graduiertenkollegs, T (0931) 31-2670, Fax (0931) 888-7083, E-Mail und Internet:
koordination.kolleg@theologie.uni-wuerzburg.de

http://www.theologie.uni-wuerzburg.de/kolleg/aktuelles.php




Menschen verstehen - wie geht das?


Das Institut für Pädagogik der Uni Würzburg veranstaltet mit dem Rudolf-Alexander-Schröder-Haus eine wissenschaftliche Tagung. Sie findet am Freitag und Samstag, 21. und 22. Januar, statt und trägt den Titel "Wider die Spinneweben dogmatischen Denkens". Die Wissenschaft vom Verstehen, die so genannte Hermeneutik, hat vor allem das Verstehen von Texten behandelt. Ob verschachtelte Gesetzestexte, dunkle Stellen in der Bibel, rätselhafte Gedichte von Goethe, Hölderlin oder Celan: Zu ihnen allen gibt es Kommentare und Interpretationen, die das Unverständliche verständlich machen. Das Verstehen von Menschen blieb jedoch dem Gefühl und der Intuition überlassen. Darum geht die Tagung diesen Fragen nach: Wie geht das, Menschen zu verstehen? Kann die Psychoanalyse dabei helfen? Welche Bedeutung hat "Verstehen" in den pädagogischen Bereichen von der Elementarpädagogik bis zur Erwachsenenbildung? Können Methoden dem Menschenverstehen gerecht werden, oder führen sie in die "Spinneweben dogmatischen Denkens" (W. Dilthey)? Die Tagung findet im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus in Würzburg statt. Weitere Informationen: Prof. Dr. Günther Bittner, T (0931) 888-5563, Fax (0931) 888-4624, E-Mail:
guenther.bittner@mail.uni-wuerzburg.de



AUS DER ZENTRALVERWALTUNG




Dienstreisen mit der Deutschen Bahn online buchen


Die Deutsche Bahn AG bietet für Großkunden nunmehr ein Online-Buchungsverfahren an. Dieses hat laut einer Mitteilung des Referats IV/5 der Zentralverwaltung im Wesentlichen folgende Vorteile:
  • Die Buchung einer Bahnreise ist vom Büroarbeitsplatz bis circa eine Stunde vor Reiseantritt möglich.
  • Die Ausstellung von Fahrscheinen mit Rabatten ist möglich (Großkunden- und Mitfahrerrabatt, Sparpreise 25 und 50, Rabatte mit BahnCard 25 und 50).
  • Platzreservierungen zum Online-Ticket inklusive Anschlussreservierung werden kostenfrei erstellt.
  • Die Bezahlung erfolgt über eine private Kreditkarte.
  • Für die Ausstellung fallen keine Servicegebühren an.
  • Die Stornierung von Fahrscheinen ist bis zu einem Tag vor dem ersten Geltungstag kostenlos möglich.
  • Der Beschäftigte kann mit dem in der Dienststelle ausgedruckten Online-Ticket die Dienstreise durchführen und hat sich lediglich gegenüber dem Zugpersonal anhand der persönlichen BahnCard oder der privaten Kreditkarte "auszuweisen".

    Alle Bediensteten, die Interesse am Online-Buchungsverfahren mit Großkundenrabatt für dienstliche Reisen haben, müssen beim Referat IV/5 zuerst einen Antrag stellen. Der Vordruck ist im Internet zu finden:
http://www.uni-wuerzburg.de/vordrucke/AntragOnlineBuchung.doc


    Daraufhin erfolgt durch die Reisekostenstelle die Anmeldung als Selbstbucher der Uni Würzburg. Der Bedienstete erhält dann eine E-Mail des Bahn-Kundenservices mit Hinweisen zum Online-Buchungsverfahren. Das Passwort für die Nutzung übermittelt das Referat IV/5 in einer gesonderten E-Mail.

    Fragen zum Online-Buchungsverfahren beantworten im Referat IV/5 Michael Scheller, T 31-2446, und Heiko Henglein, T 31-2546, E-Mail und Web:
schellerm@zv.uni-wuerzburg.de

henglein@zv.uni-wuerzburg.de

http://www.bahn.de/bahncorporate/



PERSONALIA


PD Dr. Thomas BRAND, Technische Universität Braunschweig, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 21.12.2004 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren zum Universitätsprofessor der Bes Gr. C 3 für Molekulare Entwicklungsbiologie ernannt.

Dr. Klaus BREHM, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Hygiene und Mikrobiologie, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 30.12.2004 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren zum Universitätsprofessor der Bes Gr. C 3 für Medizinische Parasitologie ernannt.

Dr. Ingrid BUTTERHOF, Akademische Rätin, Klinik und Poliklinik für Anaesthesiologie, wurde mit Wirkung vom 01.01.2005 zur Akademischen Oberrätin ernannt.

Dr. Mario CEBULLA, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkranke, wurde unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe mit Wirkung vom 01.01.2005 zum Akademischen Rat z. A. ernannt.

Prof. Dr. Ralph CLAESSEN, Universität Augsburg, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 15.12.2004 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor der Bes. Gr. C 4 für Experimentelle Physik IV ernannt.

Apl. Prof. Dr. Hermann EINSELE, Wissenschaftlicher Angestellter, Klinikum der Universität Tübingen, ist vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 16.12.2004 als Universitätsprofessor in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis der Bes. Gr. C 4 für Innere Medizin II eingestellt worden.

Prof. Dr. Rainer GÖTZ, Institut für Pädagogik, wurde eine Freistellung für Forschung im Sommersemester 2005 bewilligt.

Dr. Gabriele GRESSER, Akademische Rätin z.A., Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie, wurde mit Wirkung vom 01.01.2005 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zur Akademischen Rätin ernannt.

PD Dr. Wulf HAMELMANN, Wissenschaftlicher Assistent, Chirurgische Klinik und Poliklinik, wurde unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe mit Wirkung vom 01.01.2005 zum Akademischen Rat ernannt.

Prof. Dr. Winfried HAUNERLAND, Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft, wurde mit Wirkung vom 01.03.2005 zum Universitätsprofessor im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München ernannt. Sein Beschäftigungsverhältnis an der Universität Würzburg endet daher mit Ablauf des 28.02.2005.

PD Dr. Helge HEBESTREIT, Oberassistent, Kinderklinik und Poliklinik, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 22.12.2004 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren zum Universitätsprofessor der Bes Gr. C 3 für Kinderheilkunde ernannt.

PD Dr. Florian HOPPE, Akademischer Rat, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkranke, wurde mit Wirkung vom 21.12.2004 die Bezeichnung "außerplanmäßiger Professor" verliehen.

Prof. Dr. Michaela KUHN, Universität Münster, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 16.12.2004 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zur Universitätsprofessorin der Bes. Gr. C 4 für Physiologie I - Schwerpunkt vegetative Physiologie ernannt.

Apl. Prof. Dr. Cordula MATTHIES, Oberärztin, Klinikum der Stadt Hannover, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 15.12.2004 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren zur Universitätsprofessorin der Bes Gr. C 3 für Neurochirurgie ernannt.

Jens MEHLHASE, Regierungsrat z. A., Servicezentrum Medizin-Informatik des Uniklinikums, wurde mit Wirkung vom 01. 01. 2005 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Regierungsrat ernannt.

Dr. Nicolas MÜLLER, Angestellter, Verwaltungsdirektion Klinikum, wurde unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe mit Wirkung vom 01.01.2005 zum Akademischen Rat z. A. ernannt.

Dr. Wilko REENTS, Wissenschaftlicher Assistent, Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, wurde unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe mit Wirkung vom 01.01.2005 zum Akademischen Rat z. A. ernannt.

Prof. Dr. Joachim REIDL, Institut für Hygiene und Mikrobiologie, übergangsweise bis 14.12.2004 beschäftigt als Universitätsprofessor der Bes Gr. C 3 für Mikrobielle Physiologie und Zellbiologie, wurde mit Wirkung vom 15.12.2004 endgültig zum Universitätsprofessor auf dieser Stelle ernannt.

Armin SCHNEIDER, Regierungsinspektor, Verwaltung des Klinikums, wurde mit Wirkung vom 01.01.2005 zum Regierungsoberinspektor ernannt.

Prof. Dr. Günter Christian SCHWARZ, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht sowie Prozessrecht, gibt seit dem vergangenen Jahr eine eigene Schriftenreihe zum deutschen und europäischen Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht heraus (Peter Lang, Europäischer Verlag der Wissenschaften).

Prof. Dr. Helmut STEINWEDEL, Theoretische Physik, ist am 20.11.2004 verstorben.

Dr. Herbert TRAUTNER, Akademischer Rat, Klinik und Poliklinik für Anaesthesiologie, wurde mit Wirkung vom 01.01.2005 zum Akademischen Oberrat ernannt.

Dr. Dirk VORDERMARK, Akademischer Rat z. A., Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie, wurde mit Wirkung vom 27.12.2004 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet Strahlentherapie erteilt.

Prof. Dr. Heinz WIENDL, Neurologische Klinik und Poliklinik, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 27.12.2004 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor der Bes Gr. C 3 für Neurologie - Schwerpunkt Neuroimmunologie ernannt.

Prof. Dr. Klaus WILMS, Medizinische Poliklinik, war bis 15.12.2004 übergangsweise beschäftigt als Universitätsprofessor der Bes Gr. C 4 für Innere Medizin II.

Dienstjubiläen 25 Jahre

Sylvia FEINEIS, Zentralverwaltung, am 6. Januar

Petronella GRÖGER, Klinischer Wirtschafts-und Reinigungsdienst, am 4. Januar

Christa KUHN, Augen- und Poliklinik, am 1. Januar

Max PRELL, Technischer Betrieb, am 1. Januar

Petra WOSOWIECKI, Verwaltung Klinikum, am 1. Januar


STELLENMARKT



In der Neurologischen Klinik und Poliklinik der Universität Würzburg, Klinische Forschungsgruppe für Multiple Sklerose und Neuroimmunologie, ist eine Stelle als

Naturwissenschaftliche/r Doktorand/in oder Postdoc


zu besetzen (Vergütung erfolgt nach BAT IIa/2, BAT IIa).

In der Forschungsgruppe arbeiten Naturwissenschaftler zusammen mit klinisch tätigen Ärzten an grundlagenwissenschaftlichen Aspekten zur Pathogenese neuroimmunologischer Erkrankungen (DFG, SFB 581 und IZKF). Wir suchen eine/einen engagierte/n und kreative/n Naturwissenschaftler/in (Biologe, Biochemiker, Chemiker) oder eine/einen an der biomedizinischen Forschung interessierte/n Ärztin/Arzt zur Mitarbeit an einem DFG-Forschungsprojekt. Kenntnisse immunologischer/zellbiologischer oder molekularbiologischer Techniken sind von Vorteil. Das Projekt beschäftigt sich mit Fragen der Immunregulation sowie Antigenpräsentation und Aktivierung autoreaktiver T-Zellen im Zentralnervensystem im Zusammenhang mit der Immunpathogenese der Multiplen Sklerose.

Die Universität Würzburg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen beim wissenschaftlichen Personal an und fordert daher Frauen nachdrücklich auf sich zu bewerben.

Schwerbehinderte Berwerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: Prof. Dr. Klaus Toyka/Prof. Dr. Heinz Wiendl, Neurologische Klinik und Poliklinik der Universität Würzburg, Leitung Klinische Forschungsgruppe für Multiple Sklerose und Neuroimmunologie, E-Mail:
heinz.wiendl@klinik.uni-wuerzburg.de

heinz.wiendl@uni-tuebingen.de

Josef-Schneider-Str. 11, 97080 Würzburg.



In der Neurologischen Klinik und Poliklinik der Universität Würzburg, Klinische Forschungsgruppe für Multiple Sklerose und Neuroimmunologie, ist ab sofort die Stelle einer/s

Technischen Assistentin/en (MTA/BTA)


zu besetzen (ganztags, Vergütung erfolgt nach BAT).

Die Stelle wird aus Drittmitteln finanziert und ist zunächst befristet. Es handelt sich um die Mitarbeit in einem DFG-Forschungsprojekt zu zellbiologischen, immunzytochemischen und molekularen Analysen an Lymphozythen und Makrophagen sowie tierexperimentelle Untersuchungen.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen sind zu richten an: Prof. Dr. Klaus Toyka/Prof. Dr. Heinz Wiendl, Neurologische Klinik und Poliklinik der Universität Würzburg, Leitung Klinische Forschungsgruppe Multiple Sklerose und Neuroimmunologie, Josef-Schneider-Str. 11, 97080 Würzburg.



VERSCHIEDENES




Promotionsstipendien zu vergeben


Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt vergibt jedes Jahr 60 Promotionsstipendien für Nachwuchswissenschaftler aus allen Fachrichtungen. Die geförderten Forschungsarbeiten müssen im Wesentlichen in Deutschland durchgeführt werden und einen eindeutigen Bezug zur Umweltsituation in Deutschland aufweisen. Die Förderungsdauer beträgt maximal drei Jahre, Bewerber sollten nicht älter als 28 sein. Bewerbungsschluss ist der 15. Februar. Weitere Informationen:
http://www.dbu.de/stipendien




PC-Monitore abzugeben


Das Interdisziplinäre Tumorzentrum hat kostenlos PC-Monitore abzugeben:
  • Nytech NM 141 LR, 15 Zoll
  • ADI MicroScan 4GP, 15 Zoll, Baujahr 1994
  • ADI MicroScan 4V, 15 Zoll, Baujahr 1996
  • ADI MicroScan PD 695, 15 Zoll, Baujahr 1997
  • ADI MicroScan 5A, 17 Zoll , Baujahr 1993
  • ADI MicroScan PD 697, 17 Zoll, Baujahr 1997

Anfragen sind zu richten an: Karl-Heinz Seidel, T (0931) 201-35862 oder E-Mail:
register.tz@mail.uni-wuerzburg.de


Der Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Makroökonomie hat kostenlos abzugeben:
  • PC-Farbmonitor, Anschaffungsjahr 1997

Anfragen sind zu richten an: Martina Trnka, T (0931) 31- 2951, E-Mail:
martina.trnka@mail.uni-wuerzburg.de




Serviceangebot


Erfahrener Journalist (Muttersprache englisch!) 10 Jahre Berufserfahrung in den USA, bietet Hilfe an beim Editieren akademischer Texte in Englisch. Nähere Informationen unter: T (0931) 7845829.