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Frühstudium als Förderangebot für besonders begabte Schüler


Als erste Hochschule in Bayern nimmt die Uni Würzburg seit diesem Wintersemester besonders begabte und leistungsbereite Schüler auf. Die "Frühstudierenden" sollten mindestens die 11. Klasse erreicht haben. Sie können an regulären Lehrveranstaltungen teilnehmen und die entsprechenden Leistungsnachweise bis hin zu Vordiplomprüfungen erwerben. Diese Leistungen werden nach dem Erwerb der Hochschulreife und der Einschreibung im entsprechenden Fach anerkannt, was die Studienzeit beschleunigt.

    Bislang wurden an der Uni Würzburg vier Frühstudierende aufgenommen. Sie sind zwischen 14 und 16 Jahre alt, zwei besuchen Vorlesungen in Mathematik, die beiden anderen in Informatik und Physik. Ermöglicht wurde dieses in Bayern einzigartige Pilotprojekt durch das von der Hochschulleitung unterstützte Engagement des Entwicklungspsychologen Professor Wolfgang Schneider, der den Weg beim Wissenschafts- und Kultusministerium geebnet hat. Für die fachliche Koordination ist Dr. Richard Greiner vom Institut für Mathematik zuständig.

    Rückenwind bekam die Initiative von der Kultusministerkonferenz. Die sprach sich im Juni dafür aus, "Schülern, die nach dem einvernehmlichen Urteil von Schule und Hochschule besondere Begabungen aufweisen, ohne förmliche Zulassung als Studierende den Erwerb von Studien- und Prüfungsleistungen zu ermöglichen". Die beiden zuständigen Ministerien in Bayern diskutierten die Würzburger Pläne und gaben kurz vor Beginn der Vorlesungszeit grünes Licht.

    Die Hürden vor der Einschreibung zum Frühstudium sind hoch: "Wer Frühstudent werden möchte, muss auf jeden Fall von seiner Schule vorgeschlagen werden und in der neu gegründeten Begabungsberatungsstelle der Universität an einer eignungspsychologischen Untersuchung teilnehmen", erklärt Schneider. Ebenfalls zum Bewerbungsverfahren gehört ein Gespräch mit dem Fachmentor des gewählten Studienfachs. Unabdingbar ist zudem eine "einvernehmlich positive Grundhaltung" von Schule und Erziehungsberechtigten.

    Für Fachkoordinator Greiner ist eine verantwortungsvolle Begleitung der Frühstudierenden wichtig. Sie sollen einerseits Abitur machen, andererseits schon während der Schulzeit den Einstieg in ein reguläres Studium finden. Darum wird jeder Schüler von einem Fachmentor begleitet, der die Lehrveranstaltungen auswählt und in Kontakt zu einem Fachlehrer an der jeweiligen Schule steht. Für neu aufgenommene Frühstudierende findet jeweils kurz vor Semesterbeginn eine Einführungsveranstaltung statt, in der die "technischen Kleinigkeiten" des Studienalltags erklärt werden. Richard Greiner: "Wir haben hier eine hervorragende Möglichkeit, Institute mit einer lebendigen Forschungs- und Arbeitsatmosphäre für hochmotivierte junge Menschen zu öffnen. Solch stimulierende Umgebungen sollten wir gezielt schaffen, sie sind die wahren Keimzellen für innovative Wissenschaft."

    Dass ohne solche Rahmenbedingungen viel Potenzial verloren geht, weiß Professor Schneider zu berichten: "Hochbegabte Schüler haben oft das Problem, dass sie sich im Unterricht langweilen, weil ihnen die Herausforderung fehlt. Das führt zu einer sinkenden Arbeitsbereitschaft und in der Folge zu schlechten Noten." Wolfgang Schneider kennt die Schwierigkeiten, mit denen hochbegabte Schüler im Alltag zu kämpfen haben: Seit mehreren Jahren begleiten seine Mitarbeiter und er spezielle Hochbegabten-Klassen am Deutschhaus-Gymnasium in Würzburg wissenschaftlich.

    Der Leiter dieses Gymnasiums, Armin Hackl, steht auch als Ansprechpartner für Schulfragen zur Verfügung. Das Frühstudium greift nämlich erheblich in den Unterrichtsalltag ein: Frühstudierende werden für die Teilnahme an den Universitätsveranstaltungen vom Unterricht an ihrer Schule befreit. In welchem Umfang Unterricht ausfallen darf, entscheidet allerdings die Schulleitung, die auch - beispielsweise bei einem Leistungsabfall in anderen Schulfächern - ihr Einverständnis zur Teilnahme am Frühstudium zurückziehen darf. Den ausgefallenen Unterricht müssen die Frühstudierenden selbstständig nacharbeiten.

    Ein vielversprechendes Förderangebot also, das wenige finanzielle Mittel, aber viel Motivation von Seiten der Teilnehmer, verständnisvolle Eltern und Schulen erfordert und das die Universität für hochinteressierte und aufgeschlossene junge Menschen öffnet. Das ist nicht verborgen geblieben: Die Deutsche-Telekom-Stiftung wird das Frühstudium an der Uni Würzburg unterstützen, die Begabtenberatungsstelle wird von der Karg-Stiftung für Hochbegabte und dem Verlag Hogrefe gefördert.

    Die Bewerbungsfrist für ein im Sommersemester beginnendes Frühstudium endet am 4. Februar. Für alle Neueinsteiger wird am 5. April eine gemeinsame Einführungsveranstaltung stattfinden. Das Fächerangebot, die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Frühstudium finden sich im Internet hier:
http://www.mathematik.uni-wuerzburg.de/fruehstudium/

http://www.begabungsberatungsstelle.uni-wuerzburg.de/


    Professor Schneider und Dr. Greiner bitten alle Fakultäten, weitere Fachmentoren zu benennen. Diese sollen im Dezember zu einem Gespräch eingeladen werden:
schneider@psychologie.uni-wuerzburg.de

greiner@mathematik.uni-wuerzburg.de



Öffentliche Info-Veranstaltung über das Frühstudium

Weitere Informationen über das Frühstudium bietet die Hochschulleitung bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Freitag, 19. November, von 16.00 bis 17.30 Uhr im Zuse-Hörsaal des Informatikgebäudes auf dem Hubland-Campus an. Die Vorstellung beinhaltet auch einen Erfahrungsbericht des Fachkoordinators an der Universität zu Köln, wo ein derartiges Projekt nun schon seit vier Jahren läuft.




Unterfränkische Lehrer wollen sich vor allem in Didaktik fortbilden


Mit welchen Methoden und Strategien lässt sich im Schulunterricht Fachwissen am besten vermitteln? Diese Frage scheint die Lehrer an den Grund-, Haupt- und Förderschulen in Unterfranken stark zu beschäftigen: Besonders viele von ihnen wollen sich nämlich genau auf diesem Gebiet, der Didaktik, fortbilden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Zentrum für Lehrerbildung der Uni Würzburg durchgeführt hat.

    Zu den Aufgaben des Zentrums für Lehrerbildung, das im Sommer 2004 an der Uni Würzburg gegründet wurde, gehört es, in enger Zusammenarbeit mit den staatlichen Schulbehörden ein universitäres Fortbildungsprogramm für Lehrer aller Schularten anzubieten - von der Förderschule über Grund-, Haupt- und Realschule bis hin zum Gymnasium. Diese Aufgabe wurde im Bereich der Grund-, Haupt- und Förderschulen nunmehr in Angriff genommen.

    Mehr als 1.000 Fragebögen wurden ausgewertet. Demnach gilt für alle drei Schularten ebenso wie für alle dort unterrichteten Fächer, sei es nun Deutsch, Physik, Geschichte oder Religion: Das Fortbildungsinteresse der Lehrer an fachspezifischen methodischen Ansätzen ist größer als an curricularen Fragen oder an Inhalten und Ergebnissen der Forschung im jeweiligen Fach.

    Für Deutsch beispielsweise geben über 70 Prozent der Grundschullehrer an, ein großes bis sehr großes Fortbildungsinteresse an didaktisch-methodischen Fragestellungen zu haben. Dagegen zeigen nur 30 Prozent ein gleich großes Interesse an fachbezogenen Forschungsergebnissen. Ähnlich sieht es bei den Hauptschullehrern für Physik aus. Hier bekunden 34 Prozent ein großes bis sehr großes Interesse an Forschungsergebnissen, 42 Prozent an Inhalten des Lehrplans und schließlich 58 Prozent an didaktisch-methodischen Ansätzen. Ob sich diese Befunde bei Real- und Gymnasiallehrern bestätigen, muss noch geklärt werden.

    Im schulpädagogischen Bereich führen die Themen Lern- und Leistungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Konfliktprävention die Hitliste der von den Lehrern geäußerten Fortbildungswünsche an, und zwar gleichermaßen in Grund-, Haupt- und Förderschulen. Im Vergleich dazu werden Veranstaltungen, die sich mit der Lehrer-Schüler-Interaktion, der Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule oder mit der Qualität von Lernprozessen und Lernstrategien befassen, über alle drei Schularten hinweg weniger häufig nachgefragt.

    Aber es zeichnen sich auch schulartspezifische Präferenzen ab. So stellt etwa die Diagnose und Beurteilung von Schülerkompetenzen ein Fortbildungsthema dar, das bei Grundschullehrern weitaus größeres Interesse findet als bei Haupt- oder Förderschullehrern. Bei letzteren nimmt dagegen die Erstellung individueller Förderpläne eine Spitzenposition ein, während dieses Thema für Hauptschullehrer eher von nachgeordneter Bedeutung ist.

    Durchgeführt wurde das Fragebogen-Projekt von den Professoren Ernst Kircher (Didaktik der Physik) und Margareta Götz (Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik) in Kooperation mit dem Leitenden Regierungsschuldirektor Siegfried Baumann von der Schulabteilung bei der Regierung von Unterfranken und Seminarrektorin Margit Holzgartner als Vertreterin der Zweiten Lehrerbildungsphase.

    Auf Basis der gewonnenen Ergebnisse soll im Zentrum für Lehrerbildung als nächstes ein bedarfsnahes Fortbildungsprogramm für Grund-, Haupt- und Förderschullehrer erstellt werden. Für Realschullehrer und Gymnasiallehrer ist eine Erhebung der Fortbildungspräferenzen noch zu leisten. Weitere Informationen:

    Prof. Dr. Margareta Götz, T (0931) 888-4872, Fax (0931) 888-4884, E-Mail:
margareta.goetz@mail.uni-wuerzburg.de

    Prof. Dr. Ernst Kircher, T (0931) 888-5785, Fax (0931) 888-5508, E-Mail:
kircher@physik.uni-wuerzburg.de




Würzburger Physiker bekommen ausgezeichneten Nachwuchs


Ein hervorragender junger Forscher aus dem Ausland bekommt sehr viel Geld in die Hand gedrückt. Damit soll er seine Arbeit an der für ihn besten Forschungseinrichtung in Deutschland weiterführen. Ein Märchen? Nein. Der polnische Physiker Dr. Michal Czakon hat dieses Glück tatsächlich erlebt. Die Forschungsstätte seiner Wahl: Das Institut für Theoretische Physik und Astrophysik der Uni Würzburg.

Michal Czakon     Czakon ist einer der zehn ausländischen Spitzenforscher, die am 25. November den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten Sofja-Kovalevskaja-Preis erhalten. Die feierliche Verleihung der Auszeichnung durch Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn findet im Opernpalais "Unter den Linden" in Berlin statt.

    Als Preisgeld stehen dem jungen Wissenschaftler 700.000 Euro zur Verfügung. Hiermit wird er ab 1. Dezember für drei Jahre in Würzburg forschen und seine eigene Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Theoretische Physik II von Professor Reinhold Rückl aufbauen.

    Den Brief mit der tollen Nachricht bekam Czakon Ende September an seiner damaligen Arbeitsstelle, dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Zeuthen bei Berlin. Klar, dass auf diesen Erfolg angestoßen wurde - und zwar mit Prosecco: "In der Mittagspause gab es eine kleine Feier mit Freunden beim Italiener", sagt der Preisträger.

    Czakon, 1974 in Katowice geboren, arbeitet auf dem Gebiet der Theoretischen Elementarteilchenphysik. Sein Physikstudium, die Doktorarbeit und einen Teil der Postdoc-Zeit absolvierte er an der Universität in seiner Heimatstadt. Ab 2001 forschte er als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der Uni Karlsruhe, ab 2003 dann am DESY in Zeuthen.

    Der junge Forscher hat sich auf dem Gebiet der Präzisionsrechnungen in der Elementarteilchenphysik international einen Namen gemacht. Derartige Rechnungen gelten als unabdingbare Voraussetzung dafür, um künftig richtungsweisende Experimente in der Teilchenphysik interpretieren zu können.

    Woher kommt die Masse der elementaren Bausteine der Materie? Wobei handelt es sich bei der dunklen Materie im Universum? Wie sieht die mikroskopische Struktur von Raum und Zeit aus? Diese und andere Fragen wollen Physiker aus aller Welt mit modernsten Beschleunigeranlagen angehen, insbesondere mit dem "Large Hadron Collider" am CERN in Genf. "Diese experimentellen Anstrengungen werden aber nur von Erfolg gekrönt sein, wenn auf theoretischer Seite Präzisionsrechnungen machbar sind, welche die Leistungsfähigkeit der bislang existierenden Methoden und Computersysteme weit überschreiten", sagt der Würzburger Professor Rückl.

    Und genau an dieser Herausforderung arbeitet Dr. Czakon. Er entwickelt computergestützte Methoden zur Berechnung winziger Quanteneffekte, so genannter Viel-Schleifen-Effekte, im Standardmodell und in erweiterten Theorien. In einer Pionierarbeit ist es ihm zum ersten Mal gelungen, das vollständige Zwei-Schleifen-Ergebnis für die Lebensdauer eines Muons zu erhalten. Auch seine Entwicklung eines völlig neuen Programmpakets für automatisierte Rechnungen fand höchste Anerkennung in Fachkreisen.

    Diese Ergebnisse erlauben es unter anderem, die Masse des Higgs-Bosons zuverlässig einzuschränken. Dieses letzte noch unentdeckte Teilchen des Standardmodells ist nach heutiger Auffassung für die Erzeugung der Massen aller bekannten Elementarteilchen verantwortlich. Seine Existenz soll am "Large Hadron Collider" nachgewiesen werden.

    Die Träger des Sofja-Kovalevskaja-Preises werden im Auftrag der Alexander-von-Humboldt-Stiftung von einer Jury ausgewählt. Der Preis soll es ihnen ermöglichen, weitgehend unbelastet von administrativen Zwängen ihre hochrangigen Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit deutschen Wissenschaftlern durchführen zu können. Sein Name erinnert an die russische Mathematikerin Sofja Kovalevskaja (1850-1891), die 1889 als eine der ersten Frauen in Europa einen Lehrstuhl erhielt, und zwar an der Universität Stockholm.



Erste "Modern China"-Bachelors bekamen ihre Zeugnisse


Vor zwei Jahren startete an der Uni Würzburg der Bachelor-Studiengang "Modern China". Die ersten Absolventinnen - Julia Hofmann aus Bad Friedrichshall und Carina Hofmann aus Würzburg - bekamen nun von Universitätspräsident Axel Haase ihre Prüfungszeugnisse und Urkunden überreicht.

    Carina und Julia Hofmann haben den Studiengang ein Jahr vor der regulären Zeit absolviert, da sie ihn als Quereinsteiger belegten. "Modern China" richtet sich an eine Zielgruppe, die einen Beruf in der Wirtschaft, im Kulturbetrieb oder in den Medien anstrebt und keine Karriere in der Hochschule. Auch die zwei frisch gebackenen Bachelor-Absolventinnen drängt es nun in die Praxis: Beide suchen sich als nächstes Praktikumsstellen in China.

    Für Julia Hofmann ist das kein Neuland. Schon während des Studiums hat sie Praktika in Fernost absolviert: "Ich war bei der Staatlichen Umweltschutzvereinigung in Peking und habe an einer Broschüre zum Thema Energiesparen mitgearbeitet." Nun sucht sie eine Stelle im kulturellen Bereich.

    In diese Richtung strebt auch Carina Hofmann. Sie bewirbt sich in einem neuen Theaterzentrum, das am 31. Dezember 2004 in Hangzhou eröffnet wird. Im Oktober kommenden Jahres will sie dann an der Berufsakademie Ravensburg ein Studium in Sachen Messe-, Kongress- und Eventmanagement draufsatteln.

    Laut Professor Dieter Kuhn, Initiator des Studiengangs, werden im Sommer voraussichtlich zehn weitere Bachelor-Absolventen die Universität verlassen. Zum Wintersemester seien 20 Neulinge gekommen, so dass zurzeit insgesamt 50 Studierende für "Modern China" eingeschrieben sind.

    Inhaltlich konzentriert sich der Würzburger Bachelor-Studiengang auf das China der Gegenwart. Ein hoher Anteil an Sprachausbildung, 60 Prozent des Unterrichts in chinesischer und englischer Sprache sowie ein obligatorischer fünfmonatiger Aufenthalt am "European Centre for Chinese Studies" an der Peking-Universität gewährleisten eine solide Aus-bildung.

    Das auf sechs Semester angelegte Studium vermittelt allgemeine landeskundliche und historische Grundlagen sowie Kenntnisse zum Beispiel von der Wirtschaft Chinas oder den institutionellen und kulturellen Gegebenheiten. Ein Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der kulturellen Kompetenz.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Dieter Kuhn, Institut für Kulturwissenschaften Ost- und Südasiens, T (0931) 888-5570, Fax (0931) 888-4617, Internet:
http://www.uni-wuerzburg.de/sinologie/bachelor.html

Die Bachelor-Absolventinnen mit dem Unipräsidenten

Die ersten Absolventinnen des Würzburger Bachelor-Studiengangs "Modern China": Julia Hofmann (links) und Carina Hofmann bekamen von Unipräsident Axel Haase ihre Urkunden überreicht. Foto: Robert Emmerich




Mit Zuckerbrot und Peitsche: Lehrer in Literatur und Film


"Von Paukern, Käuzen, Kumpeln - das Bild des Lehrers in der Literatur." So lautet der Titel eines ungewöhnlichen Seminars am Lehrstuhl für Schulpädagogik der Uni Würzburg. Dabei werden auch elf Filme gezeigt, in deren Mittelpunkt unterschiedliche Typen von Lehrern stehen.

    Lehrstuhlinhaber Professor Walter Müller hat das öffentlich stattfindende Seminar gemeinsam mit dem Programmkino Casablanca und dem Schul-Laden in Ochsenfurt verwirklicht. Gezeigt werden Klassiker wie "Der blaue Engel" (Verfilmung des Romans "Professor Unrat" von Heinrich Mann mit Emil Jennings und Marlene Dietrich, 1930), "Die Feuerzangenbowle" (mit Heinz Rühmann, 1944) und "Das fliegende Klassenzimmer" von Erich Kästner in der Verfilmung von 1954 und 2002. Aber auch weniger bekannte und neuere Filme sind im Programm: "Mädchen in Uniform" (1931), "Reifende Jugend" (1933), "Die Patriotin" (1979), "Rushmore" (1998), "Der Club der toten Dichter" (1989), "Sein und Haben" (2002) sowie "Schwarze Tafeln" (2000).

    Im Anschluss an die öffentlichen Filmvorführungen, die immer montags von 19.00 bis 21.00 Uhr stattfinden, beginnt im schulhistorischen Ambiente des Ochsenfurter Schul-Ladens in der Kolpingstraße das eigentliche Seminar. Es baut auf studentische Vorarbeiten auf, dauert von 21.00 bis 23.00 Uhr und ermöglicht eine öffentliche Diskussion über die Filme.

    "Für die angehenden Lehrer bietet das Seminar eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich auf anschauliche und unterhaltsame Weise mit den Problemen ihres künftigen Berufs auseinanderzusetzen", so Professor Müller. Es sei eine wertvolle Ergänzung zur schulpädagogischen Hauptvorlesung. Für alle anderen Teilnehmer biete die Filmreihe eine Gelegenheit, sich einen Einblick in das breite Spektrum filmischer Bearbeitungen des Lehrerthemas zu verschaffen und anschließend beim Seminar über eigene Schulerlebnisse zu berichten und das loszuwerden, was man schon immer mal über Schule und Lehrer sagen wollte.

    Das Casablanca nennt die Filmreihe "Mit Zuckerbrot und Peitsche - das Bild des Lehrers in Film und Literatur". Nächster Termin ist am Montag, 29. November, mit "Reifende Jugend". Am 6. Dezember läuft dann "Die Feuerzangenbowle". Die weiteren Termine sind in den Monatsprogrammen des Casablanca angekündigt und im Internet hier zu finden:
http://www.casa-kino.de




Studentische Krabbelstube öffnet sich für Kinder von Beschäftigten


Der Verein "Studentische Krabbelstube Würzburg" bietet ab sofort auch Betreuungsplätze für Kleinkinder von Universitätsbeschäftigten an. Bislang waren die Plätze den Kindern von Studierenden vorbehalten. Finanzieller Träger der Krabbelstube ist das Studentenwerk Würzburg.

    Derzeit bietet die Krabbelstube 60 Plätze für Kinder von zehn Monaten bis zum Kindergarteneintrittsalter an. Insgesamt sind fünf Gruppen für jeweils zwölf Kleinkinder in drei Studentenwohnheimen untergebracht. Am Hubland 16 und in der Zürnstraße 2 befinden sich jeweils zwei Gruppen, im Haus Am Galgenberg eine Gruppe.

    Die Krabbelstube ist eine selbstverwaltete Eltern-Kind-Initiative, bei der die aktive Mitarbeit der Eltern gefragt ist. Da sie momentan nicht voll ausgelastet ist, weitet sie ihr Betreuungsangebot nach Rücksprache mit dem Studentenwerk aus, wie es in einer Mitteilung aus dem Frauenbüro der Universität heißt: Sofern keine studentischen Eltern auf der Warteliste stehen, können ab sofort maximal fünf Plätze an Kinder von Universitätsbeschäftigten vergeben werden.

    Voraussetzungen für die Aufnahme sind - auch für Beschäftigte - der Beitritt zum Elternverein, die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in den Gruppen sowie die Unterstützung des pädagogischen Konzeptes. Die Krabbelstube ist von 8.00 bis 13.00 Uhr geöffnet; nach Absprache mit den Eltern der jeweiligen Gruppe besteht auch die Möglichkeit der Nachmittagsbetreuung. Nachmittags steht nur eine begrenzte Zahl von Plätzen zur Verfügung. Ein Anspruch auf Nachmittagsbetreuung besteht nicht.

    Über die Aufnahme von Kindern in die Gruppe entscheidet der jeweils zuvor stattfindende Gruppenelternabend. Der monatliche Pflegebeitrag für Universitätsangestellte beläuft sich auf 180 Euro, der Vereinsbeitrag auf 20 Euro pro Jahr. Interessenten wenden sich an T (0931) 708655, E-Mail und Internet:
info@krabbelstube-wuerzburg.de

http://www.krabbelstube-wuerzburg.de/


    Weitere Informationen über Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt und des Landkreises Würzburg, zur Tagesmüttervermittlung sowie zur Aktion "Kindernest" von Antenne Bayern finden sich unter dem Stichwort "Kinderbetreuung" auf der Homepage des Frauenbüros der Universität unter
http://www.uni-wuerzburg.de/frauenbuero/kinderbetreuung.htm




Uni-Broschüre in englischer Sprache


Die englische Version der Image-Broschüre "Universität Würzburg - Adresse mit Zukunft ... und Tradition" liegt nun in aktualisierter Form vor. Darin stellt sich die Hochschule mit kurzen Texten und zahlreichen Bildern vor. Der zehnseitige Flyer ist als Kurzinformation gedacht und verweist nicht nur auf die lange und erfolgreiche Geschichte der Uni Würzburg, sondern auch auf deren wichtigste Einrichtungen, ihre Beziehung zur Stadt und die diversen Studienmöglichkeiten. Zur Orientierung enthält die Broschüre einen Lageplan mit den einzelnen Gebäuden und Instituten. Sie ist kostenlos erhältlich im Uni-Shop am Sanderring 2, Raum 207, E-Mail:
unishop@zv.uni-wuerzburg.de




Personalversammlung am Hubland


Am Montag, 29. November, findet ab 9.30 Uhr im Hörsaal 2 des Philosophiegebäudes am Hubland die Personalversammlung für das zweite Halbjahr 2004 statt. Nach dem Tätigkeitsbericht des Personalrates hält Kanzler Bruno Forster einen Vortrag zum Thema "Aktuelle Fragen und Probleme der Hochschule".


WISSENSCHAFTSPREISE




Schnitte ins Gehirn stellten Psychiatrie-Patienten ruhig


Vor der Ära der Psychopharmaka wurden allzu unruhige Patienten in der Psychiatrie mit äußerst fragwürdigen Methoden ruhiggestellt. Bisweilen bohrten die Ärzte sogar den Schädel auf und setzten ungezielte Schnitte ins Gehirn. Dieses Verfahren erhielt den wohlklingenden Namen Psychochirurgie.

    Vor allem der Schweizer Mediziner Gottlieb Burckhardt (1836 - 1907) und der Portugiese Egas Moniz (1874 - 1955) traten mit solchen Operationen hervor. Das hat der Medizinhistoriker Dominik Groß von der Uni Würzburg in mehreren Studien herausgearbeitet. Moniz wurde für diese Art von Eingriffen 1949 sogar mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet - eine Ehrung, die bis heute zu den umstrittensten Entscheidungen des Stockholmer Komitees gehört, wie Groß sagt.

Dominik Groß     Für seine Arbeiten über die Geschichte und Ethik der Psychochirurgie hat der Würzburger Medizinhistoriker am 4. November den mit 3.000 Euro dotierten Scultetus-Preis verliehen bekommen. Bei der Jahrestagung der Scultetus-Gesellschaft überreichte deren Vorsitzender Professor Hans-Hinrich Mehrkens die Auszeichnung im Kornhaus in Ulm.

    Die 1975 gegründete Gesellschaft will die Erinnerung an den Ulmer Stadtarzt Johannes Scultetus (1595 - 1645) wach halten. Den Scultetus-Preis hat sie in diesem Jahr erstmals verliehen. Er geht auf eine Stiftung der Firma Ratiopharm zurück und soll künftig alle zwei Jahre auf dem Gebiet der medizinhistorischen Forschung oder für gerätetechnische Innovationen in der operativen Medizin vergeben werden.

    Dominik Groß ist seit 1995 als Hochschullehrer am Institut für Geschichte der Medizin der Uni Würzburg tätig. Er wurde 1964 in St. Wendel im Saarland geboren und studierte Medizin, Zahnmedizin und Geschichte. In allen drei Fächern wurde er promoviert, die Habilitation für Medizingeschichte erfolgte 1998 an der Uni Würzburg.

    Weitere Informationen: PD Dr. Dr. Dr. Dominik Groß, T (0931) 31-2693, Fax (0931) 31-2638, E-Mail:

dominik.gross@mail.uni-wuerzburg.de



FORSCHUNGSPROJEKTE




Schäden an der Niere als Nebenwirkung der Chemotherapie


Bei krebskranken Kindern werden zur Behandlung von Knochen- und Muskeltumoren die Medikamente Cyclophosphamid und Ifosfamid eingesetzt. Die Heilungsrate bei dieser Chemotherapie ist hoch, bis zu 70 Prozent. Allerdings sind Nebenwirkungen möglich - unter anderem Nierenschäden, die sich zum Teil erst Jahre nach der Behandlung bemerkbar machen. Wie es dazu kommt, wird an der Uni Würzburg erforscht.

    Es ist vor allem die Therapie mit Ifosfamid, die sich negativ auf die Nieren auswirkt. Die Kinder sind dann zwar von ihrer Tumorerkrankung geheilt, scheiden aber mit dem Urin zu viele Elektrolyte und Aminosäuren aus. Das kann schwerwiegende Konsequenzen haben: Verliert der Körper zu viel Kalzium und Phosphat, so entwickelt sich eine Rachitis mit abnormalem Knochen- und Körperwachstum.

    "Für die Beeinträchtigung der Nieren sollen zwei Stoffwechselprodukte verantwortlich sein, die im Körper durch den Abbau von Ifosfamid entstehen", erklärt Dr. Andreas Benesic vom Physiologischen Institut. Der Hauptschaden entsteht am so genannten Proximalen Tubulus. Dort wird der Löwenanteil der Nährstoffe und Elektrolyte aus dem Harn in den Körper zurückgeholt.

    Laut Benesic ist bislang ungeklärt, welcher Mechanismus dem Defekt zu Grunde liegt. "Die klinischen Beobachtungen deuten aber darauf hin, dass es kein akuter Schaden ist, wie es zum Beispiel bei einem massiven Absterben von Zellen der Fall wäre", erklärt der 29-jährige Mediziner. Stattdessen entstehe eine chronische Funktionsstörung, die sich nach der Chemotherapie mehr und mehr verschlimmere.

    Derartige langsam fortschreitende Beeinträchtigungen der Nieren können zum Beispiel dann entstehen, wenn Nierengifte die Signalwege beeinflussen, die bestimmte Zellfunktionen steuern. Darum untersucht Benesic, welche Wirkung die verdächtigten Substanzen auf die Signalübertragung innerhalb der Zellen ausüben.

    Das Projekt wird an der Uni Würzburg in Zusammenarbeit zwischen den Arbeitsgruppen von Professor Michael Gekle (Physiologisches Institut) und von Professor Nader Gordjani (Kinderklinik) durchgeführt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat einen Förderantrag von Benesic für gut befunden und gewährt ihm nun finanzielle Unterstützung.

    Um den Vorgängen beim Patienten möglichst nahe zu sein, experimentiert der Würzburger Mediziner mit Kulturen aus Nierenzellen des Menschen. Zunächst untersucht er die Wirkung der Substanzen auf die Kalzium-Konzentration in den Zellen, weil diese eine zentrale Rolle bei der Regulation zahlreicher Zellfunktionen spielt. Dann prüft er mittels so genannter Gen-Arrays die Auswirkungen der Medikamente auf Gene, die bei chronischen Nierenschäden verstärkt aktiv sind. Schließlich sollen Möglichkeiten gefunden werden, um all diese Veränderungen in der Zellkultur zu verhindern. Daraus ergeben sich dann vielleicht Anhaltspunkte, wie man die von der Chemotherapie ausgelösten Nierenschäden bei Kindern verhindern kann.

    Weitere Informationen: Dr. Andreas Benesic, T (0931) 31-2735, Fax (0931) 31-2741, E-Mail:
andreas.benesic@mail.uni-wuerzburg.de

Die bei der Krebstherapie eingesetzten Medikamente Cyclophosphamid und Ifosfamid sowie dessen Abbauprodukte Chloroacetaldehyd und Acrolein schädigen eine bestimmte Struktur in den Nieren (gelber Pfeil). Dadurch gehen dem Körper mit dem Urin wertvolle Stoffe verloren. Grafik: Benesic



PERSONALIA


Prof. Dr. Peter FRIEDL, Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin, ist vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 01.11.2004 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von fünf Jahren zum Universitätsprofessor der BesGr. C 3 für Experimentelle Biomedizin und Dermatologie ernannt worden.

Prof. Dr. Nader GORDJANI, Kinderklinik und Poliklinik, wurde mit Ablauf des 28.10.2004 auf eigenen Antrag aus dem Beamtenverhältnis auf Zeit zum Freistaat Bayern entlassen. Vom 01.10.2004 bis 28.10.2004 wurde er unter Fortfall des Anspruchs auf Leistungen des Dienstherrn beurlaubt.

Volker LATUSSEK, Akademischer Rat z.A., Physikalisches Institut, wurde mit Wirkung vom 09.11.2004 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Akademischen Rat ernannt.

Prof. em. Dr. Gotthold MÜLLER, Evangelische Theologie, Schwerpunkt Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen, ist am 24.10.2004 verstorben.

Dr. Timo STICKLER, Wissenschaftlicher Assistent, Lehrstuhl für Alte Geschichte, wurde am 01.10.2004 zum Akademischen Rat an der Universität Düsseldorf ernannt.

Prof. Dr. Hans-Joachim VOLLRATH, der von 1970 bis 2000 den Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik innehatte, feiert Geburtstag: Am Mittwoch, 24. November, wird er 70 Jahre alt. Der gebürtige Berliner blieb auch nach seiner Emeritierung an der Universität aktiv. Er arbeitete weiter die Geschichte des Mathematischen Instituts auf, war am bundesweiten Internetprojekt "Mathematikdidaktik im Netz" beteiligt oder organisierte historische Ausstellungen. Zurzeit bereitet er eine Schau zum 400. Geburtstag von Professor Caspar Schott vor, der auch in Würzburg lehrte.

Dienstjubiläen 25 Jahre:

Elvira BRANIGAN, Frauenklinik und Poliklinik, am 16. November

Petra JOA, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkranke, am 16. November

Ann-Ilse OTTE, Medizinische Poliklinik, am 16. November


AUSGESCHRIEBENE WISSENSCHAFTSPREISE




Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis 2006


Vorschläge für den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vergebenen Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis 2006 müssen bis spätestens 7. Januar bei der Hochschulleitung eingehen. Es können auch mehrere Vorschläge unterbreitet oder frühere Vorschläge in aktualisierter Form eingereicht werden. Der Leibniz-Preis ist mit bis zu 1,55 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren der höchstdotierte deutsche Förderpreis für Wissenschaftler. Er ist für alle Fachbereiche ausgeschrieben. Leibniz-Preisträger von der Uni Würzburg sind bislang der Musikwissenschaftler Ulrich Konrad (2001), der Pharmakologe Martin J. Lohse (1999), der Zoologe Bert Hölldobler (1990), Hans-Peter Zenner (Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde/Zellbiologie, 1987) sowie die Pflanzenwissenschaftler Ulrich Heber und Otto Ludwig Lange (1986).


STELLENMARKT


Auskünfte zu den Stellengesuchen erteilt unter Angabe der Info Nr.
Referat IV/4 der Zentralverwaltung T 31-2538


Lehrstuhlsekretärin/Sachbearbeiterin, Studium der Geographie (Abschluss Diplom, Promotion), mehrjährige Tätigkeit als wissenschaftliche Angestellte, zuletzt als Lehrstuhlsekretärin an der Universität Würzburg beschäftigt, sucht Stelle im Verwaltungsbereich der Universität (Info-Nr. 2004-21).

Verwaltungsangestellte, Ausbildung zur Bürogehilfin, mehrjährige Berufserfahrung, Englischkenntnisse, sucht Stelle im Universitätsbereich (Info-Nr. 2004-83).

Selbstständiger Diplom-Bauingenieur (FH) im Immobilien- und Bausektor sucht 400 Euro-Job im Universitätsbereich (Info-Nr. 2004-84).

Lagerist, außerdem Ausbildung zum Technischen Fachwirt, verschiedene Tätigkeiten als Hausmeister, Industriemechaniker sowie im Lager-Logistik-Bereich, sucht Stelle als technischer Angestellter/Hausmeister (Info-Nr. 2004-85).

KFZ-Mechaniker, zuletzt langjährig als Service-Techniker beschäftigt, auch Erfahrung als Hausmeister, sucht Stelle als technischer Angestellter/Hausmeister (Info-Nr. 2004-86).

Radio- und Fernsehtechniker (Meisterprüfung), langjährige Berufserfahrung, vielseitig, sucht Stelle im technischen Bereich der Universität Würzburg (Info-Nr. 2004-87).


VERSCHIEDENES




Zeittafel


(Änderungen vorbehalten; verbindlich ist der übliche, am Semesterende erscheinende Aushang über die Vorlesungszeiten des folgenden Semesters)

Sommersemester 2005

Verwaltungszeitraum:

01. April bis 30. September 2005

Vorlesungszeit:

11. April bis 16. Juli 2005

Vorlesungsfreie Tage:

05. Mai 2005, Christi Himmelfahrt

11. Mai 2005, Stiftungsfest

14. bis 17. Mai 2005, Pfingstferien

26. Mai 2005, Fronleichnam

Immatrikulation für zulassungsbeschränkte Studiengänge: 04. bis 14. März 2005

Immatrikulation für zulassungsfreie Studiengänge: 15. bis 24. März 2005

Wintersemester 2005/06

Verwaltungszeitraum:

01. Oktober 2005 bis 31. März 2006

Vorlesungszeit:

17. Oktober 2005 bis 11. Februar 2006

Rückmeldung: vorauss. 06. Juni bis 01. Juli 2005

Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge: steht noch nicht fest;

aktuelle Informationen unter:
http://www.zv.uni-wuerzburg.de/studentenkanzlei/


Immatrikulation für zulassungsbeschränkte Studiengänge: vorauss. Anfang bis Mitte Sept. 2005

Immatrikulation für zulassungsfreie Studiengänge: vorauss. Mitte Sept. bis Mitte Okt. 2005

Vorlesungszeiten künftiger Semester

Sommersemester 2006: 24. April bis 29. Juli 2006

Wintersemester 2006/07: 16. Okt. 2006 bis 10. Febr. 2007

Sommersemester 2007: 16. April bis 21. Juli 2007

Wintersemester 2007/08: 15. Okt. 2007 bis 09. Febr. 2008



Kurz gemeldet


Der Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Allgemeine Wirtschaftspolitik, früherer Inhaber: Prof. Dr. Hans Georg Monissen, wird mit der Ernennung von dessen Nachfolger, Prof. Dr. Klaus Wälde, mit Wirkung vom 15. November 2004 umbenannt in Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Makroökonomik.



Zu vermieten


Reihenmittelhaus in Heidingsfeld-Lehmgrubensiedlung ab 1.4. 2005 zu vermieten. Größe:140 qm Wohnfläche. Ausstattung: 4-5 Zimmer sowie Küche, Esszimmer, Wohnzimmer, Keller, großer Garten, familienfreundlich. Ablösung von Einbauküche und einigen Laminat- und Teppich-Böden erwünscht. Mietpreis: z. Zt. 920 Euro incl. Nebenkosten. Interessenten bitte melden unter: roebers@psychologie.uni-wuerzburg.de oder C. Roebers, T (0931) 31-2626.