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Langfristiges Ziel: Ein zentrales Universitätsarchiv


Die Universität Würzburg beabsichtigt eine Neuorganisation ihres Archivs. Wie Kanzler Bruno Forster am Rande der 5. Arbeitstagung der bayerischen Universitätsarchivare in Würzburg im Senatssaal der Universität sagte, werde die Hochschule in Zukunft den Ausbau ihres Universitätsarchivs verstärkt vorantreiben.

    Bislang ist in Würzburg das Archivmaterial in verschiedenen Räumlichkeiten der Universität verstreut untergebracht und wird durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter betreut, der zudem einschlägige Anfragen an die Universität beantwortet. Er erfülle, so der Kanzler "für die gesamte Universität sehr wichtige Aufgaben".

    Die Universität hat bereits vor Jahren im Zusammenhang mit der Nutzung des Gebäudes der Alten Augenklinik am Röntgenring ein Konzept für ein zentrales Archiv und eine entsprechende personelle Besetzung entwickelt. Die Realisierung des Vorhabens scheiterte an den dafür nicht bereitgestellten notwendigen Mitteln.

    Das Archivmaterial umfasst im Wesentlichen u. a. Akten des Rektorats und des Senats der Universität, der Dekanate, der Studentenkanzlei und der Universitätsbibliothek. Hintergrund der Aktivitäten an bayerischen Universitäten im Zusammenhang mit ihren Archiven ist die zunehmende Inanspruchnahme des Materials, sei es durch inneruniversitäre Fragen, beispielsweise durch die Kommission für die Herausgabe einer Universitätsgeschichte, oder auch durch Nutzer aus dem In- und Ausland. Zudem geht es um eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit und eine größere Rechtssicherheit im Zusammenhang mit der Erteilung von Auskünften.

    In Zeiten knapper Kassen und eines zunehmenden Wettbewerbs mit dem Ziel, Eliteuniversitäten herauszubilden, komme der Schärfung des eigenen Profils eine immer stärkere Bedeutung zu, heißt es dazu in einer Mitteilung nach der Frühjahrstagung der bayerischen Universitätsarchivare. Dass hierzu nicht nur die Förderung von Forschungsschwerpunkten, sondern auch eine Besinnung auf die eigene Tradition genutzt werden sollte, sei einer der Vorschläge der Universitätsarchivare. Dem Archiv als "Gedächtnis der Universität" komme hierbei eine bisher noch bei weitem nicht ausgeschöpfte Rolle zu.

    Mit der formalen Einrichtung von Universitätsarchiven, nicht nur an den alten Traditionsuniversitäten, wie 1999 in Erlangen, sondern auch an jungen Universitäten (etwa in Augsburg), zeige sich ein zunehmendes Bewusstsein für die Unabdingbarkeit der Archive. "Diesem Gedanken wird sich auch die Universität Würzburg in verstärktem Maße widmen", sagte Kanzler Forster.

    Seit der ersten Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Universitätsarchivare 2002 sind zu den ursprünglich sechs Mitgliedern (Augsburg, Bayreuth, Erlangen, LMU München, TU München und Würzburg) vier weitere hinzugekommen (Bamberg, Bundeswehrhochschule München, Eichstätt und Regensburg).



Prof. Dr. Hans-Achim Müller verstorben


Dr. Hans-Achim Müller, ehemaliger Professor am Pathologischen Institut und langjähriger Vizepräsident der Universität Würzburg, verstarb am 26. April.

    Prof. Müller wirkte von 1982 bis 1994 als Vizepräsident an der Universität Würzburg. Außerdem war er Vorsitzender der Ständigen Kommission für Lehre und Studierende sowie stellvertretender Vorsitzender der Ständigen Kommission für Angelegenheiten des Rechenzentrums und der Hochschulkommission für Lehrerbildung. 1989 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande, 1995 die Verdienstmedaille "Bene merenti" in Gold der Alma Julia.

    Hans-Achim Müller, 1930 in Berlin geboren, studierte Medizin in Mainz und in seiner Heimatstadt. 1959 kam er ans Würzburger Pathologische Institut, wo er sich 1965 für das Fachgebiet Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie habilitierte. Von 1970 bis zu seinem Ruhestand 1995 und kommissarisch bis Ende 1996 leitete er die institutsinterne Abteilung für Angewandte Zytologie. Diese Wissenschaftsdiszplin befasst sich mit dem Aufbau und der Funktion von Zellen.

    Seit 1980 hat Hans-Achim Müller als Referent an zahlreichen zelldiagnostischen Fortbildungsveranstaltungen der Internationalen Akademien für Pathologie bzw. für Zytologie mitgewirkt. Zudem organisierte er entsprechende Fortbildungsveranstaltungen des Berufsverbandes Nordbayerischer Pathologen in Würzburg.

    Prof. Müller war ab 1990 Mitglied des Beraterkreises "Zytologie" des Gemeinsamen Ausschusses Qualitätssicherung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Spitzenverbände der Krankenkassen. Seit 1992 gehörte er auch der Vorstandskommission "Zytologie" der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns an. Von der Internationalen Akademie für Zytologie wurde er in den Status eines "Fellow Emeritus" erhoben. Von 1988 bis 1993 war er Vorsitzender der Forschungspreiskommission der Deutschen Gesellschaft für Zytologie und 1990/91 außerdem Präsident dieser Gesellschaft.

    Im Jahr 1990 wirkte Prof. Müller maßgeblich an der Zusammenführung der Deutschen Gesellschaft für Zytologie mit der Sektion Zytodiagnostik der Deutschen Gesellschaft für Pathologie der ehemaligen DDR mit. 1991 organisierte er dann die 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zytologie in Würzburg. Hier richtete er im selben Jahr zudem die fünfte vom Bundesministerium für Forschung und Technologie unterstützte Arbeitstagung deutscher und japanischer Zytologen aus.



Ameisen, Fliegen & Co. - Verhaltensforschung an der Uni Würzburg


Frage für Günther Jauch: Was ist ein Super-Organismus? Davon sprechen Biologen, wenn sich sehr viele einzelne Tiere zu einem übergeordneten Ganzen zusammenschließen, etwa zu Ameisenstaaten oder Bienenvölkern. Wie diese Verbünde funktionieren, untersuchen Verhaltensforscher am Biozentrum der Uni Würzburg. Die neue Ausgabe der Uni-Zeitschrift BLICK stellt die Arbeiten vor.

    Im Sonderforschungsbereich 554, dem der inhaltliche Schwerpunkt des Hefts gewidmet ist, ergründen die Wissenschaftler nicht nur Super-Organismen. Sie untersuchen auch das Verhalten von soialen Gruppen und einzelnen Organismen und fragen danach, wie Gehirn und Nervenzellen das Verhalten beeinflussen. So will zum Beispiel eine der Forschungsgruppen verstehen, wie der Laufvorgang bei der Taufliege Drosophila gesteuert wird. Ziel: Die Erkenntnisse sollen für die Robotik nutzbar gemacht werden.

    In der 136 Seiten starken BLICK-Ausgabe 1/2004 finden sich 35 weitere Berichte über Forschungsprojekte. Das Heft informiert auch über Wissenschaftspreise, die Würzburger Forschern verliehen wurden, stellt neue Professoren vor und liefert Nachrichten aus dem Universitätsbund. Es wird in diesen Tagen im Universitätsbereich verteilt. Nachbestellungen sind in kleinem Umfang beim Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Zentralverwaltung möglich, T (0931) 31-2751, E-Mail:
presse@zv.uni-wuerzburg.de


    Zudem kann das Heft für drei Euro im Uni-Shop am Sanderring 2, Raum 207, oder in der Buchhandlung Schöningh erworben werden. Der Schwerpunkt über die Verhaltensforschung ist auch im Internet zu finden:
http://www.uni-wuerzburg.de/blick/041.html




Ausstellung über das Benediktinerkloster St. Stephan


Das Benediktinerkloster St. Stephan, von dem heute nur noch Reste vorhanden sind, zählte einst zu den bedeutendsten Klöstern des Hochstifts Würzburg. Mit ihm befassten sich Studierende am Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte der Uni Würzburg. Sie lernten, wie man den schriftlichen Hinterlassenschaften der Mönche in Archiven und Bibliotheken auf die Spur kommt und wie man das neu erworbene Fachwissen in einer Ausstellung präsentiert.

    Ab Mittwoch, 5. Mai, ist die Ausstellung im Foyer der Regierung von Unterfranken am Peterplatz 9 zu sehen. Sechs großformatige, bebilderte Tafeln informieren dort über die Gründungsgeschichte, das geistige Leben, das Kloster als Wirtschaftsbetrieb, über Siegel und Wappen, Bibliothek und Baugeschichte. Der Eintritt ist frei.

    St. Stephan wurde vermutlich im Jahr 1014 vom Würzburger Bischof Heinrich gegründet. Mit der Säkularisation 1803 wurde die Klosterkirche der ersten evangelischen Gemeinde Würzburgs als Pfarrkirche überlassen; in die alten Konventsgebäude zog 1850 die Regierung von Unterfranken ein. Beim Luftangriff am 16. März 1945 wurden Kirche und Konventsgebäude schwer beschädigt. Heute existieren vom alten Kloster nur noch die Krypta und die Turmstümpfe der Kirche.

    Weitaus größer sind jedoch die schriftlichen Hinterlassenschaften der Mönche in Archiven und Bibliotheken. Wie man diese Überlieferung ermittelt, durchforstet, entschlüsselt und daraus ein Bild von der Vergangenheit des Klosters entwickelt, lernten die Studierenden unter der Leitung von Rainer Leng.

    Die Seminarteilnehmer arbeiteten in der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek und im Staatsarchiv Würzburg mit den erhaltenen Originalen aus Klosterskriptorium und Urkundenarchiv. "Eine solche Chance erhalten Studierende viel zu selten. Nirgendwo kann man in kürzerer Zeit mehr lernen als an den Quellen, und zwar in ihrer unmittelbaren Überlieferungsform", so Leng.

    Die Möglichkeit, Urkunden des 11. Jahrhunderts oder Codices aus dem Spätmittelalter in die Hand nehmen zu dürfen, setzte aber auch profunde Lateinkenntnisse voraus. Außerdem mussten sich die Teilnehmer vertieft in die Paläographie einarbeiten, also in die Kunst der Datierung und Entzifferung alter Schriften. So war der Teilnehmerkreis mit fünf Studierenden wie erwartet klein, dafür aber hoch motiviert.

    Die Würzburger Universitätsbibliothek besitzt mehr als 150 Handschriften und über 330 Wiegendrucke aus der Bibliothek von St. Stephan sowie zahlreiche weitere Drucke. Eine Untersuchung des zweibändigen Bibliothekskataloges vom Ende des 18. Jahrhunderts brachte eine kleine Sensation: "Einen Bibliotheksbestand von 29.500 Bänden hatte niemand erwartet. Damit gelang uns der Nachweis, dass St. Stephan nach Ebrach über die zweitgrößte Bibliothek in Franken verfügte", erklärt Leng.

    Bei der Verwirklichung der Ausstellung half das Rechenzentrum der Uni mit. Finanzielle Hilfe gewährte die Regierung von Unterfranken. Weitere Informationen: Rainer Leng, T (0931) 888-5533, Fax (0931) 888-4617, E-Mail:
rainer.leng@mail.uni-wuerzburg.de




Kai Simons bei der Virchow-Vortragsreihe


Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik (Dresden), Professor Kai Simons, wird am Donnerstag, 13. Mai, im Rahmen der "Rudolf Virchow Vortragsreihe" der Medizinischen Fakultät sprechen. Simons hat ein nicht unumstrittenes Modell entwickelt, die so genannte Raft-Hypothese. Sie besagt, dass es in Zellmembranen frei bewegliche Plattformen gibt, die für das Sortieren von Proteinen und für die Ausbildung von Signalkomplexen von besonderer Bedeutung sind. Über dieses Thema spricht er auch in Würzburg: "Lipid rafts: Structure and function". Sein Vortrag beginnt um 18.15 Uhr im Großen Hörsaal der Medizinischen Klinik (Haus D 20), Josef-Schneider-Straße 2. Mit der Virchow-Vortragsreihe will die Medizinische Fakultät hochkarätigen Wissenschaftlern ein Forum bieten und die Referenten zugleich ehren.



Informationen aus dem Rechenzentrum


Das Rechenzentrum führt wie in jedem Semester auch im laufenden Sommersemester eine Reihe von Informationsveranstaltungen durch. Neue Öffnungszeiten gibt es bei der "Softwareverteilung mit Netzkomponentenverkauf", Raum 1U02, T (0931) 888 5595: der Bereich ist jetzt immer Montag bis Donnerstag von 13.00 bis 16.00 Uhr erreichbar und geöffnet.

Die Veranstaltungen des Rechenzentrums im Einzelnen:
  • Informationsveranstaltung: Mittwoch, 12. Mai, 14.00 Uhr, und Donnerstag, 13. Mai, 10.00 Uhr, im Seminarraum 1U29. Die Mitarbeiter des Rechenzentrums informieren über Neuigkeiten aus den Bereichen Kommunikation, Vernetzung, Multimedia, Systeme und Programme. Außerdem ist eine Diskussion über Fragen und Anregungen aus dem Plenum vorgesehen. Agenda: VPN-Verbindungen ins Hochschulnetz, Die neue digitale Kamera, Server-Zertifikate, E-Mail: Probleme, Diskussion, Ausblick, Security, speziell Anti-Virus-Update, Windows-Update. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Einführungskurs Präsentationsprogramm PowerPoint: 25. und 26. Mai, 9.00 - 12.00 Uhr, Erstellen von Präsentationen mit Grafik und Text, Ausgabe der Präsentationen; Voraussetzungen: Windows-Kenntnisse, Begleitmaterial: "PowerPoint - Einführung" vom RRZN Hannover, Kursleitung: Fa. Maintraining
  • Einführungskurs Tabellenkalkulation Excel, 15. - 17. Juni, 9.00 - 12.00 Uhr, Umgang mit Dateien, Mappen und Tabellen, Eingabe von Daten und Funktionen, Erstellen von Diagrammen, formatieren und drucken, Verwendung von Assistenten; Voraussetzungen: Windows-Kenntnisse, z. B. durch Praxis mit Textverarbeitung unter Windows, Begleitmaterial: "Excel - Eine Einführung" vom RRZN Hannover, Kursleitung: Fa. Maintraining
  • Einführung in Einsatz und Technik von Multimedia, Mittwoch, 30. Juni, 9.00 - 13.00 Uhr, Grundlagen des Einsatzes und der Technik multimedialer Möglichkeiten für Lehre und Lernen. Hierzu zählen grundlegende Elemente der Präsentationstechnik (Umgang mit Multimedia-Geräten wie Beamer, Dokumentenkamera etc.) ebenso wie der Einsatz von komplexen E-Learning-Szenarien oder Videostreaming in der Vorlesungsübertragung; Zielgruppe: Lehrende der Universität mit Interesse am Einsatz von Multimedia in ihren Veranstaltungen. Kursleitung: Mitarbeiter der Multimedia-Gruppe im Rechenzentrum
  • Aufbaukurs Textverarbeitung mit Word, 6. - 8. Juli, 9.00 - 12.00 Uhr, Ausgewählte Themen mit Schwerpunkten nach Wunsch der Teilnehmer, z. B. Formatvorlagen, Dokumentvorlagen, Tabellen, Serienbrief, Fußnoten, Inhaltsverzeichnis; Voraussetzungen: Grundkenntnisse mit Word, Begleitmaterial: "Word - Grundlagen" vom RRZN Hannover, Kursleitung: Fa. Maintraining
  • Einführungskurs Datenbanksystem Access, 20. - 23. Juli, 9.00 - 12.00 Uhr, Theoretische Grundlagen, Tabellen erstellen, Daten erfassen, Sortieren und Filtern, Abfragen erstellen und drucken; Voraussetzungen: gute Windows-Kenntnisse, Begleitmaterial: "Access - Einführung" vom RRZN Hannover, Kursleitung: Fa. Maintraining

Die Kurse finden im Rechenzentrum, Seminarraum 1U29, statt. Anmeldungen sind für alle Kurse - außer für die Informationsveranstaltung - erforderlich. Sie müssen entweder persönlich (Beratung, Raum 1U23) erfolgen oder zweistufig:
  1. telefonisch (T 888-5050) reservieren (der Platz wird dann für eine Woche freigehalten).
  2. dem Anruf muss umgehend eine schriftliche Anmeldung folgen, gern auch per E-Mail:
hotline@rz.uni-wuerzburg.de.


Dadurch wird die telefonische Reservierung zu einer wirksamen Anmeldung. Nur schriftlich anmelden ohne vorherige telefonische Reservierung genügt nicht, da der Kurs ausgebucht sein kann.



Zusätzliche Einzelarbeitskabinen in der UB


Ab sofort stehen allen Benutzern der Universitätsbibliothek weitere sechs Einzelarbeitskabinen im 2. Obergeschoss im Bereich des Freihandmagazins zur Verfügung. Die Schlüsselausgabe erfolgt wie bisher mit der Öffnung der Bibliothek in der Leihstelle gegen Hinterlegung des Studenten- bzw. Benutzerausweises. Im Laufe des Tages vorzeitig zurückgegebene Schlüssel sind dann an der Informationstheke im Lesesaal erhältlich. Spätestens mit Schließung der UB sind die Arbeitskabinen zu räumen, damit sie am nächsten Tag neu vergeben werden können. Insgesamt bietet die UB ihren Benutzern jetzt 14 Einzel- und sieben Gruppenarbeitsräume an, die vor allem Studierende zum konzentrierten Arbeiten oder zu Diskussionen in Lerngruppen nutzen. Weitere Auskünfte erteilt das Informationszentrum der Universitätsbibliothek (888-5906, E-Mail:
information@bibliothek.uni-wuerzburg.de




Neue altertumswissenschaftliche Vortragsreihe


Das Würzburger Altertumswissenschaftliche Zentrum bietet im Sommersemester außerhalb der Ringvorlesungen zur Vorstellung laufender Forschungsprojekte eine weitere Vortragsreihe an, u. a. auch mit Vorträgen anlässlich der 1300-Jahr-Feier der Stadt Würzburg.

Die Vorträge finden jeweils statt im Toscana-Saal der Residenz, Residenzplatz 2, Tor A, um 18.15 Uhr. Folgende Themen stehen auf dem Programm:
  • Der Mythos vom Mittelmeer. Die Grenzen der Alten Welt, Prof. Dr. Dieter Timpe, Würzburg, Donnerstag, 6. Mai 2004
  • Aristoteles im Dialog, Prof. Dr. Hellmut Flashar, LMU München, Donnerstag, 13. Mai 2004
  • Die Anfänge Würzburgs aus archäologischer Sicht - Ergebnisse neuer Grabungen, Dieter Heyse M.A., Büro für Ausgrabungen und Dokumentation Heyse, Schwarzach, Dienstag, 25. Mai 2004
  • Edel und Frei - Franken im Mittelalter, Einführung in die bayerische Landesausstellung 2004 in Forchheim, (Veranstaltung gemeinsam mit Union Bayern-Bretagne e.V., Würzburg), Dr. Wolfgang Jahn, Haus der Bayerischen Geschichte, München, Donnerstag, 27. Mai 2004
  • Der Tod König Šu-Sîns von Ur, Prof. Dr. Walter Sallaberger, LMU München, Donnerstag, 17. Juni 2004
  • Schliemanns Erbe - Neue Forschungen in Tiryns, Prof. Dr. Joseph Maran, Institut für Ur- und Frühgeschichte, Universität Heidelberg, Donnerstag, 1. Juli 2004
  • "Wo bitte geht´s zum Horizont?". Das ägyptische Zweiwegebuch: Jenseitsvorstellungen im Mittleren Reich, Burkhard Backes, Universität Bonn, Donnerstag, 15. Juli 2004



Stipendium für Sommeruniversität in Caen


Die Stadt Caen und die Universität von Caen vergeben an Studierende der Universität Würzburg zwei Stipendien zur Teilnahme an der "Europäischen Sommeruniversität - Universität des Friedens". Die Leistungen beinhalten die Kosten für Immatrikulation, Unterkunft und Verpflegung.

Die "Sommeruniversität" findet aus Anlass des 60. Jahrestags der Landung der Alliierten in der Normandie statt und behandelt ein breites Spektrum von Themen aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen. Hinzu kommt ein Rahmenprogramm mit Exkursionen und Besichtigungen. Das Programm kann eingesehen werden im Akademischen Auslandsamt, Ottostr. 16 (Dachgeschoss), und im Büro für Städtepartnerschaften der Stadt Würzburg, Zimmer 141, Rathaus, Rückermainstraße 2.

Die 2-wöchige Veranstaltung dauert vom 11. - 23. Juli 2004. Interessenten aller Fachbereiche, die über gute Englisch- und Französisch-Kenntnisse verfügen, erhalten Bewerbungsunterlagen unter den oben angegebenen Adressen. Bewerbungsende ist der 24. Mai 2004.



Leberschäden und Ess-Störungen


Unter der Leitung von Klinikdirektor Professor Klaus Wilms veranstaltet die Medizinische Poliklinik der Uni Würzburg am Samstag, 8. Mai, die Fortbildungstagung "Internistische Therapie 2004". Mitarbeiter der Klinik und auswärtige Referenten werden aktuelle Entwicklungen und praktisch wichtige Probleme aus der gesamten Inneren Medizin ansprechen. Themen sind unter anderem die Psychosomatik der Ess-Störungen, Leberschäden durch pflanzliche Arzneimittel oder die Behandlung von Enddarmkrebs. Die Tagung beginnt um 9.00 Uhr im Großen Hörsaal der Poliklinik, Klinikstraße 6-8.



Promotionsfeier der Medizinischen Fakultät


Zu ihrer Promotionsfeier lädt die Medizinische Fakultät der Uni Würzburg am Freitag, 14. Mai, ab 14.15 Uhr in die Neubaukirche ein. Nach der Begrüßung durch den Prodekan werden die Promotionspreise verliehen. Anschließend hält Professor Michael Sendtner den Festvortrag. Eingeladen sind alle Mediziner, die im Wintersemester 2002/03 und im Sommersemester 2003 promovierten, sowie ihre Angehörigen.


FORSCHUNGSPROJEKTE




Klostermedizin: Wie früher Arzneipflanzen verwendet wurden


Als 1999 die Gründung der Forschergruppe Klostermedizin an der Universität Würzburg bekannt gegeben wurde, waren die Reaktionen geteilt. Medien und Öffentlichkeit waren interessiert, bei Fachleuten stieß das Projekt zunächst auf zurückhaltende Skepsis: Schließlich gab es bis dahin nur die als unwissenschaftlich eingestufte "Hildegard-Medizin" und die "Apotheke Gottes" von Maria Treben. Die Forschergruppe hat inzwischen aber gezeigt, dass unter dem Stichwort Klostermedizin seriöse Arbeit geleistet werden kann.

    Gegründet wurde die Gruppe als gemeinsames Projekt des Instituts für Geschichte der Medizin der Uni Würzburg und der Firma Abtei. Ihr Ziel ist es, die Bedeutung von Heilpflanzen in den unterschiedlichen Epochen zu analysieren und die sich daraus ergebenden Bilder zu vergleichen. Solche Studien können kulturell bedingte Veränderungen beim therapeutischen Einsatz von Pflanzen (Phytotherapie) aufdecken, an vergessene Anwendungen erinnern und damit der Suche nach medizinisch wirksamen Pflanzeninhaltsstoffen neue Impulse geben.

    Warum ist die Klostermedizin des Mittelalters dabei so wichtig? Durch sie wurde das antike Wissen über Arzneipflanzen bis in unsere Zeit hinübergerettet - die Klöster hatten damals im Gesundheitswesen eine monopolartige Stellung. Auf der anderen Seite bildet die Klostermedizin das Gegenstück zu den großen Kräuterbüchern der frühen Neuzeit, deren Inhalt bis in die Volksmedizin unserer Zeit fortwirkt. Ohne sie wären historische Entwicklungen im Bereich der Arzneipflanzen gar nicht zu verstehen.

    In den vergangenen fünf Jahren hat die Forschergruppe viele Pflanzenporträts erarbeitet, darunter die von Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Melisse, Ringelblume und Arnika. Auch eine Datenbank wurde entwickelt. Sie erfasst alle Pflanzen, die in historischen Kräuterbüchern genannt werden. Mit ihr wurde es möglich, auch bislang unklare Namen und Bezeichnungen zu identifizieren. Dies betrifft Pflanzen und immer mehr auch ihre Anwendungsbereiche.

    Mit der Datenbank werden die historischen Werke über die Phytotherapie des Mittelalters und der frühen Neuzeit daraufhin überprüft, ob sie auf nachvollziehbaren Erfahrungen gründen oder ob sie einfach nur Anweisungen überliefern, die etwa aus der Viersäftelehre, aus Aberglauben oder anderen Quellen stammen. Außerdem sollen die Überlieferungswege der so genannten volkstümlichen Anwendungen offengelegt werden.

    Die Forschergruppe steht in engem Kontakt mit anderen Wissenschaftlern. Es existiert ein reger Austausch mit Projekten zur Missionsmedizin (Marburg), zur Ethnopharmazie (London) und zur pharmaziehistorischen Feldforschung (Graz). Zurzeit befassen sich sechs Promotionen - zum Teil in Kooperation mit Ulrike Holzgrabe, Inhaberin des Lehrstuhls für Pharmazeutische Chemie an der Uni Würzburg - mit Fragen, die von der Forschergruppe entwickelt wurden.

    Neben dieser allgemeinen Grundlagenforschung bearbeitet die Gruppe auch Fragestellungen ihres Projektpartners. So sollte sie die Entwicklung des ersten, ausschließlich in Apotheken vertriebenen Abteiprodukts Alluna, einem Hopfen-Baldrian-Spezialextrakt, frühzeitig begleiten. Dabei entstanden umfangreiche Texte über die historische Anwendung der beiden Pflanzen sowie ein Kompendium alter Gesundheitsregeln zum gesunden Schlaf, die in Kooperation mit Jürgen Zulley von der Uni Regensburg zusammengetragen wurden.

    Weitere Informationen: Dr. Johannes Mayer, T (0931) 7967-816, Fax (0931) 7967-878, E-Mail und Internet:
johannes.mayer@mail.uni-wuerzburg.de

http://www.uni-wuerzburg.de/medizingeschichte/klost.html



PERSONALIA


Dr. Rüdiger BERTERMANN, Akademischer Rat z.A., Institut für Anorganische Chemie, wurde mit Wirkung vom 01.05.2004 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Akademischen Rat ernannt.

Dr. Rainer Maria CZICHON, Wissenschaftlicher Assistent, Institut für Vorderasiatische Altertumskunde der Freien Universität Berlin, wurde mit Wirkung vom 26.04.2004 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Vorderasiatische Archäologie" erteilt.

Dr. Ralf KELLER, Oberarzt, Medizinische Klinik II des Klinikums Aschaffenburg, wurde mit Wirkung vom 26.04.2004 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Innere Medizin" erteilt.

Prof. Dr. Hans-Achim MÜLLER, ehemaliger Vizepräsident und Universitätsprofessor für Allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie, ist am 26.04.2004 verstorben.

Dr. Lore MULFINGER, Akademische Rätin, Frauenklinik und Poliklinik, wurde mit Ablauf des 08.04.2004 auf eigenem Antrag aus dem Beamtenverhältnis zum Freistaat Bayern entlassen.

Dr. Christoph OTTO, Wissenschaftlicher Assistent, Chirurgische Klinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 26.04.2004 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Immunbiologie und Experimentelle Chirurgie" erteilt.

Dr. Clemens WEIDEMANN, Rechtsanwalt, ist vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 27.04.2004 zum Honorarprofessor für das Fachgebiet "Umweltrecht" an der Universität Würzburg bestellt worden.


STELLENMARKT


Auskünfte zu den Stellengesuchen erteilt unter Angabe der Info Nr.
Referat IV/4 der Zentralverwaltung T 31-2538


Zentralheizungs- und Lüftungsmonteur mit fast 25 Jahren Berufserfahrung sucht wegen Wohnungswechsel Stelle im Universitätsbereich (Info-Nr. 2004-30).

Bürokauffrau mit Berufserfahrung durch langjährige Tätigkeit als kaufmännische Angestellte, Englischkenntnisse in Wort und Schrift, sucht Stelle als Verwaltungsangestellte (Info-Nr. 2004-31).

Bürokauffrau mit mehrjähriger Berufserfahrung sucht Stelle im Verwaltungsbereich der Universität (Info-Nr. 2004-32).

Rechtsanwaltsfachangestellte, Englischkenntnisse sowie Kleines Latinum, sucht Stelle im Verwaltungsbereich der Universität (Info-Nr. 2004-33).

Großhandelskauffrau, langjährige Tätigkeit als kaufmännische Angestellte/Büroangestellte, zuletzt beschäftigt als Einzelhandelskauffrau (selbstständig und als Angestellte), sucht Stelle im Verwaltungsbereich der Universität (Info-Nr. 2004-34).

Kauffrau für Bürokommunikation mit Berufserfahrung, sehr gute Englischkenntnisse, gute Französischkenntnisse, sucht Stelle als Verwaltungsangestellte (Info-Nr. 2004-35).

Bürokauffrau, außerdem geprüfte Sekretärin mit langjähriger Berufserfahrung in beiden Berufen, Englisch- und Französischkenntnisse, sucht Teilzeitbeschäftigung (halbtags oder 1/4-Stelle) im Verwaltungsbereich der Universität (Info-Nr. 2004-36).

Großhandelskaufmann, zuletzt als Bürokaufmann tätig, Fremdspache: Englisch, sucht Stelle im Verwaltungsbereich der Universität (Info-Nr. 2004-37).

Staatlich geprüfter Elektrotechniker, Ausbildung als Elektroinstallateur (Gesellenprüfung), mehrfach als Elektroinstallateur bzw. Elektromechaniker beschäftigt, sucht Stelle als IT-Techniker (Info-Nr. 2004-38).

Großhandelskaufmann mit Berufserfahrung, zuletzt tätig im Einkauf/Verkauf, sucht Stelle im Verwaltungsbereich der Universität (Info-Nr. 2004-39).

Rechtsanwaltsgehilfin, 10 Jahre Tätigkeit als kaufmännische Sachbearbeiterin in der Verwaltung eines mittelständischen Bauunternehmens, seit 7 Jahren an der Universität Würzburg als Angestellte im Schreibdienst beschäftigt, sucht wegen Ablauf des Vertrages Teilzeitstelle als Verwaltungsangestellte/Schreibkraft/Sekretärin (Info-Nr. 2004-40).


In der Neurologischen Klinik und Poliklinik ist ab sofort in der Klinischen Forschungsgruppe für Multiple Sklerose und Neuroimmunologie die Stelle

einer/eines Med.-Techn.-Assistentin/en


zu besetzen (ganztägig, Vergütung nach BAT). Die Stelle wird aus Drittmitteln finanziert und ist zunächst auf 1 Jahr befristet. Es handelt sich um die Mitarbeit in einem Forschungsprojekt zu zellbiologischen und molekularen Analysen an Lymphozyten sowie um tierexperimentelle Untersuchungen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen sind zu richten an: Prof. Dr. Klaus Toyka/Dr. Andreas Weishaupt, Neurologische Universitätsklinik, Josef-Schneider-Straße 11, 97080 Würzburg.



VERSCHIEDENES




Zeittafel


(Änderungen vorbehalten; verbindlich ist der übliche, am Semesterende erscheinende Aushang über die Vorlesungszeiten des folgenden Semesters)

Wintersemester 2004/05

Verwaltungszeitraum:

01. Oktober 2004 bis 31. März 2005

Vorlesungszeit:

18. Oktober 2004 bis 12. Februar 2005

Vorlesungsfreie Tage:

01. November 2004, Allerheiligen

17. November 2004, bis 12 Uhr, Buß­ und Bettag *

24. Dezember 2004 bis 08. Januar 2005, Weihnachtsferien

08. Februar 2005, ab 13 Uhr, Fastnachtsdienstag

Senatsbeschluss vom 22.2.1995: »Es wird den betroffenen Dozenten freigestellt, die ausfallende Lehrveranstaltung nachzuholen.«

Immatrikulation für zulassungsbeschränkte Studiengänge: 31. August bis 15. September 2004

Immatrikulation für zulassungsfreie Studiengänge: 16. September bis 08. Oktober 2004

Sommersemester 2005

Verwaltungszeitraum:

01. April bis 30. September 2005

Vorlesungszeit:

11. April bis 16. Juli 2005

Rückmeldung: 10. Januar bis 02. Februar 2005

Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge: 15. Januar 2005

Immatrikulation für zulassungsbeschränkte Studiengänge: vorauss. Anfang bis Mitte März 2005

Immatrikulation für zulassungsfreie Studiengänge: vorauss. Mitte bis Ende März 2005

Vorlesungszeiten künftiger Semester

Wintersemester 2005/06: 17. Okt. 2005 bis 11. Febr. 2006

Sommersemester 2006: 24. April bis 29. Juli 2006

Wintersemester 2006/07: 16. Okt. 2006 bis 10. Febr. 2007



Testskier zu verkaufen!


Das Sportzentrum der Universität Würzburg verkauft ab sofort: Testskier der Firma ATOMIC, Modell Supercross SX 9, in den Längen 150 - 170 cm zum Preis von 290 Euro. Nähere Auskünfte erteilt Karlheinz Langolf, T (0931) 888-6540.



Geräte abzugeben


Am Lehrstuhl für Sonderpädagogik I, Lernbehindertenpädagogik, ist eine ausgesonderte Schreibmaschine unentgeltlich abzugeben: Typenrad-Schreibmaschine Triumph SE 1010 L (Anschaffungsjahr 1986), Positionsfinder ausgebrochen, ansonsten funktionstüchtig. Anfragen sind zu richten an: Karin Haug oder Angelika Vogt, Sekretariat, Lehrstuhl Sonderpädagogik I, T (0931) 888-4828).



Reiheneckhaus in Höchberg/Hexenbruch von privat zu verkaufen


Reiheneckhaus in Höchberg/Hexenbruch zu verkaufen. Baujahr: 1983, gepflegter Zustand. Größe: ca. 130 qm Wohnfläche sowie 330 qm Grund in ruhiger Waldrandlage. Ausstattung: 6 Zimmer (Parkettböden), überdachte Terrasse, 2 Bäder sowie Gäste-WC. Preis: VB 220.000 Euro. Nähere Informationen unter: T (0179) 7303110.



3 1/2-Zimmer-Wohnung zu vermieten


Großzügige 3 1/2-Zimmer-Wohnung in Helmstadt (Ortsrand), 20 Minuten zum Hubland, ab 1. Juni zu vermieten. Größe: 95 qm. Ausstattung: Natursteinböden, Fußbodenheizung, 2 Terrassen. Preis: 500 Euro zzgl. Nebenkosten. Nähere Informationen unter: T (09369) 446 oder 8427.