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Termin für die JUMAX steht fest


Die 4. Würzburger Universitätsmesse JUMAX findet am Mittwoch und Donnerstag, 25. und 26. Juni 2003, auf dem Campus am Hubland statt. Die Hochschulleitung bittet darum, diesen Termin bei den Planungen für das kommende Jahr zu berücksichtigen. Insbesondere sollten im Umfeld der Messe nach Möglichkeit keine anderen Großveranstaltungen stattfinden. Weitere Informationen zur JUMAX gibt es im Büro des Kanzlers bei Dr. Annette Retsch, T 31-2420, Fax 31-2100, E-Mail:
retsch@zv.uni-wuerzburg.de




Auf Chips gebaut: Mini-Labors sollen Analytik verbessern


Mit drei Millionen Euro fördert die Bayerische Forschungsstiftung den neuen Bayerischen Forschungsverbund "Miniaturisierte Analyseverfahren durch Nanotechnologie in Biochemie, Chemie und Physik" (ForNano). Drei der neun Projekte sind an der Uni Würzburg angesiedelt. Zusammen erhalten sie rund 700.000 Euro Fördermittel.

    Über dem Forschungsverbund könnte genau so gut das zurzeit moderne Schlagwort "Lab on a chip" stehen (Labor auf einem Chip). Dahinter verbergen sich Bemühungen, mit Hilfe von "Minilabors" Analyse- und Diagnosemethoden weiter zu verbessern. Von der Uni Würzburg sind Thomas Bayerl, Alfred Forchel und Dr. Lukas Worschech vom Physikalischen Institut sowie der Pharmakologe Martin Lohse aus dem Bereich der Biomedizin an dem neuen Forschungsverbund beteiligt.

    Bei dem Projekt von Prof. Bayerl geht es darum, künftig die Gesamtheit der Membranproteine einer Zelle analysieren zu können. Diese Proteine spielen bei vielen Prozessen eine zentrale Rolle, lassen sich aber bislang in ihrem normalen Umfeld kaum erforschen. Darum sollen sie mitsamt ihrer natürlichen Umgebung, also eingebettet in eine Membran, auf nanostrukturierten Halbleiterchips fixiert werden. Diese enthalten Elektroden, mit deren Hilfe sich die Proteine auf der Chip-Oberfläche bewegen lassen.

    Ziel dieser Manipulation ist es, die Proteine auf den Chips zu sortieren, um sie dann in einem weiteren Schritt identifizieren und mit der Protein-Ausstattung von anderen Zellen vergleichen zu können. So kann man zum Beispiel die Membranproteine gesunder und kranker Zellen einander gegenüberstellen und daraus Erkenntnisse gewinnen, die für die Bekämpfung von Krankheiten möglicherweise wichtig sind. Die Entwicklung dieser Technologie erfordert eine enge Kooperation von Membranbiophysik, Halbleiterphysik, Bioinformatik und Zellbiologie.

    Um die Trennung der Membranproteine effektiv kontrollieren zu können, müssen Elektrodenkämme hergestellt werden, deren Abstand voneinander ungefähr so groß ist wie die Membran dick. Um das zu erreichen, sind neuartige Elektrodensysteme mit Abmessungen von wenigen milliardstel Metern nötig. Deren Entwicklung und Charakterisierung bilden den Schwerpunkt des ForNano-Projekts von Prof. Forchel und PD Worschech.

    Die Physiker setzen dabei moderne Verfahren der Nanostrukturtechnik ein, zum Beispiel die Elektronen- oder Ionenstrahllithographie. Ihre Kenntnisse aus der Nanoelektronik nutzen sie, um integrierte Steuerungselemente zu realisieren und geeignete Kontrollalgorithmen zu testen. Diese Arbeiten werden in enger Kooperation mit Prof. Bayerl durchgeführt.

    Prof. Lohse beschäftigt sich in seinem Projekt mit optischen Methoden, die Signale in Zellen sichtbar machen sollen. Die Stimulation von Zellen mit Hormonen führt häufig zu einem biochemischen Signal in der Zelle, besonders oft kommt es dabei zur Synthese des "zweiten Botenstoffs" cyclo-AMP. Dieser lässt sich mit verschiedenen biochemischen Verfahren messen, aber dazu muss die Zelle zerstört werden und man erhält keine räumliche Information über seine Konzentration.

    Jetzt soll eine Methode weiterentwickelt werden, mit der das cyclo-AMP in intakten Zellen im Mikroskop sichtbar gemacht werden kann. Dieses Verfahren könnte vor allem für Screening-Untersuchungen in der biotechnologischen und pharmazeutischen Industrie angewendet werden.

    Das Konzept der Bayerischen Forschungsverbünde steht für interdisziplinäre Projekte aus der anwendungsnahen Forschung. In einem Verbund arbeiten Wissenschaftler aus mehreren Universitäten eng mit der Wirtschaft zusammen. Das soll die Grundlage schaffen, um die Ergebnisse zügig in Produkte, Dienstleistungen und innovative Prozesse umzusetzen.

    Finanziert werden die Forschungsarbeiten zu etwa je einem Drittel von der bayerischen Wirtschaft, der Bayerischen Forschungsstiftung und der Bayerischen Staatsregierung. Das Wissenschaftsministerium fördert darüber hinaus die Einrichtung neuer Verbünde.



Erste deutsche Expedition in die Antarktis vor 100 Jahren


Zur geowissenschaftlichen Gemeinschaftstagung GEO 2002, die Anfang Oktober an der Universität Würzburg stattfinden wird, präsentiert die Deutsche Gesellschaft für Polarforschung die Ausstellung "Universitas Antarctica, erste deutsche Antarktisexpedition vor 100 Jahren". Die Schau ist ab sofort bis 8. Oktober in der Hauptstelle der Sparkasse Mainfranken in Würzburg in der Hofstraße 9 zu sehen.

    Die erste deutsche Antarktisexpedition fand vor 100 Jahren (1901-1903) unter der Leitung von Erich von Drygalski mit dem Forschungsschiff Gauss statt. Sie drang im Indischen Ozean so weit wie möglich nach Süden vor und überwinterte am Südpolarkreis, rund 85 Kilometer vom antarktischen Festland entfernt.

    Drygalski (1865-1949), ein studierter Geophysiker, sagte nach seiner Rückkehr: "Nicht zu sportlichen Leistungen und nicht, um Sensationen zu erregen, sind wir in die Antarktis gezogen, sondern zum Nutzen der Wissenschaft. Eine möglichst gleichmäßige Pflege der verschiedenen Zweige des Wissens, ihre gegenseitige Berührung und ihre Anwendungen auf die Praxis war unser Zweck." Deshalb wurde die Expedition später als "Universitas Antarctica" bezeichnet. Die damals in Deutschland Herrschenden waren jedoch von den Ergebnissen der Expedition, die nicht einmal in die Nähe des Südpols gekommen war, enttäuscht: Sie verkauften das Forschungsschiff Gauss ins Ausland.

    Dr. Cornelia Lüdecke vom Arbeitskreis "Geschichte der Polarforschung" an der Universität München hat die Ausstellung "Universitas Antarctica" zusammen mit Dr. Heinz Peter Brogiato und Dr. Ingrid Hönsch vom Institut für Länderkunde in Leipzig erarbeitet. Unterstützung kam von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover sowie vom Naturkundemuseum Leipzig.

    Auf 27 Postern wird nicht nur auf die Expedition selbst, sondern auch auf das politische, soziale und kulturelle Umfeld an der Wende zum 20. Jahrhundert eingegangen. Dabei wird erstmals Archiv-Material aus dem Drygalski-Nachlass der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer Vitrine sind zudem Gesteine und Minerale aus der Antarktis zu sehen. Begleitend werden Ausrüstungsgegenstände vorgestellt, die bei heutigen Antarktisexpeditionen zum Einsatz kommen.

    Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr, Donnerstag bis 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.



BioMed-Seminar im Science-Park


Eine Seminarreihe mit Themen aus der Biomedizin bieten der Verein BioMedTec Franken, das Biomed-Netz Unterfranken und die Betriebsgesellschaft des Innovations- und Gründerzentrums BioMed/ZmK an. Die Vorträge richten sich an alle Interessierten.

    Die Seminare finden jeweils im Konferenzraum des Innovations- und Gründerzentrums BioMed/ZmK im Würzburger Science-Park am Friedrich-Bergius-Ring 15 statt. Die Themen:
  • Montag, 23. September: "Differences Between Biotechnology and Standard Chemical Entities - A Regulatory Perspective", Dr. David Jones, Boehringer Ingelheim GmbH, 16.00 Uhr
  • Mittwoch, 25. September: "Erfolgreiches Personalmarketing", Michael Beckhäuser, Beckhäuser Personal & Lösungen, "Chancen für Biologen - Berufsfelder in Unternehmen, Institutionen und Behörden", Josef Wilhelm, Arbeitsamt Würzburg, 16.00 Uhr
  • Dienstag, 8. Oktober: "Die AG von der Gründung bis zur Hauptversammlung", Dr. Christian Richter, Kanzlei Schulte & Humm, 16.00 Uhr
  • Dienstag, 22. Oktober: "Odyssee 2002 - Unternehmensgründung in der Life Science Branche", Dr. Roland Kreutzer, Ribopharma AG, Dr. Peter Vorstheim, Lynkeus Biotech GmbH, 17.00 Uhr (in Zusammenarbeit mit der Biotechnologischen Studenteninitiative Würzburg)
  • Dienstag, 12. November: "Die GmbH-Geschäftsführung - Rechte und Pflichten", Dr. Christian Richter, Kanzlei Schulte & Humm, 16.00 Uhr
  • Montag, 25. November: "Bioinformatik in der deutschen Biotech-Landschaft", Dr. Matthias Ledig, Cap Gemini Ernst & Young, 16.00 Uhr
  • Dienstag, 10. Dezember: "Geschäftsführer und Vorstand - Bestellung, Anstellung, Steuern und Sozialabgaben", Dr. Christian Richter, Kanzlei Schulte & Humm, 16.00 Uhr



Ausstellung der Kunst für den Klinikneubau


Für den 150 Millionen Euro teuren Neubau der Operativen Fächer an der Oberdürrbacher Straße wurden im Juli die ersten vier von insgesamt acht geplanten Wettbewerben für "Kunst am Bau" durchgeführt. Die Arbeiten der Preisträger sowie aller anderen teilnehmenden Künstler können vom 19. bis 27. September in der Ausstellung "Kunst auf der Treppe" im Universitätsbauamt in der Kapuzinerstraße 3 besichtigt werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr.



Steine, Klima, Tourismus: Afrikaforscher blicken zurück


Nach neunjähriger Laufzeit ist das Graduiertenkolleg "Geowissenschaftliche Gemeinschaftsforschung in Afrika" der Universität Würzburg offiziell beendet. Insgesamt wurde es von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 2,4 Millionen Euro gefördert.

    Den Hauptteil dieser Summe machten Personalmittel für Doktoranden und Postdoktoranden sowie Reisekosten aus - schließlich erledigten die Stipendiaten in Afrika umfangreiche Geländearbeiten. Bis jetzt brachte das Graduiertenkolleg 70 Publikationen, zahlreiche Kurzbeiträge zu nationalen und internationalen Kongressen sowie 21 Dissertationen hervor; 14 weitere befinden sich in der Schlussphase.

    Bei einem Abschlusskolloquium am 18. Juli 2002 stellten elf Doktoranden ihre noch laufenden Projekte vor. Aus der Mineralogie berichteten Kirsten Drüppel, Sönke Brandt, Sten Littmann und Sven Wille, aus Geologie und Paläontologie Matthias Kukulus, Andreas Eizenhammer und Henning Scholz. Außerdem präsentierten Silke Bertram, Andreas Philipp, Joachim Rathmann und Eberhard Rothfuß ihre Projekte aus der Geographie.

    Zum Abschlusskolloquium waren rund 40 Zuhörer gekommen, darunter auch ehemalige Kollegiaten. Zwei davon sind inzwischen im Wissenschaftsmanagement tätig: Dr. Holger Schinke ist bei der Hochschulrektoren-Konferenz, Dr. Sören Dürr als Programmdirektor für Geologie und Paläontologie bei der DFG.



Mitarbeiter der Uniklinik helfen ihren Kollegen in Dresden


Unter dem Eindruck der enormen Schäden, welche die Flutkatastrophe angerichtet hat, haben sich Vorstand, Verwaltung, Pflegedirektion und Personalrat des Klinikums der Uni Würzburg dazu entschlossen, eine Aktion namens "Mitarbeiter des Universitätsklinikums Würzburg helfen Mitarbeitern des Universitätsklinkums Dresden" zu starten.

    Zwischen den beiden Klinika sind enge Verbindungen gewachsen, seitdem die Dresdener Medizinische Fakultät mit Unterstützung aus Würzburg neu gegründet wurde. Alle Mitarbeiter des Würzburger Klinikums sind dazu aufgerufen, ihre von der Flutkatastrophe betroffenen Kollegen aus Dresden direkt durch eine Spende zu unterstützen.

    Am Uniklinikum in Dresden wurde der gemeinnützige Verein "Mitarbeiter in Not" gegründet, der die eintreffenden Spenden vor Ort verteilt. Der Verein ist spendenbegünstigt und kann Spendenbescheinigungen ausstellen. Bankverbindung: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Stadtsparkasse Dresden, Kontonummer 342 301 307, Bankleitzahl 850 551 42, Verwendungszweck "Mitarbeiter in Not".

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Christoph Reiners, Ärztlicher Direktor des Klinikums der Uni Würzburg, T (0931) 201-35868, Fax (0931) 201-35247, E-Mail:
reiners@nuklearmedizin.uni-wuerzburg.de




Online-Forum: Studierende nutzen das Wissen von Führungskräften


Die Wirtschaftsinformatiker von der Uni Würzburg haben eine neue Initiative gestartet: In einem Online-Forum sollen Studierende aller Fachrichtungen vor allem mit Führungspersonen im Ruhestand zusammengebracht werden.

    Das Forum namens "Contact & Science Center" (CSC) soll den Studierenden das umfangreiche Praxiswissen und die enorme Erfahrung der Älteren zugänglich machen. Es steht auch Führungskräften offen, die noch in Unternehmen tätig sind.

    In derzeit 13 Kategorien - zum Beispiel Software-Entwicklung oder Datenschutz - können die Studierenden Fragen stellen. Sie bekommen dann entweder eine direkte Antwort oder zumindest eine Kontaktadresse als weiterführenden Tipp. Die Nutzer werden über E-Mail informiert, sobald es Reaktionen auf ihre Anfrage gegeben hat.

    Gerade für praxisrelevante Diplom- oder Seminararbeiten biete das CSC eine gute Basis, um an Berichte aus dem Berufsleben zu gelangen, wie der Wirtschaftsinformatik-Lehrstuhl mitteilt. Das neue Internet-Forum ist ab sofort zu erreichen unter:
http://csc.stufr.de


    Die Idee hierzu entstand in einer Kooperation des Würzburger Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik von Prof. Dr. Rainer Thome und Herbert Schmidt, dem Initiator der Internet-Cafés "Von Senioren für Senioren" sowie dem Verein zur Förderung der Kommunikation unter Senioren im Internet.

    Weitere Informationen: Diplom-Kaufmann Andreas Gabriel, T (0931) 3501-231, Fax (0931) 31-2955, E-Mail:
agabriel@profthome.de




Professoren feierten Geburtstag




Otto L. Lange 75


Am 21. August feierte der frühere Inhaber des Lehrstuhls für Botanik II und Leiter des Botanischen Gartens der Universität Würzburg, Prof. Dr. Otto Ludwig Lange, seinen 75. Geburtstag. Auch zehn Jahre nach seiner Emeritierung ist er noch wissenschaftlich aktiv und wird dabei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

    In jüngster Zeit hat sich Lange besonders mit den so genannten biogenen Bodenkrusten beschäftigt. Diese Krusten bestehen aus Flechten, Cyanobakterien, Algen und Moosen. Sie überziehen den Boden vor allem in Trockengebieten wie eine lebende Haut und schützen ihn so gegen die Erosion durch Wind und Wasser. Über dieses Thema hat Lange erst 2001 zusammen mit einer amerikanischen Kollegin ein Buch herausgegeben.

    Der Jubilar hat im Laufe seines Forscherlebens zahlreiche Untersuchungen zum Verhalten von Pflanzen an ihren Freilandstandorten im Wechselspiel mit der Umwelt durchgeführt. Eine Tätigkeit, die selbst auch zu einem Wechselspiel geriet: Den Messungen im Freiland folgten Arbeiten unter kontrollierten Bedingungen im Labor. Auf diese Weise beackerte Otto Ludwig Lange ein weites Feld: Mit der Waldschadensproblematik beschäftigte er sich ebenso wie mit der Hitze-, Kälte- und Austrocknungsresistenz von Pflanzen. Seine Untersuchungen erstreckten sich von der Antarktis (wo ein 2.435 Meter hoher Berg nach ihm benannt ist) bis nach Alaska, vom Regenwald Panamas über die Negev-Wüste bis nach Australien und Neuseeland.

    Im Rahmen seiner ökophysiologischen Arbeiten trieb der Botaniker auch technische Entwicklungen voran. So wurden bewegliche Feldlaboratorien gebaut und erprobt, um Photosynthese und Transpiration von Pflanzen kontinuierlich zu erfassen. Zusammen mit Spezialfirmen tüftelte er Messinstrumente aus - das Porometer etwa, mit dem der Gaswechsel und die Diffusionswiderstände von Blättern ermittelt werden können. Für die Entwicklung dieses Geräts wurden Prof. Lange und sein Partner, Elektromeister Heinz Walz aus Effeltrich, 1990 mit dem Adalbert-Seifriz-Preis für vorbildlichen Technologietransfer zwischen Handwerk und Universität ausgezeichnet. Als weitere "Sternstunden" seiner Laufbahn gelten für Prof. Lange die Verleihung des Balzan-Preises (gemeinsam mit Prof. Evenari, Jerusalem), des Maximiliansordens, des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und des Leibniz-Preises, den er gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Heber erhielt.

    Otto Ludwig Lange, 1927 in Dortmund geboren, studierte Biologie, Chemie und Physik in Göttingen und Freiburg. Im Anschluss an die Promotion blieb er bis 1961 als wissenschaftlicher Assistent in Göttingen, wo er sich für das Fach Botanik habilitierte. Nach einer Tätigkeit an der TH Darmstadt folgte er 1963 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Forstliche Botanik und Technische Mykologie an der Uni Göttingen, wo er zudem Direktor des Forstbotanischen Gartens war. Von 1967 bis zu seiner Emeritierung 1992 hatte er dann den Würzburger Lehrstuhl inne. Als Leiter des Botanischen Gartens machte er diesen nach seiner Verlegung an den Dallenberg für Forschung und Lehre nutzbar.

    An der Alma Julia war Prof. Lange viele Jahre Mitglied des Senats, der Haushaltskommission und des Verwaltungsausschusses; zweimal war er Dekan seiner Fakultät. Er wirkte zudem als Sprecher des Sonderforschungsbereichs "Ökologie, Physiologie und Biochemie pflanzlicher Leistung unter Stress".

    Rund 350 Publikationen in Fachzeitschriften gehen auf das Konto des Würzburger Botanikers. Zudem war er Mitautor oder -herausgeber zahlreicher Bücher und Zeitschriften. Neben weiteren Auszeichnungen erhielt er in den vergangenen Jahren drei Ehrendoktortitel - aus Bayreuth, Lissabon und Darmstadt.



Arnulf Thiede 60


Prof. Dr. Arnulf Thiede, Direktor der Chirurgischen Klinik und Poliklinik, feierte am 20. August seinen 60. Geburtstag. Er ist seit 1991 an der Universität Würzburg tätig.

    Der gebürtige Berliner, der in Schleswig-Holstein aufwuchs, studierte ab 1962 Medizin in Kiel, Frankfurt, Tübingen und Berlin. 1970 trat er die Weiterbildung in der Chirurgischen Universitätsklinik in Kiel an. Dort habilitierte er sich sechs Jahre später und wurde Oberarzt, 1983 dann leitender Oberarzt und schließlich 1985 stellvertretender Klinikdirektor.

    Während dieser Zeit absolvierte er vier mehrmonatige Studienaufenthalte in den USA. Außerdem wirkte er an Universitäten in Thailand als wissenschaftlicher Berater und an der Jichi-Universität in Japan als Gastprofessor. Heute pflegt Arnulf Thiede wissenschaftliche Kontakte mit Universitäten in Brasilien, der Ukraine, Japan, USA und Großbritannien.

    In Kiel baute der Chirurg eine Arbeitsgruppe für experimentelle Transplantationsforschung und ein klinisches Transplantationszentrum auf. Er befasste sich auch mit dem Ersatz von Magen und Enddarm nach der operativen Entfernung von Tumoren. Zudem griff er interdisziplinäre Konzepte der Krebstherapie für sein Fachgebiet auf.

    Ab 1988 war Thiede chirurgischer Chefarzt im größten Lehrkrankenhaus der Universität Kiel in Neumünster. 1991 wurde er dann auf den Würzburger Lehrstuhl für Chirurgie berufen. Hier führte er die Laparoskopie ein, damals unter dem Schlagwort "Schlüsselloch-Chirurgie" bekannt. In den 90er-Jahren wurde unter seiner Leitung zudem in Würzburg erstmals die Transplantation von Lebern und Bauchspeicheldrüsen verwirklicht.

    Prof. Thiede trieb intensiv chirurgische Rekonstruktionsverfahren mit dem Einsatz chirurgischer Hilfsmittel wie Nahtverfahren, Klammer- und Kompressionsnähten voran. 1991 gründete er eine Arbeitsgruppe zur Erforschung von Funktionsstörungen des Verdauungstraktes, 1994 eine Arbeitsgruppe für mikrochirurgische experimentelle Transplantationsforschung. Letztere befasst sich unter anderem mit höchst komplizierten Transplantations- und Operationstechniken sowie neuerdings mit der Rolle der Stammzellen bei der so genannten Toleranzinduktion. Weitere Forschungsgruppen untersuchen die Entstehung und Therapie von Tumoren des Magen-Darm-Traktes.

    Auf die Initiative von Prof. Thiede hin wurde 2001 an der Chirurgischen Klinik eine Stiftungsprofessur für Molekulare Onkoimmunologie eingerichtet. Sie setzt sich mit den molekularen Mechanismen der Entstehung von Magen-, Bauchspeicheldrüsen- und Dickdarmkrebs auseinander. Von diesen Arbeiten werden in der Zukunft sehr gut verträgliche und effektive Krebstherapien erwartet. Seit 1991 wirkt Arnulf Thiede zudem intensiv an der Verwirklichung des Neubaus für die chirurgischen Fächer mit.



Robert F. Schmidt 70


Prof. Dr. Robert F. Schmidt, der von 1982 bis 2000 Vorstand des Physiologischen Instituts der Universität Würzburg war, feierte am 16. September seinen 70. Geburtstag. Er gehört zu den Pionieren der Schmerzforschung - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

    Schon bevor er nach Würzburg kam, hatte Schmidt von 1971 bis 1982 den Lehrstuhl Physiologie I an der Universität Kiel innegehabt. 1932 in Ludwigshafen geboren, studierte Robert F. Schmidt von 1953 bis 1959 Medizin in Heidelberg. Bereits während seines Studiums begann er, in der Physiologie wissenschaftlich zu arbeiten. Zusammen mit seinem Lehrer Prof. Trautwein publizierte er damals viel beachtete Arbeiten über die Elektrophysiologie des Herzmuskels.

    Anschließend ging er von 1960 bis 1962 zu dem späteren Medizin-Nobelpreisträger Sir John C. Eccles ins australische Canberra, wo er den Grundstein für seine internationale Reputation auf dem Gebiet der Neurophysiologie legte. Robert F. Schmidt kehrte mit einem zweiten Doktortitel, dem Ph.D. der Australian National University, nach Heidelberg zurück, habilitierte sich dort 1964 und wirkte bis 1971 als Dozent. Nach seinem Wechsel an die Uni Kiel begann er eine zusätzliche Karriere, nämlich als Verfasser und Herausgeber namhafter Lehrbücher.

    Während sich Schmidt zunächst mit der Verschaltung von Nervenzellen im zentralen Nervensystem befasst hatte, wandte er sich in Kiel einem damals noch sehr jungen Arbeitsgebiet zu, nämlich der Neurophysiologie des Schmerzes. Inzwischen ist die Schmerzforschung international zu einem hoch aktuellen Gebiet geworden, und Prof. Schmidt gehört zu den Pionieren, welche diese Forschungsrichtung in Deutschland aufgebaut haben. Unter seiner Leitung befassten sich die Wissenschaftler besonders mit den neurophysiologischen Grundlagen des klinisch wichtigen Muskel- und Gelenkschmerzes. Das heutige Wissen über den Entzündungsschmerz wurde wesentlich von ihm und seinen Kollegen erarbeitet.

    Für diese Leistungen wurde Prof. Schmidt vielfach geehrt. Unter anderem erhielt er einen Max-Planck-Forschungspreis und den Deutschen Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie. Mehrere Ehrenmitgliedschaften im In- und Ausland sowie die Ehrendoktorwürde der University of New South Wales im australischen Sydney belegen, dass er es immer verstanden hat, seine Forschung durch internationale Kooperationen zu ergänzen. Nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse im Jahr 2000 erhielt er seine bisher letzte Auszeichnung 2002: Er wurde zum Honorarprofessor an der Universität Tübingen ernannt.

    Auch nach seiner Entpflichtung bleibt Robert Schmidt den Neurowissenschaften verbunden. In Kooperation mit der Universität Miguel Hernández in San Juan de Alicante setzt er seine experimentellen Arbeiten über die neuronalen Grundlagen des Gelenkschmerzes fort. Außerdem widmet er sich der Modernisierung seiner zahlreichen Lehrbücher. Zurzeit arbeitet er mit in- und ausländischen Kollegen an einer englischsprachigen Enzyklopädie des Schmerzes, die nicht nur als Buch, sondern auch im Internet publiziert werden soll. Des weiteren ist er nach wie vor als Mitherausgeber zahlreicher wichtiger Fachzeitschriften tätig.



Theodor Wohlfahrt 95


Prof. Dr. Theodor Wohlfahrt, der bis 1972 als Professor für Zoologie und vergleichende Anatomie an der Universität Würzburg tätig war, feiert am Donnerstag, 19. September, seinen 95. Geburtstag. Er erforschte unter anderem das Hörvermögen der Fische und die Entwicklung von Schmetterlingen.

    Geboren wurde Theodor Wohlfahrt 1907 in Ludwigshafen. Er studierte in Leipzig, München und Göttingen erst allgemein die Naturwissenschaften, wandte sich aber bald der Zoologie zu. In München promovierte er 1932 mit einer Arbeit über die Elritze, und zwar über die Anatomie des Labyrinths - so heißt das "Innere Ohr" dieses Fisches.

    Nachdem er 1933/34 mit einem Stipendium der Dr. Carl Duisberg-Stiftung an der Zoologischen Station in Neapel geforscht hatte, kehrte er ans Zoologische Institut nach München zurück. Dort habilitierte er sich 1937 mit einer Arbeit über die Seitenkanäle der Sardine.

    Anschließend wechselte Dr. Wohlfahrt ans Zoologische Institut der Uni Würzburg, wo er 1942 zum Dozenten ernannt wurde. Nach Kriegseinsätzen konnte er seine Tätigkeit in Forschung und Lehre im Jahr 1947 wieder aufnehmen. Bis zum Eintritt in den Ruhestand blieb er dann an der Würzburger Universität.

    In der Forschung widmete sich der Zoologe zunächst der vergleichenden Anatomie des "Inneren Ohrs" bei Fischen. Das wiederum führte zu Untersuchungen über das Hörvermögen von Fischen. Außerdem befasste sich Prof. Wohlfahrt mit der Systematik und Ökologie von Schmetterlingen. Bei diesen Insekten untersuchte er zum Beispiel, wie Licht und Wärme das Schlüpfen aus der Puppe steuern.

    Außerdem war Wohlfahrt fasziniert von künstlerisch gestalteten naturwissenschaftlichen Abbildungen. So erstellte er zum Beispiel in dem Bestimmungsbuch "Die Schmetterlinge Mitteleuropas", das er zusammen mit seinem Kollegen W. Forster herausgab, die aquarellierten Bildtafeln höchstselbst. Auch den Studierenden brachte er die Theorie und Praxis der naturwissenschaftlichen Abbildungen, besonders der Handzeichnungen, bei.

    Theodor Wohlfahrt gehörte in Würzburg als Dozentenvertreter der Naturwissenschaftlichen Fakultät sowie dem engeren Senat an und war neun Jahre lang im Rechts- und Verfassungsausschuss der Universität tätig. Außerdem wirkte er über zehn Jahre als Vorstandsmitglied des Studentenwerks.



Rudolf Schnackenburg 88-jährig gestorben


Der Theologe Prof. Dr. Rudolf Schnackenburg ist am 28. August im Alter von 88 Jahren in seinem Wohnort Erlabrunn bei Würzburg gestorben. Noch Anfang August hatte er den 65. Jahrestag seiner Priesterweihe begehen können. Schnackenburg war bis 1982 Inhaber des Lehrstuhls für Neutestamentliche Exegese an der Uni Würzburg.

    Rudolf Schnackenburg, 1914 in Kattowitz (Schlesien) geboren, studierte Philosophie und Theologie in Breslau und promovierte dort 1937. Im selben Jahr wurde er zum Priester geweiht. Danach war er, unterbrochen von einer Zivilgefangenschaft in Russland, in der Seelsorge tätig.

    1947 habilitierte er sich an der Uni München für das Fach Neutestamentliche Exegese. Von 1948 bis 1951 blieb er als Privatdozent in München, ging dann als Professor an die Philosophisch-Theologische Hochschule in Dillingen. 1955 wechselte er an die Philosophisch-Theologische Hochschule in Bamberg.

    Dem Ruf auf den Würzburger Lehrstuhl folgte er 1957. Seine Doktoranden und Habilitanden kamen nicht nur aus dem europäischen Ausland, sondern auch aus Kanada, USA, Südamerika und Afrika. Dies belegt das internationale Ansehen, das der Würzburger Theologe genoss.

    Im kirchlichen Bereich wirkte Schnackenburg als Berater der Päpstlichen Bibelkommission, des Sekretariats für die Einheit der Christen und des deutschen Episkopats für Glaubens- und Sittenfragen. Zudem gehörte er einige Jahre lang der Internationalen Päpstlichen Theologenkommission an. Für seine Verdienste erhielt er 1964 den Titel "Päpstlicher Hausprälat".

    Durch sein Wirken hat der Professor die Entwicklung der modernen Bibelwissenschaft wesentlich beeinflusst. Immer bekannte er sich dazu, dass die Exegese von der Wissenschaft zum Leben, von der Vergangenheit in die Gegenwart führen müsse. Seine Veröffentlichungen "Die sittliche Botschaft des Neuen Testaments" und "Gottes Herrschaft und Reich" hatten auch Einfluss auf das Zweite Vatikanische Konzil.

    Unter anderem war Schnackenburg, der sich stets um Ökumene bemühte, Präsident der "Studiorum Novi Testamenti Societas", einer weltweiten Vereinigung aller Neutestamentler verschiedenster Konfessionen. Zudem gab er viele Jahre die Reihe "Evangelisch-Katholischer Kommentar zum Neuen Testament" mit heraus. Aus der stattlichen Zahl seiner Publikationen sind seine Kommentare zum Johannesevangelium und zu den Johannesbriefen hervorzuheben, die in viele Sprachen übersetzt wurden.

    Dem Würzburger Theologen wurden viele Auszeichnungen und Ehrungen zuteil, darunter die Ehrendoktorwürde der Uni Innsbruck sowie das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.



Neuer Personalrat der Universität


Der neu gewählte Personalrat der Universität Würzburg setzt sich für die Zeit bis 31. Juli 2006 wie folgt zusammen: Peter Sträßer, Marion Freund, Dr. Konrad Schliephake, Roland Molnar, Gabriele Nöth, Martina Lehrmann, Johanna Manger, Ingrid Grauel, Friederike Neubauer, Friedrich Thiele, Karola Feineis, Heinrich Rüb, Adelgunde Wolpert, Brigitte Mehler, Albin Gernert, Sonja Hohmann, Karl Vollmuth. In der konstituierenden Sitzung wurde Roland Molnar zum Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind Peter Sträßer und Karl Vollmuth. Dem Vorstand gehören außerdem Brigitte Mehler und Marion Freund an. Im Hauptpersonalrat beim Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst werden die Beschäftigten der Universität vertreten von Peter Sträßer, Roland Molnar, Friederike Neubauer und Rosemarie Riedmann. Peter Sträßer wurde in den erweiterten Vorstand des Hauptpersonalrates gewählt.



Gymnastik am Morgen - ein Angebot der Physiotherapieschule


Unter dem Motto "Mit Bewegung in den Tag" bietet die Staatliche Berufsfachschule für Physiotherapie am Klinikum der Universität allen Mitarbeitern der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums eine Gymnastik an. Sie steht unter allgemeinen Aspekten wie Mobilisation der Wirbelsäule, Dehnung der Schulter-, Nacken- und Beinmuskulatur oder Rückenschule, auch in Verbindung mit Musik und unter Verwendung von Kleingeräten. Die Gymnastik findet jeweils dienstags und donnerstags von 6.45 bis 7.15 Uhr in der Turnhalle der Schule, Bau 7 auf dem Klinikgelände, statt. Mitzubringen sind leichte Sportkleidung und Hallensportschuhe. Umkleiden und Duschen können sich die Teilnehmer vor Ort. Interessenten sollen sich telefonisch anmelden unter der Nummer 201-50226.


NEU AN DER UNIVERSITÄT




Roland Baumhauer erforscht den Wandel von Klima und Landschaft


Wer an den vergangenen Sommer denkt, erinnert sich vermutlich zuerst an schlimme Unwetter, Stürme und Hochwasser. Alles die Folge einer Klimaveränderung oder alles normal? Mit solchen Fragen - Entwicklung von Klima und Landschaft, Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt - befasst sich Prof. Dr. Roland Baumhauer. Er hat seit 1. August 2002 den Lehrstuhl für Geographie I - Physische Geographie an der Uni Würzburg inne.

    Roland Baumhauer untersucht den Wandel von terrestrischen Ökosystemen. Es interessiert ihn vor allem, welche Rolle dabei natürliche Veränderungen spielen und welcher Einfluss den Eingriffen des Menschen in die Landschaft zukommt.

    Der neue Professor, der die Nachfolge von Horst Hagedorn angetreten hat, erforscht zum Beispiel die Sedimente von Seen im nördlichen Afrika, Vorderasien und auf der Iberischen Halbinsel. Er untersucht auch, ob sich mit Hilfe kleinster Fossilien, die in den Seesedimenten gefunden werden, und dem Chemismus der Seeablagerungen Rückschlüsse auf das Klima und die ökologischen Verhältnisse vergangener Zeiten und auf ihren Wandel ziehen lassen.

    Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit betrifft die Veränderungen, die in Hochgebirgen auftreten. Dort tauen seit einigen Jahren zunehmend unter Dauerfrost stehende Flächen auf und schmelzen ab - Murenabgänge und Bergstürze sind immer häufiger die Folge davon. Roland Baumhauer sucht hier nach Möglichkeiten, mit denen sich solche Entwicklungen abschätzen lassen.

    Außerdem befasst er sich mit der Problematik des Umweltmanagements. Dazu zählen die Analyse und Bewertung von Umweltrisiken, die Konzeption und Installation von Umweltinformationssystemen sowie der Aufbau von integrierten Umweltmanagementsystemen unter besonderer Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Aspekte in der Landwirtschaft, insbesondere im Weinbau.

    Roland Baumhauer, der 1956 in Ulm geboren wurde, studierte von 1974 bis 1980 Geographie, Geologie und Mineralogie an der Uni Würzburg. Er arbeitete dann ein Jahr lang in einer Projektgruppe im Klimaprogramm der Bundesregierung und kehrte anschließend ans Würzburger Institut für Geographie zurück. Hier folgten 1985 die Promotion und 1991 die Habilitation.

    Von 1991 bis 2002 hatte Roland Baumhauer dann eine C3-Professur für Angewandte Physische Geographie an der Uni Trier inne. Dort war er unter anderem Vizepräsident und 1999/2000 für einige Monate Interimspräsident. Seit 1998 ist er Mitglied der Kommission für Geomorphologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

    Kontakt: Prof. Dr. Roland Baumhauer, T (0931) 888-5555, Fax (0931) 888-5544, E-Mail:
baumhauer@mail.uni-wuerzburg.de



FORSCHUNGSPROJEKTE




Beachtliche Erfolge auf dem Weg zur Impfbanane


Wenn Kinder geimpft werden, dann ist das meistens mit einer Injektion verbunden. Wie viel angenehmer wäre es da doch, könnten die kleinen Patienten alle Impfstoffe einfach essen - zum Beispiel in Form einer "Impfbanane". Solche Nutzpflanzen, die von selbst Impfstoffe produzieren, hätten außerdem noch andere Vorteile, und darum wird auf diesem Gebiet intensiv geforscht - auch am Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie der Uni Würzburg.

    Durch Schutzimpfungen, in der Kindheit verabreicht, ist der Mensch oftmals jahrelang gegen Krankheiten wie Polio, Masern oder Diphterie gefeit. Obwohl solche Impfungen die mit Abstand billigste und sicherste Methode der Krankheitsvorsorge sind, haben sie doch einige Nachteile: Die Impfstoffe müssen in der Regel injiziert werden, ihre aufwändige Herstellung macht sie sehr teuer, und die Verbreitung in die ärmeren Regionen der Welt gestaltet sich äußerst schwierig, da sie ständig gekühlt werden müssen.

    "Mit den Methoden der Gentechnik lassen sich heute Pflanzen erzeugen, die in der Lage sind, Impfstoffe zu produzieren", wie der Würzburger Forscher Dr. Heribert Warzecha sagt. Dies würde nicht nur die Herstellungsmethode, sondern auch die Verabreichung revolutionieren: Idealerweise könnte man durch den Verzehr einer Banane oder von Salat einen Impfschutz erhalten, ganz wie bisher mit einer Spritze.

    Doch obwohl die Impfbanane noch Zukunftsmusik ist, gibt es auf diesem Forschungsgebiet schon beachtliche Erfolge. So wurden einzelne Bausteine (Antigene) von Krankheitserregern, wie zum Beispiel vom Hepatitis-B-Virus oder Durchfall auslösenden Escherichia coli-Bakterien, erfolgreich in Kartoffeln und Tomaten produziert. Klinische Studien an Tier und Mensch haben laut Dr. Warzecha gezeigt, dass durch den Verzehr solcher Kartoffeln sogar eine spezielle Immunantwort im Körper angeregt wurde. Die Gefahr einer Infektion bestehe hier nicht, da es sich bei den Antigenen nicht um komplette Erreger handelt.

    Pflanzen haben also durchaus das Potenzial, als billige, leicht zu handhabende Produzenten von Impfstoffen Verwendung zu finden. Aber noch gilt es, einige Hürden zu überwinden. Dr. Warzecha: "Zuerst müssen die Pflanzen so verändert werden, dass sie das Antigen in ausreichender Menge produzieren, und das ist durchaus kein einfaches Unterfangen." Auch die Auswahl der Pflanze sei nicht trivial, denn bisher gelingt eine gentechnische Veränderung nur bei relativ wenigen Pflanzen.

    Zudem wird man die fertige Impfpflanze auf die eine oder andere Weise verarbeiten müssen, um eine gleichmäßige Dosierung zu gewährleisten. So kann sich der Würzburger Wissenschaftler vorstellen, einen Saft oder Brei mit einer genau bekannten Menge Impfstoff zu verabreichen. Außerdem müssen solche Pflanzen erzeugt werden, die sich nicht außerhalb des kontrollierten Anbaus verbreiten. Schließlich handelt es sich auch bei einer Impfbanane um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das einer strengen Kontrolle unterliegen muss.

    Dr. Warzecha experimentiert mit Tabakpflanzen. Natürlich hat er nicht vor, eines Tages einmal "Impfzigaretten" zu präsentieren. Stattdessen will er herausfinden, ob sich in den Chloroplasten - diese winzigen Organe kommen bei allen Pflanzen vor - grundsätzlich bestimmte Bakterien-Proteine produzieren lassen. Bei diesem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt stehen die Erreger der Borreliose im Mittelpunkt. Diese Bakterien werden von Zecken übertragen und können zum Beispiel schwere Gelenkentzündungen verursachen.

    Weitere Informationen: Dr. Heribert Warzecha, T (0931) 888-6170, Fax (0931) 888-6182, E-Mail:
warzecha@biozentrum.uni-wuerzburg.de



AUS DER ZENTRALVERWALTUNG




Fort- und Weiterbildung im September


Richtig korrespondieren, Anrufer korrekt behandeln, stenografieren und professionell mit der PC-Tastatur umgehen: Im Rahmen des universitären Fort- und Weiterbildungsprogramms werden im September verschiedene Veranstaltungen angeboten.

Perfekte Korrespondenz

    Wie Briefe unter Berücksichtigung der neuen DIN-Normen modern, höflich, verständlich und praxisgerecht ausfallen, will das Seminar "Perfekte Korrespondenz" zeigen. Angesprochen sind Beschäftigte im Schreibdienst und mit Sekretariatsaufgaben. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 26. September, von 9.00 bis 16.00 Uhr am Sanderring 2 im Schulungsraum 405, 4. Stock, statt und kostet für Bedienstete der Universität 92, für externe Teilnehmer 112 Euro. Anmeldung beim Büro des Kanzlers, T 31-2055, E-Mail:
grieb@zv.uni-wuerzburg.de


Perfekt am Telefon

    Bei dem Seminar "Perfekt am Telefon" wird verdeutlicht und trainiert, wie wichtig und entscheidend der erste Kontakt mit Anrufenden für das Image des Hauses ist. Angesprochen sind Beschäftigte im Telefondienst und mit Sekretariatsaufgaben. Die Veranstaltung findet am Freitag, 27. September, von 9.00 bis 16.00 Uhr am Sanderring 2 im Schulungsraum 405, 4. Stock, statt und kostet für Bedienstete der Universität 92, für externe Teilnehmer 112 Euro. Anmeldung beim Büro des Kanzlers, T 31-2055, E-Mail:
grieb@zv.uni-wuerzburg.de


    Die Seminare "Perfekte Korrespondenz" und "Perfekt am Telefon" können auch im Doppelpack belegt werden und kosten dann für Unibedienstete 128 und für externe Teilnehmer 148 Euro.

Steno und Zehn-Finger-Schreiben

    Ein Auffrischungskurs in Stenographie wird am 10., 17. und 31. Oktober sowie am 14. und 21. November, jeweils von 17.00 bis 18.30 Uhr, Sanderring 2, Seminarraum 405, angeboten. Die Teilnehmergebühr beläuft sich auf 55 Euro. Bei ausreichendem Interesse soll im Herbst der Kurs "Das 10-Finger-Schreibsystem" mit zehn Doppelstunden und einer Teilnehmergebühr von 110 Euro angeboten werden. Informationen und Anmeldung jeweils beim Büro des Kanzlers, Sanderring 2, T 31-2055, E-Mail:
grieb@zv.uni-wuerzburg.de


Radiologie-Weiterbildung

    Eine "Weiterbildung für RadiologieassistentInnen" beschäftigt sich mit der Qualitätssicherung bei Röntgeneinrichtungen, aktuellen Fragen zur Filmverarbeitung und zur Durchführung der Konstanzprüfung und der Novelle der Röntgenverordnung. Zielgruppe sind Radiologieassistenten und Mitarbeiter, die für die Durchführung der Konstanzprüfung zuständig sind. Die Teilnehmergebühren betragen für externe Teilnehmer 50 Euro. Anmeldung bei der Strahlenschutzstelle der Universität, T 31-2081, Fax: 31-2615, E-Mail:
umweltschutz@zv.uni-wuerzburg.de


Umgang mit Gefahrstoffen

    Der Schulungskurs "Ermittlung und Beurteilung gefährlicher Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen, Bewertung von Stoffgemischen" richtet sich an Verantwortliche nach GefStoffV und ASiG, Sicherheitsbeauftragte und Personen, die den Umgang mit Gefahrstoffen organisieren, sowie alle Interessierten. Die Teilnehmergebühren betragen für externe Teilnehmer 25 Euro. Der Kurs findet im Hörsaal des Universitätsgebäudes Marcusstraße 9-11 statt. Anmeldung bei der Strahlenschutzstelle der Universität, T 31-2081, E-Mail:
umweltschutz@zv.uni-wuerzburg.de


Erste Hilfe leisten

    Ein Grundkurs und ein Wiederholungskurs in Erster Hilfe werden im Oktober angeboten. Der Betriebsarzt wird die Termine und Veranstaltungsorte noch durch ein Rundschreiben bekannt geben. Dauer: jeweils zwei Tage von 8.00 bis 16.00 Uhr. Informationen und Anmeldung bei der Betriebsärztlichen Untersuchungsstelle, T 31-2471, Fax 50122, E-Mail:
betriebsarzt@mail.uni-wuerzburg.de


Über Suchtmittel Bescheid wissen

    Besonders die Auszubildenden der Universität und des Klinikums sind mit der Fortbildung "Suchtmittel im Alltag und am Arbeitsplatz" angesprochen. Bei ausreichender Kapazität werden auch Auszubildende aus anderen Behörden und Betrieben aufgenommen. Die Teilnehmergebühren betragen für externe Teilnehmer 26 Euro. Der Kurs findet am Mittwoch, 2. Oktober, von 9.00 bis 16.15 Uhr im Seminarraum 13, Marcusstraße 9-11, statt. Anmeldung bis 25. September bei der Suchtberatung für Beschäftigte der Universität, T 31-2020, E-Mail:
suchtberatung@zv.uni-wuerzburg.de


Frisch und vielseitig essen

    Sich gesund zu ernähren bedeutet heute, vielseitig, frisch und phantasievoll zu kochen. Wie das geht, kann man bei einem Kurs lernen, der sich an Beschäftigte der Universität und an Interessierte aus anderen Behörden und Betrieben richtet. Er findet statt am Mittwoch, 9. Oktober, von 9.00 bis 10.30 Uhr im Hörsaal 124 der Universität am Sanderring. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Strahlenschutz für Ärzte

    Ein Kurs für Ärzte, welche die ärztliche Fachkunde im Strahlenschutz erwerben wollen, findet vom 11. bis 13. Oktober im Hörsaal des Universitätsgebäudes Marcusstraße 9-11 statt. Die Teilnehmergebühren betragen 205 Euro. Anmeldung bei der Strahlenschutzstelle der Universität, T 31-2081, Fax 31-2615, E-Mail:
umweltschutz@zv.uni-wuerzburg.de


Zeit- und Selbstmanagement

    Der Workshop "Zeit- und Selbstmanagement" richtet sich an Beschäftigte der Universität, anderer Behörden und der Wirtschaft. Externe Teilnehmer zahlen 26 Euro. Der Workshop findet am 17. und 23. Oktober jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr im Seminarraum 405 der Universität am Sanderring statt. Anmeldung bis 7. Oktober beim Büro des Kanzlers, T 31-2055, E-Mail:
grieb@zv.uni-wuerzburg.de


Datenschutz im Krankenhaus

    Der Workshop "Datenschutz im Krankenhaus" wendet sich an Beschäftigte im Bereich des Klinikums, die Daten erheben, verarbeiten oder nutzen oder neue automatisierte Verfahren zur Datenverarbeitung einführen sollen. Der Kurs findet am Dienstag, 22. Oktober, von 14.00 bis 16.30 Uhr im Konferenzraum 206 der Universität am Sanderring statt. Anmeldung bis 11. Oktober beim Datenschutzbeauftragten der Universität, T 31-2242, E-Mail:
studium-lehre@zv.uni-wuerzburg.de


Haushaltsrecht

    Der Kurs über das Haushaltsrecht ist für Beschäftigte bei den Dekanaten und Betriebseinheiten gedacht, die schwerpunktmäßig kamerale Haushaltsangelegenheiten bearbeiten. Er findet am Donnerstag, 24. Oktober, von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr im Raum 210 der Universität am Sanderring statt. Anmeldung bis 15. Oktober beim Referat V/1, T 31-2234, E-Mail:
haushalt@zv.uni-wuerzburg.de




Neue Gründerberaterin


Die Diplom-Pädagogin Rosalinde Baunach arbeitet seit 1. Juni 2002 in der Abteilung VIII der Zentralverwaltung als Gründerberaterin. Ihr Büro in der Ottostraße 16 versteht sich als Serviceeinrichtung für Gründer und gründungsinteressierte Hochschulangehörige.

    Von der Universität aus betreut die neue Gründerberaterin die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt und die Musikhochschule Würzburg mit. Ihr Ziel ist es, den Gründergeist in den Hochschulen zu wecken, für unternehmerisch-selbstständiges Denken zu werben und die Gründer vom Hörsaal bis in die eigene Firma zu begleiten.

    Die Gründerberaterin steht in allen Fragen rund um die Gründung eines eigenen Unternehmens - von der Konkretisierung einer Geschäftsidee über den ersten Entwurf eines Unternehmenskonzepts bis hin zur Begleitung der ersten Zeit im eigenen Unternehmen - zur Verfügung. In ihrem Büro werden auch Informationen über Wettbewerbe, universitäre Seminare und Veranstaltungen für Gründer weitergeleitet oder Kontakte zu Experten vermittelt. So soll eine "Rundum-Betreuung" des Gründungsprozesses gewährleistet werden.

    Das Motto von Rosalinde Baunach: "Jedes neu gegründete Unternehmen beruht auf Innovation, und die beginnt im Kopf mit einer kühnen Idee und dem Mut zum Risiko. Hier möchte ich ansetzen mit Information, Beratung und Begleitung bis zur Realisierung des Unternehmens."

    Rosalinde Baunach hat als Gründerberaterin die Nachfolge von Karin Falkenberg angetreten. Ihre Beratungssprechstunden hält sie montags bis freitags von 8.00 bis 11.30 Uhr sowie nach Vereinbarung.

    Finanziert wird das Gründerbüro vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Rahmen des Projekts "Hochsprung". Dieses bietet Existenzgründern Unterstützung und Beratung an 14 bayerischen Universitäten und Fachhochschulen.

    Kontakt: Diplom-Pädagogin Rosalinde Baunach, T (0931) 31-2654, Fax (0931) 31-2605, E-Mail:
baunach_r@zv.uni-wuerzburg.de




Innovationen für die Wirtschaft in Mainfranken


Das Projekt "Innovationen aus der Wissenschaft für die Wirtschaft Mainfrankens", bis vor kurzem unter dem Namen "Firmenakquisitionsprogramm" bekannt, wird jetzt von Gudrun Kiener betreut. Die Mittlerin zwischen Firmen und Forschern gehört der Abteilung VIII der Zentralverwaltung an.

    Gudrun Kiener übernimmt damit die zuvor von Dr. Thomas Hilsenbeck erledigte Aufgabe, die kleinen und mittleren Unternehmen, aus denen die unterfränkische Wirtschaft zum Großteil besteht, über das Leistungspotenzial der Universität zu informieren und ihnen den Zugriff auf Wissen und Forschungseinrichtungen zu ermöglichen. Durch eine gezielte Zusammenarbeit sollen wissenschaftliche Innovationen zur Lösung spezifischer Probleme der Firmen beitragen.

    Andererseits stellt Gudrun Kiener Kontakte zu Unternehmen her, wenn zum Beispiel ein Wissenschaftler ein Produkt, eine Erfindung, ein Verfahren oder eine Produktidee vorliegen hat und Realisierungspartner sucht oder wenn er das Wissen seiner Forschungseinrichtung und Mitarbeiter als Beratungsleistung anbieten möchte. All diese Dienstleistungen sind kostenfrei.

    Kontakt: Gudrun Kiener, Sprechzeiten montags bis donnerstags von 8.00 bis 12.00 Uhr sowie nach Vereinbarung, T (0931) 31-2624, Fax: (0931) 31-2605, E-Mail:
kiener@zv.uni-wuerzburg.de



BÜCHER - KURZ UND BÜNDIG




Geologie von Unterfranken


Die Geologie als historische Wissenschaft erklärt Vorgänge in der Erdgeschichte und bringt sie in eine zeitliche Reihenfolge. Wie vielfältig und spannend es dabei zugehen kann, will ein neues Buch über die Geologie von Unterfranken und seinen angrenzenden Gebieten aufzeigen - schließlich gehört Franken zu einem Gebiet, das exemplarisch große Züge der Erdgeschichte erkennen lässt. Der Geowissenschaftler Prof. Dr. Gerd Geyer von der Universität Würzburg hat das Werk geschrieben. Er wollte nicht nur die regionale Geologie darstellen, sondern auch eine Art Lehrbuch schreiben, das anhand des Gebietes von Bad Mergentheim bis Fulda und von Stockstadt bis Bamberg Gesteine und deren Abfolge sowie Fossilinhalt im Hinblick auf ihre Entstehung und Bildungsbedingungen analysiert. Zielgruppe des Buches sind interessierte Laien und Fossilsammler sowie Studierende und Fachleute, die das besprochene Gebiet nicht im Detail kennen. Geyer beschreibt alle wichtigen Erdschichten, erläutert erstmals die Ablagerungsverhältnisse und liefert aktuelle Daten über die in der Region gefundenen Fossilien. Neben einer Einführung in die Strukturgeologie gibt er auch eine Übersicht über die nutzbaren Steine und Erden. Seinen Angaben zufolge berichtigt das Buch außerdem "zahlreiche in der Literatur verbreitete Irrtümer", etwa bezüglich der Ablagerungsgeschichte des Keupers oder des Vulkanismus in der Rhön.

Gerd Geyer: "Geologie von Unterfranken und angrenzenden Regionen", erschienen als Band 2 der Reihe "Fränkische Landschaft. Arbeiten zur Geographie von Franken", herausgegeben von Detlef Busche, Klett-Perthes Verlag Gotha 2002, 588 Seiten, 234 Abbildungen, 5 Tabellen, Kartenbeilage, 51 Euro, ISBN 3-623-00501-0.



PERSONALIA


Prof. Dr. Ulf ABRAHAM, Lehrstuhl für die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur, hat einen Ruf an die Freie Universität Berlin abgelehnt.

Dr. Winfried BAUSBACK, Wissenschaftlicher Assistent, Lehrstuhl für Völkerrecht, allgemeine Staatslehre, deutsches und bayerisches Staatsrecht und politische Wissenschaften, wurde mit Wirkung vom 02.08.2002 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht" erteilt.

PD Dr. Gerhard BÜTTNER, Oberassistent, Lehrstuhl für Psychologie IV, hat einen Ruf auf eine C3-Professur für Pädagogische Psychologie an der Universität Frankfurt erhalten.

Apl. Prof. Dr. Elart von COLLANI, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Industrieökonomik, wurde mit Wirkung vom 04.09.2002 an den Lehrstuhl für Ökonometrie umgesetzt.

Prof. Dr. Karlheinz DIETZ, Institut für Geschichte, wurde eine Freistellung für Forschung im Sommersemester 2003 bewilligt.

Dr. (Univ. Buenos Aires) Flavio Roces DIPIAZZA, Oberassistent, Lehrstuhl für Zoologie II, wurde mit Wirkung vom 01.09.2002 zum Akademischen Rat z.A. ernannt.

PD Dr. Jan-Christoph GALLE, Medizinische Klinik, wurde mit Wirkung vom 01.08.2002 die Bezeichnung "außerplanmäßiger Professor" verliehen.

Dr. Hermann GIRSCHICK, Wissenschaftlicher Assistent, Kinderklinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 30.07.2002 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Kinderheilkunde" erteilt.

Prof. Dr. Hans Joachim GROSS, Fakultät für Chemie und Pharmazie, wird vom 01.08.2002 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 28.02.2003, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. C4 für Biochemie beschäftigt.

Prof. Dr. Axel HAASE, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Physik V (Biophysik), wurde zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Biophysik gewählt. Die Gesellschaft besteht seit etwa 50 Jahren und fördert die biophysikalische Forschung und Lehre in Deutschland. Die derzeitigen Schwerpunkte der Gesellschaft sind die "molekulare Biophysik", die Biophysik der Membranen, Zellen und Netzwerke sowie die Strahlen- und Umweltbiophysik. Die Amtszeit des neuen Vorsitzenden beträgt zwei Jahre.

Prof. Dr. Jörg HACKER, Institut für Molekulare Infektionsbiologie, hat einen Ruf an die Universität Jena abgelehnt.

PD Dr. Detlef HANSEN, Universität Hannover, wurde mit Wirkung vom 01.08.2002 zum Universitätsprofessor der BesGr. C4 für Sonderpädagogik III an der Universität ernannt.

Dr. Michael HEINZE, Akademischer Rat, Institut für Paläontologie, wurde mit Wirkung vom 01.08.2002 zum Akademischen Oberrat ernannt.

Prof. Dr. Bert HÖLLDOBLER, Lehrstuhl für Zoologie II, hat von der Cornell Universität, Ithaca, New York, die Andrew D. White-Ehrenprofessur erhalten.

Dr. Günter KRAUSE, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Allgemeine Wirtschaftspoltitik, wurde mit Wirkung vom 14.08.2002 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Volkswirtschaftslehre" erteilt.

Prof. Dr. Martin KUKUK, Universität Magdeburg, wurde mit Wirkung vom 04.09.2002 zum Universitätsprofessor der BesGr. C4 für Ökonometrie an der Universität Würzburg ernannt.

Ken Anton LAUER, Regierungsobersekretär, Referat V/4, Zentralverwaltung, wurde mit Wirkung vom 08.09.2002 in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen.

PD Dr. Burkhart LAUTERBACH, Wissenschaftlicher Angestellter, Universität München, wird vom 01.08.2002 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 28.02.2003 auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der Bes.Gr. C3 für Volkskunde beschäftigt.

Apl. Prof. Dr. Klaus-Peter LESCH, Akademischer Rat z.A., Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, wird für die Zeit vom 01.08.2002 bis 31.07.2003 Sonderurlaub zur Wahrnehmung einer Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. C3 für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Würzburg gewährt.

Ursula MÜLLER, Bibliotheksoberinspektorin, Universitätsbibliothek, wurde mit Wirkung vom 01.08.2002 zur Bibliotheksamtfrau ernannt.

Dr. Thomas MUSSWEILER, Wissenschaftlicher Assistent, Institut für Psychologie, wird vom 01.08.2002 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2003, auf der Planstelle eines Universitätsprofesors der Bes.Gr. C3 für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie beschäftigt. Außerdem wurde ihm mit Wirkung vom 02.08.2002 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Psychologie" erteilt.

Dr. Gerhild NIEDING, Hochschuldozentin, Universität Münster, wurde mit Wirkung vom 04.09.2002 zur Universitätsprofessorin der BesGr. C 3 für Entwicklungspsychologie an der Universität Würzburg ernannt.

Dr. Lars NITSCHKE, Wissenschaftlicher Assistent, Institut für Virologie und Immunbiologie, wurde mit Wirkung vom 22.07.2002 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Molekulare Immunologie" erteilt.

Dr. Karl-Josef PROMMERSBERGER, Oberarzt, Klinik für Handchirurgie, Rhön-Klinikum Bad Neustadt/Saale, wurde mit Wirkung vom 22.07.2002 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Handchirurgie" an der Universität Würzburg erteilt.

Dr. Michael PROSSER wurde mit Wirkung vom 05.09.2002 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Volkskunde" an der Universität erteilt.

Dr.med. Peter RAAB, Oberarzt, Orthopädische Klinik, König-Ludwig-Haus, wurde mit Wirkung vom 29.07.2002 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Orthopädie" erteilt.

Dr. Klaus SCHILLING, Professor an der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten, wird vom 01.10.2002 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2003, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der Bes.Gr. C4 für Technische Informatik beschäftigt.

Dr. Hans-Peter SCHLAKE, Oberassistent, Neurochirurgische Klinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 02.08.2002 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Neurologie und Neurochirurgie" erteilt.

Dr. Curd SCHOLLMAYER, Akademischer Rat, Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie, wurde mit Wirkung vom 16.08.2002 zum Akademischen Oberrat ernannt.

Dr. Thomas SCHMID, Abteilung VIII, Zentralverwaltung, wurde mit Wirkung vom 01.08.2002 zum Akademischen Oberrat ernannt.

Dr. Wilfried SCHWAB, Akademischer Rat z.A., Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, wurde mit Wirkung vom 16.08.2002 zum Akademischen Rat ernannt.

PD Dr. Claudia SOMMER, Akademische Oberrätin, Neurologische Klinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 01.08.2002 die Bezeichnung "außerplanmäßige Professorin" verliehen.

Dr. Rudi WAGNER, Wissenschaftlicher Assistent, Lehrstuhl für Psychotherapie und Medizinische Psychologie, wurde mit Wirkung vom 30.07.2002 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Psychotherapie und Medizinische Psychologie" erteilt

Almut WENK, Bibliotheksinspektorin, Universitätsbibliothek, wurde mit Wirkung vom 01.08.2002 zur Bibliotheksoberinspektorin ernannt.

Dr. Michael WILL, Wissenschaftlicher Angestellter, Lehrstuhl für neuere deutsche Literaturgeschichte, wurde mit Wirkung vom 16.08.2002 zum Akademischen Rat z.A. ernannt.

Dienstjubiläen:

25 Jahre
Iginio BECATTINI, Örtl. Verwaltung, Nervenklinik, am 31.08.2002

Lydia BIKO, Neurologische Klinik und Poliklinik, am 20.08.2002

Dietmar BÖRDLEIN, Universitätsbibliothek, am 01.08.2002

Irmtraud FUCHS, Zentralverwaltung, am 01.09.2002

Thomas HAHN, Technischer Betrieb, am 15.09.2002

Irmgard KARL, Chirurgische Klinik und Poliklinik, am 15.08.2002

Christel OEHRLEIN, Institut für Organische Chemie, am 12.09.2002

Sylvia PFRÄNGER, Institut für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung, am 15.09.2002

Regina WAGENBRENNER, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie, am 01.09.2002

Edith WICHMANN, Lehrstuhl für Zoologie III, am 15.09.2002

40 Jahre
Manfred LUDWIG, Institut für Organische Chemie, am 01.09.2002

Christa ZIERMANN, Medizinische Klinik, am 01.09.2002

Gäste an der Universität

Am Lehrstuhl für Mathematik II hielten sich auf:

Dr. Yoshizway SINHARTA, Universität Tokio, von April 2001 bis August 2002

Prof. Dr. John MOORE, Universität Canberra, Australien, vom 01.07. bis 10.08.2002

Dr. Pay YEN, Universität Canberra, Australien, vom 01.07. bis 10.08.2002

Dr. Pierre A. ABSIL, Universität LIEGE, Belgien, vom 02.04. bis 15.08.2002

Prof. Dr. P. FUHRMANN, Universität Beer Sheva, Israel, vom 07. bis 14.06.2002

Wahlen - Amtszeit: 01.10.2002 bis 30.09.2004

Medizinische Fakultät
Frauenbeauftragte: Prof. Dr. Karin ULRICHS,

Stellvertreterin: Prof. Dr. Marlen PETERSEN,

AORin Dr. Johana-Elena SOLD-DARSEFF,

Philosophische Fakultät I
Dekan: Prof. Dr. Michel ERLER

Prodekan: Prof. Dr. Gernot WILHELM

Frauenbeauftragte: Prof. Dr. Heidrun BRÜCKNER

Stellvertreterin: Dr. Gabriele ALBERS

Philosophische Fakultät II
Frauenbeauftragte: Prof. Dr. Trude EHLERT

Stellvertreterin: Dr. Ilka MINDT

Philosophische Fakultät III
Dekanin: Prof. Dr. Margareta GÖTZ

Prodekan: Prof. Dr. Hans-Peter KRÜGER

Frauenbeauftragte: Dr. Elisabeth BAUMGARTNER

Stellvertreterin: Prof. Dr. Gisela MÜLLER-BRANDECK-BOCQUET

Fakultät für Biologie
Frauenbeauftragte: Dr. Ursula RDEST

Stellvertreterin: Dr. Brigitte FIALA

Fakultät für Geowissenschaften
Prodekanin: Prof. Dr. Barbara HAHN

Frauenbeauftragte: Dr. Klaudia HRADIL

Stellvertreterin: Dr. Helga de WALL


FORSCHUNGSFÖRDERUNG


Für Rückfragen zu Forschungsvereinbarungen: Ref. I/3, T 31-2895
zu Forschungsanträgen: Ref. V/4, T 31-2294




Klinische Forschergruppen der DFG


Zur Förderung der medizinischen Forschung an Universitätskliniken hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Programm "Klinische Forschergruppen" geschaffen. Anträge können jederzeit eingereicht werden.

    In solchen Gruppen können herausragende Wissenschaftler in der krankheits- oder patientenorientierten Forschung unterstützt werden. Dabei sollte zu erwarten sein, dass die Zusammenarbeit zu Ergebnissen führt, die mit den Möglichkeiten der Einzelförderung im Normal- oder Schwerpunktverfahren nicht erreichbar sind. Die Klinischen Forschergruppen sollen unter anderem dazu beitragen, die klinische Forschung insgesamt zu stärken, die Ausbildungsstrukturen zu verbessern, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, die wissenschaftliche Profilbildung der Medizinischen Fakultäten voranzubringen sowie die internationale Zusammenarbeit zu intensivieren. Gruppen, die einen Förderbeginn im Jahr 2003 anstreben, müssen ihre Konzeptpapiere bis 4. November 2002 bei der DFG einreichen.



Freiräume für Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler


Die VolkswagenStiftung hat ihr Förderprogramm erweitert: Sie will den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften über neue Möglichkeiten der personenbezogenen Förderung dringend benötigte Freiräume verschaffen.

    Das bedeutet, dass die Stiftung - auf der Grundlage eines Projektantrags in ihren geisteswissenschaftlich ausgerichteten Förderinitiativen - ausgewählten Wissenschaftlern zusätzliche Forschungsfreisemester finanziert: mindestens über einen Zeitraum von sechs Monaten bis zu maximal zwei Jahren. Dabei werden Mittel bereitgestellt für die Vertretung dieser Professur aus Kreisen des wissenschaftlichen Nachwuchses.

    Einen Vorteil sieht die Stiftung darin, dass auf diesem Weg die etablierten Professoren während der Projektbearbeitung stark von ihren Verpflichtungen in Lehre und Verwaltung entlastet werden. Ein weiterer Vorteil bestehe darin, dass der wissenschaftliche Nachwuchs die Chance erhält, frühzeitig und umfassend in den Lehr- und Forschungsbetrieb einzusteigen.

    Darüber hinaus plant die VolkswagenStiftung ein Programm zur Einrichtung von "Stiftungsprofessuren neuer Art". Es soll das Angebot zu den Forschungsprofessuren ergänzen, indem herausragend qualifizierten Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten wird, in enger Abstimmung mit einer Hochschule ihrer Wahl die für eine Professur erforderlichen Mittel einzuwerben.

    Weitere Informationen: Dr. Christian Jung, T (0511) 8381-380, E-Mail:
jung@volkswagenstiftung.de




Stipendien für Biomedizin-Doktoranden

Der Boehringer Ingelheim Fonds vergibt dreimal jährlich rund 15 Stipendien an Doktoranden, deren Promotion der Grundlagenforschung in der Biomedizin dient sowie dem Stiftungsziel, neue wissenschaftliche Erkenntnisse in diesem Bereich zu erlangen. Die Stipendien werden für zwei bis drei Jahre gewährt. Die Bewerber dürfen nicht älter als 28 sein. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober. Weitere Informationen: Boehringer Ingelheim Fonds, Schlossmühle, Grabenstraße 46, 55262 Heidesheim, T (0 61 32) 8985-11, E-Mail und Internet:
secretariat@bifonds.de

http://www.bifonds.de/scholar/appli.htm



STELLENMARKT



An der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist die Stelle des/der

Hauptberuflichen Vorsitzenden des Präsidialkollegiums


wieder zu besetzen.

Das Präsidialkollegium leitet die Hochschule. Es besteht aus dem/der Vorsitzenden, drei weiteren gewählten Mitgliedern und dem Kanzler. Der/Die Vorsitzende des Präsidialkollegiums führt die Bezeichnung "Präsident/Präsidentin". Er/Sie vertritt die Hochschule und vollzieht die Beschlüsse der zentralen Kollegialorgane. Seine/Ihre Rechtsstellung und Befugnisse sind in Art. 21 bis 24 des Bayerischen Hochschulgesetzes geregelt. Der/Die Vorsitzende wird vom erweiterten Senat der Universität gewählt und vom Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum/zur Beamten/Beamtin auf Zeit ernannt. Die Amtszeit beträgt 6 Jahre und beginnt am 01. Oktober 2003.

Zum/Zur Vorsitzenden des Präsidialkollegiums kann bestellt werden, wer eine abgeschlossene Hochschulausbildung besitzt und auf Grund einer mehrjährigen verantwortlichen beruflichen Tätigkeit, insbesondere in Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft, Verwaltung oder Rechtspflege, erwarten lässt, den Aufgaben des Amts gewachsen zu sein. Erstmalig kann nicht bestellt werden, wer vor Ablauf der Amtszeit am 30. September 2009 das 65. Lebensjahr vollenden würde.

Die Wahl findet am 29. Januar 2003 statt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis spätestens 11. Oktober 2002 an den Kanzler der Universität Würzburg, Herrn B. Forster, Sanderring 2, 97070 Würzburg, zu richten.



Am Lehrstuhl für Zell- und Entwicklungsbiologie der Universität (Biozentrum) ist ab sofort die Stelle einer

Biologie- bzw. Chemielaborantin


zu besetzen. Die Stelle ist zunächst befristet bis 31.10.2004 (Weiterbeschäftigung wahrscheinlich möglich).

Schriftliche Bewerbungen sind zu richten an: Prof. Dr. Marie-Christine Dabauvalle, Lehrstuhl Zell- und Entwicklungsbiologie, Biozentrum, Am Hubland, 97074 Würzburg



Am Lehrstuhl für Toxikologie der Universität ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer

Biologie- bzw. Chemielaborantin


(ganztags) zu besetzten. Die Vergütung erfolgt nach BAT.

Schriftliche Bewerbungen sind zu richten an: Prof. Dr. Wolfgang Dekant, E-Mail:
dekant@toxi.uni-wuerzburg.de


Lehrstuhl für Toxikologie, Versbacher Str. 9, 97078 Würzburg, T (0931) 201-48449.



An der Staatlichen Berufsfachschule für Diätassistenten am Klinikum der Universität ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer

Schulsekretärin


(halbtags) zu besetzen. Vorausgesetzt wird sicherer Umgang mit EDV (Word, Excel, Power Point), Erfahrung mit HIS-MBS wäre wünschenswert. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Schriftliche Bewerbungen sind zu richten an: Monika Wild, Staatliche Berufsfachschule für Diätassistenten, Reisgrubengasse 10, 97070 Würzburg.


Auskünfte zu den Stellengesuchen erteilt unter Angabe der Info Nr.
Referat IV/4 der Zentralverwaltung T 31-2538


Kaufmännischer Angestellter, z. Zt. als Postzusteller tätig, sucht nach Weiterbildung zum EDV-Sachbearbeiter Verwaltungstätigkeit im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-36).

Verwaltungsangestellte, Studium in den Fächern Anglistik und Geographie, Englisch- und Französischkenntnisse, Kenntnisse in der medizinischen Terminologie, Erfahrung in Bibliographie, Literaturrecherche und im Abfassen von wissenschaftlichen Beiträgen, z. Zt. tätig in der redaktionellen Betreuung des Verfasserlexikons zur dt. Literatur des Mittelalters, sucht Halbtagsstelle (BAT VIb/ Vc) im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-70).

Bürokauffrau (Behindertenausweis 50 MdE) sucht nach Absolvierung eines EDV-Lehrgangs Stelle im Verwaltungsbereich der Universität (Info Nr.: 2002-71).

Bürokauffrau/Office-Managerin, gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Berufserfahrung, sucht Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-72).

Fremdsprachenkorrespondentin (Englisch/Spanisch) sucht Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-73).

Verwaltungsangestellte, zur Zeit in der Universitätsverwaltung tätig, sucht wegen Befristung der Stelle bis 31.12.2002 Weiterbeschäftigung im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-74).

Kaufm. Angestellter, gute Englischkenntnisse, vielseitige Berufserfahrung, sucht Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-75).

Fachinformatiker mit IHK-Abschluss sucht Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-76).

Kauffrau für Bürokommunikation sucht Teilzeitstelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-77).

Bürofachkraft, Englischkenntnisse, vielseitige Berufserfahrung, sucht Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-78).

Pharmazeutisch-Techn. Assistentin sucht nach Familienpause Teilzeitbeschäftigung am Vormittag im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-79).

Tierpfleger sucht Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-80).

Tierwirt sucht nach abgeschlossener Berufsausbildung Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-81).

Fremdsprachenkorrespondentin (Englisch-Spanisch), zur Zeit halbtags (Nachmittag) im Klinikbereich tätig, sucht weitere Halbtagstätigkeit im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-82).

Zeitungs- und Verlagskauffrau, vielseitige Berufserfahrung in Sekretariat und Verwaltung, sucht Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2002-83).

27 Absolventen eines Office-Manager-Lehrgangs suchen nach Beendigung der Maßnahme eine Beschäftigung im Verwaltungsbereich. Die Ausbildung umfasst neben dem Umgang mit allen gängigen PC-Anwendungsprogrammen wie Word, Excel, Power-Point, Access, Outlook, MS-Projekt sowie SAP-R3 und deren Umsetzung u. a. die Vermittlung von fundierten Fachkenntnissen in Wirtschaftsenglisch, Rechnungswesen, Büroorganisation, Arbeitsrecht und Schriftverkehr. Kurzbewerbungen der einzelnen Bewerber können unter der oben angegebenen Telefonnummer angefordert werden (Info Nr.: 2002-84).


VERSCHIEDENES




Bayern Innovativ hilft beim Auftritt auf Fachmessen


Auf die Möglichkeit, sich im Jahr 2003 mit Unterstützung der Bayern Innovativ GmbH im In- und Ausland an Fachmessen zu beteiligen, weist die Abteilung VIII der Zentralverwaltung hin.

    Ein vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie geförderter Gemeinschaftsstand präsentiert sich jedes Jahr auf sechs Fachmessen unter dem Motto "High-Tech aus Bayern - Forschung, Technologietransfer, Innovation". Er ermöglicht auch wissenschaftlichen Instituten und Hochschulen aus Bayern die Teilnahme an Messen. Bayern Innovativ konzipiert und organisiert außerdem noch weitere Gemeinschaftsstände auf Leitmessen im Inland sowie auf High-Tech-Messen im Ausland.

    Für die Messen im ersten Halbjahr 2003 gilt der 4. Oktober 2002 als Bewerbungsschluss. Dies betrifft die CeBIT Hannover vom 12. bis 19. März, die Hannover Messe vom 7. bis 12. April, die Sensor & Test in Nürnberg vom 13. bis 15. Mai, die ACHEMA in Frankfurt vom 19. bis 24. Mai und die Transport logistic in München vom 20. bis 24. Mai.

    Weitere Informationen zu den Messen, zu allen geplanten Messebeteiligungen sowie Bewerbungsformulare sind im Internet zu finden:
http://www.wimes.hr.tu-muenchen.de/kalender2003.html

http://www.wimes.hr.tu-muenchen.de/messen.html




Stipendien zur Fortbildung an der ENA


Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt an der französischen Verwaltungshochschule ENA (Ecole Nationale d'Administration) Stipendien für Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler sowie Politologen zur Verfügung. Die Bewerber sollten neben sehr guten Kenntnissen der französischen Sprache über gute Kenntnisse der Verwaltungsorganisation in Frankreich und der europäischen Institutionen verfügen. Bewerbungsschluss ist der 30. November; weitere Informationen stehen im Internet:
http://www.daad.de




Geräte abzugeben


Die Philosophische Fakultät III hat folgende Gegenstände kostenlos abzugeben:
  • 1 Respirationsgasuhr
  • 1 Klemmleuchte LEDU
  • 1 Paar Fausthandeln 5 kg
  • 1 Paar Fausthandeln 10 kg
  • 1 Oszilloskop
  • 4 Mappen mit Zeichenschablonen für die menschliche Gestalt

Anfragen an: Dekanat der Philosophischen Fakultät III, T (0931) 888-4876 oder 4879, E-Mail:
dph3004@mail.uni-wuerzburg.de




Stahlschrank abzugeben


Der Lehrstuhl für Sonderpädaogik III hat einen Stahlschrank mit Fachböden kostenlos abzugeben. Größe: B 105 x H 190 x T 47 cm. Interessenten melden sich bitte bis spätestens 16.10.2002 bei: Frau Hofmann, T (0931) 888-6813.



2-Zimmerwohnung zu vermieten


2-Zimmerwohnung, 2. Stock, in Würzburg (Lengfeld) ab sofort zu vermieten. Größe: ca. 33,5 qm, mit Küchenzeile, Balkon und Tiefgaragen-Stellplatz. Miete: 305 Euro zzgl. Nebenkosten (95 Euro). Nähere Informationen unter: T (0171) 3520502.



Wohnung gesucht


2-3-Zimmerwohnung von Wissenschaftler-Ehepaar zum 01.11.2002, möbliert bevorzugt, Nähe Hubland-Uni gesucht. Kontaktaufnahme: Dr. Felbor, Institut für Humangenetik, T (0931) 888-4097.