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Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz

Varanasi. Religiöse Traditionen in einem nordindischen Wallfahrtsort (Religiöse Traditionen in Südasien)

Datum: 25.10.2017, 14:15 - 15:45 Uhr
Kategorie: (Block-)Seminare, C, D
Ort: Hubland Süd, Geb. PH1 (Philosophiegebäude), Phil.-Geb. - Übungsraum 20
Veranstalter: Indologie

Wöchentliches Seminar vom 25.10.2017 bis 31.01.2018

Prof. Dr.  J. Gengnagel

Varanasi – auch bekannt als Kāśī („Stadt des Lichts”) oder Benares – ist für viele der Inbegriff eines hinduistischen Pilgerzentrums; eine Stadt, deren religiöses Leben weitgehend auf den heiligen Fluss Ganges ausgerichtet ist. Als Furt und Wallfahrtsort (tīrtha) ist Varanasi ein Ort des Überganges und des mit einem Erlösungsversprechen verbundenen Sterbens. Neben Śiva, der als Viśvanātha („Herr des Universums”) im Zentrum residiert, und der Flussgöttin Gaṅgā finden sich aber zahlreiche Schreine und Tempel, die anderen Göttinnen und Götter geweiht sind sowie Moscheen und buddhistische Tempel. Die Stadt ist ein kosmopolitisches Zentrum der Gelehrsamkeit, Sitz zahlreicher Orden und Asketentraditionen und ein Ort der Begegnung von hinduistischen und islamischen religiösen Traditionen. Es existiert somit eine große Vielfalt teilweise konkurrierender Bilder von Varanasi, die im Zuge der Vorlesung auch vor dem Kontext aktueller Entwicklungen behandelt werden sollen.

GSiK- Bereiche: C, D

Anmeldung und weitere Informationen unter: sb@home

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