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Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz

Südasienethnologie: Gesellschaftliche Strukturen in Indien

Datum: 28.04.2020, 14:15 - 15:45 Uhr
Kategorie: (Block-)Seminare, C, D
Ort: Hubland Süd, Geb. PH1 (Philosophiegebäude), Ü 8
Veranstalter: Indologie // Fachbereich: Indologie
Vortragende*r: Prof. Dr. Elisabeth Schömbucher-Kusterer

Hinweis - Coronavirus: 
Das Seminar wird vom Lehrstuhl für Indologie der JMU-Würzburg organisiert.
Wendet euch für aktuelle Informationen (Stattfinden/Esatztermine/Onlineangebote etc.) bitte an die verantwortliche Partnerinstitution.

Uns bekannte Änderungen werden selbstverständlich auch hier im GSiK-Veranstaltungskalender vermerkt.

 

Die gesellschaftlichen Strukturen in Südasien sind geprägt durch die regionalen und kulturellen Unterschiede des Subkontinents, sowie durch die Gegensätze zwischen Tradition und Moderne. Die Frage, ob man von ‚den Indern’ sprechen kann, ob es überhaupt ‚eine’ indische Identität gibt oder nicht vielmehr zahlreiche unterschiedliche Identitäten, beherrscht bis heute die ethnologische Debatte über Gesellschaft in Indien. In dieser Lehrveranstaltung soll ein facettenreiches Bild der indischen Gesellschaft erarbeitet werden. Die Gleichzeitigkeit von Tradition und Moderne führt zu komplexen sozialen Strukturen, wobei vermeintlich traditionelle Institutionen wie die Großfamilie, die von den Eltern arrangierte Heirat, die Kastenzugehörigkeit, nach wie vor bedeutsam sind – und auch durchaus einem kritischen Vergleich mit westlichen Gesellschaften und ihren modernen Errungenschaften standhalten.

Folgende Themen sind Gegenstand der Lehrveranstaltung:

- Familienstrukturen, Geschlechtertrennung, Respekt und Meidung

- Das Konzept der Person

- Heiratsformen, Heiratsbeziehungen, Mitgift

- Kaste und gesellschaftliche Hierarchie

- Status der Frau

 

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