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Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz

Interkulturelle Kommunikation 'Inklusive und interkulturelle Geschichtsdidaktik'

Datum: 01.06.2018, 14:00 - 19:00 Uhr
Kategorie: (Block-)Seminare, A, C, D
Ort: Wittelsbacherplatz 1, 00.113c
Veranstalter: Sonderpädagogik
Vortragende*r: Katharina Obens

Interkulturelle Kommunikation 'Inklusive und interkulturelle Geschichtsdidaktik' (GSiK) - 06-IkHf-1-S1 / 06-I-FB-Ber3

Das Seminar vermittelt interkulturelle Kompetenz mit dem Schwerpunkt der inklusiven und interkulturellen Geschichtsdidaktik: Seit dem Inkrafttreten des internationalen Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Jahr 2008 sind auch die Fachdidaktiken aufgefordert, Theorien und Konzepte zu entwickeln, wie inklusives Lernen in ihren Schulfächern gelingen kann. Zudem sind Lehrende mit Diversität in Bezug auf (soziale) Herkunft, Sprache und Geschlecht konfrontiert und es braucht diversitätssensible Konzepte, um der modernen Vielfalt in den Schulen zu begegnen. In dem Seminar wird sich in drei Schritten der Frage der inklusiven und interkulturellen Geschichtsdidaktik angenähert: (1) Erster Schritt ist die nötige „dominanzkulturelle Selbstreflexion“ (Völkel 2017: 212) des von Geschichtslehrer*innen, denn Geschichtsschreibung existiert nicht als Nationalgeschichte, sondern stets als relationales Konzept in Bezug aufeinander. Zudem besteht (2) ein Bedarf an inklusiven Unterrichtskonzepten und Quellen in Leichter Sprache, um auch Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf Zugänge zum Geschichtslernen zu ermöglichen. Anstelle aber allein personalisierter Thematisierung von Behinderung im Geschichtsunterricht (etwa am Beispiel der „Euthanasie im Nationalsozialismus“), sollten im Sinne einer Disability History auch die Emanzipationsentwicklungen in den Blick genommen werden. So werden (3) gemeinsam Unterrichtsideen zur Vermittlung von Disability History entwickelt.

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