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Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz

Formen der Besessenheit in Indien (Ausgewählte Aspekte der Interkulturalitätsforschung)

Datum: 11.04.2018, 14:15 - 15:45 Uhr
Kategorie: (Block-)Seminare, D, C
Ort: Hubland Süd, Geb. PH1 (Philosophiegebäude), Übungsraum 20
Veranstalter: Indologie
Vortragende*r: Prof.'in Dr. Elisabeth Schömbucher-Kusterer

Verschiedenste Formen von Besessenheit durch Geister, Götter oder deifizierte Verstorbene sind nach wie vor ein wichtiges Merkmal der religiösen Praxis in Indien. Seit langem sind Indologen, Ethnologen und Religionswissenschaftler fasziniert von dieser für sie kaum nachvollziehbaren Erfahrung. Neben der Phänomenologie der unterschiedlichsten Besessenheitsformen in Südasien sollen auch die verschiedenen Interpretationsansätze aufgezeigt werden. Sie umfassen ein weites Spektrum, angefangen von frühen missionarischen Berichten über ‚Teufelstänze‘, über eine Reihe von funktionalistischen Ansätzen (Besessenheit als Ausdruckmittel marginalisierter Gruppen, Besessenheit zur Verarbeitung psychischer Probleme), bis hin zu neueren Erklärungsansätzen, in denen Besessenheit gesehen wird als Performanz, bei der kulturelle Inhalte zum Ausdruck gebracht werden. Die verschiedenen Besessenheitsformen in Indien werden denen in Europa gegenübergestellt, unter besonderer Berücksichtigung der unterschiedlichen europäischen Sichtweisen.

Weitere Informationen unter sb@home.

 

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