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Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz

Drittes Geschlecht - Neuere Forschungen zu Gender Diversity in Indien und Deutschland (Ausgewählte Aspekte der Interkulturalitätsforschung)

Datum: 08.05.2019, 14:00 - 16:00 Uhr
Kategorie: (Block-)Seminare, C, D
Ort: Hubland Süd, Geb. PH1 (Philosophiegebäude), Hörsaal 6
Veranstalter: Indologie //Fachbereich: Indologie
Vortragende*r: Prof. Dr. E. Schömbucher-Kusterer

Gender Diversität steht nicht nur zunehmend im Mittelpunkt in der medialen Berichterstattung, sondern ist auch Thema in der Bildungspolitik, die Gender Diversität im Schulunterricht verankert sehen möchte. Gender queer, LGBT, (Nicht-)Heteronormativität, binäre Gendernormen, Transidentität sind einige wichtige Begriffe dieser Debatte. In der Lehrveranstaltung geht es speziell um Transgender, Transsexualität, Transidentität und um die unterschiedliche kulturelle Konstruktion von Gender Diversität in Indien und Deutschland. Ausgehend von Judith Butlers Konzept der Performativität, wonach Gender-Identität durch unterschiedliche soziale, kulturelle, verbale und körperliche performative Handlungen geprägt wird, sollen die gesellschaftlichen und kulturellen Normen untersucht werden, die zur Konstruktion von unterschiedlichen Gender-Identitäten führen. Während Transgender Personen in Indien als drittes Geschlecht gelten und in einem dritten Raum leben, mit eigenem rituellen und gesellschaftlichen Status, leben Transgender Personen in Deutschland weitgehend im binären heteronormativen Raum. Transgender, bzw. Transsexualität wird als medizinisches Phänomen betrachtet, das mit geschlechtsangleichenden Therapien behandelt werden kann. Beide normativen Systeme werden jedoch zunehmend von den betroffenen Akteuren kritisch hinterfragt.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der GSiK-Veranstaltungsreihe Diversity statt.

Wöchentliches Seminar.

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy!

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