piwik-script

Intern
Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz

US-Sondergesandte für Holocaustfragen spricht an der Universität Würzburg

25.02.2021

Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Würzburg und des US-Generalkonsulats München.

(for Englisch version please scroll down)

US-Sondergesandte für Holocaustfragen spricht an der Universität Würzburg

Das Projekt "Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz" (GSiK) der Universität Würzburg hatte am Donnerstag, 25. Februar, die US-Sondergesandte für Holocaustfragen Cherrie Daniels im Rahmen einer virtuellen Diskussion über die Bedeutung der Bekämpfung von Antisemitismus und einer historisch korrekten und angemessenen Berichterstattung über den Holocaust zu Gast. Der Vizepräsident der Universität Würzburg, Prof. Dr. Barış Kabak, sprach ein Grußwort.

Im Gespräch mit Jaakob Hansen, einem studentischen Mitarbeiter des GSiK, beschrieb Sondergesandte Daniels ihre Arbeit, mit der sie Holocaustopfern und ihren Nachfahren Gerechtigkeit verschafft sowie das historisch korrekte Gedenken an den Holocaust und entsprechende Bildungs- und Forschungsarbeit fördert. Sie würdigte den proaktiven einjährigen Vorsitz Deutschlands in der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und lobte die dynamische Führung von Botschafterin Michaela Kuechler. Der deutsche Vorsitz, der in diesem Frühjahr ausläuft, hat zu wichtigen greifbaren Ergebnissen geführt.

Die Sondergesandte Daniels sprach auch über die Herausforderungen, die der weltweit zunehmende Antisemitismus mit sich bringt, sowie über die verfügbaren Instrumente zur Bekämpfung antisemitischer Hassverbrechen und anderer Formen von Diskriminierung. In Anerkennung der Tatsache, dass historisch korrektes Gedenken und Aufklärung als wesentliches Präventionsinstrument dienen, unterstrich sie das fortwährende Engagement der Vereinigten Staaten, der Verzerrung und Leugnung des Holocaust weltweit entgegenzuwirken.

"Es ist wichtig, dass alle Länder mit der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um die Fakten zu schützen und dem zunehmenden Mangel an Wissen über den Holocaust zu begegnen. Eine entscheidende Aufgabe für Pädagog*innen und politische Entscheidungsträger*innen ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, nicht nur WAS geschehen ist, sondern auch WIE es hat geschehen können", sagte Daniels.

Die Sondergesandte Daniels betonte auch das langjährige überparteiliche Engagement für diese Ziele in den Vereinigten Staaten. Das US-Außenministerium wird die Aufklärung über den Holocaust und das Erreichen eines Maßes an Gerechtigkeit für Holocaustopfer, Überlebende und deren Familien weiterhin zu einer Priorität in seinem Engagement mit anderen Ländern machen.

Das Publikum – eingeladen waren u.a. Studierende und akademisches Personal, Mitglieder der jüdischen Gemeinde sowie Wissenschaftler*innen der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern – stellte Fragen an die Sondergesandte Daniels.

Die Biographie der Sonderbeauftragten Cherrie Daniels finden Sie unter: https://www.state.gov/biographies/cherrie-daniels/

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

US-Generalkonsulat München

John Stubbs, Konsul für öffentliche Angelegenheiten (StubbsJD@state.gov)
Thomas Schaller, Pressereferent (SchallerTA@state.gov)

Universität Würzburg

Jaakob Hansen, GSiK Projekt (gsik@uni-wuerzburg.de)

***

JOINT PRESS RELEASE

The following was released jointly by the University of Würzburg and
the U.S. Consulate General in Munich
February 25, 2021

U.S. Special Envoy for Holocaust Issues Addresses University of Würzburg

On Thursday, February 25, the “Global Systems and Intercultural Competence” (GSiK) Project at the University of Würzburg hosted U.S. Special Envoy for Holocaust Issues Cherrie Daniels for a virtual discussion on the importance of combatting anti-Semitism and ensuring historically accurate and appropriate reporting of the Holocaust. The Vice President of the University of Würzburg, Prof. Dr. Barış Kabak, delivered welcome remarks.

In a conversation with GSiK student researcher Jaakob Hansen, Special Envoy Daniels described her work securing justice for Holocaust victims and their heirs as well as advancing historically accurate Holocaust remembrance, education, and research. She commended Germany’s pro-active one-year chairmanship of the International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) and praised the dynamic leadership of Ambassador Michaela Kuechler. The German chairmanship, which is slated to end later this spring, produced important tangible results.

Special Envoy Daniels also discussed the challenges presented by the global rise in anti-Semitism and the tools available to combat anti-Semitic hate crimes and other forms of discrimination. Recognizing that historically accurate remembrance and education serves as a prime prevention tool, she underscored the United States’ ongoing commitment to counter Holocaust distortion and denial worldwide.

“It is important that all countries work together with civil society to protect the facts and address the growing lack of knowledge about the Holocaust. A critical task for educators and policymakers is to create understanding of not just WHAT happened, but HOW it could have happened,” Daniels said.

Special Envoy Daniels also emphasized the longstanding bipartisan commitment to these objectives in the United States. The U.S. Department of State will continue to make Holocaust education and achieving a measure of justice for Holocaust victims, survivors, and their families a priority in its engagement with other countries.

Audience members – invited were students and faculty, members of the Jewish community, as well as scholars from the Research and Information Office Antisemitism Bavaria – submitted questions for Special Envoy Daniels.

For Special Envoy Cherrie Daniel’s biography, please visit:
https://www.state.gov/biographies/cherrie-daniels/

For more information, please contact:

U.S. Consulate General Munich


John Stubbs, Public Affairs Officer (StubbsJD@state.gov)
Thomas Schaller, Information Specialist (SchallerTA@state.gov)

University of Würzburg

Jaakob Hansen, GSik Project (gsik@uni-wuerzburg.de)

Zurück