Museologie/Museumswissenschaft:

Prof. Dr. Guido Fackler

Museen – von wegen verstaubt! Der Bachelor-Studiengang „Museologie und materielle Kultur“

Ein Sammelstück auf ein Samtkissen zu legen und in eine Vitrine zu stellen – das reicht heute nicht mehr. Museen müssen die Dinge vielmehr zum Sprechen bringen. Doch wie werden Objekte in Museen am besten bewahrt, wissenschaftlich erforscht und spannend ausgestellt? Warum sammeln wir eigentlich? Und wieso haben alte Dinge und Originale ihren besonderen Reiz?

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt der neue, sechssemestrige Bachelor-Studiengang „Museologie und materielle Kultur“. Ihn zeichnet eine enge Verzahnung von wissenschaftlicher Forschung, praktischer Museums- und Kulturarbeit sowie materialkundlicher Kompetenzen aus. Ein zentrales Forschungsfeld bildet dabei die Institution Museum selbst: als Ort der Repräsentation, Ritualisierung und Begegnung, als öffentlicher, medialer und sozialer Raum, den es kritisch zu hinterfragen und auf seine Zukunftsfähigkeit zu überprüfen gilt.
Wie dieser Ausbildungsgang im Einzelnen aufgebaut ist, wie der Bezug zur Museumspraxis hergestellt wird und welche Berufsperspektiven sich unseren AbsolventInnen bieten, erfahren Interessierte in diesem Vortrag.

Referent:

Prof. Dr. Guido Fackler
Professur für Museologie am Institut für deutsche Philologie
Tel.: +49 931 31-85607, E-Mail: guido.fackler@uni-wuerzburg.de