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UniZeit - Zeitung für Schüler

Studieren an der Uni Würzburg - 2017/18

Julia Fischer und Felix Schilcher an einer Futterstelle der Bienenstation. (Foto: Robert Emmerich)
Julia Fischer und Felix Schilcher an einer Futterstelle der Bienenstation. (Foto: Robert Emmerich)

Gut betreut ins Biologie-Studium

Warum sie ausgerechnet in Würzburg Biologie studiert? „Ich habe mehrere Universitäten verglichen und fand die Studieninhalte in Würzburg am besten. Hier gab’s die größte Auswahl“, sagt Julia Fischer, die aus Venne bei Osnabrück kommt.

Inzwischen hat sie den Bachelor in der Tasche und ist begeistert von ihrem Studienfach – auch wenn die ersten Semester anders waren als erwartet. Viele Vorlesungen, wenig Praxis. Dazu viel Chemie, Physik und Mathe. Damit hatte sie nicht gerechnet.

„Aber ab dem vierten Semester hat es richtig Spaß gemacht, ab da kann man seine Kurse selbst wählen.“ Julia entschied sich für Verhalten und Ökologie; begeistert ist sie vor allem vom komplexen Sozialverhalten der Bienen.

Bienen sind auch die Tiere, für die sich Felix Schilcher interessiert. Für das Masterstudium ist er von Darmstadt nach Würzburg gewechselt. Hier untersucht er in seiner Abschlussarbeit, welche Rolle bestimmte Moleküle bei der Arbeitsteilung im Bienenstaat spielen.

Spannende Fragen rund ums Verhalten der Bienen

Welche Vorgänge im Gehirn sorgen dafür, dass eine Ammenbiene zur Sammlerin wird? Dass sie die Brutpflege im Stock einstellt und ins Freie fliegt, um Nektar oder Pollen zu suchen? Fragen wie diese findet Felix so spannend, dass er nach dem Master mit einer Doktorarbeit weitermachen will. Später einmal Professor zu werden, das schließt er nicht aus: „Forschung und Lehre machen mir Spaß“.

Mit den Lehrveranstaltungen in der Würzburger Biologie sind Julia und Felix zufrieden. Die Dozenten seien kompetent, nett und hilfsbereit. „Vom Gesamtbild her ist das einfach eine sehr gute Fakultät“, findet Felix.

Lob für die Betreuung der Erstsemester

Viel Lob hat Julia auch für die Betreuung am Anfang des Studiums übrig. Für die Erstsemester gibt es in der Biologie spezielle Mentoren, die bei der Orientierung auf dem Campus und in der Stadt helfen. „Auch die Fachschaft kümmert sich richtig gut um die Neuen“, sagt Julia. „Bei uns hatte jemand noch kein Zimmer gefunden, da hat ihm die Fachschaft fürs Erste einen Schlafplatz in einer WG vermittelt.“

Mit der Stadt und ihrem Studentenleben sind beide vollauf zufrieden. „Würzburg ist von der Fläche her zwar klein, aber es ist hier genauso viel los wie in einer Großstadt“, hat Felix festgestellt. „Und das Wetter ist immer gut“, meint Julia. „Meine Regenjacke brauche ich eigentlich nur dann, wenn ich nach Osnabrück fahre.“

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