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University Archives

Teaminfos

Carolin Christoph

  • Studentische Hilfskraft
  • Hat Geschichte und Museologie studiert
  • Aktuell macht sie ihren Master in Sammlungen-Provenienz-Kulturelles Erbe an der JMU
  • Arbeitet seit Dezember 2020 im Universitätsarchiv

Ich habe im Oktober 2020 ein Praktikum in Universitätsarchiv gemacht und mich sehr gefreut, dort anschließend als Hiwi anfangen zu können.

Mein Schwerpunkt liegt in der Öffentlichkeitsarbeit. Ich kümmere mich also hauptsächlich um unseren Social Media Auftritt und das Verfassen kleinerer Artikel oder Texte für den einBlick. Außerdem arbeite ich an der Jubiläumsausstellung „125 Jahre Neue Uni“ mit.

In einem Archiv fühlt man sich manchmal ein bisschen wie ein Detektiv. Man muss überlegen, in welchen Akten man hilfreiche Informationen finden könnte. Dann arbeitet man sich durch und entziffert dabei die alten Handschriften. Und während der Recherche trifft man immer wieder auf Hinweise, wo man außerdem noch nachsehen könnte. Dieses ständige Entdecken finde ich toll. Und die alten Handschriften haben natürlich auch etwas Faszinierendes an sich.

Die Arbeit im Archiv bringt mir vor allem praktische Erfahrung. Was ich auch sehr gut finde, ist der Austausch mit meinen Kolleg*Innen, die schon fest im Berufsleben stehen. Von ihnen kann man viel lernen und bekommt eine bessere Vorstellung davon, was nach dem Studium auf einen zukommen wird.

Mein Herz schlägt zwar etwas mehr für eine Laufbahn im Museum. Aber die Arbeit im Archiv ist auf jeden Fall auch sehr abwechslungsreich und macht mir viel Spaß. Ich könnte mir gut vorstellen dort zu arbeiten.

Nutzt die Zeit im Archiv, um praktische Erfahrungen zu sammeln und eure Stärken zu erkennen und auszubauen.

Für mich war es eine interessante Erfahrung mitten in der Corona-Pandemie mit meiner Arbeit im Uniarchiv zu starten. Ich bin ja noch nicht lange dabei, aber dank des tollen Teams und viel digitalem Kontakt konnte ich mich trotz Homeoffice ganz gut in meine Aufgaben einfinden. Dieser ungewöhnliche Start wird mir wohl lange in Erinnerung bleiben.

Katharina Edele

  • Studentische Hilfskraft
  • Studiert Geschichte und Germanistik im Bachelor
  • Arbeitet seit November 2020 im Universitätsarchiv

Durch Kommiliton*Innen wurde ich erstmals auf das Uni Archiv aufmerksam. Anfang 2020 habe ich dort dann ein Praktikum absolviert, worauf mir kurz danach ein Hiwi-Job angeboten wurde.

Meine Hauptaufgaben bestehen aus dem Verzeichnen von Personalakten und der Digitalisierung des Sachsnachlasses. Des Weiteren arbeite ich derzeit mit meinen Kolleginnen an dem Ausstellungsprojekt „125 Jahre Neue Universität“.

Gerade als Geschichtsstudentin ist für mich der tiefere Einblick in ein Archiv besonders spannend, da v.a. die Quellenarbeit und das wissenschaftliche Arbeiten den Hauptteil meines Studiums ausmachen. So ist es mir u.a. auch möglich, die alten Urkunden, Briefe etc. aus der Nähe zu betrachten. Auch der Bereich der Digitalisierung ist besonders wichtig – im Uni Archiv lerne ich hier ständig neue Arbeitsweisen und Programme kennen, die mir in späteren Jobs möglicherweise einen Vorteil verschaffen können.

Ehrlich gesagt eher nein – und wenn überhaupt dann nur befristet. Das liegt aber nicht daran, dass mir die Archivarbeit keinen Spaß macht, sondern daran, dass mich Berufe in anderen Bereichen mehr ansprechen.

Ein Praktikum lohnt sich im Normalfall auf jeden Fall immer! Durch einen ersten Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten lässt sich schnell herauszufinden, ob einem die Archivarbeit überhaupt Spaß macht.

Edna Horst

  • Studentische Hilfskraft
  • Hat Informationsmanagement, Museologie und Kunstgeschichte studiert
  • Aktuell macht sie ihren Master in Sammlungen-Provenienz-Kulturelles Erbe an der JMU
  • Arbeitet seit 2018 im Universitätsarchiv

Ich habe im Sommer 2018 dort ein Praktikum gemacht und dann als Hiwi angefangen.

Ich verzeichne am liebsten oder sichte große neue Aktenbestände, deswegen sind das meine Hauptaufgaben. Alles mit Listen oder unsortierten Akten ist genau mein Bereich.

Archive und Bibliotheken fand ich schon immer gut. Bei Archiven mag ich besonders, dass man sich alte Bücher und Akten auch mal ansehen kann und Handschriften lesen kann, die nicht jeder zu sehen bekommt.

Ich möchte später gerne in einer kulturellen Einrichtung arbeiten, die ein Archiv oder eine Bibliothek hat, da ist Erfahrung natürlich immer gut und ich mache es einfach wirklich gerne.

Ich würde ohnehin gerne in einem Archiv sein, absolut!

Diese Frage ist ein bisschen schwierig. Weil ich aber ein großer Listenfreund bin: Immer Listen machen!

Wenn ich das Archiv nach dem Master verlassen muss, werde ich unsere Röntgenfigur sehr vermissen, die mir im Magazin immer einen riesigen Schrecken eingejagt hat, wenn sie direkt hinter der Tür stand!

Jana Mathewes

  • Studentische Hilfskraft
  • Hat Geschichte und Political and Social Studies studiert
  • Aktuell macht sie ihren Master in Sammlungen-Provenienz-Kulturelles Erbe an der JMU
  • Arbeitet seit September 2018 im Universitätsarchiv

In einem Seminar in Geschichte mussten wir mit Archivalien arbeiten. Durch eine Internetrecherche bin ich dann auf der Website des Universitätsarchivs gelandet und habe dort gesehen, dass Hiwis gesucht wurden.

Ich kümmere mich um Anfragen, Verzeichnung, Recherche, Ausstellungen, Lesesaalaufsicht und alles was sonst noch so anfällt.

Spannend finde ich, dass man in Archiven viele Berührungspunkte mit der Vergangenheit findet.

Die Arbeit im Universitätsarchiv bringt mir Arbeitserfahrung in einem für mein Studium relevanten Bereich. Zudem kann ich hier viele Inhalte aus dem Studium praktisch anwenden.

Klar! :)

Auf eine gute Zusammenarbeit.

Lisa-Marie Micko

  • Studentische Hilfskraft
  • Hat Museologie und Geschichte studiert
  • Aktuell macht sie ihren Master in Sammlungen-Provenienz-Kulturelles Erbe an der JMU
  • Arbeitet seit Dezember 2018 im Universitätsarchiv

Angefangen hat alles mit einem Praktikum im Sommer 2018. Das Team im Universitätsarchiv ist sehr nett und mir hat die Arbeit gut gefallen. Jetzt arbeite ich hier als Hiwi.

Ich kümmere mich vor allem um die Bibliothek. Das heißt um das Verzeichnen von Belegexemplaren, die uns alle BenutzerInnen schicken müssen oder auch das Binden von universitätsgeschichtlichen Büchern. Auch Verwaltungsaufgaben, wie z.B. das Schreiben von Rechnungen gehören in meinen Tätigkeitsbereich. Schlussendlich bin ich auch immer wieder mit Aufgaben beschäftigt, die im laufenden Betrieb anfallen, wie das Beantworten von Anfragen, die Anfertigung von Repros, dem Aufräumen des Magazins oder dem Heraussuchen von Akten. Dieses Jahr bin ich zudem im Ausstellungsprojekt „125 Jahre Neue Universität“ involviert.

Toll finde ich die alten Schriftstücke und die schöne alte Schrift, mit der man im Archiv zu tun hat. Das passt natürlich auch super zu meinen Studieninhalten. Auch gut finde ich, dass man eine große Sammlung hat, mit der man arbeiten kann. Der Verwaltungskram macht mir tatsächlich auch viel Spaß. Insbesondere die Stempel auf die Rechnungen zu drücken finde ich toll :) Und die Anfragen in Bezug auf Familienforschung machen auch viel Spaß.

Wie schon angesprochen ist der Umgang mit den alten Schriften eine Sache, die mir viel für mein Studium bringt. Das merke ich besonders in Geschichte, wenn ich z.B. ein Seminar zu historischen Hilfswissenschaften belege. Dann habe ich schon eine ganz gute Grundlage, weil ich mich im Archiv bereits mit Kurrent auseinandergesetzt habe. Außerdem hilft mir die Arbeit im Archiv Einblicke in die Ausstellungsplanung zu bekommen, wie bei dem Projekt zur neuen Uni. Auch der Umgang mit Computerprogrammen und das Verfassen von Texten fällt mir jetzt leichter. Zu guter Letzt habe ich im Bereich Teamarbeit viel dazu gelernt, denn wir machen hier viel Projektarbeit in Gruppen.

Später möchte ich eigentlich nicht in einem Archiv arbeiten, denn mir macht einfach die Arbeit mit dreidimensionalen Objekten mehr Spaß. Aber es gibt ja auch dreidimensionale Objekte in unserem Archiv. In der Röntgensammlung haben wir z.B. auch Orden oder technische Geräte. Trotzdem möchte ich später eher in die Richtung Museum gehen. Aber wenn ich am Ende doch im Archiv lande, wäre das auch nicht schlimm.

Ideen und Gedanken äußern! Es herrscht ja auch wirklich ein gutes Arbeitsklima. Und ansonsten kann ich den Rat geben, zu versuchen in möglichst viele Bereiche hineinzuschnuppern. Also nicht nur Akten zu verzeichnen, sondern auch mal in die Anfragen und in den Verwaltungsbereich reinschauen. Es ist gut, wenn man von allem etwas mitnimmt. Ansonsten: Fleißig mitarbeiten und kollegial sein.

in Highlight für mich war es Objekte aus dem Röntgennachlass abzufotografieren. Es war schon ganz cool die Nobelpreismedaille und Urkunde zu sehen und diese auch noch anfassen zu dürfen (natürlich mit Handschuhen). Das ist ein cooles Gefühl.

Zu den lustigen Momenten zählen z.B. Situationen, in denen ich mit Kolleg*Innen in Stapeln von Akten stand und versuchte Kiloweise Papiermaterial aus dem Regal zu heben. Oder wenn der Rattenfänger mal wieder zu Besuch war :)

Mareile Mansky M.A.

  • Mitarbeiterin
  • Hat einen Doppelmagister in Geschichte und Kunstgesichte mit Germanistik im Nebenfach
  • Arbeitet seit 2012 im Universitätsarchiv

Ich habe einen Aushang am schwarzen Brett gesehen, mit dem Hinweis auf einen Hiwijob. Da mich der Bereich interessierte und ich auf der Suche nach einem Job war, bewarb ich mich. Inzwischen bin ich als Verwaltungsangestellte in Vollzeit im Archiv beschäftigt.

In erster Linie kümmere ich mich um Belange im Bereich Organisation, Planung und Projektmanagement. Aktuell beschäftigen mich v.a. die Bereiche Records Management, Aktenplan und Schulungen. Außerdem gehören kleine Projekte im Zuge der Sichtbarmachung der Universitätsgeschichte, die Personalverwaltung, die Betreuung der PraktikantInnen, die verschiedenen Aussonderungen, Bearbeitung von Anfragen oder die Beratung von Benutzern zu meinen Aufgaben. Außerhalb von Corona bin ich normalerweise auch jährlich mit mindestens einer Ausstellung zur Universitätsgeschichte beschäftigt.

An unserem Archiv fasziniert mich besonders die Vielseitigkeit der Aufgaben. Dadurch dass das Archiv noch jung und das Team klein ist, bin ich nicht auf einen einzigen Aufgabenbereich beschränkt. Anders als man vielleicht denken würde, handelt es sich auch um einen sehr sozialen Beruf, der rege Kontaktaustausch mit anderen Abteilungen innerhalb der Universität ist für die tägliche Arbeit enorm wichtig.

An Archiven allgemein fasziniert mich, dass sie sich mit den Originalquellen beschäftigten und daher direkt "am Ursprung der Geschichte sitzen".

während meines Studiums hat mir die Tätigkeit im Archiv dabei geholfen das Lesen von Handschriften zu lernen und wissenschaftliche Publikationen besser einschätzen zu können. Da ich immer noch im Archiv arbeite, hat mir die Zeit natürlich auch bei der Berufsfindung geholfen.

Auf jeden Fall! Irgendwann hinter Aktenbergen verschütt zu gehen ist mein großes Ziel! :)

Die Arbeit im Archiv erfordert sehr viel Sorgfalt und Selbstdisziplin. Kleine Ungenauigkeiten können hier sehr viel Arbeit nach sich ziehen. Außerdem sollte man sich für digitale Daten begeistern können, da es in ein paar Jahren keine Papierakten mehr geben wird.

Meine Vorstellung von einem Archiv hat dem Realitätscheck nicht unbedingt standgehalten. Daher lohnt es sich in jedem Fall, einmal in einen solchen Bereich hineinzuschnuppern, auch wenn man mit dem Begriff "Akten" vielleicht erst einmal Staub und Langeweile verknüpft.

Nathalie Pfeuffer

  • Studentische Hilfskraft
  • Schließt dieses Jahr ihren Bachelor in Geschichte und Philosophie ab
  • Arbeitet seit drei Jahren im Universitätsarchiv

Ich habe durch einen Ferienjob in einem anderen Archiv zufällig davon gehört, dass im Universitätsarchiv gerade Mitarbeiter gesucht werden und mich daraufhin beworben.

Ich bin hauptsächlich für die Anfragenbeantwortung zuständig und gerade mit der Überarbeitung unserer Website beschäftigt. Ansonsten springe ich immer mal ein, wenn etwas für Ausstellungen oder kleine Projekte zu recherchieren ist – mich in Akten zu verlieren macht mir super viel Spaß!

Das Gefühl, dass jede Seite, mit der man täglich arbeitet, eine Geschichte zu erzählen hat, erschafft eine unheimlich faszinierende Arbeitsatmosphäre. Außerdem finde ich es klasse, durch die Recherchen über historische Erkenntnisse zu stolpern, die man im Studium so nicht kennenlernt ;)

Ich kann durch meine Arbeit im Archiv nicht nur Erfahrung in Bezug auf den Umgang mit Quellen sammeln, sondern auch meine historische Neugierde ein bisschen ausleben ;) Dazu kommt noch, dass ich mittlerweile das Gefühl habe, meine Uni anders verstehen zu können, nachdem ich so viel über sie gelernt habe!

Auf jeden Fall! Irgendwann hinter Aktenbergen verschütt zu gehen ist mein großes Ziel! :)

All die alten Schriften können eine unheimliche Herausforderung sein. Da braucht es schon mal viel Zeit, eine Seite lesen zu lernen. Aber genau dafür sind wir ja hier, nicht wahr? :)

Geschichte ist mehr als nur ein Spiel mit Zahlen und Statistik – das wird mir bei meiner Arbeit hier immer wieder klar, wenn durch die Arbeit an der Quelle die Historie für mich lebendig wird :)

Marie-Thérèse Reinhard M.A.

  • Mitarbeiterin
  • Hat ein Staatsexamen in Geschichte, Deutsch, Sozialkunde, Ethik und einen Magister mit Hauptfach Neuere und Neueste Geschichte
  • Aktuell Promotion in Geschichte
  • Arbeitet seit 2014 im Universitätsarchiv

Durch Mund-zu-Mund-Propaganda bzw. einen Aushang am schwarzen Brett. Archivarbeit kannte ich schon von meiner Stelle aus dem Diözesanarchiv.

Zu meinen Aufgaben gehören Verwaltung, Finanzen, Bibliothek, Benutzerbetreuung, Ausstellungen, Organisation, Notfallplan, Schutzdigitalisierung und die Anleitung der Hiwis. Vermutlich habe ich aber noch etwas vergessen.

Die Vielfältigkeit der Akten, der historische Kontext und spannende und kuriose Einzelfälle.

So früh und so viel wie möglich zu arbeiten und v.a. in ganz unterschiedlich Bereichen. Auch wenn sie eigentlich nicht zum Studium passen.

„Nicht die Gewehrkugeln und Generäle machen Geschichte, sondern die Massen.“ – Nelson Mandela
Also immer fleißig alles Unbekannte erforschen, denn gerade hier warten spannende Geschichten!

Nachweise:
2004: Das überzeugende Zitat, ISBN 3411704012, Seite 83, Dudenverlag, Nachweis