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Deutsch Intern
    Hochschuldidaktik ProfiLehre

    Teambasierte Aufgaben

    Der RAP nimmt in der Regel eine volle Präsenzphase in Anspruch. Der zeitliche Aufwand lohnt sich, da danach davon ausgegangen werden kann, dass alle Studierende hinreichende Kenntnisse über die relevanten Lerngegenstände haben. Dies ist auch eine wesentliche Grundlage für die aktive Beteiligung in den Teams.

    Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass TBL nur aus dem RAP bestünde. Er allein mag didaktisch wertvoll sein, das volle Potenzial wird jedoch erst entfaltet, wenn die Teams mit dem erarbeiteten Wissen aus dem RAP aktiv arbeiten müssen. Hierfür werden im TBL vorzugsweise Fragen nach 4S-Prinzip gestellt. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass

    • die Teams signifikante (significant) Probleme lösen müssen, für die es keine einfache und ein-deutige Antwort gibt
    • alle Teams dasselbe (same) Problem lösen
    • zu dem Problem eine spezifische (specific), kurze Antwort gegeben werden kann
    • alle Teams simultan (simultaneous) im Plenum ihr Ergebnis präsentieren können

    Wie schon im Falle des RAP ist auch bei den 4S-Aufgaben jedes Charakteristikum aus didaktischer Sicht entscheidend:

    • Ist die Frage nicht komplexer Natur, muss generell die Frage gestellt werden, ob zur Beantwortung die „intellectual horsepower“ (Sibley/Ostafichuk 2014, S. 67) von heterogenen Teams benötigt wird
    • Das one-for-all-Problem ist die Grundlage für tiefgehende Plenumsdiskussionen und einer kompetitiven Ausrichtung der Teams, die für die Gruppenkohäsion förderlich ist
    • Je knapper eine Antwort durch die Teams formuliert werden kann, desto klarer treten zum einen die Unterschiede der Lösungsansätze zu tage. Das eröffnet die Möglichkeit für tiefergehende Diskussionen im Plenum. Zudem ist durch das Abgeben knapper Antworten – etwa in Form einer Positionierung eines Sachverhaltes in einer Wissenslandkarte oder die Entscheidung für eine Multiple-Choice-Antwort – ist eine simultane Präsentation der Teams möglich.
    • Dies soll verhindern, dass später antwortendende Teams ihre Lösung kurzfristig noch anpassen können, weil ihnen womöglich auffällt, dass andere Teams eine treffendere Antwort gefunden haben.

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