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    FORSCHUNG

     

    Millionen für die Hautkrebs-Forschung

    Der schwarze Hautkrebs und seine molekularen Mechanismen stehen im Zentrum eines bundesweiten Forschungsverbunds. Die Deutsche Krebshilfe finanziert das Projekt für weitere drei Jahre. Mit dabei sind zwei Arbeitsgruppen der Universität und des Universitätsklinikums Würzburg.

    Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 24.000 Menschen neu an einem malignen Melanom – dem schwarzen Hautkrebs. Hoch aggressiv bildet dieser Tumor bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Erkrankung Metastasen, die sich schnell im ganzen Körper ausbreiten. Die klassische Behandlung mit Chemo- und Strahlentherapie bringt nur in wenigen Fällen einen Heilungserfolg.

    Wissenschaftler aus ganz Deutschland haben sich daher 2008 zu einem nationalen Forschungsverbund zusammengeschlossen, um neue Therapieverfahren gegen den schwarzen Hautkrebs zu entwickeln. Aufgrund der seitdem erzielten Ergebnisse hat die Deutsche Krebshilfe jetzt entschieden, den Melanomverbund für weitere drei Jahre mit 3,2 Millionen Euro zu unterstützen. Gemeinsames Ziel der Wissenschaftler ist es, die zellulären Vorgänge aufzuklären, die dazu führen, dass ein Tumor entsteht und sich im Körper ausbreitet. Daran beteiligt sind auch zwei Forschergruppen aus Würzburg.

    Forschung in der Universitäts-Hautklinik

    Dr. Sebastian Haferkamp konzentriert sich in seiner Forschung auf ein bestimmtes Enzym, die sogenannte B-Raf-Kinase. Haferkamp ist Assistenzarzt an der Universitäts-Hautklinik; seit 2005 hat er sich auf die Melanomforschung spezialisiert – zuerst am Melanoma Institute Australia, 2009 wechselte er an die Würzburger Uniklinik. „Wir wissen seit einigen Jahren, dass in etwa der Hälfte aller Melanome eine mutierte Form der B-Raf-Kinase vorliegt, die sich erstaunlicherweise auch in vielen gutartigen Muttermalen nachweisen lässt“, sagt Haferkamp.

    Den Mediziner interessiert nun, wie die Muttermalzellen es schaffen, sich gegen die schädlichen Einflüsse des mutierten Enzyms zu schützen und welche zusätzlichen Faktoren eine Melanomentstehung aus einem Muttermal begünstigen.

    „Bringt man die mutierte B-Raf-Kinase in gewöhnliche Melanozyten, wachsen diese eine Zeit lang und stellen dann jedoch ihr Wachstum ein“, sagt Haferkamp. Sie gehen in ein Stadium über, in das Zellen normalerweise erst am Ende ihres Lebens treten – die sogenannte Seneszenz. In diesem Stadium teilen sie sich nicht mehr. Die Wissenschaft vermutet dahinter einen natürlichen Mechanismus, der unkontrolliertes Zellwachstum und damit eine Tumorbildung verhindern soll. Warum dieser Schutzmechanismus im Fall des schwarzen Melanoms nicht greift, untersucht Haferkamp in den kommenden Jahren.

    Insbesondere interessiert den Wissenschaftler die Rolle von Botenstoffen, die von seneszenten Zellen in ihre Umgebung abgegeben werden. Mit diesen als Zytokinen bezeichneten Molekülen steuert die seneszente Zelle nicht nur das eigene Wachstumsverhalten sondern auch das der Nachbarzellen. „Uns interessiert, was passiert, wenn in diesem Mikro-Milieu der Kreislauf ‚Wachstum verhindern‘ unterbrochen wird“, sagt Haferkamp.

    Erfolgreiche Therapie mit zeitlicher Begrenzung

    Die Hoffnungen der Mediziner auf einen neuen Ansatz für eine wirksame Therapie sind groß. Immerhin gibt es seit kurzer Zeit ein Medikament, das die mutierte Kinase quasi abschalten kann. Am Patienten eingesetzt, zeigt es in einer Vielzahl der Fälle erstaunliche Erfolge: „Der Tumor schmilzt zusammen“, sagt Haferkamp. Allerdings ist dieser Erfolg nicht dauerhaft: „Nach einigen Monaten können die Krebszellen Resistenzen gegen den Wirkstoff entwickeln. Dann wirkt die Therapie nicht mehr.“ Wie die Zellen das schaffen, ist ebenfalls Gegenstand von Haferkamps Forschung.

    „Absolute Grundlagenforschung, völlig an der Basis“, sei diese Arbeit, so der Mediziner. Mit menschlichen Hautzellen stelle er die bekannten Vorgänge nach, bringe gezielt einzelne Faktoren ins Zellinnere ein und kontrolliere anschließend die Folgen.

    Melanomforschung an Fisch und Mensch

    Auf eine ganz andere Strategie setzt hingegen die zweite Würzburger Arbeitsgruppe unter der Leitung von Professor Manfred Schartl, Inhaber des Lehrstuhls für Physiologische Chemie I der Universität Würzburg, und seiner Mitarbeiterin Dr. Svenja Meierjohann. Schartl und Meierjohann interessieren sich besonders für Gemeinsamkeiten zwischen der Melanomentstehung im Menschen und im Fisch.

    Seit den 1920er-Jahren ist bekannt, dass nach der Kreuzung bestimmter Arten von Aquarienfischen, die zu den Zahnkarpfen gehören, bei den Nachkommen stets Hauttumoren entstehen. Die entstehenden Tumoren entsprechen in vieler Hinsicht dem bösartigen Melanom beim Menschen. „Während unserer langjährigen Arbeit mit Melanomen, die in dieser Fischart entstehen, haben wir Signalwege und Moleküle entdeckt, die ebenfalls im humanen Melanom aktiv sind und die sich daher als Marker oder als möglicher Ansatzpunkt für eine Therapie eignen könnten“, erklärt Schartl. Proteine, die gehäuft vom Fischmelanom hergestellt werden, würden heutzutage auch als Marker für das humane Melanom verwendet.

    Melanome des Menschen sind vielgestaltig. Daher ist es schwer, Prozesse zu identifizieren, die für die meisten dieser Tumoren lebensnotwendig sind, aber dennoch im gesunden Gewebe nur eine untergeordnete Rolle spielen. Eine Ausnahme bildet die bereits erwähnte B-Raf-Kinase – jedoch ist der Erfolg einer B-Raf-Inhibitor-Behandlung im Patienten nur von kurzer Dauer.

    „Mit einem Vergleich der gemeinsamen Prozesse in den Tumoren von Fisch und Mensch können wir die essenziellen Vorgänge der Melanomentstehung herausfiltern und so den Faktor der Tumor-Heterogenität verringern“, sagt Meierjohann. Zurzeit arbeitet die Gruppe von Schartl und Meierjohann unter anderem an einem Protein – einem sogenannten Transkriptionsfaktor – das sowohl im Fisch als auch speziell in Metastasen des Melanoms aktiv ist und das vermutlich eng mit Metastaseprozessen verknüpft ist. In einem zweiten Projekt untersuchen die beiden ein weiteres Protein, das Fisch- und humane Melanome vor intrazellulärem Stress und Zelltod schützt. In vorklinischen Versuchen soll dann geklärt werden, inwiefern eine Hemmung dieser Prozesse die Melanomentstehung behindern kann.

    Der Forschungsverbund

    Im Rahmen dieses Verbundprojektes arbeiten vierzehn universitäre Kliniken und Institute in Regensburg, Berlin, Bonn, Essen, Heidelberg, Jena, Köln, Leipzig, Lübeck, München, Rostock, Tübingen und Würzburg zusammen. Koordinatorin und Sprecherin des Verbundes ist Dr. Anja Boßerhoff vom Institut für Pathologie der Universität Regensburg.

    Die nationale Vernetzung ermöglicht gemeinsame Untersuchungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln sowie einen intensiven inhaltlichen und methodischen Wissensaustausch. „Auf diese Weise können über die Leistungen von Einzelprojekten hinaus entscheidende neue Erkenntnisse erzielt werden, die das Krankheitsverständnis deutlich voranbringen und es so ermöglichen, neue Therapien gegen den schwarzen Hautkrebs zu entwickeln“, betont Boßerhoff.

    Link

    www.melanomverbund.de

    Kontakt

    Prof. Dr. Manfred Schartl, T: (0931) 31-84148,
    E-Mail: phch1@biozentrum.uni-wuerzburg.de

    Dr. Sebastian Haferkamp,
    E-Mail: haferkamp_s@klinik.uni-wuerzburg.de

     

    CAMPUS

     

    Preisregen in der Physik

    Ausgezeichnete Doktoranden und Studierende ehrt die Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Würzburg im Rahmen ihrer Akademischen Feier am 12. Dezember. Dann erhält auch einer ihrer Dozenten die Goldene Kreide, den Lehrpreis für vorbildliche Übungsleitung. Den Festvortrag hält der Berliner Physiker Prof. Klaus Peter Hofmann. Sein Thema ist der Sehvorgang – ein Bereich, in dem sich Biologie und Physik treffen.

    Am 10. Dezember 1901 hat der Würzburger Physiker Wilhelm Conrad Röntgen in Stockholm den ersten Nobelpreis für Physik verliehen bekommen. Im Gedenken daran lädt die Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Würzburg traditionell am ersten Montag nach diesem Jahrestag zu ihrer Akademischen Feier ein.

    Sie findet in diesem Jahr am Montag, 12. Dezember, in der Neubaukirche statt. Beginn ist um 16.15 Uhr.

    Im Rahmen dieser Feier verleiht das Physikalische Institut den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Studienpreis an die besten Studierenden sowie den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Wissenschaftspreis an ausgezeichneten Doktoranden und Doktorandinnen. Die Preisträger in diesem Jahr sind:

    Wilhelm-Conrad-Röntgen-Studienpreis

    Den Studienpreis erhalten in diesem Jahr Steffen Bieker, Moritz Fuchs, Tobias Henn, Frank Meyer, Daniel Neumann, Rolf Reinthaler, Christoph Seibel, Cornelius Thienel, Jan Werner, Marco Winkler und Nadine Wolf.

    Sie haben entweder ihre Diplomprüfung mit der Note 1,0 oder den Master mit mindestens einer 1,2 bestanden. Alle werden in Zukunft in Würzburg promovieren und erhalten dafür Gutscheine über jeweils 500 Euro zum Besuch von Summer oder Winter Schools.

    Wilhelm-Conrad-Röntgen-Wissenschaftspreis

    Doktorarbeiten, die von allen drei Gutachtern mit der Note „Ausgezeichnet“ bewertet wurden, honoriert die Fakultät für Physik und Astronomie mit dem Röntgen-Wissenschaftspreis und jeweils 250 Euro. Die Preisträger in diesem Jahr sind:

    • Dr. Thomas Lang: Quantum Monte Carlo Methods and Strongly Correlated Electrons on Honeycomb Structures (Lehrstuhl für Theoretische Physik I)

    • Dr. Markus Paul: Molecular Beam Epitaxy and Proberties of Magnetite Thin Films on Semiconducting Substrates (Lehrstuhl für Experimentelle Physik IV)

    • Dr. Alexander Schenkel: Noncommutative Gravity and Quantum Field Theory on Noncommutative Curved Spacetimes (Lehrstuhl für Theoretische Physik II)

    Wilhelm-Conrad-Röntgen-Gastprofessur

    Im Rahmen ihrer Akademischen Feier stellt die Fakultät auch den Inhaber der Röntgen-Gastprofessur im Wintersemester 2011/12 vor. Berufen wurde in diesem Jahr der Genfer Physiker Dr. Matthias Schott. Gewürdigt werden damit Schotts besondere Verdienste auf dem Gebiet der experimentellen Hochenergiephysik sowie seine Arbeiten am Atlas-Experiment des Teilchenbeschleunigers LHC am CERN.

    Die Goldene Kreide

    Wer die Goldene Kreide, den Lehrpreis für vorbildliche Übungsleitung, erhält, entscheidet die Fachschaft Physik. Der Preis soll didaktisches Geschick würdigen, mit dem es dem Dozenten gelingt, den Übungsbetrieb verständlich und lehrreich zu gestalten ohne ihn zu überladen. Er geht in diesem Jahr an Wolfgang Reusch. „Wolfgang Reusch setzt mit interessanten Beispielen Reize, die seine Studenten ständig dazu anhalten, sich auf induktivem Weg Lösungen selbst zu erarbeiten. Dabei entwickelt sich unter den Studierenden eine förderliche Gruppendynamik sowie eine Vertrauensbasis zwischen Studenten und Übungsleiter gleichermaßen“, schreibt die Fachschaft in ihrer Laudatio. Reuschs Engagement sei beispielhaft, in den Lehrevaluationen erziele er regelmäßig sehr gute Bewertungen.

    Der Festvortrag: Wo Physik und Biologie sich treffen

    Den Festvortrag der diesjährigen Akademischen Feier hält Professor Klaus Peter Hofmann vom Institut für Medizinphysik und Biophysik an der Charité Berlin. Das Thema seines Vortrags lautet:

    „Wo Physik und Biologie sich treffen: Zur Signalwandlung beim Sehvorgang“.

    Damit Mensch und Tier sehen können, müssen sie in der Lage sein, Licht in einen Nervenreiz zu übersetzen. Diese Signalwandlung beginnt damit, dass bestimmte Proteine in den Rezeptoren der Netzhaut die Energie der Lichtteilchen, der Photonen, speichern. Über eine komplizierte Signalkette entsteht daraus das hoch verstärkte Rezeptorpotential, ein elektrisches Membranpotential. Das Signal liegt damit in der Energieform vor, die dem Nervensystem zu Grunde liegt. Der Gesamtprozess ähnelt der Arbeitsweise einer digitalen Kamera, beruht aber in der Netzhaut nicht auf dem photoelektrischen Effekt, sondern auf der molekularen Erkennung zwischen Proteinen.

    Das ausführliche Programm der Akademischen Feier

     

     

    Wilhelm Börner gestorben

    Professor Wilhelm Börner, der frühere Leiter der Klinik für Nuklearmedizin, ist am 14. November im Alter von 84 Jahren gestorben. Lesen Sie hier einen Nachruf, geschrieben von Professor Christoph Reiners, der Börner als Leiter der Würzburger Nuklearmedizin nachfolgte.

    „Am 14.11.2011 starb nach längerer Krankheit Prof. Dr. Wilhelm Börner, Würzburg, im Alter von 84 Jahren. Mit seinem Tod verlieren seine Patienten einen von ihnen hoch geschätzten Arzt, die deutsche und europäische Nuklearmedizin einen ‚Mann der ersten Stunde‘ und die Medizinische Fakultät der Universität Würzburg einen engagierten Wissenschaftler und Hochschullehrer. Seine Schüler und Mitarbeiter trauern über einen väterlichen Chef und Mentor.

    Nach dem Studium der Medizin in Erlangen promovierte W. Börner 1953 auf dem Gebiete der Strahlenbiologie. 1955 trat der junge Dr. Börner seinen Dienst an der Universitätsklinik Würzburg an, der sich insgesamt über 39 Jahre erstrecken sollte. Zunächst arbeitete er im Rahmen der Weiterbildung in Innerer Medizin an der Medizinischen Universitäts-Poliklinik unter Prof. Dr. H. Franke. Diese Weiterbildung schloss er 1961 mit dem Facharzt für Innere Medizin ab. Unmittelbar nach der Facharztanerkennung 1961 habilitierte er sich für Innere Medizin, speziell Nuklearmedizin. 1966 wurde Priv.-Doz. Dr. W. Börner zum Abteilungsvorsteher der neu gegründeten Isotopenabteilung der Medizinischen Universitäts-Poliklinik Würzburg ernannt. 1968 folgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor und 1976 zum Leiter der selbständigen Abteilung für Nuklearmedizin der Universität Würzburg. 1987 nahm Prof. Börner den Ruf auf den neu errichteten Lehrstuhl für Nuklearmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg an und wurde zum Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin ernannt. Bis 1994 vertrat W. Börner das Fach an der Universität in Krankenversorgung, Forschung und Lehre.

    Prof. Börner zählte zu den Gründungsmitgliedern der Bayerischen, Deutschen und Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin, der Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte, der Sektion Schilddrüse der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie und der Arbeitsgemeinschaft Schilddrüse der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin. Von 1974 bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst 1994 war er korrespondierendes Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. In der Zeit von 1982 bis 1989 gehörte Prof. Börner zu den Mitgliedern des Ausschusses ‚Medizin und Strahlenschutz‘ der Strahlenschutzkommission des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Von 1981 bis 1989 war Prof. Börner Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte und damit Mitherausgeber der Buchserie ‚Strahlenschutz in Forschung und Praxis‘. Prof. Börner war auch Ko-Editor der Zeitschrift ‚Nuklearmedizin‘ sowie Mitbegründer und langjähriger Herausgeber der Zeitschrift ‚Der Nuklearmediziner‘.

    Geehrt wurde Prof. Börner 1969 mit dem Paul-Martini-Preis und 1984 mit der Ehrenmitgliedschaft des Verbandes für Medizinischen Strahlenschutz in Österreich. 1986 erhielt Prof. Börner den angesehenen Bayerischen Verdienstorden. Seit 1992 war er Ehrenmitglied der Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte. 2002 wurde ihm für sein Lebenswerk die erste Georg von Hevesy Medaille der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin verliehen. Die Bayerische Gesellschaft für Nuklearmedizin ehrte ihn 2010 mit der Ehrenmitgliedschaft.

    Zum wissenschaftlichen Werk von Prof. Börner zählen insgesamt über 400 Veröffentlichungen, die sich schwerpunktmäßig mit klinisch relevanten Verfahren der Organdiagnostik und -therapie befassen. Im Vordergrund standen dabei Arbeiten zu Schilddrüsenerkrankungen, für die W. Börner auch große internationale Anerkennung gefunden hat. Besonders hervorzuheben ist, dass Prof. Börner die Anwendung radioaktiver Stoffe in der Diagnostik und Therapie – nicht zuletzt unter ethischen Aspekten – auch immer unter dem Aspekt des Strahlenschutzes sah.

    Aus seiner ‚Schule‘ sind vier Habilitanden hervorgegangen, von denen drei das Fach Nuklearmedizin an Hochschulen vertreten bzw. vertreten haben. Besonders am Herzen lagen ihm auch immer seine Doktoranden; insgesamt führte er 72 zur Promotion.

    Die Deutsche Nuklearmedizin, die Organisationen des Medizinischen Strahlenschutzes, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät sowie seine Schüler und Mitarbeiter werden Wilhelm Börner immer als Pionier des Fachs, engagierten Arzt und Wissenschaftler in ehrendem Gedenken behalten.“

    Prof. Dr. Christoph Reiners

     

    Kommissionen neu bestellt

    Die Hochschulleitung hat am 21. November die Mitglieder aller Kommissionen neu bestellt. Im Einzelnen handelt es sich um die Kommissionen für Studium und Lehre, Haushaltsangelegenheiten, Planungsangelegenheiten, Forschung und Technologietransfer, Wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung, Zentrale Serviceeinrichtungen, Internationale Beziehungen. Hinzu kommt die Präsidialkommission Studienbeiträge. Wie sich die Kommissionen zusammensetzen, steht auf den Internetseiten des Wahlamtes.

    Die Kommissionen und ihre Mitglieder

     

    Fremden Glauben verstehen

    Interkulturelle Kompetenz bedeutet auch, dass man sich mit anderen Religionen auskennt. Um dieses Thema ging es bei einer Tagung des Lehrstuhls für Religionspädagogik, an der rund 30 Studierende teilnahmen. Die Veranstaltung gehörte zum fakultätsübergreifenden Lehrprogramm GSiK (Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz), das aus Studienbeiträgen finanziert wird.

    Über die religiösen Orientierungen von jungen Menschen mit Migrationshintergrund sprach bei der Tagung Ursula Boos-Nünning. Die emeritierte Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität Essen zeigte auf: Für Jugendliche mit Migrationshintergrund hat Religion grundsätzlich eine größere Bedeutung als für Deutsche im gleichen Alter. Keinesfalls seien die Jugendlichen aber religiös homogen, sondern innerhalb ihrer Religionsgemeinschaften stark ausdifferenziert. Entscheidend für die individuelle Religiosität sei vor allem die religiöse Sozialisation in den Familien.

    Die Würzburger Religionspädagogin Daniela Popp sprach über die Merkmale interreligiöser Kompetenz. Sie stellte ein mehrdimensionales Konzept zur Diskussion, mit dem sich die interreligiösen Fähigkeiten von Jugendlichen empirisch untersuchen lassen.

    Religion als Teil der Schulkultur

    Martin Jäggle konzentrierte sich in seinem Vortrag auf das Thema „religionssensible Bildung“ an öffentlichen Schulen. Der Religionspädagoge von der Universität Wien vertrat den Standpunkt, dass Religion nicht nur ein Thema des Religionsunterrichts sei, sondern ein essentieller Bestandteil der gesamten Schulkultur.

    „Besonders erfreulich war die multidisziplinäre Zusammensetzung der Teilnehmer, die vor allem unsere Abschlussdiskussion bereichert hat“, so Professor Hans-Georg Ziebertz. Der Würzburger Religionspädagoge hatte die Tagung mit seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Daniela Popp organisiert und geleitet.

    Über das GSiK-Projekt

    Die Begegnung mit dem Fremden steht an der Universität Würzburg seit gut drei Jahren im Mittelpunkt des Projekts „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ (GSiK). Den Studierenden bietet GSiK viele Möglichkeiten, sich in Sachen Interkulturalität fit zu machen: Das Semesterprogramm umfasst rund 60 Seminare, Vorträge, Workshops und andere Veranstaltungen aus zehn Fachbereichen. Finanziert wird das Angebot aus Studienbeiträgen.

    Zur GSiK-Homepage

     

    Uniwald im Fernsehen

    Wer eine Elsbeere sehen will, sollte sich in Botanik gut auskennen. Mit ihren kleinen Blättern, die denen des Bergahorns ähnlich sind, und der rauen, braunen Borke, die mit der der Eiche verwechselt werden kann, ist sie für den Laien nicht leicht zu erkennen. Heute ist der Baum, der zum Baum des Jahres 2011 gewählt wurde, nur noch selten zu finden. Im Sailershäuser Universitätswald stehen allerdings zahlreiche Exemplare, darunter die angeblich größte und schönste Elsbeere Deutschlands. Im Fernsehsender PRO7 ist jetzt ein Beitrag über die Elsbeere in der Sendung Galileo zu sehen, für den an zwei Tagen auch im Universitätsforstamt Sailershausen gefilmt wurde. Galileo läuft am Mittwoch, 7. Dezember, von 19.05 Uhr bis 20.15 Uhr.

    STUDIUM & LEHRE

    Reisestipendium für das Studium in den USA

    Wer im Studienjahr 2012/13 an einer Hochschule in den USA studieren möchte, kann sich um ein Fulbright-Reisestipendium bewerben. In Frage kommen deutsche Studierende und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen, die ihren Aufenthalt in den USA über deutsch-amerikanische Hochschulpartnerschaftsprogramme, deutsch-amerikanische Vereine oder Stiftungen arrangieren und (teil-) finanzieren. Die Stipendien beinhalten unter anderem die Flugreisekosten und die Teilnahme an Tagungsveranstaltungen. Die Bewerbungsfrist läuft am 20. Januar 2012 ab; Informationen gibt es beim International Office der Universität oder auf der Homepage der Fulbright-Kommission

    UNIVERSITÄTSKLINIKUM

     

    Großzügige Erbschaft

    Eine in diesem Jahr verstorbene Frau hat die Augenklinik des Würzburger Universitätsklinikums zur Alleinerbin ihres Vermögens eingesetzt. Die über 85.000 Euro werden zur weiteren Erforschung des angeborenen Glaukoms bei Kindern dienen.

    In ihrem Testament hat eine im Frühjahr dieses Jahres verstorbene 91-jährige Frau aus dem Landkreis Ansbach die Würzburger Universitäts-Augenklinik zur alleinigen Erbin ihres Bar- und Sparvermögens eingesetzt. Die etwas über 85.000 Euro wurden mittlerweile dem Krankenhaus zur Verfügung gestellt. „Die genaue Motivation für diese großzügige Gabe ist in der testamentarischen Verfügung leider nicht genannt“, bedauert Martin Kroker von der Stabsstelle Recht des Universitätsklinikums Würzburg. „Es scheint allerdings einen Zusammenhang mit der Schwester der Verstorbenen zu geben, die vor Jahren eine zufriedene Patientin der Augenklinik war.“

    Glaukom bei Kindern

    Laut dem letzten Willen der Erblasserin soll das Geld Forschungszwecken dienen. „Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung, die wir zur weiteren Erforschung des Glaukoms bei Kindern verwenden werden“, sagt der Direktor der Universitäts-Augenklinik, Professor Franz Grehn. Bei der angeborenen Erkrankung steigt durch eine genetische Entwicklungsstörung im Abflusssystem des flüssigkeitsgefüllten Augapfels der Augeninnendruck stark an. Im schlimmsten Fall wird dadurch der Sehnerv zerstört und die jungen Patienten können erblinden. Der frühzeitigen Diagnose und Behandlung kommt deshalb eine lebensentscheidende Bedeutung zu.

    Hohe Behandlungskompetenz in Würzburg

    „Rechtzeitig behandelt kann man die schwerwiegende Erkrankung jedoch gut in den Griff bekommen“, betont Grehn. Bei insgesamt rund 200 neuen Fällen pro Jahr in Deutschland ist das Kinder-Glaukom mit seinen verschiedenen Unterformen eine vergleichsweise seltene Erkrankung und stellt therapeutisch eine besondere Herausforderung dar. „Die Würzburger Augenklinik ist eines der wenigen deutschen und auch internationalen Zentren, die über besondere Erfahrung zur Behandlung der Krankheit verfügen“, berichtet Grehn. „Unser Einzugsgebiet geht deshalb weit über die Landesgrenzen hinaus. So therapieren wir zum Beispiel auch Kinder aus Skandinavien, Russland und Südeuropa.“

    Trotz der schon jetzt möglichen Behandlungserfolge des Kinder-Glaukoms gebe es speziell bei einigen neuen Operationsmethoden noch erhebliches Entwicklungspotenzial, das durch weitere Forschungsvorhaben auf nationaler und internationaler Ebene ausgeschöpft werden müsse, so der Klinikdirektor. Und in diese Arbeit werde das Geld der Erbschaft einfließen.

     

    UNI & WIRTSCHAFT

     

    Juristen leisten Erste Hilfe

    Neue Wege in der Vernetzung zwischen Hochschulen und Unternehmen beschreitet Professorin Inge Scherer von der Juristischen Fakultät der Uni Würzburg: Mit ihrem Team bietet sie einen Online-Kurs an, in dem Mitarbeiter kleiner und mittlerer Unternehmen „Juristische Erste Hilfe“ bekommen.

    Was ist zu tun, wenn der Kunde nicht zahlt? Wie reagiere ich, wenn der Lieferant nicht liefert? Wie kann man aus einem Vertrag wieder herauskommen? Solche konkreten Fragen beantworten die Würzburger Juristen in ihrem Online-Kurs. Zusätzlich vermitteln sie Grundlagen, die im Geschäftsalltag wichtig sind – Wissen etwa über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), das Betreiben eines Online-Shops oder über die Pflicht, gelieferte Ware zu untersuchen und eventuelle Mängel zu rügen.

    Die rechtlichen Inhalte des Kurses sind laut Inge Scherer so aufbereitet, dass sie für juristische Laien verständlich und nutzbar sind. „Wir möchten den teilnehmenden Unternehmensmitarbeitern die bei Laien leider oft vorherrschende Angst vor der Materie Recht nehmen“, so die Professorin.

    Der Kurs soll dazu befähigen, typische, regelmäßig auftretende Rechtsfragen des Wirtschaftsverkehrs selbstständig zu lösen. „Dazu bieten wir übersichtliche Checklisten und Formulierungsvorschläge für Schreiben an. Die Unternehmen sollen einen möglichst hohen Nutzen aus dem Projekt ziehen und ihren Geschäftsalltag rechtlich ordnungsgemäß abwickeln können.“

    Kostenfrei für kleine und mittelständische Unternehmen

    Finanziell gefördert wird der Online-Kurs aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, die Projektträgerschaft liegt bei der Virtuellen Hochschule Bayern. Den teilnehmenden Unternehmen entstehen dadurch keinerlei Kosten oder Verpflichtungen. „Vielmehr können sie ihre eigenen Erfahrungen einbringen und aktiv auf die Kursinhalte einwirken, indem sie dem Betreuerteam die bei ihnen auftretenden rechtlichen Probleme mitteilen. Diese werden dann als Kursinhalte aufbereitet“, sagt Inge Scherer.

    Vernetzt mit Betreuern und anderen Unternehmen

    Betreuer des Kurses sind Benedikt Kaufmann und Katrin Blendel. Sie haben bereits intensive Kontakte zu den teilnehmenden Unternehmen aufgebaut. In Online-Foren können sich die Kursbesucher mit den Betreuern und den anderen Teilnehmern über ihre Erfahrungen beim Lösen rechtlicher Probleme austauschen.

    Bisher haben sich etwa 30 Unternehmen mit circa 50 Mitarbeitern in den Kurs eingeschrieben. Weitere Interessierte sind willkommen. Wer den Online-Kurs besuchen will oder Fragen zum Projekt hat, kann sich mit Inge Scherer oder Benedikt Kaufmann in Verbindung setzen, E-Mail: b.kaufmann@jura.uni-wuerzburg.de

     

    VERANSTALTUNGEN

     

    Afrikazentrum startet Vortragsreihe

    Poesie aus Madagaskar, Haiti am Abgrund, Menschenhandel im Mittelmeer: Mit diesen Themen lädt das Afrikazentrum der Universität Würzburg in diesem Semester alle Interessierten zu seiner Vortragsreihe „Afrika: Probleme, Potenziale, Perspektiven“ ein. Sie startet am Freitag, 9. Dezember.

    Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei, Gäste sind herzlich willkommen. Alle Vorträge beginnen um 19:30 Uhr im Toscanasaal der Residenz.

    „Poesie und Politik in der französischen Kolonie Madagaskar: Die ‚blauen Hefte‘ des Dichters Jean-Joseph Rabearivelo“: Um dieses Thema dreht sich am Freitag, 9. Dezember, der Vortrag von Almut Seiler-Dietrich von der Universität Frankfurt/Main. Rabearivelo (1903-1937) galt schon zu Lebzeiten als madagassischer Nationaldichter. Sein Tagebuch besteht aus 1833 von Hand geschriebenen Seiten. Es zeigt, wie Rabearivelo am literarischen Leben Europas teilnahm, ohne jemals seine Insel zu verlassen, und wie er Politik und Kultur seiner Heimat beobachtete. Die Aufzeichnungen enden mit der Schilderung seines Suizids, der sich als antikolonialer Protest und künstlerischer Akt interpretieren lässt.

    Haiti gilt als das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Schon vor dem verheerenden Erdbeben vom Januar 2010 und der folgenden Cholera-Epidemie stand das Land in vielerlei Hinsicht am Abgrund. Joost Butenop und Minnattallah Boutros vom Missionsärztlichen Institut Würzburg betreuen in Haiti seit den ersten Tagen nach dem Erdbeben ein Gesundheitsprojekt. In ihrem Vortrag geben sie am Freitag, 13. Januar, Einblicke in die Arbeit vor Ort: „Haiti – Abgründe und Perspektiven: Entwicklungszusammenarbeit unter erschwerten Bedingungen.“

    „Menschenhandel im Mittelmeer in der Frühen Neuzeit: Netzwerke und Narrative“, so heißt am Freitag, 10. Februar, das Thema von Ludolf Pelizaeus von der Universität Mainz. Neben dem Sklavenhandel über den Atlantik hinweg war im Mittelalter und der Frühen Neuzeit auch der Handel mit Gefangenen im Mittelmeerraum bedeutsam. Doch aus mitteleuropäischer Perspektive wurde lange Zeit ausschließlich der Menschenhandel in der islamischen Welt thematisiert. In den vergangenen Jahren allerdings wurde diese Erzähltradition hinterfragt, wurden die Netzwerke auf beiden Seiten des Mittelmeers nachverfolgt. Der Referent zeichnet Entwicklungen und Verflechtungen nach.

    Kontakt

    Dr. Karin Sekora, Afrikazentrum der Universität Würzburg,
    T (0931) 31-82200, karin.sekora@uni-wuerzburg.de

     

     

    Heitere Advents-Weinvorlesung

    Wie viel Mathematik braucht der Mensch? Diese Frage beantwortet der Mathematik-Didaktiker Professor Hans-Georg Weigand in einer heiteren Vorlesung im Weinkeller der Residenz. Der Eintritt ist frei.

    Plus und Minus kann man schon mal verwechselt - wie erst vor Kurzem die Banker der Hypo Real Estate bewiesen, die sich mal eben um 55 Milliarden Euro verrechneten. Es ist ja auch nur ein kleiner Strich, der das Plus vom Minus trennt. Noch unbedeutender erscheint die Null, das Nichts. Doch wenn sie an den rechten Rand tritt - und das mag durchaus doppeldeutig gedeutet werden - so kann das ebenfalls ganz erhebliche Auswirkungen haben.

    Im Wein liegt - angeblich - die Wahrheit, in der Mathematik auch. Ob sie nun vom Wein in die Mathematik kommt oder umgekehrt, das sei dahingestellt. Es ist jedenfalls eine interessante und wechselseitige Beziehung, die Heiteres mit Nachdenklichem verbindet und die letztlich zu der Frage führt: Wie viel Mathematik braucht der Mensch?

    „Plus und Minus und dazwischen die Null oder wie viel Mathematik braucht der Mensch?“ Über dieses Thema spricht Professor Hans-Georg Weigand, Inhaber des Lehrstuhls für die Didaktik der Mathematik an der Universität Würzburg im Rahmen einer Veranstaltung, zu der das Alumni Netzwerk alle aktuellen und ehemaligen Studierenden und Mitarbeiter der Universität Würzburg einlädt.

    Sie findet statt am Sonntag, 11. Dezember, im Weinkeller der Residenz. Einlass ab 10:30 Uhr, Beginn 11 Uhr, der Eintritt ist frei.

     

    Ein Sonntag für kleine und große Bildhauer

    Speckstein ist ein ganz besonderer Stein. Er glänzt sehr schön und lässt sich aufgrund seiner geringen Härte sehr gut bearbeiten. Schon seit Jahrtausenden wird Speckstein zu Gebrauchsgegenständen, Skulpturen und Schmuck verarbeitet. Beim Kindersonntag im Mineralogischen Museum am 11. Dezember 2011 von 14 bis 17 Uhr wird das Museumsteam allen Besuchern noch mehr über diesen Stein erzählen. Außerdem wird der Hobbybildhauer Bruce Leeming zeigen, wie man Speckstein bearbeitet und zusammen mit den Nachwuchs-Bildhauern kleine Kunstwerke herstellen. Führungen und Aktion um 14.00 und 15.30 Uhr, Führungsgebühr: 1 Euro

    Deutsche Ärzte – Russische Patienten

    Was braucht es für den erfolgreichen Umgang mit russischen Patienten? Wie können Ärzte russische Patienten betreuen und auf deren Angehörige eingehen, ohne dass es zu Missverständnissen kommt? Und worin unterscheidet sich das deutsche vom russischen Gesundheitssystem? Auf Fragen wie diese gibt Dr. Elena Minakova-Boblest Antworten in ihrem Vortrag „Das russische Gesundheitssystem und interkulturelle Kompetenz im Umgang mit russischen Patienten“. Er findet statt am Dienstag, 13. Dezember, um 18.15 Uhr im Hörsaal 5 des Philosophiegebäudes der Universität am Hubland. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung läuft im Rahmen des Projekts „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“. Die Dozentin unterstützt seit über 20 Jahren zahlreiche deutsche und internationale Unternehmen in ihren Geschäftsaktivitäten mit Russland.

     

    Personalia

    Ursula Batliner, Bibliotheksinspektorin, Universitätsbibliothek, ist mit Wirkung vom 01.12.2011 zur Bibliotheksoberinspektorin ernannt worden.

    Kristin Bauer, Bibliotheksinspektorin, Universitätsbibliothek, ist mit Wirkung vom 01.12.2011 zur Bibliotheksoberinspektorin ernannt worden.

    Brigitte Baumann, Bibliotheksoberinspektorin, Universitätsbibliothek, ist mit Wirkung vom 01.12.2011 zur Bibliotheksamtfrau ernannt worden.

    Kerstin Dößel, Bibliotheksinspektorin, Universitätsbibliothek, ist mit Wirkung vom 01.12.2011 zur Bibliotheksoberinspektorin ernannt worden.

    Dr. Stefan Fickl, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, wurde mit Wirkung vom 30.11.2011 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde erteilt.

    Matthias Funken hat am 01.12.2011 die Leitung des Rechenzentrums übernommen.

    Heike Grübl, Bibliotheksinspektorin, Universitätsbibliothek, ist mit Wirkung vom 01.12.2011 zur Bibliotheksoberinspektorin ernannt worden.

    Dr. Roland Houben, Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, wurde mit Wirkung vom 30.11.2011 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet Tumorbiologie erteilt.

    Simone Jauernig, Bibliotheksinspektorin, Universitätsbibliothek, ist mit Wirkung vom 01.12.2011 zur Bibliotheksoberinspektorin ernannt worden.

    Prof. Dr. Dieter Kuhn, Institut für Kulturwissenschaften Ost- und Südasiens, trat mit Ablauf des September 2011 in den Ruhestand.

    Jutta Moser, Bibliotheksamtfrau, Universitätsbibliothek, ist mit Wirkung vom 01.12.2011 zur Bibliotheksamtsrätin ernannt worden.

    Karin Neeser, Bibliotheksoberinspektorin, Universitätsbibliothek, ist mit Wirkung vom 01.12.2011 zur Bibliotheksamtfrau ernannt worden.

    Birgit Schwägerl, Bibliotheksoberinspektorin, Universitätsbibliothek, ist mit Wirkung vom 01.12.2011 zur Bibliotheksamtfrau ernannt worden.

    PD Dr. Matthias Steinhart, Konservator, Staatliche Antikensammlung und Glyptothek München, ist mit Wirkung vom 01.12.2011 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor und Inhaber des Lehrstuhls für Klassische Archäologie an der Universität Würzburg ernannt worden. Zugleich übernimmt er die Leitung der Antikenabteilung des universitätseigenen Martin-von-Wagner-Museums.

    Kerstin Wallrapp ist seit 1. Dezember Mitarbeiterin im Projekt „Internationalisierung der Lehrerbildung“ an der Universität Würzburg. Nach einer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin für Spanisch an der Würzburger Dolmetscherschule 2000 bis 2002, schrieb sie sich an der Universität Passau für den Studiengang „Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien“ ein mit dem Schwerpunkt Spanien, Portugal und Lateinamerika. Nach mehreren Auslandsaufenthalten in Lateinamerika schloss sie ihr Diplom im Jahr 2008 ab. Zuletzt arbeitete sie bei Value Retail (Ingolstadt Village) als Retail Team Coordinator, koordinierte sechs Manager und war erster Ansprechpartner für über 110 Boutiquen.

    Dienstjubiläen 25 Jahre:

    Michaela Pirkner, Lehrstuhl für Psychologie IV, am 01.12.2011

    Brigitte Wilde, Lehrstuhl für Physiologische Chemie I, am 01.12.2011