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    Forum Africa Centre
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    Afrika und die Universität Würzburg
    Das Service Centre International Affairs –
    Partnerschaften in Afrika
    Dr. Julien Bobineau und Clara Kuhlen
    Incoming – Studieren in Würzburg

    Das Service Centre International Affairs (SIA) der JMU ist unter anderem zuständig für die Zulassung und Betreuung von Studierendem aus dem Ausland. Es unterstützt und berät Studierende aus Afrika, die in Würzburg entweder ein gesamte Studium absolvieren wollen oder für einen Teil ihrer Ausbildung an die JMU kommen, um neue fachliche Erfahrungen zu sammeln. Das SIA bietet dabei Hilfe an, um die großen Herausforderungen eines Auslandsaufenthalts zu bewältigen. Dazu zählen auch Angebote zur sozialen Integration oder die Vermittlung von fachlichen sowie sprachlichen Vorbereitungsangeboten. Etwa 50 geschulte Studierende helfen als Tutoren des SIA bei formellen Herausforderungen wie der Einschreibung oder Behördengängen. Auch vergibt das SIA Stipendien, teilweise speziell für leistungsstarke afrikanische Studierende sowie solchen in Notlagen. Die JMU ist laut Erhebungen der Bundesregierung eine der Universitäten mit dem höchsten Anteil afrikanischer und arabischer Studierender im Land im Gesamtanteil ihrer ausländischen Studierenden. Das langjährige Engagement der JMU in dieser Region spiegelt sich darin wieder.

    Outgoing – Studieren im Ausland

    Das SIA ist auch Anlaufstelle für Studierende der JMU, um für ein bis drei Semester ins Ausland zu gehen. Durch das Wagnis eines Auslandsaufenthalts werden zahlreiche Kompetenzen gefördert, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, beispielsweise Kreativität, Kommunikationsstärke oder selbstständiges Arbeiten. Am wichtigsten ist jedoch die fachliche Vertiefung, die durch das Kennenlernen anderer Herangehensweisen, Lehrpläne oder Methoden erlangt wird. Auch wenn Europa und andere Länder mit hohen Bildungs- und Forschungsstandards den Schwerpunkt der Aktivitäten bilden, so bestehen für die Studierende auch zahlreiche Möglichkeiten ihre Ausbildungsschwerpunkte durch einen Aufenthalt in Afrika zu vertiefen und zu verbreitern. Förderprogramme von Freistaat, Bund und EU wirbt das SIA ein, um die Studierenden dabei auch finanziell zu unterstützen. Die meisten Studierenden gehen dabei an ausgewählte Partneruniversitäten in Ägypten, Südafrika und Tansania.

    Best-Practice-Beispiel: Mit Erasmus+ in Nigeria

    Seit 2015 besteht eine enge Partnerschaft zwischen der Professur für Erwachsenenbildung/Weiterbildung der JMU Würzburg und dem Department of Adult Education and Lifelong Learning der Obafemi Awolowo University (OAU) in Ile-Ife, Nigeria. Im Rahmen von sogenannten Winter Schools, die seit 2014 als Blockveranstaltungen regelmäßig in Würzburg stattfinden, unterrichten dabei auch Hochschullehrerinnen aus Nigeria. Im Februar 2018 besuchten erstmals zwei Dozentinnen aus Würzburg die OAU, um dort im Rahmen einer Erasmus+ Teaching Mobility Unterrichtsvorträge zu halten. Der intensive Austausch erstreckte sich vom deutschen Bildungssystem über die Erwachsenenbildungslandschaft bis hin zur Antragstellung von EU-Fördermitteln.

    Weiterführende Links

    Dr. Julien Bobineau ist Mitarbeiter im International Relations Office der Universität Würzburg und ist dort u.a. für die Beziehungen mit afrikanischen Hochschulen verantwortlich.

    Clara Kuhlen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Erwachsenenbildung/Weiterbildung der JMU Würzburg und ist dort neben der Lehre auch im Bereich der Internationalisierung tätig.