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Deutsch Intern
    Qualitätsmanagement

    Interne anlassbezogene Befragungen

    Modulevaluation

    Die Modulevaluation umfasst alle Lehrveranstaltungen innerhalb eines Moduls und betrachtet die Qualität des gesamten Lehrpakets. Zentrale Frage ist dabei, ob die Inhalte der verschiedenen Lehrveranstaltungen so aufeinander abgestimmt sind, dass der vorgesehene Kompetenzerwerb bei den Studierenden erreicht wird.

    Modulevaluationen finden anlassbezogen statt. Ein Anlass kann sich z. B. aus den  hochschulinternen Statistiken, aus Ergebnissen einer Studienfachevaluation oder anderen Rückmeldungen der Studierenden ergeben.

    Die in einer Modulevaluation abgefragten Themenfelder werden individuell zusammengestellt. Sie umfassen zum Beispiel die inhaltliche Kohärenz des Modulaufbaus, die studentische Arbeitsbelastung, die Bewertung der Modulprüfungen, Bewertung der Leistungsrückmeldungen, eine Selbsteinschätzung zum Kompetenzerwerb sowie die Einbettung des Moduls in den Studienverlauf.

    Die Durchführung einer Modulevaluation erfolgt somit eigenverantwortlich durch die Fakultät in Zusammenarbeit mit dem/der Modulverantwortlichen. Auf Wunsch werden die Fakultäten inhaltlich und organisatorisch von Ref. A.3 beraten.

    Die Ergebnisse werden in den Fakultäten mit Hilfe einer Software ausgewertet und dem/ der Modulverantwortlichen sowie dem Studiendekan/der Studiendekanin übermittelt. Der Modulverantwortliche leitet die Ergebnisse an die am Modul beteiligten Lehrenden weiter.

    Über die Ergebnisse und Konsequenzen aus einer Modulevaluation berät zunächst der Modulverantwortliche mit den jeweils betroffenen Lehrenden. Über die Durchführung und die Ergebnisse der Modulevaluation wird in der Studienfachkommission, von der Studiendekanin bzw. dem Studiendekan in der Fakultätsratssitzung sowie im Studienfach- bzw. Lehrbericht berichtet.

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    Überprüfung des studentischen Workload

    Es soll überprüft werden, ob der ursprünglich kalkulierte studentische Arbeitsaufwand dem tatsächlichen entspricht, ein Studiengang somit studierbar sowie eine verlässliche Studienplanung möglich ist.

    Die Überprüfung des studentischen Workloads ist zunächst in bestehende Instrumente des QM-Systems integriert:

    Im jährlichen Monitoring

    • Lehrveranstaltungsevaluation: Den Fakultäten wird empfohlen, Fragen zum studentischen Workload in die Fragebögen zur Lehrveranstaltungsevaluation zu integrieren und damit ein regelmäßiges Monitoring sicherzustellen.
    • Studieneingangsbefragung (alle zwei Jahre im Wechsel mit der Absolventenbefragung): Der Fragebogen wird derzeit ausgearbeitet, Fragen zum studentischen Workload sind geplant.
    • Modulstatistik: Im Kennzahlenset sind Daten enthalten, die Rückschlüsse auf die Arbeitsbelastung der Studierenden zulassen.
    • Lehrberichterstattung: In der Vorlage zur Lehrberichterstattung sind Fragen zum studentischen Workload enthalten.

    Im 8-Jahres-Zyklus

    • Studienfachevaluation: Die Leitlinien zur Evaluationsordnung sehen vor, dass den Studierenden im Rahmen der Studienfachevaluation Fragen zum Workload gestellt werden. Die Studienfachevaluation wird mindestens einmal, von den meisten Fakultäten sogar freiwillig zweimal im 8-Jahres-Zyklus durchgeführt.
    • Studienfachaudit: Der Frageleitfaden für die Gutachtergruppe sieht Fragen vor, die indirekt Rückschlüsse auf den studentischen Workload ermöglichen und zudem auf die verbindliche Ableitung von Maßnahmen abzielen.

    Anlassbezogene Befragungen

    • Modulevaluation: Die Durchführung einer Modulevaluation zusätzlich zur Lehrveranstaltungsevaluation erfolgt auf freiwilliger Basis. Der entsprechende Fragebogen enthält dann auch Fragen zum studentischen Workload.
    • Studierendenbefragung: Eine universitätsweite Befragung aller Studierenden wird anlassbezogen, aber dennoch mindestens einmal in fünf Jahren durchgeführt. Je nach inhaltlichen Schwerpunkten können – wie in der letzten Befragung 2014 – auch Fragen zum studentischen Workload enthalten sein.

    Darüber hinaus kann eine vertiefte Überprüfung des studentischen Workloads nach Bedarf angesetzt und zum Beispiel in folgenden Formaten individuell ausgestaltet werden:

    • tiefergehender, einmalig einzusetzender Fragebogen (der u. U. auch an geplante andere Befragungen angehängt werden kann)
    • wöchentliche Abfrage (Einladung per E-Mail)
    • Tagebuchmodell
    • moderierte Gesprächsrunde mit Studierenden

    Folgende Themen sind bei der vertieften Workloadprüfung zu berücksichtigen: Leistungsanforderungen, reeller Arbeitsaufwand, Verteilung des Arbeitsaufwands über das Semester und eine Einschätzung zum Erreichen der Lernziele.

    Lehrende, die aus ihren Beobachtungen heraus einen zu hohen oder zu niedrigen studentischen Arbeitsaufwand vermuten, können in Absprache mit dem/der Studienkan/in jederzeit in Ref. A.3 Unterstützung für eine vertiefte Untersuchung mit qualitativen und/oder quantitativen Elementen erhalten.

    Befragungsergebnisse aus vertieften Untersuchungen bekommen die betroffenen Lehrenden direkt sowie der/die Studiendekan/in zur Verfügung gestellt.

    Über Ergebnisse und Konsequenzen aus der vertieften Workloaderhebung beraten die betroffenen Lehrenden. Im Studienfach- bzw. Lehrbericht wird darüber berichtet, welche Maßnahmen ergriffen bzw. welche Verbesserungen erzielt wurden.

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    Zentrale universitätsweite Studierendenbefragung

    Die zentrale universitätsinterne Studierendenbefragung zielt auf eine Erfassung der allgemeinen Studienbedingungen, des Service und der Infrastruktur für Studierende an der Universität Würzburg ab. Es gilt diesbezügliche Problemfelder und Verbesserungspotenziale zu ermitteln und transparent zu machen.

    Die Studierendenbefragungen finden anlassbezogen statt. Die Universitätsleitung beschließt ggf. unter Einbezug der PfQ die Durchführung einer solchen Studierendenbefragung.

    Die Inhalte der Befragung ergeben sich aus dem konkreten Anlass. Neben den allgemeinen Studienbedingungen und der Zufriedenheit mit dem Service und der universitären Infrastruktur wird idealerweise ein konkretes Themenfeld aus dem Bereich Studium und Lehre, z. B. Prüfungsorganisation, Auslandsstudium, Familienfreundlichkeit etc. einer detaillierten Analyse unterzogen.

    Die Befragung wird durch Ref. A.3 koordiniert und organisiert.

    Die Ergebnisse werden auf Universitäts-, Fakultäts- und – bei Bedarf und wo möglich – auf Studiengangs-/fachebene ausgewertet. Sie werden universitätsintern veröffentlicht und in ausgewählten zentralen universitären Gremien präsentiert und diskutiert.

    Ergebnisbasiert werden in den Fakultäten, z. B. in den Studienfachkommissionen und dem Fakultätsrat, unter studentischer Beteiligung Optimierungsvorschläge erarbeitet und Verbesserungsmaßnahmen implementiert, die in den Studienfach- bzw. Lehrberichten dokumentiert werden. Auf Ebene der Universität werden die Ergebnisse in der PfQ diskutiert und Vorschläge zur übergreifenden Weiterentwicklung von Studium und Lehre in die jährliche Qualitätskonferenz der Erweiterten Universitätsleitung gegeben. Die zuletzt von der Universitätsleitung beschlossenen Maßnahmen werden in ein Maßnahmencontrolling überführt.

    1. Universitätsweite Studierendenbefragung 2014
    2. Drittsemesterbefragung zu Tutoren-, Mentoren- und Vorkursprogrammen 2015

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    Lehrendenbefragungen

    Die Befragung zielt auf die Verbesserung von Lehre und deren Rahmenbedingungen ab und soll den Lehrenden die Möglichkeit bieten, ihre Sichtweisen dazulegen.

    Lehrendenbefragungen finden anlassbezogen statt. Die Universitätsleitung beschließt ggf. unter Einbezug der PfQ die Durchführung einer solchen Studierendenbefragung.

    In der Befragung geht es z. B. um die Wertschätzung von Lehre, den Einsatz verschiedener Lehr-/Lernformen, den Bedarf an Austausch mit anderen über Lehre, die Zufriedenheit mit den Ressourcen und Rahmenbedingungen der Lehre bzw. des Lehrbetriebs, die hochschuldidaktische (Weiter-)Qualifizierung sowie die größten Herausforderung in der Lehre. Auch aktuelle, hochschulpolitische Themen können Inhalt der Befragung sein.

    Mit der Durchführung der zentralen Lehrendenbefragung 2015/16 war eine externe Firma beauftragt, die den Fragebogen auf Grundlage der Vorarbeiten einer AG der PfQ entwickelt hat. Das ZiLS organisierte und koordinierte die Befragung vor Ort. Inzwischen ist diese Zuständigkeit ins Ref. A.3 gewechselt.

    Die Ergebnisse werden auf Universitäts-, Fakultäts- und – bei Bedarf und wo möglich – auf Studiengangs-/-fachebene ausgewertet. Sie werden universitätsintern veröffentlicht und in ausgewählten zentralen universitären Gremien präsentiert und diskutiert.

    Ergebnisbasiert werden in den Fakultäten, z. B. in den Studienfachkommissionen und dem Fakultätsrat, unter studentischer Beteiligung Optimierungsvorschläge erarbeitet und Verbesserungsmaßnahmen implementiert, die in den Studienfach- bzw. Lehrberichten dokumentiert werden. Auf Ebene der Universität werden die Ergebnisse in der PfQ diskutiert und Vorschläge zur übergreifenden Weiterentwicklung von Studium und Lehre in die jährliche Qualitätskonferenz der Erweiterten Universitätsleitung gegeben. Die zuletzt von der Universitätsleitung beschlossenen Maßnahmen werden in ein Maßnahmencontrolling überführt.

    1. Universitätsweite Lehrendenbefragung 2015/2016
    2. LESSI (Erfahrungen und Sichtweisen der Lehrenden) 2011/2012

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