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Deutsch Intern
    Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie

    Vorträge in Kooperation mit der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft

    Die aktuellen Termine und Themen finden Sie unten.
    Vergangene Veranstaltungen finden Sie in unserem Vortrags-Archiv.

    DPhG-Vorträge im Sommersemester 2019

    Die Vorträge finden jeweils um 20.15 Uhr im Hörsaalgebäude der Chemie und Pharmazie, Hörsaal C , Am Hubland, 97074 Würzburg statt. Als Mitglied der Landesgruppe Bayern, Würzburg, erhalten Sie eine persönliche Einladung mit einer kurzen Erläuterung zum Thema. Die Vorträge werden von der BLAK mit 3 Punkten für das Fortbildungszertifikat anerkannt. Zu den Vorträgen laden wir Sie herzlich ein. Gäste sind jederzeit willkommen.


    Dienstag, 7. Mai 2019

    Jun.-Prof. Dr. Sebastian Wicha

    Institut für Pharmazie, Klinische Pharmazie,Universität Hamburg

    „One size fits nobody? Mit Pharmakometrie und TDM zu besseren Dosierungen.”

    Die Pharmakometrie ist ein junges wissenschaftliches Feld an der Schnittstelle zwischen Pharmazie, Medizin und Mathematik. Der erste Teil des Vortrags fokussiert auf präklinische Anwendungen der Pharmakometrie und zeigt an einen Beispiel aus der infektiologischen Forschung, wie pharmakometrische Modelle zur Planung bzw. Vorhersage von Phase II-Studien genutzt werden können. Im zweiten Teil wird anhand von Beispielen gezeigt, wie mittels Pharmakometrie Daten aus der klinischen Routine genutzt werden können, um Dosierungsschemata für spezielle Patientenpopulation (Organinsuffizienzen) zu entwickeln. Schließlich wird das TDMx-Projekt vorgestellt, mit dessen Hilfe im Therapeutischen Drug Monitoring patientenindividuelle Präzisionsdosierungen berechnet werden können, um die Effektivität und Sicherheit der Arzneimitteltherapie zu verbessern.

     


    Dienstag, 29. Juni 2019

    Dr. Henning Hintzsche
    Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Würzburg

    „Toxikologie der Todesstrafe“

    Bei der Todesstrafe durch Gift werden häufig Substanzen eingesetzt, die auch in Arzneimitteln Verwendung finden. Der Vortrag gibt zunächst einen kurzen Überblick über die Todesstrafe und die verschiedenen Arten der Durchführung. Thematisiert wird auch die Verbreitung im internationalen Ländervergleich. An drei Beispielen wird die Todesstrafe durch Gift näher erläutert. Der sogenannte Schierlingsbecher war vor allem in der Antike verbreitet, er enthält Coniin, das als nikotinerger Acetylcholinrezeptorantagonist muskelrelaxierend wirkt und bei hohen Dosen zu Atemlähmung führt. Inhalationsgifte, insbesondere Kohlenmonoxid und Blausäure, wurden vor allem zur Zeit des Nationalsozialismus eingesetzt, kommen aber teilweise auch heute noch zur Anwendung. In vielen Ländern, die die Todesstrafe anwenden, ist heute die sogenannte Giftspritze die verbreitetste Methode; typischerweise enthält sie eine Kombination aus einem Barbiturat, einem stabilisierenden Muskelrelaxans und Kaliumchlorid. Abschließend werden einige Sonderfälle vorgestellt.

     


    Dienstag, 16. Juli 2019

    Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe

    Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie, Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie, Universität Würzburg

    „Lieferengpässe, Fälschungen, vergiftete Arzneimittel – was kommt noch?“

    Abstraktum folgt

     


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