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    Drei neue Rankings bestätigen Qualität der Uni

    05/29/2015

    Gleich drei unterschiedliche Rankings bescheinigen der Universität Würzburg eine führende Position in Wissenschaft und Forschung in Europa und Deutschland. Das soeben erschienene CWTS Leiden-Ranking, das QS-Subject-Ranking und das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).

    In der Forschung steht die Universität Würzburg im weltweiten Vergleich hervorragend da. Das bestätigen das CWTS-Leiden -Ranking 2015 und das QS-Subject-Ranking. Auch die Studienbedingungen sind laut CHE-Hochschulranking gut. (Foto: Gunnar Bartsch)
    In der Forschung steht die Universität Würzburg im weltweiten Vergleich hervorragend da. Das bestätigen das CWTS-Leiden -Ranking 2015 und das QS-Subject-Ranking. Auch die Studienbedingungen sind laut CHE-Hochschulranking gut. (Foto: Gunnar Bartsch)

    Das Ranking des "Centre for Science and Technology Studies" (CWTS) der Universität Leiden (Niederlande) hat in seiner soeben erschienenen Auswertung Würzburgs Spitzenposition im Bereich der wissenschaftlichen Publikationen bestätigt.

    Der Anteil von Veröffentlichungen der Uni Würzburg, die zu den wichtigsten Publikationen der jeweiligen Fachbereiche gehören, ist an der Uni Würzburg so hoch wie bei keiner anderen Uni in Deutschland.

    Oder anders ausgedrückt: Bei den so genannten "Top-1-Prozent"-Publikationen  hat die Uni Würzburg in Deutschland prozentual den größten Anteil an Publikationen veröffentlicht – im Verhältnis zur Gesamtzahl der eigenen Veröffentlichungen. Das bedeutet Rang eins in Deutschland, 39 in Europa, 105 weltweit. Nimmt man die absoluten Zahlen zur Hand, belegt die Uni Rang 15 in Deutschland, Rang 76 in Europa und Rang 193 weltweit im Bereich der einflussreichsten wissenschaftlichen Arbeiten.

    Hohe Vernetzung der Uni Würzburg

    Was den prozentualen Anteil an "Top-1-Prozent"-Publikationen betrifft, sind insbesondere die Fachbereiche  Lebenswissenschaften und Physik vorne mit dabei. Im Bereich "Life & Earth Sciences" belegt die Uni Platz vier in Deutschland und Platz 111 weltweit. In der Kategorie "Physical Science & Engineering" ist es ebenfalls Platz vier in Deutschland, dazu Platz 92 weltweit.

    Die Uni Würzburg gilt als gut vernetzt: Mehr als 81% aller Artikel in Fachjournalen erscheinen im Rahmen von Kooperationen mit nationalen und internationalen Ko-Autoren. Der Anteil internationaler Kooperationen bei Veröffentlichungen ist auf fast 53% angestiegen.

    So funktioniert das Leiden Ranking

    Das Leiden-Ranking misst die wissenschaftliche Leistung einer Hochschule. Als Basis dienen Angaben über Publikationen und deren Zitierungen aus den Jahren 2010 bis 2013 basierend auf der "Web of Science"-Datenbank. Eher subjektive Faktoren, wie etwa Aussagen von Absolventen und von Wissenschaftlern anderer Universitäten, spielen im Leiden-Ranking keine Rolle. Auch die Qualität der Lehre wird darin nicht bewertet.

    Die Auswertung dieser Daten erfolgt zum einen für die Universität als Ganzes, zum anderen nach Fachgebieten getrennt. Insgesamt fünf solcher Fachgebiete weist das Ranking aus. Auch die Reihung erfolgt nach unterschiedlichen Kriterien; zur Auswahl stehen beispielsweise die absolute Zahl an Publikationen, die durchschnittliche Anzahl an Zitationen oder die Häufigkeit an Zitationen im Vergleich zur durchschnittlichen Zitierhäufigkeit. Das CWTS Leiden-Ranking bewertet die weltweit 750 "besten" Universitäten; gemessen am Publikationsoutput.

    Mehr Informationen zu dem Ranking hier.

    QS-Subject-Ranking: Top in fünf Fachbereichen

    Zu einer positiven Beurteilung kommt auch das Ende April veröffentlichte QS-Subject-Ranking. Die Uni zählt in vier Fachbereichen zu den 200 Besten weltweit – und in einem Bereich zu den 150 Besten. Basis der Beurteilung sind im Wesentlichen der Einfluss der Forschung in einem Fachbereich und die Reputation bei Wissenschaftlern anderer Universitäten sowie nationalen und internationalen Arbeitgebern.

    Biologie, Medizin, Psychologie, Chemie: Diese Fächer der Universität Würzburg zählen zu den 200 Besten weltweit. Pharmazie und Pharmakologie schaffen es sogar unter die 150 Besten. Physiker und Astronomen belegen einen Rang unter den 350 Besten. Veröffentlicht wurde das Ranking im April durch das Unternehmen Quacquarelli Symonds.

    "Das Ranking bestätigt die Spitzenposition der JMU in den Natur- und Lebenswissenschaften weltweit", sagte Universitätspräsident Alfred Forchel. Eine Überraschung sei es allerdings nicht, schließlich hätten in der Vergangenheit immer wieder Rankings die hohe Qualität von Forschung und Lehre an der Uni Würzburg in diesen Bereichen bescheinigt. So findet sich die Uni beispielsweise im Shanghai-Ranking aus dem Jahr 2014 unter den besten 200 Universitäten der Welt und unter den besten 13 in Deutschland. Dort sind fünf Würzburger Fachbereiche unter den Top 150 weltweit gelistet; zwei davon finden sich sogar unter den Top 100.

    So funktioniert das QS-Subject-Ranking

    Im Gegensatz zu stark forschungsbasierten Hochschulrankings richtet sich das QS Ranking nicht primär an Wissenschaftler, sondern an Schüler und Studierende weltweit. Diese Zielgruppe soll international einen Überblick darüber erhalten, an welchen Universitäten bestimmte Fachbereiche herausragend sind und wo sich ein Studium lohnt. Neben der Forschung spielen bei diesem Ranking auch Lehre, Internationalität und die späteren Berufschancen eine zentrale Rolle.

    Das Ranking basiert auf vier Indikatoren, die für jeden Fachbereich unterschiedlich gewichtet werden, um unterschiedlichen Zitationsgewohnheiten und Fachkulturen gerecht zu werden. Es sind: Die akademische Reputation, ermittelt an Hand des Urteils führender Wissenschaftler auf den jeweiligen Gebieten. Das Urteil von Arbeitgebern: 42.000 davon haben zehn nationale und dreißig internationale Institutionen benannt, die exzellente Absolventen in dem Bereich ausbilden, aus dem die jeweilige Firma Personal rekrutiert. Die Zitationshäufigkeit: Hier wird ein Messwert für die durchschnittlichen Zitationen pro Veröffentlichung für einen Fünfjahreszeitraum berechnet. Und zuletzt der sogenannte H-Index: Er wird als ein Indikator hinzugenommen, der es ermöglicht, die Produktivität einer Institution sowohl in Bezug auf die Qualität als auch die Quantität der Publikationen zu messen.

    Mehr Informationen zum QS-Subject-Ranking hier.

    CHE- Hochschulranking ebenfalls positiv

    Auch das Anfang Mai im "Zeit-Studienführer" veröffentlichte CHE-Hochschulranking fiel positiv für Würzburg aus. Insgesamt gehen in dieses Ranking die Beurteilungen von 200.000 Studierenden und 15.000 Professoren ein, es handelt sich also weniger um ein Forschungsranking, vielmehr um ein Ranking, das Auskunft über die Studienbedingungen gibt.

    Sehr gute Werte konnten hier vor allem die Fächer Pharmazie und Medizin erzielen: beim Kriterium Studiensituation liegen diese Fachbereiche in der Spitzengruppe. Ferner liegen alle gerankten Bereiche im Spitzenbereich, was das Kriterium betrifft, einen Abschluss in angemessener Zeit erreichen zu können.

    Die Pharmazie der Uni erreicht in Bayern Platz eins, die Medizin Platz zwei hinter der TU München und die Mathematik Platz drei.

    Mehr Informationen zum CHE-Ranking hier.

    Einzelne Rankings geben die Leistungsfähigkeit der Universität Würzburg immer nur ausschnittsweise wieder. Neben den oben genannten Bereichen erzielen auch andere Fächer immer wieder sehr gute Ergebnisse in Rankings.

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