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    Wirkungsvoll Konflikten vorbeugen

    10/13/2015

    Im vergangenen Frühjahr hat die Universität Würzburg ein Projekt zum Konfliktmanagement gestartet. Aufgrund der überaus positiven Resonanz bietet die Konfliktberatungsstelle jetzt neue Workshops für Führungskräfte an. Die Bewerbung ist ab sofort möglich

    „Das ist eine spektakuläre Sache für die JMU Würzburg“ und „Ich habe gemerkt, wie sinnvoll ein solches Training ist“: So lauteten Reaktionen von Teilnehmern eines Führungskräftetrainings im Konfliktmanagement, das die Universität im vergangenen Semester durchgeführt hatte. Jetzt wird das Angebot fortgesetzt: Auch im Wintersemester gibt es ein solches Training. Angesprochen sind Führungskräfte in der Wissenschaft, wie beispielsweise Dekane, Professoren und Mitarbeiter aus dem akademischen Mittelbau. Teilnehmen können aber auch Mitarbeiter in der Verwaltung. Das Training für Leitende der Zentralen Einrichtungen und Personalverantwortliche in der Zentralverwaltung ist allerdings bereits ausgebucht.

    Beitrag zu einem guten Arbeitsklima

    Personalverantwortliche leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem guten Arbeitsklima! Diesen Aspekt betonte Unipräsident Alfred Forchel in seinem Grußwort in der Auftaktveranstaltung Konfliktmanagement im April dieses Jahres. „Gleichzeitig sind gerade Dekane, aber auch Personalverantwortliche in der Verwaltung und im akademischen Mittelbau häufig mit konflikthaften Situationen konfrontiert“, berichtet Katja Beck-Doßler, geschäftsführende Leiterin der Konfliktberatungsstelle. Um Vorgesetzte in ihrer besonderen Führungsrolle im Umgang mit Konflikten sowie in der Gesprächsführung zu unterstützen, hat die Uni deshalb im Sommersemester 2015 erste Führungskräftetrainings für Funktionsträger in Verwaltung und Wissenschaft angeboten.

    Positive Resonanz

    Die Resonanz zu Trainingsinhalten und Trainerin war sehr gut. So lobten beispielsweise die Teilnehmer am Training für Dekane einen Aspekt besonders häufig: die Möglichkeit, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fakultäten oder Arbeitsbereichen der Universität besser kennenzulernen, sie in einem anderen Kontext zu erleben und mit ihnen gemeinsam über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken.

    Auch wegen dieser positiven Resonanz werden die Workshops für einen erweiterten Personenkreis und neue Zielgruppen in diesem Semester fortgeführt. Schließlich hatten sich viele Trainingsteilnehmer aus dem Sommersemester eine Folgeveranstaltung gewünscht, damit sie das Gelernte einsetzen und vertiefen können. Dementsprechend war ein gemeinsamer „Refresher-Workshop“ in kurzer Zeit ausgebucht.

    Kollegiale Fallberatung

    Was nehmen die Trainingsteilnehmer aus dem Sommersemester 2015 für sich in den Berufsalltag mit? Welche Inhalte empfehlen sie weiter? „Besonders gut angenommen und als sehr hilfreich bewertet wurde das Instrument der ‚Kollegialen Fallberatung‘“, berichtet Vanessa Heßdörfer, Mitarbeiterin in der Konfliktberatungsstelle, die die Trainingsmaßnahmen im Rahmen ihres Dissertationsprojektes wissenschaftlich begleitet.

    Beim Instrument der „Kollegialen Fallberatung“ handelt es sich um ein systematisches Beratungsverfahren in einer Gruppe, in der eine Person von den übrigen Teilnehmern nach einem festgelegten Ablauf mit verteilten Rollen beraten wird. Ziel des Verfahrens ist es, Lösungen für eine konkrete berufliche Schlüsselfrage zu entwickeln.

    „Ich könnte mir durchaus vorstellen, bei einem aktuellen Fall wieder eine ‚Kollegiale Fallberatung‘ in Anspruch zu nehmen“, äußerten sich Teilnehmer der Follow-up-Veranstaltung. Einige von ihnen treffen sich sogar weiterhin regelmäßig, da sie das Verfahren der „Kollegialen Beratung“ für sich als ein geeignetes Format zum gegenseitigen Austausch und für die kollegiale Unterstützung entdeckt haben.

    Eine Übersicht über die Termine gibt er hier (PDF)

    Die Inhalte der Trainings sind hier nachzulesen (PDF)

    Anmeldungen und Kontakt

    Vanessa Heßdörfer, T: (0931) 31-89859, E-Mail: konfliktberatung@uni-wuerzburg.de.

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