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    Theologie trifft Kunst

    05/28/2019

    Unter der Überschrift „Theologie und Kunstgeschichte“ steht eine Veranstaltung in der Universität Würzburg. Würzburgs früherer Bischof Friedhelm Hofmann trifft dabei den Maler und Bildhauer Heinz Mack.

    Die Neue Universität am Sanderring
    In der Neuen Universität am Sanderring findet das Gespräch statt. (Image: Robert Emmerich / Universität Würzburg)

    Die Veranstaltung in Kooperation mit der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg findet statt am Mittwoch, 5. Juni, im Hörsaal 318 der Neuen Universität, am Sanderring 2, in Würzburg. Sie beginnt um 19 Uhr; der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Zur Person: Heinz Mack

    Heinz Mack, Jahrgang 1931, studierte von 1950 bis 1953 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf sowie bis 1956 Philosophie an der Universität Köln und schloss beides mit dem Staatsexamen ab. Gemeinsam mit Otto Piene gründete er 1957 die Gruppe ZERO in Düsseldorf. Er nahm an der Documenta II (1959) und der Documenta III (1964) teil und vertrat die Bundesrepublik Deutschland 1970 auf der 35. Biennale in Venedig. Im selben Jahr erhielt er eine Professur für einen Lehrauftrag in Osaka (Japan) und wurde ordentliches Mitglied der Akademie der Künste (Berlin), der er bis 1992 angehörte. Sein zentrales künstlerisches Thema ist das Licht, seine gegenstandslosen Skulpturen und Bilder sind Medien hierzu.

    Zur Person: Friedhelm Hofmann

    Friedhelm Hofmann, Jahrgang 1942, nahm im Jahr 1963 das Philosophie- und Theologiestudium in Bonn auf. Während der Freisemester erwarb er das praktische Rüstzeug für Zeichnung und Malerei in dem der Universität zugehörigen Kunstatelier. 1967 wechselte er an das Kölner Priesterseminar. 1968 wurde Hofmann in Köln zum Diakon geweiht, 1969 empfing er die Priesterweihe im Kölner Dom. 2004 schloss er sein Studium der Kunstgeschichte und Philosophie mit der Promotion im Fachbereich Kunstgeschichte ab. Das Thema seiner Doktorarbeit lautete: „Zeitgenössische Darstellungen der Apokalypse – Motive im Kirchenbau seit 1945.“ Im September 1992 wurde Hofmann in Köln zum Bischof geweiht, 2004 wurde er zum Bischof von Würzburg ernannt. Dieses Amt hatte er bis September 2017 inne.

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