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    Staatssekretär besuchte Würzburg

    04/29/2014

    Der Wissenschaftsstandort Würzburg sei exzellent und sehr forschungsstark: Dieses Fazit zog Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, nach seinem Antrittsbesuch an der Universität.

    Nach dem Pressegespräch bat der Würzburger Fernsehsender TV Touring Staatssekretär Bernd Sibler vor die Kamera. (Foto: Robert Emmerich)
    Nach dem Pressegespräch bat der Würzburger Fernsehsender TV Touring Staatssekretär Bernd Sibler vor die Kamera. (Foto: Robert Emmerich)

    Nach den Landtagswahlen in Bayern vom September 2013 wurden die beiden Staatsministerien für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie für Unterricht und Kultus vereint – zum neuen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Unter der Leitung von Minister Ludwig Spaenle ist Bernd Sibler dort seit Oktober 2013 als Staatssekretär für die Bereiche Wissenschaft und Kunst zuständig.

    Am Montag, 28. April, absolvierte Sibler seinen Antrittsbesuch in Würzburg. Nach Gesprächen mit der Universitätsleitung und mit Vertretern der Studierenden fand im Senatssaal ein Pressegespräch statt. Danach besuchte der Staatssekretär die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Der Hochschule für Musik wird er seine Aufwartung zu einem späteren Zeitpunkt machen.

    Forschung und Bauunterhalt

    Bemerkenswert sei, was Universitätspräsident Alfred Forchel ihm über die Qualität der Würzburger Natur- und Geisteswissenschaften berichtete, so der Staatssekretär beim Pressegespräch. Insgesamt habe er Einblick in einen exzellenten, sehr forschungsstarken Wissenschaftsstandort bekommen.

    Sibler hob unter anderem die gelungene Ansiedlung der neuen Max-Planck-Forschungsgruppe für Systemimmunologie an der Julius-Maximilians-Universität hervor. Weitere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen nach Würzburg zu holen – dieses Ziel sei für den Standort sehr erstrebenswert, wie auch Präsident Forchel sagte.

    Für die Gebäude der Universität habe der Freistaat Bayern in den vergangenen Jahren schon viel getan, so Sibler. Doch es bleibe auch in Zukunft viel zu tun, wenn man zum Beispiel an die weitere Sanierung des Chemiezentrums am Hubland denke. Ein Ziel des Ministeriums sei es darum, einen Haushaltsaufwuchs für die Sanierung von Hochschulgebäuden im Freistaat zu erreichen.

    Im Gespräch mit Studierenden

    Mit der Studierendenvertretung sprach Sibler in Würzburg unter anderem über die Finanzierung der studentischen Mitwirkung und über die Situation bei den Master-Studienplätzen. Der Staatssekretär kündigte an, dass es noch einen eigenen Gesprächstermin mit allen bayerischen Studierendenvertretungen geben solle. Dass sich die Studierenden ein solches Treffen wünschen, habe sich bei seinen bisherigen Gesprächen an den Hochschulen herauskristallisiert.

    Zur Person von Bernd Sibler

    Bernd Sibler (43) hat in Passau die Fächer Deutsch und Geschichte für das gymnasiale Lehramt studiert. Seit 1998 ist er für die CSU Abgeordneter des Bayerischen Landtags. Von 2007 bis 2008 war er Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus, von 2008 bis 2011 Vorsitzender des Ausschusses für Hochschulen, Forschung und Kultur im Bayerischen Landtag, von 2011 bis Oktober 2013 dann erneut Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

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