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    Promotions-Betreuer fit gemacht

    03/18/2014

    Wissenschaftler, die Promovierende betreuen, haben es nicht immer leicht. Der dritte Workshop des „Qualitätszirkel Promotion“ hat sie auf ihre Aufgabe vorbereitet.

    Gruppendiskussion mit Stephan Kraft (2.v.l.) (Foto: GSH)
    Gruppendiskussion mit Stephan Kraft (2.v.l.) (Foto: GSH)

    Was macht einen guten Betreuer von Doktoranden aus? Wie kann er Promovierende in den verschiedenen Promotionsphasen am besten unterstützen? Wie kann er die rettende Hilfestellung geben, wenn das Unterfangen zu scheitern droht?

    Um Fragen wie diese ging es am 6. und 7. März beim Workshop des „Qualitätszirkel Promotion“ (QZP) für Betreuer von Promotionen. Diesmal trafen sich die Teilnehmer an der Universität Saarbrücken. Dort konnten sie sich über Erfahrungen, Fragen und Probleme bei der Betreuung von Promovierenden austauschen. Von Seiten der Uni Würzburg und der Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften war Stephan Kraft dabei. Er ist Professor am Lehrstuhl für neue deutsche Ideen- und Literaturgeschichte.

    Die Experten des QZP diskutierten im Anschluss mit den Teilnehmern über die wechselseitigen Erwartungen im Betreuungsverhältnis, die unterschiedlichen Rollen der Betreuenden im Promotionsprozess und die verschiedenen Promotionsphasen. Auch auf die Herausforderungen und Strategien zur Problemerkennung und –lösung, wenn Promotionen zu scheitern drohen, wurde eingegangen. Zum Abschluss entwickelten die Teilnehmer praxisnahe Tools für die künftige Betreuung von Promotionen.

    Promotionen besser betreuen

    Besonders Juniorprofessoren und neu berufene Professoren sollen mit dem Angebot angesprochen werden. Ziel ist es, sie bei ihren künftigen und aktuellen Promotionsbetreuungen gezielt zu unterstützen. Der Betreuer-Workshop soll auch in Zukunft jährlich angeboten werden.

    Auch in seinem dritten Jahr hat der Workshop noch immer Pioniercharakter: Er zählt zu den bundesweit ersten Veranstaltungen dieser Art. Der „Qualitätszirkel Promotion“ ist ein 2009 eingerichtetes Netzwerk von Graduiertenschulen, Qualitätssicherungs- und Nachwuchsförderungsinstitutionen aus zehn Universitäten in fünf Bundesländern.

    Kontakt

    Dr. Thomas Schmid, Geschäftsführer der Graduiertenschule für die Geisteswissenschaften (GSH)
    T (0931) 31-82529, t.schmid@uni-wuerzburg.de

    Link

    Mehr Informationen zum Workshop

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