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    Personalia

    06/25/2013

    Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz, Neurologische Klinik und Poliklinik, hat den diesjährigen Hans-Jörg-Weitbrecht-Preis erhalten.


    Prof. Dr. Helmut Jäger feiert am 27. Juni seinen 90. Geburtstag. Bis zu seiner Emeritierung 1991 war er Inhaber des Lehrstuhls für Kulturgeographie am Institut für Geographie der Universität Würzburg.

    Professor Jäger wurde 1923 in Biedenkopf geboren und studierte nach Kriegsjahren Geographie, Geschichte, Germanistik mit Staatsexamen für das Höhere Lehramt in Göttingen. Anschließend folgten Assistentenjahre an den Universitäten Würzburg, Göttingen und London. Nach der Habilitation war er in Göttingen als Leiter des Institutes für Historische Landesforschung tätig. 1961 folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Universität Würzburg. Einen Ruf an die Universität Bonn lehnte er 1971 ab.

    Seine wichtigsten Arbeitsgebiete waren Themen der historischen Kulturlandschaftsentwicklung in Europa, d.h. die Umweltgeschichte seit dem umfassenden Einfluss des Menschen auf die Landesnatur, insbesondere seit dem Mittelalter. Diese Forschungen fanden ihren Nieder-schlag in zahlreichen Büchern, z.B. in einer „Einführung in die Umweltgeschichte“ sowie „Entwicklungsprobleme europäischer Kulturlandschaften“, beide bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (Darmstadt) erschienen. Ähnliche Fragen, auch Mainfranken betreffend, behandelte er in zahlreichen Aufsätzen in deutschen und internationalen Zeitschriften, Sammelwerken, Handbüchern und fachübergreifenden Nachschlagewerken, so im „Reallexikon der germanischen Altertumskunde“. Seine längeren Aufenthalte vor Ort waren Grundlage für zwei umfassende landeskundliche Buchpublikationen über Großbritannien und Irland.

    Jäger war viele Jahre als Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft tätig, insbesondere bei der Betreuung von interdisziplinären Sonderforschungsbereichen. Längere Zeit war er auch im Beirat des Regionalen Planungsverbandes der Planungsregion Würzburg tätig. Seine Arbeiten fanden hohe Anerkennung im In- und Ausland: Ehrenmitglied der Royal Irish Academy (1990), Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie für Literatur, Geschichte und Altertümer (1992), Mitglied der Akademie der Gemeinnützigen Wissenschaften zu Erfurt (1996), Mitglied der Kommission für Bayerische Landesgeschichte und Träger der Robert-Gradmann-Medaille des Zentralausschusses für Deutsche Landeskunde. Zudem erfuhren seine Arbeiten zahlreiche Würdigungen durch weitere Ordentliche und Ehrenmitgliedschaften in zahlreichen wissenschaftlichen Kommissionen und Gesellschaften des In- und Auslandes.


    Prof. Dr. Hans Rechenmacher, Professor für Biblische Einleitung und Biblische Hilfswissenschaften,  begeht am 1. Juli das 25. Jubiläum seiner Priesterweihe. Rechenmacher wurde am 23. Juni 1962 im niederbayerischen Triftern geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1981 bis 1986 Katholische Theologie in München und Jerusalem. Anschließend studierte er, gefördert vom DAAD, ein Jahr lang Rabbinische Literatur in Jerusalem. Am 1. Juli 1988 empfing er in Passau die Priesterweihe und war im Anschluss Kaplan in Landau an der Isar. 1991 wurde Rechenmacher zum Promotionsstudium freigestellt, das er 1994 in München mit dem Doktor der Theologie abschloss. 1996 habilitierte sich Rechenmacher an der Universität München für Alttestamentliche Einleitung und Exegese und Biblisch-Orientalische Sprachen. Seit 2006 ist er Professor für Biblische Einleitung und Biblische Hilfswissenschaften an der Universität Würzburg.

     

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