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    Innovativ und erfolgreich beim "Preis der BioRegionen"

    04/29/2014

    Ein Gründungsteam der Uni Würzburg war im Rahmen des "Innovationspreises der BioRegionen" erfolgreich. Gernot Stuhler und Thomas Bumm entwickelten einen neuen Antikörper für die Krebstherapie, der sicherstellt, dass nur krankes Gewebe angegriffen wird.

    Thomas Bumm (5.v.l) nimmt die Auszeichnung beim "Innovationspreis BioRegionen" entgegen. Kollege Gernot Stuhler ist nicht auf dem Bild. Der Hauptpreis ging an die Freiburger Adrian Sprenger, Professor Wilfried Weber, Raphael Gübeli und Sabrina Wend (1.bi
    Thomas Bumm (5.v.l) nimmt die Auszeichnung beim "Innovationspreis BioRegionen" entgegen. Kollege Gernot Stuhler ist nicht auf dem Bild. Der Hauptpreis ging an die Freiburger Adrian Sprenger, Professor Wilfried Weber, Raphael Gübeli und Sabrina Wend (1. bis 4.v.l.). Der zweite Platz nach Regensburg: Professorin Anja-Katrin Bosserhoff und Professor Claus Hellerbrand (2. und 1. v.r.).

    Gernot Stuhler und Thomas Bumm sind für ihre Arbeit im Rahmen der "Deutschen Biotechnologietage" in Hamburg mit dem dritten Preis beim Innovationswettbewerb ausgezeichnet worden. Bumm und Stuhler vom Universitätsklinikum Würzburg entwickelten einen neuen, kombinierten Antikörpertyp zur Bekämpfung von Krebs. Die Wirkungsweise ähnelt dem eines Zwei-Komponenten-Klebers. Solch ein Kleber entfaltet seine Wirkung erst dann, wenn beide Komponenten zusammentreffen.

    Künstliche Antikörper greifen nur krankes Gewebe an

    Für die künstlichen Antikörper bedeutet dies: Es kann sichergestellt werden, dass nur krankes Gewebe von ihnen angegriffen wird. Damit könnten Nebenwirkungen in der Antikörpertherapie zukünftig entscheidend reduziert werden. Außerdem ließen sich, so die Jury, möglicherweise in der Zukunft Tumore behandeln, die für andere Antikörper bisher nicht erreichbar sind.

    Der Hauptpreis 2014 ging an Freiburger Forscher. Sie entwickelten ein Wirkstoffdepot, das es ermöglicht, einen Impfstoff über einen längeren Zeitraum im Körper zu tragen und ihn dann zu einem späteren Zeitpunkt per Tablette zu aktivieren. Mit dem Innovationspreis der BioRegionen werden jährlich drei herausragende wissenschaftliche Ideen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen prämiert.

    Potenzial zur wirtschaftlichen Nutzung

    Neben einer neuartigen, wissenschaftlichen Idee aus der Biotechnologie steht dabei auch die wirtschaftliche Nutzung der Erfindung im Vordergrund. „Wir haben den Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und Chancen der modernen Biotechnologie zu informieren", sagt Klaus Eichenberg. Er ist Sprecher der BioRegionen und war wie Teil der Jury.

    Die BioRegionen Deutschlands sind eine Vereinigung der regionalen Initiativen zur Förderung der wirtschaftlichen Nutzung moderner Biotechnologien in Deutschland.

    Kontakt

    Cornelia Kolb, Servicezentrum Forschung und Technologietransfer (SFT),
    T. (0931) 31-88652, E-Mail: c.kolb@uni-wuerzburg.de

    Zur Website der BioRegionen

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