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    Indien weiter im Fokus

    01/29/2013

    Die Uni Würzburg intensiviert ihre Kontakte mit Indien: Der Austausch von Studierenden und Dozenten wird ebenso weiter ausgebaut wie die Anbahnung von Forschungskooperationen – auch mit frischem Geld aus dem Förderprogramm „A New Passage to India“.

    Stipendien für Aufenthalte in Indien gibt’s im Förderprogramm „A New Passage to India“. Im Bild zwei Würzburger Stipendiatinnen mit indischen Kommilitoninnen in Mangalore. Foto: privat
    Stipendien für Aufenthalte in Indien gibt’s im Förderprogramm „A New Passage to India“. Im Bild zwei Würzburger Stipendiatinnen mit indischen Kommilitoninnen in Mangalore. Foto: privat

    Größte Demokratie der Welt, bald das bevölkerungsreichste Land der Erde, rasant aufstrebende Wirtschaftsmacht mit Jahrtausende alter Geschichte: Es gibt mehr als genug Gründe, sich mit Indien zu befassen. Die Universität Würzburg tut das besonders intensiv und fächerübergreifend: Würzburger Studierende bekommen Stipendien für Aufenthalte in Indien, Gastdozenten von dort bereichern die Lehre in Würzburg, hiesige Dozenten die Lehre an den indischen Partnerinstitutionen.

    Finanziert werden diese Aktivitäten seit 2010 aus dem Förderprogramm „A New Passage to India“, aufgelegt vom Bundesforschungsministerium und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst. Anfang 2013 hat die zweite Förderphase begonnen. Sie dauert zwei Jahre und fällt noch umfangreicher aus als die erste. Insgesamt bekommt die Uni Würzburg dafür 414.000 Euro.

    Umfangreiches Zwei-Jahres-Programm

    Geplant sind insgesamt 22 Gast- und Kurzzeitdozenturen indischer Wissenschaftler an zehn Einrichtungen in Würzburg und Erlangen – denn neuerdings beteiligt sich der Lehrstuhl für Internationales Management der Uni Erlangen-Nürnberg am Indienzentrum, in einem Tandemprogramm mit Würzburger Kollegen.

    Hinzu kommen zwei Tagungen, sechs Symposien und zwei Summer Schools. Außerdem werden erstmals sieben Würzburger Dozenten nach Indien aufbrechen.

    Doppelt so viele Beteiligte

    „Die Veranstaltungen in der ersten Projektphase sind auf so große Resonanz gestoßen, dass sich in der neuen Förderperiode doppelt so viele Einrichtungen beteiligen“, freut sich Indologie-Professorin Heidrun Brückner, die das „Zentrum Modernes Indien Würzburg“ zusammen mit Dr. Barbara Lotz koordiniert.

    Neu dabei sind zwei weitere Lehrstühle am Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung, der Lehrstuhl für China Business and Commerce, der Forschungsbereich Pädagogik/Sonderpädagogik, der Lehrstuhl für Digital Humanities und das fakultätsübergreifende Lehrprojekt „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ (GSiK).

    Stipendien für Studierende

    Für das von den Graduiertenschulen betreute Stipendienprogramm stehen pro Jahr 80.000 Euro zur Verfügung. Damit werden Forschungs- und Studienaufenthalte von Studierenden und Promovierenden der Uni Würzburg an Partnerinstitutionen in Indien unterstützt. Gefördert werden auch Aufenthalte indischer Studierender in Würzburg.

    Dieses Mobilitätsprogramm richtet sich nicht nur an die Geistes- und Sozialwissenschaften, sondern auch an die Lebens- und Naturwissenschaften. Letzteren stehen nun neben Universitäten in Delhi und Hyderabad auch drei Forschungszentren in Bangalore offen: das Indian Institute of Science, das National Centre for Biological Sciences und das TIFR Centre for Applicable Mathematics.

    Kontakt

    Zentrum Modernes Indien Würzburg: Anette Reiter, anette.reiter@uni-wuerzburg.de,
    www.indienzentrum.uni-wuerzburg.de

    Stipendienprogramm: Dr. Stephan Schröder-Köhne, schroeder-koehne@uni-wuerzburg.de,
    www.graduateschools.uni-wuerzburg.de

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