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    Hirn und Handeln

    06/25/2013

    Stephan Schleim, ein kritischer Neurophilosoph, hält am Donnerstag, 27. Juni, einen öffentlichen Vortrag im Rahmen des Würzburger Philosophicums. Sein Thema: „Hirnforschung – auf dem Weg zu einem neuen Menschenbild?“

    Hat der Mensch einen freien Willen, eine Moral? Oder ist er nur „Sklave“ von zellulären und chemischen Reaktionen in seinem Gehirn? Welche Konsequenzen haben die Ergebnisse der modernen Hirnforschung für die Gesellschaft? Mit solchen Fragen setzt sich Stephan Schleim auseinander, Assistant Professor für Theorie und Geschichte der Psychologie an der Universität Groningen (Niederlande).

    Der Neurophilosoph und Buchautor kommt am Donnerstag, 27. Juni, zu einem öffentlichen Vortrag an die Uni Würzburg. Er spricht hier im Rahmen des Würzburger Philosophicums, das sich an Studierende, Ärzte, Pflegepersonal und alle Interessierten richtet. Der Vortrag beginnt um 18:15 im Hörsaal 2 des Zentrums Innere Medizin (ZIM) in der Oberdürrbacher Straße 6; der Eintritt ist frei.

    Das Würzburger Philosophicum

    Ärztliches Handeln beruht auf zwei Fundamenten: auf naturwissenschaftlicher Erkenntnis und technischem Können, aber auch auf Humanität, Ethik und Philosophie. Das erste bekommen die Studierenden an der Medizinischen Fakultät beigebracht, das zweite dagegen kommt oft zu kurz. Darum wurde 2010 das Würzburger Philosophicum eingerichtet. Als außercurriculäres Angebot drehen sich seine Veranstaltungen um medizinisch-ethisch-philosophische Fragen.

    Zur Homepage des Würzburger Philosophicums

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